Reservistenkameradschaft Sommerhausen / Main
Heer Luftwaffe Marine
Einladung zur Gründungsversammlung der
RESERVISTENKAMERADSCHAFT
SOMMERHAUSEN
wann am Freitag den 27 November
um 20 Uhr im Nebenzimmer Gasthaus Schwan
was Wahl der Vorstandschaft etc.
Programm und Termine für das nächste halbe Jahr
Anträge, Wünsche und Anregungen!
Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten!
mit freundlichem Gruß
Wilhelm Schwarz
Protokoll über die Gründungsversammlung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen am Main
Ort und Zeit: 27. November 1987, 20.00 Uhr, Gasthaus "Zum Schwan",
Anwesende: OG dR Wilhelm Schwarz, OG dR Artur Steinmann, OG dR Jürgen Lindner, OG dR Frank Lindner,
OG dR Werner Fuchs, S dR Jürgen Herold, OG dR Thomas Kistner, OG dR Leo Vollrath, HG dR Heinz Fuchs
OG dR Helmut Krieger,OG dR Karl Steinmann jun., OG dR Reinhold Vogel, Ofw Eric Baum, StFw Wolfgang Baum,
Hfw Winfried Stecher.
Alle Anwesende waren einer Einladung von Wilhelm Schwarz gefolgt, entschuldigen ließ sich OG dR Wolfgang Fuchs.
Verlauf der Gründungsversammlung
Kurz nach 20.00 Uhr begrüßte StFw Wolfgang Baum im Nebenzimmer des Gasthauses "Zum Schwan" die anwesenden Teilnehmer und wünschte einen guten Verlauf dieser Versammlung. Anschließend übergab er das Wort dem Reservistenbetreuer HFw Winfried Stecher. Dieser stellte die wesentlichen Tätigkeiten und Ziele einer Reservistenkameradschaft dar. Auch die verschiedenen Möglichkeiten, sowohl im Verband, aber auch örtlich aktiv zu sein, sprach er an. Nach diesem Überblick stand nun die Wahl der Vorstandschaft an. Zum Versammlungs- bzw. Wahleiter wurde OFw Eric Baum bestimmt. Gleichzeitig kam man überein, dass alle Wahlentscheidungen durch Handzeichen getroffen werden.
Alle Wahlentscheidungen wurden einstimmig getroffen. Die Ergebnisse der Wahl sind dem Anlageblatt zu entnehmen.
Alle gewählten Personen nahmen ihre Wahl an und verpflichteten sich ihrer Amtsausführung zur Einhaltung der Satzung des Deutschen Reservistenverbandes.
Im Anschluss daran wurde die Raiffeisenbank in Sommerhausen zur Vereinskasse, das Gasthaus "Zum Anker" zum Vereinslokal bestimmt. Nach einer kurzen Pause ging man dazu über, die Ziele der Reservistenkameradschaft im Einzelnen zu erörtern. Hierzu stellte jeder Versammlungsteilnehmer kurz seine eigenen Vorstellungen dar. Große Übereinstimmung gab es beim Ziel, in erster Linie die Kameradschaft zu pflegen. Bei Veranstaltungen des Verbandes will man hauptsächlich an Übungs- und Wertungsschießen teilnehmen. Klar wurde auch gesagt, dass man im örtlichen Bereich "aktiv" sein soll, um sowohl ein Existieren als auch ein Agieren der Reservistenkameradschaft publik zu machen. Aber bei den Zielen, die hier im Einzelnen verfolgt werden sollen, gab es verschiedene Schwerpunkte. Altenpflege, Stadt bzw. Dorfmauersanierung, Kinderspielplatzbetreuung, Jugendarbeit wurden angeführt. Weiterhin wurde festgelegt, dass man am Sommerhäuser Weihnachtsmarkt in Zukunft teilnehmen soll. Der Erlös des Essenverkaufsstandes sollte teilweise, wenn nicht sogar ganz, für einen guten Zweck im örtlichen Bereich verwendet werden. Am Volkstrauertag sollte in den kommenden Jahren selbstverständlich auch eine Abordnung vertreten sein.
Die Versammlung wurde um 22.30 Uhr offiziell geschlossen. Ein Termin für eine nächste Versammlung wurde auch noch festgelegt.
JAHRESÜBERBLICK 1987 / 1988 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Dienstag 29.12.87: Erste allgemeine Versammlung
Nach der Begrüßung wurde der Veranstaltungskalender des Verbandes für das Jahr 1988 vorgestellt. Man kam überein, am 20.02.88 an einem Schul- und Wertungsschießen teilzunehmen. Hierzu wurde angeregt, zuvor eine Waffenausbildung durchzuführen. In Zusammenarbeit mit StFw Baum und des VKK 641 Würzburg konnte schon ein Termin festgesetzt werden. Als nächstes stand die Antragstellung für den Empfang bzw. Einkleidung der Grundausstattung auf der Tagesordnung. Laut Satzung steht jedem Verbandsmitglied diese Ausrüstung zur Verfügung, sobald er an zwei DVag teilgenommen hat. StFw Baum versicherte der Reservistenkameradschaft, sich um die Antragsformulare zu kümmern, um eine vorzeitige Einkleidung vornehmen zu können. Weiterhin stand nun die Gestaltung eines Vereinsbriefkopfes an. Der vorläufig entworfene Briefkopf sollte verbessert werden. Das Motiv des, Rumorknechtturmes und des Ritter Jörg soll neben dem Orts- und dem Verbandswappen mit in den Briefkopf einbezogen werden. Nun stand folgender Punkt auf der Tagesordnung: Sollten bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern Einschränkungen gelten, ja oder nein, und wenn ja, welche? Diese Möglichkeiten standen zur Debatte:
1) Keine Einschränkungen, d.h. jeder kann Mitglied der Reservistenkameradschaft Sommerhausen werden, der sich für die Tätigkeiten interessiert
2) Mit der Einschränkung, dass nur gebürige Sommerhäuser bzw.- im Ort wohnende Bürger ein Mitglied werden kann.
3) Punkt 2, mit der Ausnahme, dass Bekannte von aktiven Mitgliedern (auch wenn Sie nicht aus Sommerhausen sind) in die Kameradschaft aufgenommen werden.
Nach längerer, teilweise auch heftiger Diskussion, konnte man zu keinem Ergebnis kommen. Erst bei aktuellem Anlas sollte dieses Thema nochmals durchdiskutiert werden. Lediglich wurde festgelegt, das bei Ausschluss eines Mitgliedes aus der Reservistenkameradschaft Sommerhausen nur die Vorstandschaft alleine entscheidet. Nun wurden noch künftige Öffentlichkeitsarbeiten angesprochen, die zur Anschaffung von finanziellen Mitteln dienen sollen. Eine Möglichkeit bietet sich an, zusammen mit dem Vereinswirt und Mitglied Heinz Fuchs ein Wiesenfest am Mainufer zu veranstalten. Näheres sollte aber später mit der Vorstandschaft besprochen werden. Im Jahre 1988 am örtlichen Weihnachtsmarkt teilzunehmen, wurde von allen begrüßt und somit beschlossen. Als letztes wurde noch beschlossen, das jeweils einmal im Monat eine allgemeine Versammlung stattfinden soll.
Schreiben an VdRBW Veitshöchheim vom 11.12.1987
"Gründungsprotokoll"
Kreisgruppe Würzburg
Reservistenkameradschaft Sommerhausen
Protokoll
Über eine Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl einer RK-Vorstandschaft am 27.11.1987
In der ordnungsgemäß eingeladenen Versammlung wurden nachstehende Wahlen gem. Wahl- und Delegiertenverordnung vollzogen.
Der Kameradschaft gehören 13 Mitglieder an: anwesend waren 11 Mitglieder.
Neue Vorstandschaft:
Vorsitzender 6411901 Schwarz, Wilhelm OGefr dR Mönchshof 15
Stellvertreter 6411907 Fuchs, Werner OGefr dR Ochsenfurterstr. 40
Kassenwart 641109 Vogel, Reinhold OGefr dR Oelspielstr. 2
Schriftführer 6411903 Lindner, Frank OGefr dR Alte Brücken Str. 9
Revisoren 6411912 Fuchs, Heinz HGefr dR 6411902 Steinmann, Artur OGefr dR
Delegierte 6411913 Steinmann, Karl OGefr dR; 6411904 Herold, Jürgen Sold dR
Die Wahlen wurden von keinem der Anwesenden beanstandet.
Die Wahlen wurden angenommen.
Schriftführer Versammlungsleiter
S t e c h e r B a u m E r i c
Schreiben an die Gemeinde Sommerhausen vom 25.02.1988
Sommerhausen 25.02.1988
An die
Marktgemeinde Sommerhausen
z. Hd. Bürgermeister Steinmann
Betr.: Neugründung einer Reservistenkameradschaft in Sommerhausen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
verehrte Dame und Herren des Marktgemeinderates!
Hiermit wird der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, das am 27.11.1987 in der Gründungsversammlung im "Gasthaus zum Schwan" eine Reservistenkameradschaft (RK) gegründet wurde. Die Reservistenkameradschaft ist dem "Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V." angeschlossen.
Programm und Satzung siehe Anlage.
Nachfolgende aufgeführte Personen wurden in die Vorstandschaft gewählt:
Wilhelm Schwarz Mönchshof 15 1. Vorstand
Werner Fuchs Ochsenfurter Str. 40 2. Vorstand
Frank Lindner Alte Brückenstr. 9 Schriftführer
Reinhold Vogel Oelspielstr. 2 Kassier
Heinz Fuchs Maingasse 2 Kassenprüfer
Artur Steinmann Plan 4 Kassenprüfer
Zum Vereinslokal wurde das "Gasthaus zum Anker" bestimmt. Die Gründungsversammlung war von 18 Kameraden besucht. Ein Ziel ist es, die Kameradschaft untereinander zu pflegen. Weiterhin ist die RK bemüht, am örtlichen Geschehen und Vereinsleben teilzunehmen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Außerdem fördert die RK die praktische und theoretische Weiterbildung ihrer Mitglieder in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Zusätzlich wird man die Bevölkerung von Sommerhausen über sicherheits und verteidigungspolitische Aspekte informieren. Wir hoffen, das dieser neugegründete Verein sich erfolgreich in das Sommerhäuser Ortsgeschehen mit eingliedert.
Mit kameradschaftlichem Gruß!
Wilhelm Schwarz 1. Vorstand Werner Fuchs 2. Vorstand
Frank Lindner Schriftführer Reinhold Vogel Kassier
Mit großer Zufriedenheit konnte man in dieser Versammlung vier neue Mitglieder aufnehmen. OG dR Peter Benkert, OG dR Rudolf Krauß, OG dR Joachim Herold und Lt dR Peter Hügelschäffer.
Dienstag 02.02.88: Waffenausbildung im Vereinslokal
Unter der Leitung von StFw Wolfgang Baum wurde im Nebenzimmer des Vereinslokals eine interessante Ausbildung an den Waffen G 3 und MG 3 Durchgeführt. Die Waffen stellte uns das VKK 641 Würzburg zur Verfügung. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Einmal erläuterte OFw Eric Baum detailliert die Baugruppen, Bauteile und die Ladetätigkeit am Maschinengewehr. In gleicher Weise unterrichtete OG dR Joachim Herold das Wesentlichste am G 3. Hier übte man zusätzlich das zerlegen und Zusammensetzen auf Zeit.
Samstag 20.02.88: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Auf der Standortschießanlage in Külsheim hatte man die Gelegenheit, seine Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Die Wertungsübungen GS 3, MGS 3 und MGS 4 wurden durchgeführt.
Dienstag 15.03.88: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn zeichnete StFw Wolfgang Baum erfolgreiche Schützen aus. OFw Eric Baum erhielt eine goldene Schützenschnur, Vorstand OG dR Wilhelm Schwarz eine bronzene Schützenschnur. Anschließend wurden zwei interessante Filme vorgeführt, u.a. ein Bericht über den Scherenbergmarsch.
Als nächstes wurde nochmals das Problem erörtert, welche Einschränkungen bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern in die Reservistenkameradschaft Sommerhausen gelten sollen. Folgende interne Regelung wurde beschlossen: Mitglied kann werden, der 1) ein gebürtiger Sommerhäuser ist, auch wenn er zur Zeit der Antragstellung auf Mitgliedschaft nicht mehr in Sommerhausen wohnhaft ist 2) zur Zeit der Antragstellung in Sommerhausen wohnhaft ist Zum Schluss ging man genauer auf den Vorschlag von Artur Steinmann ein, bei einem Hofschoppenfest im Pastoriushaus des Winzerhofes Karl Steinmann u. Sohn mitzuwirken. Dazu unterbreitete Artur Steinmann seine eigenen Vorstellungen und eine grobe Kalkulation. Insgesamt fand dieses Vorhaben allgemeine Zustimmung. Für Details und die genaue Organisation wurde ein Festausschuss gebildet. Dieser setzte sich aus der Vorstandschaft zuzüglich Eric Baum und Artur Steinmann zusammen.
