Aufklärung und Kritik 2/2003 169 F O R U M Dr. Helmut F. Kaplan (Salzburg) Die Tiere standen dann beim Abladen ganz still, erschöpft, und eins, welches blutete, schaute dabei vor sich hin mit ei-nem Ausdruck in dem schwarzen Gesicht und den sanften schwarzen Augen wie ein verweintes Kind. Es war direkt der Aus-druck eines Kindes, das hart bestraft wor-den ist und nicht weiß, wofür, und auch nicht weiß, wie es der Qual und der rohen Gewalt entgehen soll." Rosa Luxemburg über die als Zugtiere mißbrauchten und geschundenen rumäni-schen Büffel, die sie durch ihr Zellen-fenster beobachten konnte.1Verrat ist wahrscheinlich jene Beziehung, die für unser Verhältnis zu Tieren am cha-rakteristischsten ist. Sicher, auch Grau-samkeit ist ein hervorstechendes Merkmal unseres Umgangs mit Tieren. Aber Verrat als Grundhaltung geht den einzelnen Akten der Grausamkeit voraus und überdau-ert diese. Letztlich sind wohl die meisten Begegnun-gen von Menschen mit Tieren von Verrat gekennzeichnet. Das trifft nicht nur auf jene widerwärtigen Fotos zu, auf denen lachende Metzger, Bauern oder Politiker mit Tieren zu sehen sind, die sie bald um-bringen oder aufessen werden. Verrat ist auch bei scheinbar harmlosen Anlässen allgegenwärtig, etwa wenn wir zufällig mit Tieren in Berührung kommen: Sie sind zu-traulich und begegnen uns freundlich und wohlgesinnt, wir aber sind rücksichtslos, bösartig, und heimtückisch - oder haben zumindest entsprechende (Hinter-)Ge-danken. Urbild und diabolischer Höhepunkt un-seresVerrates an den Tieren ist das hin-terhältige Hinführen der Tiere zum Um-gebrachtwerden. Der von Zynismus trie-fende Text unter einem Foto, das eine Gänseschar mit ihrem "Hirten" zeigt, ver-anschaulicht mit schauerlicher Prägnanz den menschlichen Verrat an den Tieren: Die Gänse folgen Tag für Tag dem Hü-ter voll Vertrauen ins Nachtquartier. Sie werden demnächst ebenso vertrauensselig wie ahnungslos hinter ihm zur Schlachtbank marschieren. "2 Um den menschlichen Verrat an Tieren in seiner ganzen Abartigkeit und Ab-scheulichkeit aufzuzeigen, wollen wir im folgenden drei hierfür wesentliche Tatsachen herausarbeiten: 1. Tiere verhalten sich uns gegenüber freundlich und hilfreich Tiere begegnen uns, wie gesagt, in aller Regel freundlich. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen dies anders ist, etwa, wenn uns ein Löwe im Urwald, ein Hai m Ozean oder ein Krokodil im Nil an-greift. Aber das sind ausgesprochene Ausnahmen. Moralisch entscheidend und für den Menschen typisch ist, wie wir uns gegenüber jenen Tieren verhalten, mit denen wir "in der Zivilisation" zusam-menleben, die von uns abhängig sind und die uns absolut "nichts getan" haben. Tiere begegnen uns aber auch abseits menschlicher Siedlungen oft freundlich, ja sie retten uns manchmal sogar das Leben - "von sich aus", ohne sich in irgend-einem Abhängigkeitsverhältnis zu uns zu befinden. So hat etwa ein Delfin einen 14-jährigen Buben gerettet, der an der süd-italienischen Küste vor Apulien in Seenot geraten war. Der Junge, der nicht schwim-men konnte, war von einem kleinen Boot ins Meer gefallen. "Dort habe", so ein Zeitungsbericht, "sich ein Delfin dem Buben genähert, ihn mit seinem Körper an der Wasseroberfläche gehalten und mit sanften Stößen in Richtung des Bootes befördert" und ihm so das Leben geret-tet. 3 Solche tierlichen Rettungsaktionen sind erwiesenermaßen keine Einzelfälle. E. Gavin Reeve 4 berichtet von einem Mischlingshund namens Blackie, der ver-geblich versucht hatte, den vier Monate alten Säugling Ian vor dem Feuertod zu bewahren. Beide kamen in den Flammen um. Zwar hatte niemand den tapferen Ret-tungsversuch des Hundes direkt beobachtet, aber dieser hatte eindeutige Spuren