Jahreszeit: Der
zweite Herbstmonat - das pflanzliche Leben zieht
sich in das Innere der Erde zurück, dorthin,
wo es herkommt. Die SONNE in ihrem
Jahreslauf ist im letzten Drittel ihrer abnehmenden
Phase. Überall verbindet sich der Herbst mit
Ernte - abgeben, verbrauchen und
verwerten.
Konsum und Verzehr. (Kannibalismus. Aber bitte mit Messer und
Gabel). (Reserven, Vorrat anlegen. )
Astrologisch: Passives Zeichen, fix - dinglich -
Es geht um Körperliches Astronomisch:
Zweiter Sektor am sichtbaren Himmel, zwischen
30° und 60° des westlichen Horizonts
- symbolisch - Auflösung, Ablösung, Verwandlung.
Wissen.
Analogien und Bedeutungen
-
M e d i z i n und H e i l u n g. Alles
was heil macht: "Aus Schaden klug werden",
"Sich die Hörner abstossen", "Wer
nicht hören will, muss fühlen", "Gelobt
sei was hart macht" usw.). Alles
was reinigt und die Abwehrkräfte stärkt.
Todesmut.
Durchhaltekraft. Neue Visionen. Wille. Regeneration.
Im 8. Zichen des Tierkreises muss man für
seine Werte eintreten, sie verteidigen und für
sie kämpfen. Wer sich nicht traut, wird
gedemütigt oder vertrieben. Der gute
Wille, der böse Wille. Persönlicher Einsatz,
jeder Lage gewachsen sein.
Männliches
Geschlecht. (Gegenzeichen STIER Venus - weibliches
Geschlecht) Geschlechtsakt. Erhalt des
Herdenbestands - Der Kondor, genetisch dem,
unserem, Storch verwandt. Der bekanntlich bringt
die kleinen Kinder. Man muss sie natürlich
erst bei den Teichfröschen bestellen. So
einfach ist das bzw. war das. Die Teutonen,
ger- und ale-manisch, haben die Störche
fast ausgerottet. Sie zogen durch die Strassen
der Dörfer und Städte und sagen immer wieder: "Storch,
Storch, fliege heim, stehe nicht auf einem Bein,
deine Frau im Neste liegt, wo sie ihre Jungen
wiegt. Das eine wird gehängt, das andre wird
versengt, das dritte man erschiesst, während
man das vierte spießt!"
Im Staat: Schutzeinrichtungen,
Schutzmaßnahmen. Abwehrkraft. Wehr-Macht. Gemeinsame
Gelder, Abgaben, Bestand - Resourcen und
Reserven. Kanalisation. Netzwerke. Schaltzentralen.
Degenerativ: Verfall der
Ordnung und der Systeme. Ende der Dinge. Verwesung.
Zerstörung. Hass. Verrohung, Fanatismus, Ausbeutung, Plünderung,
Raub, Bespitzelung, Willkür.
Magnetisch
negativ; weiblich, Yin - man unterliegt
Einflüssen.
Lebenskreis: Die
Zeit um die Mittlebenskrise. Neuorientierung.
Geistige und innerkörperliche Wandlung, die
auch nach aussen sichtbar wird.
Feldsymbolik
Symbolzeichen: Geist-Seele-Körper wieder als
drei Senkrechte dargestellt, jetzt mit abgerundeten Bögen. Die
Körperlinie ist betont. Sie geht bis weit unter den Horizont,
schwingt oder schlängelt sich am unteren
Ende wieder nach oben.
Ist die Wurzel eine Eigenschaft des Geistes
oder der Sachen? Tiefwurzler, Flachwurzler.
Pflanze, natürlich gewachsen als Knolle, Karotte,
Zuckerrübe, Rettich. Wurzeln sind Syntheseorte.
Wenn die These die Antithese frägt... Fragen,
die noch geklärt werden müssen.
Symbol zoologischer Geier/Kondor: Zusammengetragenes
-
«Der Kondor ist ein Verwandter der Geier. Er ist jedoch
größer und stärker (genetisch ist der Kondor
eher mit dem Storch verwandt). Der Kondor und
der Geier sind beide Meister des Segelfluges. Geier,
Bussard und Kondor wurden oft mit den göttlichen
Kräften in Verbindung gebracht, die alles vernichten,
was dem Leben und der Gesundheit schaden könnte.
Sie symbolisierten die zersetzenden, zerstörenden
Kräfte, die durch die Zerstörung Gutes erreichen.