Auch in dieser Versammlung konnte man wieder zwei neue Mitglieder aufnehmen.
OG dR Friedrich Willer und G dR Uwe Plaßwig. Desweiteren SU dR Heinrich Schwarz und G dR Kurt Weber.
Mittwoch 16.03.88: Öffentlichkeitsarbeit
In einem Schreiben wird die Marktgemeinde offiziell über die Neugründung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen informiert. Einzelne Ziele sowie die Zusammensetzung der Vorstandschaft werden in diesem Schreiben auch erwähnt.
Sonntag 20.03.88: Öffentlichkeitsarbeit
Für die Verbandszeitschrift "Loyal" wird ein Gruppenfoto gemacht. Ebenso wird ein Bericht über die Neugründung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen an die Redaktion gerichtet.
Samstag 26.03.88: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Trotz des dauerhaften Regenwetters zeigen vier Kameraden ihre Leistungen an den Waffen G 3 und MG. Im Anschluss an dieses Schießen wurde noch im größeren Rahmen eine Besprechung zur Durchführung des anstehenden Hofschoppenfestes durchgeführt.
Dienstag 12.04.88: Allgemeine Versammlung
Pünktlich um 20.00 Uhr begrüßte Vorstand Wilhelm Schwarz alle Anwesenden, insbesondere OTL dR Seiferling und StFw Wolfgang Baum. OTL dR Seiferling stellte in einem längeren Vortrag die Entstehung und Organisation des deutschen Reservistenverbandes dar. Dabei ging er auch auf die enge Zusammenarbeit mit der Bundeswert ein. Nach diesen Beitrag konnte man einen nicht weniger interessanten Filmbericht über einen Flugzeugträger im Film sehen. Im Anschluss würdigte Vorstand Wilhelm Schwarz StFw Wolfgang Baum für sein Engagement für die örtliche Reservistenkameradschaft. Als kleine Aufmerksamkeit wurde ihm ein Geschenk überreicht. Nach einer kleinen Pause wurde eine grobe Helfereinteilung für das anstehende Hofschoppenfest am Pfingsten vorgenommen. Zum Schluss der Versammlung wurden alle erfolgreichen Schützen des letzten Wertungsschießen durch OTL dR Seiferling geehrt und die entsprechenden Auszeichnungen überreicht. Eine bronzene Schützenschnur erhielten OG dR Frank Lindner und Thomas Kistner. Eine silberne Schützenschnur erhielt OG dR Peter Benkert und OG dR Artur Steinmann eine goldene Schützenschnur.
Samstag 30.04.88: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Zum dritten Mal in diesem Jahr haben die Kameraden der Reservistenkameradschaft Sommerhausen die Gelegenheit ihr Können im Umgang mit den Bundeswehrwaffen unter Beweis zu stellen.
Freitag 06.05.88: Öffentlichkeitsarbeit
Die Turn- und Sportgemeinde Sommerhausen feiert ihr 90-jähriges Gründungsfest und die Einweihung der erweiterten Turnhalle. 2. Vorstand Werner Fuchs gratulierte am Kommerzabend in einer kurzen Ansprache und überreichte eine Geldgabe.
Dienstag 10.05.88: Hofschoppenfesthelferversammlung
Das Hofschoppenfest steht an. Letzte organisatorische Angelegenheiten werden abgeklärt, so dass das Fest reibungslos ablaufen kann.
Pfingsten 1988: Öffentlichkeitsarbeit
Zusammen mit dem Winzerhof Karl Steinmann u. Sohn wurde ein Hofschoppenfest im Pastoriushaus veranstaltet. Bis auf den Samstag konnte man mit der Besucherzahl sehr zufrieden sein. Auf- und Abbau, sowie der Festverlauf überzeugte sowohl die Reservistenkameradschaft als auch die Familie Steinmann. Der zustehende Gewinnanteil wurde zur Aufstockung der Vereinskasse verwendet. Klar war man sich, dass es auch im nächsten Jahr ein zweites Hofschoppenfest geben wird.
Dienstag 21.06.88: Allgemeine Versammlung
Als erstes ging es in der heutigen Versammlung um das Schießen von US-Soldaten am 30. Juli in Külsheim. Hierzu soll die Reservistenkameradschaft möglichst alle Funktionsdienste übernehmen. Eine grobe Einteilung wurde vorgenommen. Auch für ein Panzerfaustschießen der Reservistenkameradschaft Neubrunn wurde eine Mannschaft aufgestellt. Zusätzlich wurde ein Termin für das Helferessen des Hofschoppenfestes festgelegt. Weiterhin wurde beschlossen, das man sich dafür einsetzen und bemühen soll, das die alte und historische Fahne des ehemaligen Kriegervereins wenigstens für besondere Anlässe, wie Ehrungen und vor allem am Volkstrauertag der Reservistenkameradschaft zur Verfügung gestellt wird. Da die Fahne einen großen Wert darstellt, sollte ein Schreiben an den örtlichen Bürgerverein, der die Fahne in Verwahrung hält, und an die Gemeinde gerichtet werden, das die Absichten der Reservistenkameradschaft erläutert. Erfreulich war es wieder, das man zwei neue Mitglieder aufnehmen konnte, nämlich OG dR Klaus Will und OG dR Hermann Hecht.
Samstag / Sonntag 25 / 26.06.88: Öffentlichkeitsarbeit
Beim "Tag der offenen Tür der Firma Ernst Gebhardt sorgt die Reservistenkameradschaft mit einem Verkaufstand für das leibliche Wohl der Gäste. Der Erlös floss der Vereinskasse zu.
Samstag 16.07.88: Panzerfaustschießen in Wildflecken
Vier Kameraden der Reservistenkameradschaft hatten die Gelegenheit beim Schulschießen mit leichter Panzerfaust in Wildflecken teilzunehmen. Für alle Teilnehmer ein Erlebnis. Eine anschließende Einkehr im nahe gelegenen Kloster Kreuzberg ließ die Veranstaltung ausklingen.
Dienstag 19.07.88: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn wurde der endgültige Funktionsplan für das Schießen der US-Soldaten klar festgelegt. Auch konnte auf bemühen von StFw Wolfgang Baum Anträge für den Erhalt von Dienstanzüge für knapp die Hälfte der Reservistenkameradschaft v erteilt werden.
Weiterhin kamen folgende Vorschläge zur Aussprache:
Da künftig alle Mitglieder früher oder später eine Schützenschnur erzielen, sollte als Anregung ein Wanderpokal angeschafft werden. StFw Wolfgang Baum fand großen Gefallen an diesem Vorschlag, das er versprach hierfür einen entsprechenden Wanderpokal zu stiften.
Als nächste interne DVag sollte im September ein Unterricht über Karte-Kompaß folgen. Gleichzeitig sollte hiermit ein Eingewöhnungsmarsch (ca. 5 km) verbunden werden. Die Angelegenheit "Kriegervereinsfahne" sollte umgehend ins Rollen gebracht werden. Alle gemachten Vorschläge fanden allgemein ihre Zustimmung.
Dienstag 26.07.88: Öffentlichkeitsarbeit
Zur Klärung der Kriegervereinsfahne wird ein Schreiben an den Bürgerverein und an die Gemeinde gerichtet.
Samstag 30.07.88: Schießen der US-Soldaten und Helferessen
Auf der Standortschießanlage in Külsheim schießen amerikanische Soldaten aus Giebelstadt, Kitzingen und Würzburg. Die Sommerhäuser Reservistenkameradschaft sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Am Abend fand im Vereinslokal ein Essen für alle Helfer des Hof-schoppenfestes 1988 statt. Für alle Teilnehmer war dies ein gemütlicher und lustiger Abend. Artur Steinmann umrahmte mit Musik diese Veranstaltung, alle anderen sangen fröhlich mit, so das seht lange gefeiert wurde.
Samstag 13.08.88: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad OG dR Joachim Herold verläst frisch vermählt mit seiner Frau Ute die Kirche in Sommerhausen. Kameraden der Reservistenkameradschaft stehen im Dienstanzug Spalier.
Montag 22.08.88: Öffentlichkeitsarbeit
Die Gemeinde Sommerhausen gibt in einem Schreiben bekannt, das die Fahne des Kriegervereines ohne Bedenken der Reservistenkameradschaft an besonderen Anlässen zur Verfügung gestellt wird. Eine Absprache mit Vertretern des Bürgervereins sollte aber noch folgen.
Sonntag 28.08.88: Öffentlichkeitsarbeit
Zusammen mit dem 1. Vorstand Erich Jakoby und dem 2. Vorstand Georg Benkert des Bürgervereines besichtigt die Reservistenvorstandschaft die historische Fahne des ehemaligen Kriegervereines. Dabei wurden klärende Gespräche geführt. Die Kriegervereinsfahne bleibt weiterhin im Verwahrnis des Bürgervereines. Zu besonderen Anlässen wird sie auf Anfrage der Reservistenkameradschaft zur Verfügung gestellt und ausgehändigt.
Schreiben an den Bürgerverein Sommerhausen vom Juli 1988
Sommerhausen im Juli 1988
An die
Vorstandschaft des Bürgerverein Sommerhausen
Sehr geehrte Herren!
Wie Sie bestimmt im Gemeindeblatt gelesen haben, ist im November letzten Jahres in unserem Marktflecken eine Reservistenkameradschaft gegründet worden. Ziel und Zweck dieses Zusammenschlusses ist es u.a. die militärische Förderung und Weiterbildung zu praktizieren, verteidigungspolitische Informationen weiterzugeben und die Kameradschaft zu pflegen, Als eine besondere Pflicht betrachtet es die Reservistenkameradschaft, das bei den jährlichen Totengedenktag am Kriegerdenkmal vollzählig und in Uniform teilgenommen wird. Hierzu wäre es wünschenswert, wenn uns die Gelegenheit gegeben würde, die in Ihrer Verwahrung befindliche alte Kriegerfahne bei solchen Anlässen mitführen zu dürfen. Wir sind uns über den finanziellen, sowie den historischen Wert dieser alten Fahne voll bewusst. Eine weiterführende Unterredung mit Ihnen würden wir sehr begrüßen! Bitte teilen Sie uns einen Termin mit, damit beide Vorstandschaften (evtl. Ausschuss) diese Angelegenheit besprechen können und wir die Möglichkeit bekommen, diese wertvolle und alte Fahne einmal zu besichtigen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
(Wilhelm Schwarz l. Vorstand) (Werner Fuchs 2. Vorstand)
(Frank Lindner Schriftführer) (Reinhold Vogel Kassier)
Schreiben der Markt Gemeinde Sommerhausen vom 22.08.1988
AZ.: 10/0b/Pe Sommerhausen, 22.08.1988 über Würzburg Telefon: 09333 - 215
An die
Reservistenkameradschaft Sommerhausen
z.Hd. Herrn 1. Vorstand Wilhelm Schwarz
Mönchshof
8701 Sommerhausen
Verwendung der Fahne des ehemaligen Kriegervereins Sommerhausen beim Festakt am Volkstrauertag
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben uns einen Abdruck Ihres Schreibens vom Juli 1988 an die Vorstandschaft des Bürgervereins Sommerhausen überlassen. Daraus ist zu entnehmen, das Sie es für wünschenswert erachten, die durch den Bürgerverein verwahrte Fahne des ehemaligen Kriegervereins bei den jährlichen Festakten zum Totengedenken am Kriegerdenkmal anlässlich des Volkstrauertages mitzuführen. Nach Kenntnis Ihres Schreibens vom Juli 1988 hat der Marktgemeinderat beschlossen, das grundsätzlich keine Bedenken gegen die beabsichtigte Verwendung der Kriegervereinsfahne von Seiten der Marktgemeinde bestehen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich zunächst mit der Vorstandschaft des Bürgervereins Sommerhausen in Verbindung zu setzen. Der Bürgerverein Sommerhausen wurde mit einem Abdruck dieses Schreibens von der Entscheidung des Marktgemeinderates unterrichtet.