hinterlassen: leichte Abdrücke seiner Zäh-ne an den Schultern des Babys, die vom Versuch, es vom Feuer wegzuziehen zeugten. Dieses war in der Küche ausge-brochen. Während die Mutter zu ihren beiden anderen Kindern eilte, rannte Blackie in Ians Schlafzimmer. Die Mut-ter hörte einen Bums: wahrscheinlich der Aufprall des Kindes am Boden, nachdem der Hund es aus seinem Bett gezogen hat-te. Der tote Ian wurde nur wenige Zenti-meter von Blackies ausgestreckten Pfoten entfernt gefunden. Der Hund war der Familie ein Jahr zuvor zugelaufen und seit Ians Geburt meist an dessen Bett gesessen. Zahllose weitere Beispiele für selbstloses Verhalten bei Tieren finden sich bei John Robbins 5 und Joan Dunayer 6 . 2. Wir nehmen die Dienste und Hilfe der Tiere gerne und ausgiebig in An-spruch Daß wir von den Diensten, die uns Tiere 2. Wir nehmen die Dienste und Hilfe der Tiere gerne und ausgiebig in An-spruch Daß wir von den Diensten, die uns Tiere erweisen und erweisen können, gerne und ausgiebig Gebrauch machen, ist nicht zu übersehen. Denken wir nur etwa an den vielfältigen Einsatz von Hunden: Sie fahn-den nach Drogen, sie suchen nach Ver-schütteten, sie führen Blinde usw. Über-all und immerzu machen wir uns Tiere zunutze. Dabei soll hier gar nicht von je-nen Bereichen die Rede sein, in denen von vornherein augenscheinlich ist, daß wir die Tiere nicht nur nutzen, sondern schlicht ausnutzen, etwa bei der Erzeugung von Fleisch oder bei der Durchführung von Experimenten mit ihnen. Vielmehr wol-len wir unsere Neigung, Tiere für uns dienstbar zu machen, an einer im Ver-gleich zu anderen Nutzungen äußerst harmlosen Praxis demonstrieren, den so-genannten "Tiertherapien". Die therapeutische Wirkung von Tieren wird gezielt eingesetzt, etwa in Kranken-häusern, Erziehungsheimen und Gefängnissen. Worum es dabei grundsätzlich geht, erläutert das Informationspapier "'Heilkraft' der besonderen Art"7 des österreichischen Instituts für interdiszipli-näre Erforschung der Mensch-Tier-Bezie-hung: "Für die Menschen der Antike war es selbstverständlich, was neueste For-schungen nun empirisch beweisen: daß Menschen, die mit einem ... Heimtier zu-sammenleben, ausgeglichener sind, freundlicher und 'stabiler'. Daß sie Krank-heiten leichter bewältigen und Krisen besser meistern." Ein konkretes Beispiel 8 soll Wesen und Wirkung der Tiertherapie ver-anschaulichen: "Sie heißt Anna; ist Patienten im Psych-iatrischen Krankenhaus auf der Baumgartner Höhe in Wien; geistig schwer behin-dert. Sie wird nie ohne stationäre Behandlung auskommen können. Der Initiative moderner Psychiater verdankt sie es, ein-mal wöchentlich 'Tierbesuch' zu bekom-men. Eine junge Wiener Tierpädagogin hat das organisiert: Sie kommt mit Hund und Hasen, Hamster und Huhn. Läßt sie von den Patienten streicheln, füttern, zeichnen. Sieht ein Lächeln auf sonst leeren Gesich-tern. Nur Anna reagiert nicht; monatelang nicht. Oder höchstens mit einem bösen Achselzucken. Ein letzter Versuch: Man zeigt ihr einen jungen Zwerghamster und ihm gelingt das kleine, große Wunder: ,Liab', sagt die Anna. Diese Anna, die von sich aus keine Silbe artikuliert, die besten-falls einzelne Worte nachsprechen kann. Dem Mini-Hamster ist gelungen, was ge-duldige Therapeuten bislang nicht schaf-fen konnten: die 'Mauer' zu durchbre-chen, die diese Kranke umgibt." Der Einsatzbereich von "Tiertherapien" oder "tiergestützten Therapien", wie die-se systematische Nutzbarmachung der hei-lenden Wirkung von Tieren auch genannt wird, ist groß - entsprechend der Grundthese dieser vergleichsweise neuen Diszi-plin: "Wesen mit Flossen, Fell oder Flü-geln können helfen, Krankheiten und Be-hinderungen von Menschen zu heilen oder zu lindern."9 Sehen wir uns