Astrokalender

Skorpion - Kondor - 21. Oktober bis 21. November
21. Oktober bis 21. Novemberl
Verwerten der Dinge
Ende der Dinge

Sternzeichen xxx


Jahreszeit: Der zweite Herbstmonat - das pflanzliche Leben zieht sich in das Innere der Erde zurück, dorthin, wo es herkommt.  
Die SONNE in ihrem Jahreslauf ist im letzten Drittel ihrer abnehmenden Phase.
Überall verbindet sich der Herbst mit Ernte - abgeben, verbrauchen und verwerten.
Konsum und Verzehr.
(Kannibalismus. Aber bitte mit Messer und Gabel).
(Reserven, Vorrat anlegen. )

Astrologisch: Passives Zeichen, fix -
dinglich - Es geht um  Körperliches
Astronomisch: Zweiter Sektor am sichtbaren Himmel, zwischen 30° und 60° des westlichen Horizonts
- symbolisch - Auflösung, Ablösung, Verwandlung. Wissen.

Analogien und Bedeutungen -
M e d i z i n  und  H e i l u n g.  
Alles was heil macht: "Aus Schaden klug werden", "Sich die Hörner abstossen", "Wer nicht hören will, muss fühlen", "Gelobt sei was hart macht"  usw.).
Alles was reinigt und die Abwehrkräfte stärkt.

Todesmut. Durchhaltekraft. Neue Visionen. Wille. Regeneration.

Im 8. Zichen des Tierkreises muss man für seine Werte eintreten, sie verteidigen und für sie kämpfen.
Wer sich nicht traut, wird  gedemütigt oder vertrieben.
Der gute Wille, der böse Wille.
Persönlicher Einsatz, jeder Lage gewachsen sein.


Männliches Geschlecht. (Gegenzeichen STIER Venus - weibliches Geschlecht)
Geschlechtsakt.
Erhalt des Herdenbestands -
Der Kondor, genetisch dem, unserem, Storch verwandt. Der bekanntlich bringt die kleinen Kinder. Man muss sie natürlich erst bei den Teichfröschen bestellen.
So einfach ist das bzw. war das.
Die Teutonen,  ger- und ale-manisch, haben die Störche fast ausgerottet. Sie zogen durch die Strassen der Dörfer und Städte und sagen immer wieder:
"Storch, Storch, fliege heim, stehe nicht auf einem Bein, deine Frau im Neste liegt, wo sie ihre Jungen wiegt. Das eine wird gehängt, das andre wird versengt, das dritte man erschiesst, während man das vierte spießt!"

Im Staat: Schutzeinrichtungen, Schutzmaßnahmen. Abwehrkraft. Wehr-Macht.
Gemeinsame Gelder, Abgaben,  Bestand - Resourcen und Reserven.
Kanalisation. Netzwerke. Schaltzentralen.

Degenerativ: Verfall der Ordnung und der Systeme. Ende der Dinge. Verwesung. Zerstörung. Hass.
Verrohung, Fanatismus, Ausbeutung, Plünderung, Raub, Bespitzelung, Willkür.


Magnetisch negativ; weiblich, Yin  - man unterliegt Einflüssen.

Lebenskreis: Die Zeit um die Mittlebenskrise. Neuorientierung. Geistige und innerkörperliche Wandlung, die auch nach aussen sichtbar wird.

Feldsymbolik

Symbolzeichen: Geist-Seele-Körper wieder als drei Senkrechte dargestellt, jetzt mit abgerundeten Bögen. 
Die Körperlinie ist betont. Sie geht bis weit unter den Horizont,  schwingt oder schlängelt sich am unteren Ende wieder nach oben.
Ist die Wurzel eine Eigenschaft des Geistes oder der Sachen? Tiefwurzler, Flachwurzler. Pflanze, natürlich gewachsen als Knolle, Karotte, Zuckerrübe, Rettich.
Wurzeln sind Syntheseorte. Wenn die These die Antithese frägt...
Fragen, die noch geklärt werden müssen.


Symbol zoologischer
Geier/Kondor:
Zusammengetragenes -
«Der Kondor ist ein Verwandter der Geier. Er ist jedoch größer und stärker (genetisch ist der Kondor eher mit dem Storch verwandt). Der Kondor und der Geier sind beide Meister des Segelfluges.
Geier, Bussard und Kondor wurden oft mit den göttlichen Kräften in Verbindung gebracht, die alles vernichten, was dem Leben und der Gesundheit schaden könnte.
Sie symbolisierten die zersetzenden, zerstörenden Kräfte, die durch die Zerstörung Gutes erreichen. In manchen Traditionen wurden diese Kräfte als böse Mächte gesehen. Die Kraft der Geier ist jedoch in ihrer Natur mit Wiedergeburt und den Mysterien des Lebens und Todes eng verbunden.