Mit freundlichen Grüßen
(Steinmann)
1. Bürgermeister
Dienstag 30.08.88: Allgemeine Versammlung
Nach der Begrüßung gibt Vorstand Wilhelm Schwarz die Ergebnisse der Verhandlung über die Kriegervereinsfahne bekannt. Anschließend wird der genaue Termin für die Ehrung der erfolgreichen US-Soldaten beim Schießen in Külsheim festgelegt. Ort der Ehrung soll der historische Rathaussaal sein. Des weiteren wurde schon die Anzugsordnung für den diesjährigen Volkstrauertag festgelegt: Großer Dienstanzug mit Stahlhelm, nur bei extremer Kälte noch der graue Mantel. Ein Kamerad wird am Kriegerdenkmal einen Kranz niederlegen. Die Marschfolge muss noch unter Absprache der Gemeinde bzw. den örtlichen Vereinen geklärt werden. Als letztes wurden noch organisatorische Probleme zur Durchführung der kommenden DVag gelöst. Nach dem Eingewöhnungsmarsch nach Erlach und dazwischen eingelegten Ausbildungsthemen, soll ein kameradschaftliches Beisammensein mit Grill und kühlen Getränken die Veranstaltung abschließen. Wieder wurde ein neues Mitglied aufgenommen, nämlich OFw dR Manfred Urban.
Samstag 10.09.88: Eingewöhnungsmarsch ("Lustmarsch")
Mit etwas Verspätung begann OFw Eric Baum am Maingelände mit einer Ausbildung an Karte und Kompass. Dabei wurde man mit dem Koordinatensystem des Raumes Kitzingen vertraut gemacht. Danach startete man den Eingewöhnungsmarsch. Begleitet vom Aufbautrupp konnte man kurz vor dem Sommerhäuser Schaftrieb die erste Marschpause einlegen. Mit Esbitkocher wurden Fertiggerichte aus dem EPA ("Einmannpackung der Bundeswehr") zubereitet, frisch gezapftes Bier löschte den ersten Durst. Wie man ein 2-Mann Zelt aufrichtet, stand auch auf dem Programm. Gegen 10.00 Uhr wurde weitermarschiert. Ziel war Erlach. Mitten durch das Manövergelände der US-Soldaten, die am Reforger-Manöver teilnahmen, ging die Marschroute. In Erlach angelangt, marschierte man in Marschordnung zum Gästehaus Bogner, wo man sich etwas länger ausruhen konnte. Während nach diesem Halt wieder Richtung Sommerhausen marschiert wurde, stellte der Aufbautrupp am Sonnenberg Speis und Trank bereit. Ein aufgestelltes Zelt bot später für einige einen willkommenen Platz zum Ausruhen. Bei schönem Wetter wurde in froher Runde gesungen, gegessen, getrunken und gelacht. Bis spät in die Nacht hinein wurde die Kameradschaft gepflegt. Eine Nachtwache blieb bis zum nächsten Morgen. Bis Mittag wurde dann gemeinsam aufgeräumt und abgebaut.
Dienstag 27.09.88: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn wurden die letzten organisatorischen Angelegenheiten für die Ehrung der US-Soldaten geklärt. Ein Rahmenprogramm dazu wurde auch ausgearbeitet. Als nächstes stand die Teilnahme am örtlichen Weihnachtsmarkt zu Thema. Nach nochmaliger Absprache und Abstimmung wurde nun endgültig das Mitwirken der Reservistenkameradschaft beschlossen. Im Hof des Pastoriushauses sollen Speisen und saisongemäße Getränke verkauft werden. Ein passendes Rahmenprogramm sollte auch noch ausgearbeitet werden. Zum Schluss wurde hierfür ein Festausschuss gebildet.
Freitag 30.09.88: Öffentlichkeitsarbeit
Anmeldung der Reservistenkameradschaft zur Teilnahme am Weihnachtsmarkt beim Heimat- und Kulturverein.
Samstag 01.10.88: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Wiedereinmal zeigt sich, wer eine ruhige und sichere Hand hat. Ab den heutigen Schießtag hat das Ganze einen besonderen Reiz: Der beste Schütze hat die Gelegenheit den Wanderpokal, der von StFw Wolfgang Baum gestiftet wurde, zu gewinnen.
Stiftungsverfügung vom 30.08.88
Diesen Wanderpokal stifte ich der Reservistenkameradschaft Sommerhausen, dieser Pokal soll erstmalig (ab 1988) dem erfolgreichsten Reservistenkameraden für die Dauer eines Jahres überlassen werden. Zur Bewertung werden die drei besten Ergebnisse beim Wertungsschießen im Laufe eines Jahres herangezogen. Die Entscheidung trifft die Vorstandschaft. Sie ist unanfechtbar. Sollte ein Kamerad diesen Pokal an drei hintereinanderfolgenden Jahren gewinnen, so geht er in dessen Besitz über. Die Proklamation des erfolgreichsten Reservistenschützen erfolgt in der Jahresabschlussversammlung.
Wolfgang Baum, StFw
Samstag 15.10.88: Öffentlichkeitsarbeit
Heute stand die Ehrung der beim Schießen erfolgreichen US-Soldaten auf dem Programm. Mit einer Besichtigung der Weinkeller und der Abfüllanlage der Firma Ernst Gebhardt, begann das Rahmenprogramm. Nach der Begrüßung durch Vorstand Wilhelm Schwarz führte Lt dR Peter Hügelschäffer alle Gäste und amerikanische Soldaten durch seinem Familienbetrieb. Im Anschluss daran besichtigte man das Geburtshaus von Franz-Daniel-Pastorius. Bürgermeister Karl Steinmann gab hierzu historische Erläuterungen, die spontan von einen Dolmetscher ins Englische übersetzt wurden. Nun ging man in den Sitzungssaal des Rathauses Prominente Gäste, wie der Ehrenbürger Karl Hügelschäffer, der Kommandeur des VKK 641 OTL Knötzele, OTL dR Seiferling, ein Presseoffizier und ein Journalist der Main-Post waren anwesend. Nach der offiziellen Begrüßung von Bürgermeister Karl Steinmann und der Ansprache von OTL Knötzele wurde den amerikanischen Soldaten die Schützenschnur und zusätzlich die Pastorius-Medaille feierlich überreicht. Auch einige Kameraden der Sommerhäuser Reservistenkameradschaft bekamen die Schützenschnur ausgehändigt. SU dR Heinrich Schwarz, OG dR Helmut Krieger, OG dR Karl Steinmann und OG dR Wolfgang Fuchs erhielten die Schützenschnur in Bronze. OG dR Werner Fuchs OG dR Thomas Kistner, OG dR Peter Benkert bekamen die goldene Schützenschnur. Nach diesen offiziellen Teil wurden allen Anwesenden köstlich garnierte Wurst- und Käseplatten sowie prickelnder Sekt gereicht. In gemütlicher Atmosphäre, bei der die Deutsch-Amerikanische-Freundschaft gefestigt wurde, klang somit dieser Abend aus.
Schreiben an die Presse durch Presseoffizier des VKK 641 vom 17.10.1988
MITTEILUNG AN DIE PRESSE VERTEIDIGUNGSKREISKOMMANDO 641
MERGENTHEIMERSTR. 184 Tel. 0931-705082 8700 WÜRZBURG
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sommerhausen: Im historischen Rathaussaal der Marktgemeinde Sommerhausen am Main erhielten diesmal in Anwesenheit zahlreicher Gäste US-Soldaten und Bundeswehrreservisten Schießauszeichnungen der Bundeswehr. Aus der Hand von OTL Martin Knötzele, Kommandeur im Verteidigungskreis 641, Würzburg, bekamen 33 US-Soldaten und eine Soldatin die bei den Amerikanern so begehrte deutsche Schützenschnur. Es folgten anschließend dreimal Gold, einmal Silber und sechs bronzene Schützenschnüre für die Angehörigen der Reservistenkameradschaft Sommerhausen. Sie waren es auch, die das gemeinsame Schießen. in Zusammenarbeit mit dem BezOrgLt der Reservisten OTL d R Seiferling und dem zuständigen Feldwebel für Reservisten StFw Wolfgang Baum, mit fast 130 US-Soldaten aus Würzburg und Giebelstadt ausgerichtet hatten und für den festlichen Rahmen der Auszeichnung in Sommerhausen sorgten. Oberstleutnant Knötzele würdigte de Erfolg der Schützen und drückte seine Hoffnung aus, dass man sich auch weiterhin an den beiderseitigen Wettbewerben beteilige. "Besseres Verstehen", so der VK-Kommandeur, "führe zu einem besseren Miteinander und dieses Miteinander der Armeen erhöhe letztlich die Einsatzbereitschaft und trage zu einem gesicherten Frieden bei." Bürgermeister Karl Steinmann überreichte den US-Soldaten anschließend die Pastorius-Gedenkmedaille. Sie erinnert an den großen Sohn der Marktgemeinde, Franz Daniel Pastorius. Dieser war im Jahr 1683 als erster Deutscher in Nordamerika eingewandert. Er gründete die Stadt Germantown, ein Stadtteil des heutigen Philadelphia, und war zeitlebens für die Ansiedlung deutscher Einwanderer tätig. Bürgermeister Steinmann bedankte sich beim Verband der Reservisten und dem Verteidigungskreiskommando ganz besonders für das Zustandekommen der deutsch-amerikanischen Veranstaltung in Sommerhausen und richtete an "seine Reservisten" den Wunsch, weitere Begegnungen dieser Art zu pflegen.
Schreiben über die Erfolgreichen Schützen vom 30.07.1988
Feldwebel für Reservisten Mergentheimerstr. 184
Betr.: Schul- und Wertungsschießen für US-Soldaten und Reservisten am 30.07.1988 in KÜLSHEIM
Nachfolgend aufgeführte US-Soldaten und Reservisten haben am o.a. 'Tage Schützenschnüre erfolgreich erschossen.
S I L B E R
SPC C U R R A N John 555-23-6886 C Co 123 SIGBN
SPC C A S S A N O Christopher 009-42-0195 " "
SPC W E S T 0 N Matthew 495-76-9974 HHC 3 d ID
SGT D I X O N Herbert 127-56-0264 " "
PFC L 0 N G A R C E Robert 448-78-5384 92 nd CML
SPC C H O I C E Larry 569-02-7648 "
PFC van D Y C K Roderick 533-02-0747 HHC 23 TF
SPC G A N D O R A Freddy J. 524-17-0551 CCO SigBN 23 rd
SPC R A M O S Christopher 048-76-7670 258th PSC
B R 0 N Z E
SFC C O N L E Y Eldrige 434-86-3144 HHC 4th BDE
CSM T E R R E L L Othel Jr. 424-52-7385 HHC 4th BDE
SGT K E N D A L L Jeffery 370-78-6247 HHB 3 I DivArty
SGT W E B S T E R Christopher 220-80-8643 HHC USMCAWRZ
SSG B U R K E Mark 520-52-2507 " "
SGT Q U I N O N E S Daniel 582-02-3570 HHC 3 D ID
SGT D I L L I N G H A M James 268-66-7682 " "
PV 2 R O S S Michael C. 149-66-6995 " "
SPC W H I T E Jeffrey 466-15-2069 " "
SGT M U N S E Y David 227-15-8378 " "
SFC E M E R S O N Floyd 460-98-0588 " "
SPG M A Y O Mark 589-12-1720 " "
PFC M c C O Y Patrick 594-05-6036 " "
PFC C O Y N E Theresa 485-88-5884 " "
PV 2 V E L E S K O Michael 557-45-4707 " "
SPC B A K E R Mark 311-76-8449 C Co 123 rd SIG B
SGT S O T O Angel B. 584-78-0618 " "
SPC N O L A N Ricky 358-70-0216 " "
SSG M A C K Terry 250-08-6180 92 nd CML
B R O N Z E
SPC V E R R E N Mike 514-76-6754 92 nd CML
SPC G R A V E S Eric 481-98-9470 A Co l03 d MI
PFC M I X O N Robert L. 263-75-1178 A Co 103 d MI
SPC P R E U S S Kenneth 390-76-6492 C Co 2-3 AVN Reg
SSG V E G A Justino Jr. 092-50-2231 SVC 3-3 AVN Reg
SPC B A R K E R Darren 497-72-7443 " "
SPC B L A N D I N G Reginald R. 570-19-160 " "
Reservisten der RK SOMMERHAUSEN (Funktionspersonal beim Schießen)
OGefr d.R. F u c h s Werner G O L D
OGefr d.R. K i s t n e r Thomas G O L D
OGefr d.R. B e n k e r t Peter G O L D
OGefr d.R. S t e i n m a n n Karl B R O N Z E
StUffz d.R. S c h w a r z Heinrich B R O N Z E
Gefr d.R. K r i e g e r Helmut B R O N.Z E
Ogefr d.R. F u c h s Wolfgang B R O N Z E
StUffz d.R. B e r g e r Peter G O L D RK Bergtheim
Für die Richtigkeit
(B a u m) Stabsfeldwebel
Samstag 05.11.88: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Das letzte Schießen in diesem Jahr brachte die Entscheidung über die drei besten Vereinsschützen. OG dR Werner Fuchs überzeugte durch gute Schießergebnisse, so dass er als bester Schütze den Wanderpokal erhalten wird. OG dR Thomas Kistner belegte den 2. Peter Benkert den 3. Platz.