stellvertretend für das breite Anwendungsspektrum von Tiertherapien drei Bereiche an: Zunächst ein Beispiel für die Behandlung von Behinderten mittels Delfinen: "Die 20 Monate alte Lea-Paulina ist mit einem Hirnschaden geboren worden und meist ganz in ihrer Innenwelt befangen. Was andere Außenreize kaum vermögen, ge-lingt Nickkis Delfinschnauze: Sie weckt für Sekunden die gesammelte Aufmerk- samkeit des Mädchens."10 (Wir verwen-den Delfine, um Minen aufzuspüren.11 ) Auch Hühner helfen Menschen, im Le-ben wieder zurechtzukommen: "Ein Huhn kann Halt geben und das Herz wärmen, wenn das Vertrauen in Menschen zerrüt-tet ist. Vernachlässigte, misshandelte und missbrauchte Jugendliche ... treffen im amerikanischen Farm-Internat 'Green Chimneys' auf Seel-Sorger mit Federn ...."12 (Wir sperren Hühner lebenslang in Drahtkäfige, deren Grundfläche pro Tier deutlich kleiner ist als eine Druckseite des "Spiegel".13 ) Besonders vielfältig ist der Einsatzbereich von Hunden (denen wir zu Versuchszwek-ken Sprengstoff verfüttern bis sie daran elend zugrundegehen 14 ). Über die Ausbil-dung zum Blindenhund erfahren wir: "Bis zu einem Jahr werden geeignete Hun-de von Spezialausbildern trainiert, Men-schen zur nächstgelegenen freien Park-bank oder ans Treppengeländer zu führen. Die Hunde lernen, mit der Schnauze an-zuzeigen, wo der Griff einer Haus- oder S-Bahn-Tür ist. Sie üben, Hindernisse in Menschenkopfhöhe zu umgehen, tief hän-gende Zweige oder aufgespannte Regen-schirme. Sie trainieren, sich von anderen Hunden nicht ablenken zu lassen, solan-ge sie das Geschirr tragen. Und sie wer-den geschult, bei Gefahr für 'ihren' Men-schen den Gehorsam zu verweigern, wenn zum Beispiel unversehens ein Auto um die Ecke biegt."15 Mindestens vier Wochen lang wird dann der Hund gemeinsam mit dem ihm anver-trauten Menschen vom Hundeausbilder betreut. Am Anfang steht ein erster kur-zer Besuch zum Kennenlernen, dann folgt die erste Übernachtung beim neuen Herr-chen. Spaziergänge beginnen in ruhigen Gegenden, dann kommen Ampeln hinzu 172 Aufklärung und Kritik 2/2003 und Treppen. Am Ende stehen die Einge-wöhnung ins neue Wohnviertel sowie die emotionale Abnabelung vom Ausbilder. Wurden früher Schäferhunde als "Prothe-sen" für Kriegsblinde ausgebildet, sind heute die als besonders sanft und gutmü-tig geltenden Labrador Retriever und Gol-den Retriever als Helfer besonders beliebt - und haben einen erweiterten Einsatzbe-reich: - "Behinderten-Begleithunde" tragen für Körperbehinderte Packtaschen, ziehen Rollstühle, holen Wäsche aus der Maschi-ne, bedienen Schalter usw. - "Hörhunde" alarmieren Taube, wenn der Wecker klingelt oder jemand an die Tür klopft. - "Epilepsie-Hunde" spüren, wann bei ih-rem Besitzer ein Anfall bevorsteht und warnen ihn rechtzeitig davor. Wie sie dies erkennen können, ist noch ungeklärt, aber es funktioniert.16 3. Wir beuten die Tiere hemmungslos aus und foltern sie rücksichtslos zu Tode 3.1 Krieg Das Titelbild des GEO-Heftes, dem vor-angehende Ausführungen entnommen sind, zeigt ein liegendes Kind mit ge-schlossenen Augen, das ein kleines, fried-lich schlafendes Schweinchen an seinen Hals drückt. Ein Bild perfekter Harmonie und Geborgenheit, das die Titelgeschichte "Tiere als Therapeuten - Wie sie Men-schen heilen helfen" veranschaulicht. Einer Ankündigung zur Sendung "ZDF-Reporter" am 5. 12. 2001 17 ist folgende Information zu entnehmen: "Bis vor we-nigen Jahren waren ganz kleine Ferkel eine Delikatesse für Gourmets. Milchferkel werden diese Tiere genannt, die direkt von der Mutter weggenommen werden und geschlachtet werden. Die Ernährung ei-nes Milchferkels darf nur - daher der Name - Muttermilch sein - darauf legt der Feinschmecker Wert ... ( ... ) Die sog.