Der Kondor ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Die Spannweite des Andenkondors kann bis zu 4 Metern betragen; die des kalifornischen Kondors bis zu 3 Metern. Der Königsgeier Mexikos und Argentiniens ist ein Einzelgänger.

    Fossilien des Kondors lassen sich 60 Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückverfolgen. Der früheste Kondor wurde wegen seiner gigantischen Spannweite von 5 bis 6 Metern Teratornis Incredibilis genannt.  (Daher   "incredible")

Kondore sind monogam, das Kondorweibchen legt ein Ei pro Jahr und die Brutdauer beträgt 54-58 Tage, knapp zwei Monde.
Die Jungvögel sind Nesthocker und werden insgesamt zwei Jahre lang von den Eltern versorgt.
(Spätentwickler und Stubenhocker sind durchaus etwas Natürliches. "Wir" finden bestimmt auch noch etwas das widerlegt: "Nur was stark ist, setzt sich durch."
All's menschlicher Un-Sinn?)


     Der Tod eines Kondors hat etwas beunruhigendes. Am Ende seines Lebens fliegt er so hoch hinauf wie möglich und geht in einen Sturzflug über, bei dem er hohe Geschwindigkeiten erreicht. Er beendet sein Leben zerschmettert an einer Bergwand. Diese Tradition verfolgt der Kondor seit Jahrmillionen.

Aufsteigender Adler:
Tatsächlich haben Geier diese Symbolik mit dem Phönix gemeinsam. Beide sind mit den zyklischen Prozessen des Todes und der Wiedergeburt assoziiert. Während beim Phönix diese Symbolik direkter und offensichtlicher ist, ist beim Geier und Kondor diese Symbolik nicht sofort erkennbar. Geier sind in dieser Symbolik die zerstörende Kraft, ohne die Leben unmöglich wäre. Das Aas ist für den Kondor überlebenswichtig, und nicht nur für ihn. Würden Kadaver nicht von den Aasfressern vernichtet werden, würden die schlechten Energien und Krankheiten der restlichen Umwelt schwer schaden. Der Phönix hat den Schwerpunkt eher beim Sterben des Alten, das dem Neuen Platz macht. Neues Leben kann nur dann gedeihen, wenn das Alte stirbt und transformiert wird (vom Geier!)
(SKORPION-FISCHE!)

   Kondore verfügen über sehr gute Augen und sind in der Lage, frisches Aas über große Entfernungen auszumachen. Läßt sich ein Kondor aus größer Höhe herabfallen, weil er frisches Aas entdeckt hat, dann finden sich in kurzer Zeit weitere Kondore an Ort und Stelle ein, weil sie wissen, daß dort frische Nahrung zu erwarten ist. Das Erscheinen der Kondore ist oft Anzeichen für eine große Vision oder geistiger Führung.

     In der Mythologie ist der Geier (weniger der Kondor) mit dem Gryphon eng verbunden. Der Greif ist ein Mischwesen aus verschiedenen Tieren, er ist jedoch immer ein Beschützer, insbesondere der Natur und der Naturgeister. Der Greif ist Wächter des Himmels und der Erde. Ihm zu begegnen bedeutete, daß große Magie und Kraft in unserem Leben erweckt wird.

Der Kondor, ähnlich wie der Greif, schützt und hilft demjenigen, dem er sich zeigt, mit seiner immensen Kraft und seiner Wachsamkeit. Er ist ein Wächter wie der Gryphon. Der Kondor verläßt uns niemals, ist er erst einmal in unser Leben getreten - auch wenn er gelegentlich abwesend erscheint. Kondore signalisieren eine Zeit der der spirituellen Erhöhung, eine Zeit der Aktivität und der Lösung durch neue und kraftvolle Wege, das Spirituelle mit dem Physischen zu verknüpfen.

   Die Halskrause der Kondore symbolisiert die Verbindung zwischen den Welten, zwischen dem Physischen und dem Spirituellen und zwischen Leben und Tod.»

  Selbstverständlich können nicht alle der möglichen Ähnlichkeiten aufgezählt werden. Geneigte Leser dürfen für sich selbst beliebig fortsetzen.