Sonntag 13.11.88: Öffentlichkeitsarbeit
Erstmals beteiligte sich eine größere Abordnung der Reservistenkameradschaft beim Einzug zum Gottesdienst anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages. Bei der anschließenden Gedenkfeier am Kriegerdenkmal legte 2. Vorstand Werner Fuchs im Namen der Reservistenkameradschaft einen Kranz nieder.
Freitag 18.11.88: Allgemeine Monatsversammlung
Bei dieser Versammlung, ausnahmsweise in Gasthaus "Zum Schwan", standen organisatorische Probleme des Weihnachtsmarktes im Mittelpunkt. Klar wurde nochmals festgelegt, dass der Erlös zu Gunsten des Sommerhäuser Kinderspielplatz sein soll. Eine Arbeitseinteilung für die vier Adventswochenenden wurde ebenso aufgestellt. Des weiteren wurde ein Termin für einen Kameradschadftsabend bestimmt. An diesem Abend soll dann die Proklamation des Wanderpokalsiegers erfolgen. Mit einer Gesangsstunde in kameradschaftlicher Runde klang diese Versammlung aus.
Advent 1988: Öffentlichkeitsarbeit
Jeweils an den Adventswochenenden hielt die Reservistenkameradschaft Speisen (Erbseneintopf, Zwiebelkuchen, Schinkenstangen, Laugenbrezen sowie bunte Weihnachtsgebäcke) und Getränke (Früchtepunsch, warme Kuhmilch und Kakao, einen Heurigen, Schnäpse und Bockbier) für die Besucher des Sommerhäuser Weihnachtsmarktes bereit. Eine Bocksbeuteltombola mit Nüssen ist überraschend der Renner.
Weihnachtsbotschaft an die Mitglieder vom 21.12.1988
Liebe Kameraden und Freunde der Reservistenkameradschaft Sommerhausen!
Die Vorstandschaft der Reservistenkameradschaft möchte sich am Ende dieses Jahres nochmals bei allen Mitgliedern und Freunden bedanken, die an den verschiedenen Veranstaltungen mitgewirkt und mitgearbeitet haben. Gleichzeitig wünschen wir allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches Jahr 1989! All denen, die in Urlaub fahren, seien erholsame Tage gegönnt.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass am D o n n e r s t a g , den 5. J a n u a r 1989, um 20.00 Uhr im Nebenzimmer des Gasthauses "Anker" ein froher und unbeschwerter Kameradschaftsabend stattfindet. Hierzu sind alle Kameraden mit Frau bzw. Freundin recht herzlich eingeladen. An diesen Abend wird u.a. ein Höhepunkt die Proklamation der drei besten Vereinsschützen und die Übergabe des "Wolfgang-Baum-Wanderpokals" sein. Auch wird ein kurzer Jahresrückblick auf dem Programm stehen.
Also nochmals Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
gez. Frank Lindner, Schriftführer
JAHRESÜBERBLICK 1989 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Donnerstag 05.01.89: Kameradschaftsabend im Vereinslokal
Zu Beginn eines neuen Jahres trafen sich viele Kameraden mit Frau bzw. Freundin, um ein paar frohe Stunden zu verbringen. Vorstand Wilhelm Schwarz begrüßte hierzu alle Anwesenden recht herzlich und bedankte sich nochmals für die Mithilfe und Unterstützung im vergangenen Jahr. Nach einem Essen wurden die besten Vereinsschützen proklamiert. Wolfgang Baum überreichte Peter Benkert (3.Platz) und Thomas Kistner (2.Platz) eine Urkunde, sowie einen Biergutschein, der von der Vereinswirtin Betty Fuchs gestiftet wurde. Dem von ihm gestifteten Wanderpokal wurde 2. Vorstand Werner Fuchs überreicht.
Im Anschluss daran sorgte Artur Steinmann mit kleinen Gesellschaftsspielen und musikalischen Darbietungen für Unterhaltung. Das gemeinsame Singen kam wie immer auch heute nicht zu kurz.
Sonntag 08.01.89: Rücktrittserklärung
Vorstand Wilhelm Schwarz sieht sich gezwungen, aus privaten Gründen seinen Vereinsposten niederzulegen. Die übrige Vorstandschaft beschließt, noch im Januar eine Generalversammlung mit Neuwahl durchzuführen.
Presseberichte 1988
AUS DER SITZUNG DES MARKTGEMEINDERATES VOM 24.03.1988
Reservistenkameradschaft Sommerhausen
Herr Wilhelm Schwarz teilte mit Schreiben vom 25.02.1988 unter Vorlage einer Satzung mit das sich in Sommerhausen eine Reservistenkameradschaft gebildet hat. Der Marktgemeinderat nahm dies zur Kenntnis.
(aus dem Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt vom 07.April 1988)
SOMMERHAUSEN (WB) Es war eigentlich nicht verwunderlich, das sich im Heimatort des FwRes für den Kreis Würzburg, StFw Wolfgang Baum, auch eine RK gründen würde. So war es dann Ende letzten Jahres endlich soweit. Unter der Führung der Vorstandschaft, OGefr d.R. Willi Schwarz, OGefr d.R. Werner Fuchs, 0Gefr d.R. Reinhold Vogel und 0Gefr d.R. Frank Lindner, gründete sich die RK Sommerhausen mit vorerst 20 Mitgliedern. Daß diese junge RK durchaus in der Lage ist, gute Leistungen auf allen militärischen Gebieten zu bringen, zeigten sie bei den bis jetzt besuchten Schießen und Dienstlichen Veranstaltungen. (aus der Verbandszeitsschrift "Loyal", 5/88)
Kurz informiert
Eine deutsche Schützenschnur ziert neuerdings die Uniformen von 33 Soldaten und einer Soldatin der US-Army aus Würzburg und Giebelstadt. Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen hatte gemeinsam mit dem Verteidigungskreiskommando 641, Würzburg zu einem deutsch-amerikanischen Vergleichsschießen eingeladen, fast 130 US-Soldaten nahmen teil. Auch die Reservisten selbst erwiesen sich nicht nur als umsichtige Ausrichter: Drei goldene, eine silberne und sechs bronzene Schützenschnüre blieben in dem Mainstädtchen, dessen historischer Rathaussaal würdiger Rahmen für die Verleihung der Auszeichnungen war.
Artikel aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 24. Oktober 1989
Schützenschnüre und Urkunden gab's im Sommerhäuser Rathaus Reservisten und US-Soldaten verglichen ihr Können im Schießen
Sommerhausen - Kameradschaftliche Beziehungen verbindet die Reservistengemeinschaft der Gemeinde mit Soldaten der 3. US-Armee. Nun trat diese Verbindung einmal mehr in Erscheinung: Die besten Schützen aus einem Vergleichsschießen wurden vom Kommandeur des Verteidigungskommandos 641 Würzburg, Oberstleutnant Martin Knötzele, mit Schützenschnüren ausgezeichnet und die amerikanischen Soldaten von Bürgermeister, Karl Steinmann mit der Pasturiusmedaille geschmückt. Zuvor stand ein Besichtigungsprogramm an. Bei Führung durch eine Weinkellerei kam man mit dem Frankenwein in Berührung. Über Lagerung, Ausbau und Vermarktung des Rebensaftes gab es Informationen. Natürlich konnte man sich dabei auch über die Qualität der Sommerhäuser Weine überzeugen. Die US-Soldaten und die Verantwortlichen des Verteidigungskreiskommandos waren von der Gastfreundschaft in Sommerhausen begeistert. Bei einem Empfang im Rathaus erinnerte Bürgermeister Karl Steinmann an die Vergangenheit Sommerhausens. Oberstleutnant Martin Knötzele, bedankte sich für den Empfang in Sommerhausen. Die Veranstaltung sei Beweis lebendiger Partnerschaft zwischen Deutschen und Amerikanern. Auf die schießsportliche Veranstaltung eingehend, sagte Knötzele. das überdurchschnittliche Schießergebnisse erzielt worden seien. Allein 34 US-Soldaten hätten die Bedingungen für die Schützenschnüre erfüllt. Zehn Bundeswehrreservisten können sich dieses Zeichen der Zielsicherheit künftig an ihre Uniform festmachen. Der Erwerb der Schützenschnur sei jedoch nur ein Teil der gemeinsamen Aktivität von US-Armee, den Reservisten und der deutschen Truppe. Persönliches Kennen lernen und gegenseitiges Verstehen, erhöhe letztendlich die Einsatzbereitschaft und trage somit zum Frieden bei. Von den US-Soldaten konnte ein Schütze die Bedingungen für die Schützenschnur in Gold erfüllen, an zehn weitere Soldaten wurden Schützenschnüre in Silber und 23 in Bronze vergeben. Von der Sommerhäuser Reservistengemeinschaft erwarben drei Schützen die goldene, einer die silberne und sechs die bronzene Schützenschnur. ara
Samstag 14.01.89: Vielseitigkeitswettkampf in Ochsenfurt
Fünf Kameraden zeigten ihr Können bei einem Vielseitigkeitswettkampf, der von der Ochsenfurter Reservistenkameradschaft ausgetragen wurde. Fünf Stationen waren zu bewältigen. Darunter galt es eine Gefechtseinlage, einen Waffendrill, Selbst- und Kameradenhilfe zu meistern. Das Resultat war ein einigermaßen zufriedenstellender 8. Platz (von 12 Mannschaften).
Sonntag 29.01.89: Öffentliche Jahreshauptversammlung mit Neuwahl
In seiner Begrüßung und in seinem anschließenden Bericht stellte der scheidende Vorstand Wilhelm Schwarz die erfolgreiche Vereinsarbeit der Reservistenkameradschaft im vergangenen Jahr heraus. Die Reservistenkameradschaft sei ein Verein, der zuverlässig in die Zukunft schauen kann. Im Anschluss daran stand der Bericht des Schriftführers, sowie der des Kassiers auf der Tagesordnung. Nachdem die Revisoren auf Grund ihrer Überprüfung die Kassenführung nicht beanstandeten, wurde der Kassier entlastet. Nun standen die Neuwahlen an. Der scheidende Vorstand begründete seinen Rücktritt mit dem Wegzug aus Sommerhausen. Wahlprotokoll und Verlauf. Zum Wahlleiter wurde Artur Steinmann, zum Wahlhelfer Klaus Will und Helmut Krieger gewählt. Vorschläge für den Vorsitz: Werner Fuchs, Karl Steinmann und Peter Hügelschäffer. Nach Entscheidung von 20 stimmberechtigten Mitgliedern, kam es zu folgenden Ergebnis: Werner Fuchs konnte 16 Stimmen auf sich vereinigen, Karl Steinmann und Peter Hügelschäffer je 1 Stimme. 2 Mitglieder enthielten sich der Stimme. Da 2. Vorstand Werner Fuchs den Vorsitz übernahm, wurde nun die Wahl des neuen 2. Vorstandes durchgeführt. Vorschläge dafür: Karl Steinmann und Peter Hügelschäffer. Nach Durchführung der Abstimmung konnte Karl Steinmann 16 Stimmen auf sich vereinigen und Peter Hügelschäffer 3. Durch die Wahl Karl Steinmann zum 2. Vorstand, musste der Posten des Delegierten neu besetzt werden. Hierzu wurde Peter Hügelschäffer einstimmig bestimmt. Alle Wahlentscheidungen wurden durch Handzeichen getroffen. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Unter den Punkt "Verschiedenes" wurde folgendes beschlossen: Das durch den Erlös des Weihnachtsmarktes erstandene Spielgerät soll in einen angemessenen Rahmen, wie beispielsweise an einen Familiennachmittag auf dem Kinderspielplatz der Gemeinde übergeben werden. Eine Waffenausbildung mit einen Unterricht über Panzererkennung so in absehbarer Zeit auch durchgeführt werden. Des weiteren soll gedrucktes Briefpapier, ein Vereinsstempel und ein Schaukasten für das Vereinslokal angeschafft werden. Am Ende dieser Versammlung wurde noch ein Festausschuss für die Vorbereitung des heurigen Hofschoppenfestes gebildet.
Schreiben an den Reservistenverband vom 1.03.1989
Verband der Reservisten
Der Deutschen Bundeswehr e.V.
- Bezirksgruppe Unterfranken -
Kreisgruppe Würzburg
Res-Kameradschaft Sommerhausen
PROTOKOLL
Über eine Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl einer RK-Vorstandschaft am 29. Januar 1989.
In der ordnungsgemäß eingeladenen Versammlung wurden nachstehende Wahlen gem. Wahl- und Delegiertenordnung vollzogen.
Der Kameradschaft gehören 24 Mitglieder an; anwesend waren 21 Mitglieder.