,Babyferkel' wiegen 6, 8 oder 12 Kilo,
sind 3 bis 6 Wochen alt. Ihre Lebensdau-er
richtet sich nicht selten nach der Größe
der Party, auf der sie ... serviert werden.
23
3.2 Schlachthof
Tiere werden aber nicht nur in der Aus-nahmesituation
Krieg rücksichtslos aus-gebeutet
und zutodegeschunden, sondern
auch unter "ganz normalen" Bedingungen.
Dies ist doppelt tragisch, weil es einerseits
die Zahl der betroffenen Tiere in unendli-che
Höhen treibt und weil andererseits
diese alltäglichen Praktiken den "Ausnah-me"-
Massakern an Schrecken in nichts
nachstehen.
Christiane M. Haupt berichtet von ihrem
Pflichtpraktikum, das sie als angehende
Tierärztin im Schlachthof zu absolvieren
hatte.24 Zunächst über ihre Erlebnisse mit
Schweinen: "Von hinten stupst mich et-was
in die Kniekehle, ich fahre herum und
blicke in zwei wache blaue Augen. ( ... )
Ich werde diese Augen sehr bald noch
anders kennenlernen: Stumm schreiend
vor Angst, von Schmerzen stumpf, und
dann blicklos, gebrochen, aus den Höh-len
gerissen, über den blutverschmierten
Boden kollernd. ( ... )
Als ich zum ersten Mal bewusst erfasse
... dass ausgeblutete, abgeflammte und
zersägte Schweine noch zucken und mit
dem Schwänzchen wackeln, bin ich nicht
in der Lage, mich zu bewegen. ,Sie - sie
zucken noch ...', sage ich ... zu einem
vorübergehenden Veterinär. Der grinst:
174 Aufklärung und Kritik 2/2003
,Verflixt, da hat einer `nen Fehler gemacht
- das ist noch nicht richtig tot!'
Von dem Schwein möchte ich erzählen,
das nicht mehr laufen konnte, mit ge-grätschten
Hinterbeinen dasaß. Das sie
solange traten und schlugen, bis sie es in
die Tötungsbox hineingeprügelt hatten.
Das ich mir hinterher ansah, als es zerteilt
an mir vorüberpendelte: beidseitiger Mus-kelabriss
an den Unterschenkeln.
Schlachtnummer 530 an jenem Tag, nie
vergesse ich diese Zahl. Ich möchte von
den Rinderschlachttagen erzählen, von
den sanften braunen Augen, die so voller
Panik sind. Von den Fluchtversuchen, von
all den Schlägen und Flüchen, bis das
unselige Tier endlich im eisernen Pferch
zum Bolzenschuss bereit steht, mit Pan-oramablick
auf die Halle, wo die Artge-nossen
gehäutet und zerstückelt werden
..."
Daß Christiane M. Haupt keineswegs ei-nen
besonders schlechten Schlachthof zu
einer besonders ungünstigen Zeit erwischt
hatte, bewies im Jahre 2001 auf schauer-liche
Weise ein 12-minütiges Videoband
über den ganz normalen Schlachthofalltag.