In manchen Traditionen wurden diese Kräfte als
böse Mächte gesehen. Die Kraft der Geier ist
jedoch in ihrer Natur mit Wiedergeburt und den
Mysterien des Lebens und Todes eng verbunden.
Der Kondor ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Die Spannweite des
Andenkondors kann bis zu 4 Metern betragen; die des kalifornischen Kondors bis
zu 3 Metern. Der Königsgeier Mexikos und Argentiniens ist ein Einzelgänger. Fossilien des Kondors
lassen sich 60 Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückverfolgen. Der
früheste Kondor wurde wegen seiner gigantischen Spannweite von 5 bis 6 Metern
Teratornis Incredibilis genannt. (Daher
"incredible")
Kondore sind monogam, das Kondorweibchen legt ein Ei pro
Jahr und die Brutdauer beträgt 54-58 Tage, knapp zwei Monde. Die Jungvögel sind Nesthocker und
werden insgesamt zwei Jahre lang von den Eltern versorgt. (Spätentwickler und
Stubenhocker sind durchaus etwas Natürliches.
"Wir" finden bestimmt auch noch etwas
das widerlegt: "Nur was stark ist, setzt
sich durch." All's menschlicher Un-Sinn?)
Der Tod
eines Kondors hat etwas beunruhigendes. Am Ende seines Lebens fliegt er so hoch
hinauf wie möglich und geht in einen Sturzflug über, bei dem er hohe
Geschwindigkeiten erreicht. Er beendet sein Leben zerschmettert an einer
Bergwand. Diese Tradition verfolgt der Kondor seit Jahrmillionen.
Aufsteigender
Adler: Tatsächlich haben Geier diese Symbolik
mit dem Phönix gemeinsam. Beide sind mit den
zyklischen Prozessen des Todes und der Wiedergeburt
assoziiert. Während beim Phönix diese Symbolik
direkter und offensichtlicher ist, ist beim
Geier und Kondor diese Symbolik nicht sofort
erkennbar. Geier sind in dieser Symbolik die
zerstörende Kraft, ohne die Leben unmöglich
wäre. Das Aas ist für den Kondor überlebenswichtig,
und nicht nur für ihn. Würden Kadaver nicht
von den Aasfressern vernichtet werden, würden
die schlechten Energien und Krankheiten der
restlichen Umwelt schwer schaden. Der Phönix
hat den Schwerpunkt eher beim Sterben des Alten,
das dem Neuen Platz macht. Neues Leben kann
nur dann gedeihen, wenn das Alte stirbt und
transformiert wird (vom Geier!) (SKORPION-FISCHE!)
Kondore verfügen über sehr
gute Augen und sind in der Lage, frisches Aas
über große Entfernungen auszumachen. Läßt sich
ein Kondor aus größer Höhe herabfallen, weil
er frisches Aas entdeckt hat, dann finden sich
in kurzer Zeit weitere Kondore an Ort und Stelle
ein, weil sie wissen, daß dort frische Nahrung
zu erwarten ist. Das Erscheinen der Kondore
ist oft Anzeichen für eine große Vision oder
geistiger Führung.
In der Mythologie
ist der Geier (weniger der Kondor) mit
dem Gryphon eng verbunden. Der Greif ist ein
Mischwesen aus verschiedenen Tieren, er ist
jedoch immer ein Beschützer, insbesondere der
Natur und der Naturgeister. Der Greif ist Wächter
des Himmels und der Erde. Ihm zu begegnen bedeutete,
daß große Magie und Kraft in unserem Leben erweckt
wird.
Der Kondor, ähnlich wie der Greif, schützt
und hilft demjenigen, dem er sich zeigt, mit
seiner immensen Kraft und seiner Wachsamkeit.
Er ist ein Wächter wie der Gryphon. Der Kondor
verläßt uns niemals, ist er erst einmal in unser
Leben getreten - auch wenn er gelegentlich abwesend
erscheint. Kondore signalisieren eine Zeit der
der spirituellen Erhöhung,
eine Zeit der Aktivität und der Lösung durch
neue und kraftvolle Wege, das Spirituelle mit
dem Physischen zu verknüpfen.
Die Halskrause der Kondore
symbolisiert die Verbindung zwischen den Welten,
zwischen dem Physischen und dem Spirituellen
und zwischen Leben und Tod.»
Selbstverständlich können nicht alle der möglichen Ähnlichkeiten aufgezählt werden.
Geneigte Leser dürfen für sich selbst beliebig fortsetzen.
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