Neue Vorstandschaft:
Vorsitzender: 6411907 Fuchs, Werner OGefr dR Ochsenfurter Str. 40 8701 Sommerhausen
Stellvertreter: 6411913 Steinmann, Karl OGefr dR Gartenstr. 27 8701 Sommerhausen
Kassenwart: 6411909 Vogel, Reinhold OGefr dR Oelspielstr. 2 8701 Sommerhausen
Schriftführer: 6411903 Lindner, Frank OGefr dR Alte Brückenstr. 9 8701 Sommerhausen
Revisoren: 6411912 Fuchs, Heinz HGefr dR 6411902 Steinmann, Artur OGefr dR
Delegierte: 6411904 Herold, Jürgen Sold dR 6411914 Hügelschäffer, Peter Lt dR
Die Wahlen wurden von keinem der Anwesenden beanstandet. Die Wahlen wurden angenommen.
Frank Lindner, Schriftführer Artur Steinmann, Wahlleiter
Samstag 11.02.89: Schul- und Wertungsschießen in Külsheim
Ein ganz normales Schießen, das wieder im Vereinslokal einen lustigen Abschluss fand.
Dienstag 21.02.89: Waffenausbildung und Panzererkennung
Im Nebenzimmer des Vereinslokals wurde wieder einmal das Zerlegen von Bundeswehrwaffen in die einzelnen Bauteile geübt. Auch die Richtige Benennung der Teile wurde erklärt.
Dienstag 21.03.89: Allgemeine Versammlung
Mit zwei Bundeswehrinfomationsfilmen begann die heutige Veranstaltung. Im Anschluss daran wurden noch organisatorische Angelegenheiten zur Durchführung des Familiennachmittags am Spielplatz besprochen.
Samstag 01.04.89: Schießen mit US-Handwaffen in Kitzingen
Trotz Regenwetters und kleiner organisatorischen Problemen seitens der amerikanischen Kameraden fiel kurz nach 10 Uhr der erste Schuß. Zwölf Kameraden der Sommerhäuser Reservistenkameradschaft bewiesen beim Schießen mit dem amerikanischem Geweht deutsche Treffsicherheit. So konnte jeder eine Auszeichnung erzielen. Nach der Waffenpflege, die trotz kleinerer Verständigungsschwierigkeiten reibungslos verlief, konnte man das amerikanische Kantinenessen kosten. Danach ging es wieder Richtung Sommerhausen, wobei ein begehrtes schwarzes Panzerbarett als Präsent bei einer amerikanischen Kameradin verblieb. Im Vereinslokal klang diese Veranstaltung, wie fast jeder Schießtag wiedereinmal aus.
Sonntag 16.04.89: Öffentlichkeitsarbeit
Im Rahmen eines Familiennachmittag wurde das gestiftete Spielgerät der Gemeinde öffentlich übergeben. Trotz bester Organisation über Plakatwerbung, Toilettenwagen und Hintergrundmusik spielte leider das Wetter an diesen Sonntag nicht mit. Ein Besucheransturm blieb somit aus. Dennoch konnte man sich über den Verkauf nicht beklagen. Speis und Trank zum Selbstkostenpreis, Spiele und viele Preise für die Kinder und natürlich das gestiftete Spielgerät verschafften der Reservistenkameradschaft eine gute Kritik zu dieser bis jetzt einmaligen Veranstaltung. Ein Bericht in der lokalen Presse verdeutlichte dies zusätzlich.
Schreiben der RK an die Gemeinde vom März 1989
An die Marktgemeinde Sommerhausen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Sehr geehrte Damen und Herren des Marktgemeinderates!
Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen hat 1988 erstmals am Weihnachtsmarkt aktiv teilgenommen, den Reinerlös aus dieser Veranstaltung möchten wir dem örtlichen Kinderspielplatz zukommen lassen. Diesbezüglich haben wir mit der Firma Eibe Kontakt aufgenommen. Nach Besichtigung des Spielplatzes durch einen Außendienstmitarbeiter der Firma, hat dieser uns ein Spielgerät empfohlen. Siehe beiliegende Anlage. Hiermit bitten wir den Gemeinderat um die Zustimmung, dieses Gerät aufstellen zu dürfen. Bei einer Zusage Ihrerseits, könnten wir uns vorstellen, dieses Gerät, und die vorhandenen, unter Mithilfe eines Gemeindearbeiters zu montieren. Zur Eröffnung der diesjährigen Spielplatzsaison würden wir die Kinder und ihre Eltern zu einem gemütlichen Familiennachmittag einladen, wobei Speisen und Getränke natürlich zum Selbstkostenpreis abgegeben werden.
Rückfragen richten Sie bitte an den 1. Vorstand Werner Fuchs.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Fuchs
1. Vorstand
Pressebericht zum Spielgerät vom 9. März 1989
Schreiben der Reservistenkameradschaft Sommerhausen;
Überlassung eines Spielgerätes für den Kinderspielplatz Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen hat am Weihnachtsmarkt 1988 teilgenommen und beabsichtigt. aus dem Erlös ein weiteres Kinderspielgerät auf dem öffentlichen Spielplatz der Gemeinde Sommerhausen aufzustellen. Die Auswahl des Spielgerätes fand im Benehmen mit Herr Bürgermeister Steinmann, Vertreter der Eltern und eines Spielgeräteherstellers statt. Der Marktgemeinderat begrüßte die Spendenfreudigkeit und nahm das Angebot dankend entgegen.
( aus dem Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt vom 03. März 1989 )
Klage der Gemeinderäte über Hunde im Sandkasten
Reservisten spendieren Gerät für den Spielplatz
Sommerhausen - Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen stellt der Gemeinde ein Spielgerät im Wert von rund 2000 DM zur Verfügung. In einem Schreiben an den Gemeinderat bietet die Kameradschaft den Erlös ihres Standes beim Weihnachtsmarkt für den Kauf des Spielgerätes an. In der jüngsten Gemeinderatssitzung lobten die Gemeinderäte die Initiative des Vereins. Zudem begrüßten sie den Plan, ein Kinderspielplatzfest zu veranstalten. Lediglich zur Installation des Gerätes brauche der Verein die Hilfe eines Gemeindearbeiters. Da sich die Räte mit Tummelplätzen für die Kleinen befasten, tauchten gleich zwei Probleme auf: Ratsmitglied Michel Bergmann war der Ansicht, das der Spielplatz eingezäunt werden sollte, da Hunde den Sandkasten als Klo missbrauchten. .Das hilft nichts meinte Bürgermeister Steinmann, weil die Kinder teilweise die Hunde selbst mit auf den Spielplatz brächten. Auch seien die Spielplatztüren nicht immer geschlossen. Für die Aufstellung von Hundeverbotsschildern plädierte Gemeinderat Kaspar Steinmann. So könne seiner Ansicht nach vermieden werden, das Hundebesitzer ihre angeleinten Tiere in den Sielplatz lassen und freilaufende Hunde so auch weniger zum Spielplatz kämen, Dieser Ansicht neigte auch Bürgermeister Steinmann zu. Zur Zeit werde dem Problem mit dem Hundekot mit der jährlichen Auswechslung des Sandes begegnet. Gemeinderätin Elisabeth Koppberger machte darauf aufmerksam, das sich jugendliche mit ihren Mofas und Mopeds auf dem Spielplatz aufhalten und die Kinder gefährdet würden. Da die Mopedfahrenden jugendlichen noch schulpflichtig seien, zog Bürgermeister Steinmann in Betracht. das die Lehrer einen Appell an die Schüler richten sollten.
( Artikel aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 09. März 1989 ) Pressebericht aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 20. April 1989
Reservistenkameradschaft spendierte Gerät für den Spielplatz vom neuen Kletterbock nahmen, die Kleinen begeistert Besitz
Sommerhausen - Der Sommerhaüser Spielplatz am "Kemmetlein" war Schauplatz eines lustigen Treibens. Dazu hatte die Reservistenkameradschaft eingeladen, die ihr spendiertes Spielgerät vorstellte. Für die Kinder gab es ein eigenes Programm mit Sackhüpfen, Eierlauf, Ringwerfen und anderen originellen Angebote. Hauptattraktion war jedoch der neue Kletterbock, den die Reservisten angeschafft haben. Ihr Ziel den Kleinen eine Freude zu machen. erfüllte sich auf der Stelle, ständig krabbelten die Kinder über die Sprossen. Das Geld für das Gerät hatten die jungen Männer selbst auf dem Sommerhäuser Weihnachtsmarkt mit einem Stand verdient. Bürgermeister Karl Steinmann lobte den Einsatz der Reservisten. Er sagte. sie hätten damit zwei gute Zwecke erfüllt. Einmal freuten sich die Kinder und könnten ihren Bewegungsdrang beim Klettern austoben. Zum anderen sei die Gemeinde entlastet, da sie normalerweise für die Ausstattung von Spielplätzen Sorge trage. Die jungen Leute hätten somit bewiesen, das sie bereit seien für das Gemeinwohl Opfer zu bringen, und ihre Freizeit für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Außerdem gab der Bürgermeister bekannt, das auch die Eltern auf dem Spielplatz ein neues Spielgerät aufstellen wollen. Es sei zu überlegen, einen weiteren Spielplatz einzurichten. Werner Fuchs. der Vorsitzende der Kameradschaft, teilte mit, das man mit dieser Geste einen Grundstock legen wolle, indem man erst der jungen Generation ein Scherflein spende. Er dankte auch den Ehefrauen der Helfer auf dem Weihnachtsmarkt. ara
Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen spendierte den Kindern ein Spielgerät. Im Rahmen eines Familiennachmittag auf dem Spielplalz im "Kemmetlein" wurde der Kletterbock übergeben. Die Kinder nahmen sofort Besitz vom neuen Spielzeug. Foto: A.Raps
Samstag 22.04.89: Selbst- und Kameradenhilfe
In Klingholz startet ein Kurs über Selbst- und Kameradenhilfe. Fünf Kameraden nehmen regelmäßig daran teil.
Donnerstag 27.04.89: Allgemeine Versammlung
Als erstes wurde die Einladung des Obst-, Wein- und Gartenbauvereines zu den Krönungsfeierlichkeiten der neuen Weinprinzessin Susanne 1 bekannt gegeben. Nach einer Diskussion kam man überein, das nur die Vorstandschaft an der Zeremonie im Rathaus teilnimmt. Eine Beteiligung der gesamten Reservistenkameradschaft am Festzug wurde ausgeschlossen. Als nächstes wurden zwei Mannschaften für den anstehenden Schwanbergmarsch der Kitzinger Reservistenkameradschaft aufgestellt. Als letztes wurde die Helfereinteilung für das anstehende Hofschoppenfest vorgenommen. Organisatorische Angelegenheiten wurden ebenfalls noch geklärt.
Samstag 29.04.89: Öffentlichkeitsarbeit
Auch die Sommerhäuser Reservistenkameradschaft ist durch die Vorstandschaft am Krönungsakt der Weinprinzessin repräsentiert. Susanne I löste Angelika I ab. Im anschließenden Festzug begleitet man ihre "Lieblichkeit" zum Festplatz, wo sie dann das heutige Winzerfest eröffnete. Ein anwesender Journalist zeigte großes Interesse, näheres über die Tätigkeiten der Reservistenkameradschaft zu erfahren. Ein Gruppenfoto zusammen mit der Weinprinzessin ließ er sich auch nicht entgehen.
Einladungsanzeige im Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt zum Hofschoppenfest (vom 12. Mai 1989)
Hofschoppenfest im Pastoriushaus Sommerhausen
Alle Einwohner der Verwaltungsgemeinschaft laden wir auch dieses Jahr recht herzlich zum, Hofschoppenfest im Winzerhof Karl Steinmann & Sohn ein.
Veranstaltungstermin: P f i n g s t e n
Samstag 13. Mai 1989: ab 15.00 Uhr
Sonntag 14. Mai 1989: ab 14.00 Uhr
Montag 15. Mai 1989: ab 14.00 Uhr
Für musikalische Unterhaltung, gepflegte Eigenbauweine des Winzerhofes, fränkische Brotzeitspezialitäten und überdachte Sitzplätze wird an allen Tagen gesorgt. Auf Ihren Besuch freuen sich die Veranstalter Familie Steinmann und die Reservistenkameradschaft Sommerhausen schon jetzt. Sommerhausen im Mai 1989
An Susanne Fuchs
Sommerhäuser Weinprinzessin
8701 Sommerhausen am Main
Liebe Susanne I!
Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen und die Familie Karl Steinmann würde sich freuen, wenn unsere neue Sommerhäuser Weinprinzessin die Besucher des diesjährigen Hofschoppenfestes mit einigen netten Worten begrüßen würde. Ein geeigneter Zeitpunkt für einen würdigen Auftritt wäre der Samstag (13. Mai) gegen 18.00 Uhr bzw. der Sonntag (14. Mai) gegen 17.00 Uhr.