Es entstand nicht mittels "versteckter Ka-mera",
sondern bei einem offiziell geneh-migten
Drehtermin in einem EU-zertifi-zierten
Schlachthof in der oberösterrei-chisch-
bayrischen Grenzregion.25 Eine
Schlüsselszene:
"Ein mächtiger Stier, mittels Eisenkette
am Hinterbein hochgezogen, hängt kopf-über
am Fließband - durch den Bolzen-schuss
scheinbar betäubt. Der Schlächter
schneidet ihm mit einem großen Messer
den Hals auf, ein Blutschwall bricht her-vor. 31
3.3 Verrat
32 Daß die bisher beschriebenen Greuel le-diglich die Spitze des Eisbergs der welt-weit täglich in Schlachthäusern "zivilisier-ter" Länder verübten Verbrechen darstel-len, zeigt Gail A. Eisnitz' Buch "Slaugh-terhouse", für das die Autorin Schlacht-hausarbeiter mit einer Erfahrung von ins-gesamt zwei Millionen Stunden an der Betäubungsbox befragt hat. Die folgen-den Auszüge aus Interviews mit Schlacht-hausarbeitern wurden auf einer Buch-präsentation der Autorin am 18. Septem-ber 1999 der Öffentlichkeit vorgestellt:33 "Ich habe lebendiges Rindfleisch gesehen. Ich habe sie muhen gehört, wenn die Leute das Messer anlegen und versuchen, die Haut abzunehmen. Ich denke, dass es grausam für das Tier ist, so langsam zu sterben, während jeder seine verschiede-nen Jobs an ihm macht." "Die Mehrzahl von Kühen, die sie auf-hängen ..., ist noch am Leben. Sie öffnen sie. Sie häuten sie. Sie sind immer noch am Leben. Ihre Füße sind abgeschnitten. 176 Aufklärung und Kritik 2/2003 Sie haben ihre Augen weit aufgerissen und sie weinen. Sie schreien, und du kannst sehen, wie ihnen die Augen fast raus-springen." "Ein Arbeiter hat mir erzählt, wie eine Kuh, die mit ihrem Bein in dem Boden eines Lasters steckengeblieben ist, zusam-mengebrochen ist. 'Wie hast du sie leben-dig rausgekriegt?' habe ich den Typ ge-fragt: 'Oh', sagte er, 'wir sind einfach un-ter den Laster gegangen und haben ihr Bein abgeschnitten.' Wenn jemand dir das sagt, weißt du, es gibt viele Dinge, die dir niemand sagt." "Ein anderes Mal war ein lebendes Schwein, das hatte nichts Verkehrtes ge-macht, rannte noch nicht mal rum. Ich nahm ein 1 Meter langes Stück Rohr und ich schlug das Schwein praktisch zu Tode." "Wenn du ein Schwein hast, das sich wei-gert, sich zu bewegen, nimmst du einen Fleischhaken und hakst ihn in seinen Anus. ( ... ) ( ... ) 23 Aus einer Information der "Menschen für Tier-rechte
- Tierversuchsgegner Baden-Württem-berg
e. V." vom 19. 9. 2000.
27 Weltweite Schlachthäuser-Kampagne, E-Mail von Dr. [Friedrich] Landa, Präsident des Dach-verbandes der Oberösterreichischen Tierschutz-organisationen, vom 29. 5. 2001. 28 "Der Verlierer ist die Kreatur", Der Spiegel, 42, 2001, 290. 29 Ebenda. 30 Schlacht-Video mit neuen Details, E-Mail von Dr. Friedrich Landa, Präsident des Dachverban-des der Oberösterreichischen Tierschutzorgani-sationen, vom 25. 6. 2001. 31 "Der Verlierer ist die Kreatur", Der Spiegel, 42, 2001, S. 290, 292. 32 Christiane M. Haupt: "Um eines kleinen Bis-sens Fleisches willen ...". Vergleiche Anmerkung 24. 33 SCHLACHTEN: Und sie leben immer noch ..., E-Mail von Dr. Friedrich Landa, Präsident des Dachverbandes der Oberösterreichischen Tierschutzorganisationen, vom 6. 8. 2001. (Rechtschreibung und Zeichensetzung des Ori-ginaltextes wurden korrigiert und vereinheitlicht, H. F. K.) Helmut F. Kaplan, Philosoph und Autor, zählt zu den Pionieren der Tierrechts-bewegung und ist Berater und Sprecher für ethische Grundfragen bei "Arche 2000 e.V".
Das Problem dabei ist nur, daß ich das "We-sen des Menschen" nicht "kenne". Und bei Glück und Tod sieht es damit eher noch schlechter aus. Aber ich denke, gerade weil das so ist, weil Wesen, Glück und Tod des Menschen gleichzeitig so unmittelbar und ausnahmslos jeden von uns angehen, aber andererseits so unfaßbar, kaum zu begreifen, bestenfalls zu "handlen" sind, um es neudeutsch zu sagen - gerade deswegen stoßen diese Themen wohl auf so großes Interesse, wie es den Vorträgen dazu entgegengebracht wurde. |