| „die sanfte Kunst“ |
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Als Selbstverteidigung (SV) vom Begriff her die Beschreibung des Grundprinzipes „Kraft mit Kraft“ anstelle von „Kraft gegen Kraft“. Also „SIEGEN DURCH NACHGEBEN“. Jiu-Jitsu konzentriert sich als SV-Stilrichtung auf die waffenlose Selbstverteidigung. Flexibilität und Nachgiebigkeit soll dabei helfen, die Energie und Kraft des Angreifers für sich zur Abwehr zu nutzen und ggf. wieder gegen ihn zu verwenden. Jiu oder Ju = sanft, geschmeidig, nachgeben im Sinne von ausweichen Jitsu = Technik im Sinne von Kunst, Kunstfertigkeit, praktische Ausführung Jiu-Jitsu zählt zu den ältesten überlieferten Kampfkünsten Japans. Es setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen, die in verschiedenen Schulen (Ryu, Dojo) auch oft unterschiedlich gewichtet wurden:
Verschiedene traditionelle und heute noch existierende Schulen (z. B. Tenchin Shinyo-ryu, Takenouchi-ryu, Kito-ryu, Sekiguchi-ryu) spezialisierten sich auf einzelne Teilbereiche, so dass auch das klassische Jiu-Jitsu in sich keine exakt definierte Stilrichtung darstellt. „Modernere“ Ableger, wie z. B. das „Brasilian Jiu-Jitsu“ oder das deutsche „Ju-Jutsu“ haben sich selbst definiert und arbeiten innerhalb selbständiger Landesverbände mit eigenen Prüfungs- und Wettkampfrichtlinien. |