Näheres wird eine mündliche Absprache festlegen.
Voraus aber schon ein herzliches Dankeschön an unsere, Sommerhäuser Weinprinzessin Susanne I.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Lindner Schriftführer d. Reservistenkameradschaft
Samstag 06.05.89: Schwanbergmarsch in Kitzingen
Sieben Mann (2 Mannschaften) der Reservistenkameradschaft waren auf alles gefasst und im Glauben sich bestens vorbereitet zu haben. Die Attraktion dieser Veranstaltung war ein Flug mit einem offenen amerikanischen Hubschrauber zum Ausgangspunkt des Marsches. Von nun an hieß es die verschiedensten Stationen anzulaufen, und dort sein Können zu zeigen. Panzererkennung, Taktische Zeichen, Verhalten als Spähtrupp, Selbst- und Kameradenhilfe, Handgranatenwerfen, Waffendrill und eine Überquerung des Maines mit einem Schlauchboot stand auf dem Programm. Für beide Mannschaften war dies ein abwechslungsreicher Tag. Ein Platz im hinteren Mittelfeld war das Ergebnis - ein Ergebnis das künftig wenigstens leicht zu verbessern ist.
Pfingsten 1989: Öffentlichkeitsarbeit
Das zweite Hofschoppenfest stand an. Reibungsloser Auf- und Abbau wurde allerdings durch ein allzu gutes Wetter belohnt. Dennoch waren beide Veranstaltungspartner wieder einmal zufrieden.
Samstag 27.05.89: Schießen der US-Soldaten
Wieder einmal stellte die Reservistenkameradschaft viele Funktionsdienste, um den amerikanischen Kameraden ein Schießen mit deutschen Handwaffen in Külsheim zu ermöglichen. Bei strahlenden Sonnenschein verlief alles wiedereinmal ohne Zwischenfälle.
Freitag 09.06.89: Überreichung der amerikanischen Schießabzeichen
Ort dieser Veranstaltung war wiedereinmal der Hof des Pastoriushauses. Nach einem Sektempfang der geladenen Gäste, begrüßte OTL Knötzele alle Anwesenden. Auch Bürgermeister Karl Steinmann versäumte es als Hausherr nicht, ein paar Grußworte an alle zu richten. Nun stand die eigentliche Ehrung auf dem Programm. Major Donald Klinger von der3. US-Division gratulierte den erfolgreichen Schützen und lobte gleichzeitig die gezeigte enorme schießsportliche Leistung der Sommerhäuser Reservistenkameradschaft. Im Anschluss an seiner Rede überreichte er das US-Schießabzeichen "Rifle" zusammen mit einer Urkunde den erfolgreichen Schützen. Das Abzeichen "Sharpshooter" (Silber) erhielten OG dR Reinhold Vogel und OG dR Helmut Krieger. Das Abzeichen "Expert" (Gold) wurde OG dR Werner Fuchs, OG dR Peter Benkert, OG dR Thomas Kistner, OG dR Klaus Will, OG dR Frank Lindner, OG dR Artur Steinmann, OG dR Hermann Hecht, OG dR Kurt Weber, G dR Uwe Plaßwig, S dR Jürgen Herold und OFw Eric Baum ausgehändigt. In gemütlicher Runde bei Wein und Schinkengebäck klang dieser Freitagabend aus.
Pressebericht aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 13. Juni 1989
US-Schießabzeichen auf der Anlage in Kitzingen errungen.
Sommerhäuser Reservisten erzielten "Traumergebnisse"
Sommerhausen - Kameradschaftliche Beziehungen verbinden schon seit längerer Zeit die Reservistenkameradschaft Sommerhausen und die Soldaten der 3. US-Division. Kürzlich lud Major Donald Klinger von der US-Armee die Sommerhäuser Reservisten zu einem Schul- und Wertungsschießen mit Handfeuerwaffen (Gewehr) zum Erwerb des US-Schießabzeichens auf die Schießanlage nach Kitzingen ein. Nach dem Schießwettbewerb waren die Sommerhäuser Reservisten dann Gäste der US-Truppe. Am Geburtshaus des Gründers von Germantown in Philadelphia, Daniel Pastorius, eine historische Kulisse, wurden nunmehr die schießsportlichen Leistungen von US-Major Donald Klinger und dem Chef des Verteidigungskommandos 641, Oberstleutnant Martin Knötzele, gewürdigt und die Schießabzeichen überreicht. Beide hoben hervor, das die Sommerhäuser Reservisten bei diesem Wertungsschießen Traumergebnisse erzielt haben. Zwei Teilnehmer erhielten das silberne und neun Teilnehmer am Wertungsschießen konnten das goldene US-Schießabzeichen in Empfang nehmen. Oberstleutnant Knötzele drückte seine Freude aus, das eine solch stattliche Anzahl Bundeswehrreservisten sich in einem Kameradschaftsverband zusammenfanden und in der Marktgemeinde nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen und sozialen Bereich beachtliche Aktivitäten zeigen. Auch die Verbindung zur US-Armee sei dabei hervorzuheben was der abgeschlossene schießsportliche Wettbewerb beweist. Major Donald Klinger gratulierte den erfolgreichen Schützen und lobte die gezeigte enorme schießsportliche Leistung der Reservisten. Die Kameradschaft und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen US-Soldaten und den Sommerhäuser Reservisten werde von seiner Dienststelle hoch geschätzt. Auch Bürgermeister Karl Steinmann, zugleich als Hausherr, schloß sich den Gratulanten an: Damit habe man wieder einmal die Verbundenheit zur US-Armee unter Beweis gestellt und die Freundschaft weiter gefestigt. Das US-Schießabzeichen Rifle bekamen: "Sharpshooter" (Silber): Obergefreiter d.R. Reinhold Vogel, Obergefreiter d.R. Helmut Krieger, "Expert" (Gold): Oberfeldwebel Eric Baum, Obergefreiter d.R. Werner Fuchs. die Obergefreiter d.R Peter Benkert, Thomas Kistner, Klaus Will, Frank Lindner, Artur Steinmann, Hermann Hecht, Kurt Weber, Uwe Plaßwig, Funker d.R. Jürgen Herold. Verantwortlich für die Durchführung des Schul- und Wertungsschießens waren von der US-Armee: Staff Sergeant Stanford Rogers, vom Verteidigungskommando 641 Stabsfeldwebel Wolfgang Baum. ara
Dienstag 13.06.89: Abrechnung Hofschoppenfest
Mit einem nicht so guten Ergebnis wie im Vorjahr konnte aber die Vereinskasse wieder stark aufgestockt werden.(Verkaufsdaten und genaue Zahlen siehe Unterlagen)
Dienstag 20.06.89: Allgemeine Versammlung
Nach der Begrüßung von Vorstand Werner Fuchs wurde über die Durchführung des Helferessen diskutiert. Man kam überein, dieses Jahr eine Weinprobe beim Winzerhof Karl Steinmann u. Sohn durchzuführen. Ein Termin wurde ebenso festgelegt. Als nächstes ging es um die Änderung der Schießbedingungen zum Wanderpokalschießen. Da sich die Regeln beim Wertungsschießen bei den G 3 - Übungen veränderten, wurde beschlossen, das man zum Ausgleich ein Kleinkaliber schießen auf dem Schießstand des örtlichen Schützenvereines durchzuführen soll. Eine MG Schießübung wird aber nach wie vor in die Bewertung miteinbezogen. Nun stand noch die Durchführung des diesjährigen "Lustmarsches" auf der Tagesordnung. Die Route soll über Winterhausen nach Fuchsstadt gehen. In Fuchsstadt soll eine Brauereibesichtigung und ein Weißwurstessen stattfinden. Im Anschluss daran wird zurückmarschiert und am Main oder auf dem Berg soll der Marsch in gemütlicher Runde bei Grill und Fassbier ausklingen. Zu dieser Veranstaltung will man auch einige amerikanische Kameraden einladen. Des weiteren wurde angeregt, das sich in Sachen Vitrine fürs Vereinslokal etwas bewegt. Eventuell soll ein örtlicher Schreiner damit beauftragt werden. Als letztes wurde einmal klar festgelegt und besprochen, wann und bei welchen Anlässen die Reservistenkameradschaft an örtlichen Veranstaltungen teilnimmt, da in dieser Angelegenheit noch Unklarheiten bestanden. Klar ist in jedem Falle die Teilnahme der gesamten Reservistenkameradschaft an den alljährlichen Volkstrauertag. Bei Festkommers und offiziellen Empfängen nimmt auf Einladung nur die Vorstandschaft in Uniform teil. Bei Hochzeiten von Kameraden steht eine größere Abordnung Spalier, nachdem aber vom VKK Würzburg dies zur einer dienstlichen Veranstaltung erklärt worden ist. Bei anderen Anlässen wie das Kirchweihfest oder beispielsweise bei örtlichen Vereinsfesten ist eine Teilnahme der gesamten Reservistenkameradschaft in Uniform von vorne herein ausgeschlossen, da hier eine Genehmigung des VKK Würzburg nicht zu erreichen ist. Eine Möglichkeit würde bestehen, sofern man sich eine Art Ersatzuniform ohne Truppen- und Dienstgradabzeichen zulegen würde, daran teilzunehmen. Aber diese Möglichkeit wurde mit sehr großer Mehrheit abgelehnt. Zum Schluss wurde noch das Ergebnis der diesjährigen Hofschoppenfestabrechnung bekannt gegeben, danach die Versammlung geschlossen.
Dienstag 18.07.89: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn wurde folgende Anfrage der örtlichen Turn- und Sportgemeinde besprochen: Im August findet eine Tagung der NATO - Reservisten in Würzburg statt. Ein Veranstaltungspunkt wird der Besuch des Weinfestes sein. Da eine Reservierung von ca. 1000 Plätzen auf dem Plan gewährleistet sein muss, soll die örtliche Reservistenkameradschaft als Ordnungsdienst eingesetzt werden. TSG - Vorstand Heinz Schenk erläuterte Einzelheiten persönlich. Man kam überein, die TSG in jedem Fall zu unterstützen. Als nächstes wurde der Termin für den Lustmarsch verlegt und ein Termin für das Pokalschießen mit Kleinkaliber auf dem Schießstand des örtlichen Schützenvereines festgesetzt. Nun wurde noch für ein Schießen für US-Soldaten in Veitshöchheim die einzelnen Funktionsdienste besetzt. Auch wurde eine Mannschaft aufgestellt, die bei der Hochzeit von OFw Ruben Weigert Spalier steht. Die Herstellung einer Vitrine für das Vereinslokal übernimmt jetzt endgültig Friedrich Staib.
Samstag 22.07.89: Schießen von US-Soldaten
Auf der Standortschießanlge der Veitsöchheimer Kaserne wurde diesmal das Schießen für amerikanische Soldaten organisiert. Im Auftrag des VKK Würzburg übernahmen die Sommerhäuser Reservisten die Funktionsdienste und sorgten wiedereinmal für einen guten Verlauf dieser Veranstaltung.
Freitag 28.07.89: Hofschoppenfesthelferessen
Um sich bei allen Helfern wieder einmal zu bedanken, wurde in der Probierstube des Pastoriushauses eine Weinprobe durchgeführt. In gemütlicher Atmosphäre wurden edle Tropfen Frankenweines gekostet. Für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt. Urkunden, die den auserlesenen Geschmack belohnten, musikalische Töne von Akkordeon und singfreudige Stimmen trugen allesamt dazu bei, das dies ein gelungener Abend wurde.
Samstag 29.07.89: Öffentlichkeitsarbeit
Ein alter Bekannter der Reservistenkameradschaft, nämlich OFw Ruben Weigert verläst mit seiner eben angetrauten Frau Herta die Gnadenkirche in Würzburg. Sommerhäuser Kameraden stehen im kleinen Dienstanzug dort Spalier und gratulieren.
Montag 07.08.89: Öffentlichkeitsarbeit
In Würzburg findet die Tagung der europäischen NATO-Reservisten "CIOR / CIOMR 89" statt. Ein Programmpunkt war der Besuch des Weinfestes der Turn- und Sportgemeinde. Um die Reservierung aller notwendigen Sitzplätze sicher zu stellen, wurden die Reservisten als Platzordner eingesetzt. Alles lief glatt über die Bühne, so das man im Anschluss unbeschwert noch am Weinfest mitfeiern konnte. Etliche Verzehrbon und ein nachträglich übersandter Wimpel mit Wappen des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr waren Zeichen des Dankes.
Mittw. / Donnerstag 06./07.09.89: Wanderpokalschießen
Beim diesjährigen Wanderpokalschießen wurde noch das Schießen mit KK-Gewehr und KK-Pistole mit in die Auswertung miteinbezogen. An den zwei Tagen stellte eine gute Hälfte der Kameradschaft in fairer Atmosphäre ihr Können unter Beweis. Die Entscheidung über den Wanderpokalsieger 89 wird aber noch ein MG-Wertungsergebnis bringen.
Samstag 23.09.89: II. Lustmarsch
Bei dichtem Nebel machte sich im Morgengrauen eine gute Hälfte der Kameradschaft auf den Weg, das Ziel, nämlich die Brauerei Wolf in Fuchsstadt aufzuspüren. Über Winterhausen marschierte man steil bergauf, um auf kürzestem Wege Fuchsstadt zu erreichen. Nach einer guten Stunde erblickte man die von Nebelschwaden umhüllte Brauerei. Ein kurzer Umtrunk löschte den ersten Durst. Dann besichtigte man alle Winkel der Brauerei. Vorstand Werner Fuchs führte als Brauer selbst durch dem ihm bekannten Betrieb. Nach der interessanten Führung stand ein Weißwurstessen auf dem Programm, um sich für den Rückmarsch zu stärken. Weißbier, frische Brezeln und die vom Vereinsmetzger Kamerad Kurt Weber zubereiteten Weißwürste mundeten vorzüglich. Während sich dann ein Vorkommando aufmachte, um am Sonnenberg in Sommerhausen alles für den Marschausklang vorzubereiten, marschierte der Rest wieder Richtung Sommerhausen. Ein kleiner Zwischenstop beim Vereinswirt wurde auch noch eingelegt. Am Nachmittag wurde wieder ein Zelt aufgestellt und gegrillt. Beim Kugelstoßen und Steinwerfen konnte jeder noch seine körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Trotz leichtem Nieselregen wurde bei Lagerfeuer wieder bis in den späten Abendstunden die Kameradschaft gepflegt.
Dienstag 24.10.89: Allgemeine Versammlung
Zu Beginn der Versammlung verkündete Vorstand Werner Fuchs ein Schreiben, in dem sich der Verband für die gelungene Unterstützung beim Empfang der Tagungsteilnehmer CIOR / CIOMR am TSG-Weinfest im August recht herzlich bedankte. Eine Tischstandarte für die Kameradschaft unterstrich den Dank. Nun ging man zur eigentlichen Tagesordnung über: Als erstes stand die Frage nach der Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarkt an. Man beschloss mit großer Mehrheit vorläufig nur alle zwei Jahre mitzuwirken. Dieser Entschluss sollte auch in einem Schreiben dem Heimat- und Kulturverein mitgeteilt werden. Weiterhin wurden Teilnehmerlisten für das anstehende Wertungsschießen und für den Volkstrauertag erstellt. Dann stand wiedereinmal eine Diskussion über eine eventuelle Abänderung der Aufnahmebedingungen an. Sollte auf Grund mangelnder Neubeitritte und Interesse aus der Sommerhäuser Bevölkerung zusätzlich doch Auswärtige aufgenommen werden, oder sollte bei einer geringen Mitgliederzahl eine typische Sommerhäuser Struktur der Kameradschaft erhalten bleiben? Nach einer längeren Diskussion wurde abgestimmt. 8 der anwesenden Mitglieder waren für eine neue Regelung, 5 dagegen, einer enthielt sich der Stimme. Demnach gilt ab sofort folgende interne Regelung: Jedermann kann der Kameradschaft beitreten, der die Ziele und die Satzung des Verbandes, aber insbesondere auch die Ziele der Gründungsversammlung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen anerkennt und dafür eintritt. Des weiteren sollte jedermann sich in die bestehende Kameradschaft einfügen. Nun berichtete StFw Wolfgang Baum noch von der Möglichkeit im kommenden Jahr an einem Schießen bei den amerikanischen Kameraden in Grafenwöhr teilzunehmen. Für diese Gelegenheit zeigten alle großes Interesse. Näheres wird aber noch geregelt. Am Schluss bedankte sich TSG-Vorstand und Kamerad Heinz Schenk nochmals für die Mithilfe beim Weinfest und lud zum anstehenden Helferessen in der Turnhalle ein.
Schreiben des Reservistenverbandes an die RK-Sommerhausen vom 15.08.1989
Generalsekretär
- Dezernatsleiter 5 -
Reservistenverband, Provinzialstraße 89-95, D-5300 Bonn 1 Postfach 140361
D-5300 Bonn 1
Herrn
Werner Fuchs
Ochsenfurter Str. 40
8701 Sommerhausen
Lieber Kamerad Fuchs,
unser Präsident, Herr Prof. Dr. Armin Steinkamm, der sich zur Zeit in Urlaub befindet, hat mich gebeten, Ihnen nochmals sehr herzlich für die großartige Unterstützung von Mitgliedern der RK Sommerhausen bei der Vorbereitung und Durchführung des Weinfestes am 7.8. d. J. zu danken. Dieses Weinfest im schönen Sommerhausen wird allen Teilnehmern dank der engagierten Mithilfe der Reservistenkameradschaft noch lange in guter Erinnerung bleiben. Wir kommen alle gerne wieder zu Ihnen. Als kleinen Dank überreichen wir anliegend unser Verbandswappen für Ihre RK-Vitrine sowie einen Tischstander. Grüßen Sie bitte bei Ihrer nächsten Zusammenkunft alle Kameraden sehr herzlich von uns. Ihnen persönlich alles erdenklich Gute und weiterhin viel Freude an unserer gemeinsamen Sache.
In kameradschaftlicher Verbundenheit
Im Auftrag
( Ulrich )
Pressebericht aus der Verbandszeitschrift "Loyal" 9 / 89
Beim Weinfest am Main war Stimmung und Kennen lernen Trumpf. Das tat der späteren Arbeit in den Kommissionen gut. Ausflüge und Empfänge Kongressteilnehmer, die sich für deutsche Landschaft und Kultur interessierten, kamen während der Würzburger Tage gut auf ihre Kosten: eine Mainfahrt mit anschließendem Weinfest in Sommerhausen, das sehr stimmungsvoll verlief.
Pressebericht aus der Verbandszeitschrift "Loyal" 9 / 89
VEITSHÖCHHEIM/SOMMERHAUSEN (STEG) - "Geleitschutz" gewährte die RK Sommerhausen ihrer neugekrönten Weinprinzessin Susanne I. Erstmals begleitete die erst im November 1987 gegründete, 25 Mann starke Kameradschaft, hauptsächlich ehemalige Stabssoldaten des Fernmeldebataillons 12 und der 12. PzDiv Veitshöchheim, die überaus hübsche 21jährige Prinzessin in einem Festzug vom Rathaus des bekannten, idyllischen Weinortes hin zum Festzelt der Winzerabsatzgenossenschaft. Dort eröffnete sie dann den Reigen der zahlreichen unterfränkischen Weinfeste. Etliche der dreihundert Schaulustigen zeigten sich deutlich von der Anwesenheit der Soldaten überrascht. Der Überraschung folgt jedoch schnell ein Schmunzeln, als die sich im Kreise der uniformierten jungen Männer sichtlich wohlfühlende Susanne I. den mit einem edlen Tropfen gefüllten Römer als erstes den drei Obergefreiten der Reserve zum Probieren reichte.
Pressebericht aus der BW-Zeitschrift (Heer) vom September 1989
Reservisten bei Weinprinzessin
Der Geleitschutz der Weinprinzessin Susanne I.: Die Obergefreiten der Reserve Karl Steinmann, Frank Lindner und Wolfgang Fuchs Sommerhausen - (steg).Geleitschutz gewährte die Reservistenkameradschaft Sommerhausen der neugekrönten Weinprinzessin Susanne I. Erstmals begleitete die erst im November 1987 gegründete Kameradschaft, der hauptsächlich ehemalige Stabsdienstsoldaten des Fernmeldebataillons 12 und der 12. Panzerdivision in Veitshöchheim angehören, die 21jährige Weinprinzessin in einem Festzug bis zum Festzelt der Winzerabsatzgenossenschaft. Dort eröffnete sie das Weinfest. Etliche der 300 Schaulustigen zeigten sich deutlich von der Anwesenheit der Soldaten überrascht. Der Überraschung folgte jedoch schnell ein Schmunzeln, als die sich im Kreise der uniformierten jungen Männer sichtlich wohlfühlende Susanne I. den gefüllten Römer mit als erstes den drei Obergefreiten der Reserve zum Probieren reichte.
Pressebericht aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 5. September 1989
GI's erwarben deutsche Schützenschnüre Soldaten schossen und lernten sich kennen
Sommerhausen - Kameradschaftliche Beziehungen verbindet die Reservistengemeinschaft mit Soldaten der 3. US-Armee. In Verbindung mit dem Verteidigungskreiskommando 641 Würzburg veranstalteten die Sommerhäuser Reservisten auf dem US-Garnisonsgelände in Kitzingen ein Wertungsschießen mit Bundeswehr-Handfeuerwaffen zum Erwerb der Deutschen Schützenschnur. Oberstleutnant Martin Knötzele vom Verteidigungskreiskommando und Schießleiter, Hauptfeldwebel Wolfgang Baum (Sommerhausen), händigten nun an fünf amerikanische Soldaten der Kitzinger Garnison Schützenschnüre in Gold aus. 18 US-Soldaten erhielten Silber, 13 Bronze. Bei der Feier bedankte sich Oberstleutnant Martin Knötzele für das freundschaftliche Verhältnis zu den amerikanischen Soldaten in Unterfranken. Der Erwerb deutscher Schützenschnüre durch amerikanische Soldaten sei jedoch nur ein Teil der gemeinsamen Aktivitäten deutscher Soldaten, Bundeswehrreservisten und amerikanische Soldaten. Persönliches Kennen lernen und gegenseitiges Verstehen erhöhe die Einsatzbereitschaft und trage so zum Erhalt des Friedens bei. Auch der amerikanische Battalionskommandeur, Oberstleutnant William F. Diehl. sprach seine Anerkennung über die Sommerhäuser Reservistenkameradschaft und des Verteidigungskreiskommandos 641 Würzburg aus. Er zeichnete bei dieser Übergabe der deutschen Schießauszeichnungen Oberstleutnat Martin Knötzele mit einer Ehrenurkunde der 3d US Infantery (Marne) Division, auf der die Verdienste des Kommandeurs aufgeführt sind, aus. Stabsfeldwebel Wolfgang Baum händigte der US-Kommandeur für seinen unermüdlichen Dienst als Verbindungsmann zur Brigade und Verteidigungskommando ebenfalls eine Urkunde der 3. US Infantery Division aus. Als Vertreter der Reservistenkameradschaft nahm auch Leutnant der Reserve Peter Hügelschäffer eine Ehrenurkunde in Empfang. ara
Samstag 11.11.89: Wertungsschießen in Külsheim und TSG-Helferessen
Das letzte Schießen in diesen Jahr brachte auch die Entscheidung über die besten Vereinsschützen 1989. Reinhold Vogel ist nach Werner Fuchs der 2. Wanderpokalsieger. Am Abend folgte man der Einladung der Turn- und Sportgemeinde und ließ sich Speis- und Trank in der Turnhalle schmecken.
Sonntag 19.11.89: Öffentlichkeitsarbeit
Auch dieses Jahr schloss man sich den gemeinsamen Kirchgang aller Vereine und Gemeinderäte am diesjährigen Volkstrauertag an. Bei der Feierstunde am Kriegerdenkmal wurde den gefallenen Kameraden gedacht und ein Kranz niedergelegt.
Samstag 09.12.89: Öffentlichkeitsarbeit
Eine um die 12 Mann starke Gruppe ehemaliger Soldaten von italienischen Gebirgseinheiten waren an diesem Wochenende zu Gast in Sommerhausen. Um die Mittagszeit empfing man sie mit fränkischem Sekt im Sitzungssaat des Rathauses. Vorstand Werner Fuchs und Bürgermeister Karl Steinmann begrüßten sie recht herzlich und überreichten einige Erinnerungsgeschenke. Die Italienischen Gäste bedankten sich mit ihrem Vereinswimpel. Nach dem Umtrunk, dem auch die Presse, der Ehrenbürger Karl Hügelschäffer und ein Vertreter des Gemeinderates beiwohnte, wurde zum Kriegerdenkmal marschiert. Dort legten die italienischen Freunde unter den Klängen einer Abschiedsmelodie einen Kranz nieder und verlasen im feierlichem Rahmen das Gebet des "Alpino". Im Anschluss daran ging es ins Vereinslokal. Dort ließen es sich die Kameraden nicht nehmen, selbst ein typisches Nudelgericht zu servieren. Wein, Käse, Brot und Salami wurde ebenso gereicht. Man ließ es sich schmecken und war sehr angetan von der Geselligkeit. Danach konnte man ihren Klängen lauschen, insbesondere das "La Montanara" Berglied fand so großen Gefallen, dass man es an diesem Tag des öfteren gemeinsam sang. Auch die deutsche und die italienische Nationalhymnen erklangen noch an diesem Treffen. Mit dem gemeinsamen Singen wuchs auch die Kameradschaft, während die sprachlichen Verständigungsprobleme immer geringer wurden. Auch wurden deutsche Schieß- und Sportleistungsabzeichen der Bundeswehr übergeben, die von den italienischen Freunden freudig, aber auch mit Respekt in Empfang genommen wurden. Bei typisch fränkischer Brotzeit saß man noch lange in gemütlicher Runde beisammen. Unvergessene Szenen begleiteten diesen Tag. Alle, ob deutsche oder italienische Kameraden waren von dieser Begegnung sehr angetan. Die Gäste bedankten sich des öfteren, und jeder auf seine Weise, für den Sommerhäuser Empfang, der für sie ein einzigartiges Erlebnis war. Freuen würden sie sich, wenn die Sommerhäuser Reservisten im kommenden Jahr einen Gegenbesuch in Italien abstatten würden.
Pressebericht aus dem Lokalteil der "Main Post" vom 15. Dezember 1989
Einen Kranz legten italienische und fränkische Veteranen am Kriegerdenkmal in Sommerhausen nieder. Sommerhäuser Reservisten knüpfen Kontakte Frankenwein, Spaghetti und Besuch aus Italien Sommerhausen - Freundschaftliche Verbindungen nahm die Sommerhäuser Reservistenkameradschaft über die Grenzen der Bundesrepublik auf. Veteranen und Reservisten einer italienischen Alpenjägerkameradschaft waren kürzlich Gäste in der Maintalgemeinde. Bei dem dreitägigen Besuch haben die ehemaligen Soldaten aus Palmanova und Sommerhausen Kontakte geknüpft. Zu nächst empfing Bürgermeister Karl Steinmann die Gäste im Rathaus. Solche Treffen seien zu begrüßen, sagte er, dienten sie doch zum gegenseitigen Verstehen. Man leiste dabei auf unterster Ebene einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des Friedens, verkündete er. Über die Geschichte des Weinortes informierte der Bürgermeister die italienischen Gäste. Der Vorsitzende der Kameradschaft, Werner Fuchs, sagte es sei nicht alltäglich, das sich Bundeswehrreservisten mit ehemaligen Soldaten der italienischen Armee treffen. Man habe aus dieser ersten Begegnung schon wertvolle Erkenntnisse gewonnen und in Sommerhausen Kameraden angetroffen, sagte Romano Vitas als Sprecher der italienischen Reservistengruppe. Am Kriegerdenkmal legten die Italiener einen Kranz nieder. Ein Reservist aus Palmanova sprach in deutscher Sprache das Alpenjägergebet. Danach lernten die Gäste in Sommerhausen eine Weinkellerei kennen. Schließlich kamen die Gäste größtenteils aus italienischen Weinbaugebieten. Natürlich kosteten sie auch den Frankenwein. Mit Spaghettigerichten revanchierten sie sich später. Für das kommende Jahr wurde ein Gegenbesuch in Italien vereinbart. Romano Vitas, der vor 15 Jahren in Würzburg. studierte und zwei Jahre lang als Volontär in einem Weingut in Sommerhausen, beschäftigt war will der Gastgeber in Palmanova sein. ara
GEBET DES "ALPINO"
(italienische Gebirgsjäger)
Auf steile Felsen, ewige Gletscher, auf jeden Gipfel der Alpen, wo wir als treue Hüter unserer Stätte eingesetzt wurden, erhebt sich unsere Seele zu Dir oh Herr damit Du unsere Mutter, Frauen, Kinder und Brüder in der Ferne beschützt und uns zu Hilfe sei um dem Ruhm unserer Vorfahren würdig zu sein. Allmächtiger Gott, Du der alle Elemente beherrschst, bewahre uns, da wir mit Glaube und Liebe bewaffnet sind. Rette uns vom unerbittlichen Frost, vom Wirbel des Sturmes, von Heftigkeit der Lawinen, gebe das unser Fuß mit Sicherheit an schwindelige Felsenrisse, an steilen Wänden, an hinterlistige Gletscherspalten ruhen kann; gebe Kraft unserer Waffen im Kampf gegen den Feind der unsere Heimat, unsere Fahne, unser tausendjähriges Christentum bedroht. Und Du, Mutter Gottes, reiner als der Schnee, hast erkannt und auf Dich genommen die Leiden und Opfer unserer gefallenen Soldaten, empfange gnädigst jedes Verlangen und Hoffnung von denen die am Leben sind und treu ihren Waffen dienen - segne uns und betrachte mit gütigem Lächeln unsere Truppen.
Amen.
Dankesschreiben aus Strassoldo von Walter Bisseker 16. Dezember 1989
Liebe Kameraden
Es ist mir ein Bedürfnis, Euch allen persönlich vielen Dank zu sagen. Das mit Euch zusammensein, war für alle Alpini von Strassoldo ein ganz besonderes Erlebnis. Eure uns entgegengebrachte Sympathie, war einfach toll. Diesen Dezembertag in Sommerhausen wird stets fort in unserer Erinnerung sein. Menschen haben sich getroffen und lieb gewonnen. Sonntag den 16. Dezember abends 2000 Uhr, waren wir dann wieder in unserem Dorf. Von Euch Reich beschenkt ist dann jeder zu seiner Familie nach Hause gegangen.
Viele Grüße an Euch alle
Walter Strassoldo, den 16. Dezember 1989
Weihnachtsschreiben an die Mitglieder Dezember 1989
Liebe Kameraden und Freunde der Sommerhäuser Reservisten!
Ein Jahr geht zu Ende und besinnliche Tage stehen ins Haus. Die Vorstandschaft hat auch in diesem Jahr allen Grund, sich bei den Mitgliedern, deren Angehörigen und Freunden zu bedanken, die ihre Freizeit aufgeopfert haben, um an den verschiedensten Veranstaltungen mitzuwirken. Besonders dadurch kann ein Verein aktiv sein und seine Ziele und Vorhaben verwirklichen. Beispielsweise der Familiennachmittag mit der Übergabe des gestifteten Spielgerätes brachte der Reservistenkameradschaft eine seht positive Kritik bei der Sommerhäuser Bevölkerung. Ein Grund mehr sich für unsere Kameradschaft einzusetzen. Auch im kommenden Jahr hoffen wir auf volle und tatkräftige Unterstützung aller Kameraden. Nun wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachten, ein gutes und erfolgreiches Jahr 1990.
Den Weihnachts- und Silvesterurlaubern seien erholsame und schöne Tage gegönnt.
Am F r e i t a g , dem 5. J a n u a r 1990 um 20.00 Uhr findet wieder ein jährlicher Kameradschaftsabend im Nebenzimmer unseres Vereinslokales statt. Dort werden auch unsere drei besten Vereinsschützen des Jahres 1989 proklamiert. Wolfgang Baum wird persönlich dem besten Schützen den Wanderpokal überreichen. Hierzu ergeht an alle Kameraden mit Frau / Freundin eine recht herzliche Einladung.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
gez. i. A. Frank Lindner, Schriftführer
JAHRESÜERBLICK 1990 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Freitag 05.01.90: Kameradschaftsabend im Vereinslokal
Auch dieses Jahr war man zusammengekommen, um im Vereinslokal Gasthaus "Anker" einen frohen Abend zu verleben. Nach der Begrüßung des Vorstandes Werner Fuchs und nach einem gemeinsamen Essen ging man zum ersten Höhepunkt des Abends über. Die drei besten Vereinsschützen des Jahres 1989 wurden proklamiert und mit Urkunden ausgezeichnet. OFW dR Eric Baum belegte den dritten, Lt dR Peter Hügelschäffer den zweiten Platz, während OG dR Reinhold Vogel als Sieger hervorging. Wolfgang Baum überreicht ihn persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. Nun wurde Unterhaltung groß geschrieben. Die "Resis" hatten ihre Premiere. Fünf Kameraden Artur Steinmann, Frank Lindner, Werner Fuchs, Eric Baum und Thomas Kistner besangen und berichteten auf einzigartiger Weise von den Höhepunkten des letzten Vereinsjahres. Eine gelungene Darbietung, die allen Anwesenden sehr gefallen hat.
Dann war wie immer das Singen an der Reihe. Zusammen mit den Akkordeontönen von Artur Steinmann und den sangeskräftigen Stimmen wurde wieder der spezielle Reservistenklang erzielt. Gesellschaftsspiele verschiedenster Art erweiterten das Unterhaltungsprogramm dieses Abends, der für alle Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.
Sonntag 21.01.90: Ordentliche Generalversammlung
Zur alljährlichen Generalversammlung im Nebenzimmer des Vereinslokales "Gasthaus Anker" wurde rechtzeitig und ordnungsgemäß eingeladen. Anwesend waren 19 Mitglieder der Kameradschaft. Gemäß der Tagesordnung wurde der Bericht des Vorstandes des Schriftführers und des Kassier vorgetragen. Auch die Kassenprüfer berichteten über eine ordentliche Führung der Kasse und hatten keinerlei Beanstandungen. Eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft für das Vereinsjahr 1989 folgte. Als nächstes wurde der Termin- und Veranstaltungskalender 1990 behandelt. Unter dem Punkt "Wünsche, Anträge und Verschiedenes" wurde folgendes behandelt bzw. beschlossen:
(1) Dieses Jahr sollte die Kameradschaft wieder sich mit einem Verkaufstand am Weihnachtsmarkt beteiligen.
(2) Beim anstehenden Italienausflug im April soll den Gastgebern ein typisches fränkisches Gericht geboten werden. Eine feste Partnerschaft mit den Italienischen Kameraden wäre erstrebenswert.
(3) Für die Errichtung einer Vitrine für das Vereinslokal soll jetzt endgültig ein örtlicher Schreiner beauftragt werden.
(4) Zu einem gegebenen Zeitpunkt sollte man in Angelegenheit "Vereinsfahne" eine Entscheidung treffen. Folgende Möglichkeiten ergeben sich zur Zeit:
- Anschaffung einer nagelneuen eigenen Vereinsfahne
- Restauration der Fahne des ehemaligen Kriegervereines, unter der Bedingung, das diese dann der Kameradschaft zugeschrieben wird.
- Bei entsprechenden Anlässen sollte man nur die Standarte des VKK entleihen
Zu den ersten beiden Möglichkeiten wurde aber klar bemerkt, das dies sehr kostspielig sein würde
(5) Auch der Vereinswirt und Kamerad Heinz Fuchs fragte an, ob die Reservistenkameradschaft bereit sein würde, ihn bei einem größeren Fest seines Gastbetriebes zu unterstützen. Allgemein wurde zugesagt, aber zu aktueller Zeit soll dies ein gewählter Ausschuss regeln.
Gegen 16.15 Uhr wurde die Versammlung geschlossen.
Freitag 26.01.90: Schießen mit US-Handwaffen
Während man im vergangen Jahr sehr gute Ergebnisse beim Schießen mit dem amerikanischen Gewehr m16a2 zeigte, stand diesmal ein Wertungsschießen mit dem US-Maschinengewehr m60 an. Auf der Standortschießanlage der Veitshöchheimer Kaserne bewies man aber auch hier eine ruhige Hand, so das wiedereinmal nur sehr gute Schießergebnisse erzielt wurden.
Dienstag 20.02.90: Allgemeine Versammlung
In der heutigen Versammlung wurde als erstes der Termin für das diesjährige Hofschoppenfest bekannt gegeben. (14.-17. Juni 1990). Für die Organisation wurde auch gleich ein Festausschuss bestimmt. Da unser Kamerad Peter Hügelschäffer bei der Proklamation der besten Vereinsschützen zu Beginn des Jahres verhindert war, wurde die Auszeichnung nachgeholt. Wolfgang Baum gratulierte ihn zum Zweiten Platz und händigte ihn eine Urkunde aus. Nun standen weitere Auszeichnungen an. Zwei amerikanische Kameraden bekamen die deutsche Schützenschnur überreicht, während darauf viele Kameraden der Sommerhäuser Reservisten das amerikanische Schießabzeichen für gute Leistungen mit dem US-Maschinengewehr m60 erhielten. Nachdem man die amerikanischen Freunde verabschiedet hatte, wurde zum Ausklang noch eine Videoaufzeichnung vom diesjährigen Kameradschaftsabend vorgeführt.
Montag 26.03.90: Besuch von Romano Vitas in Sommerhausen
Romano Vitas aus Strassoldo machte einen kurzen Abstecher nach Sommerhausen. Zusammen mit einigen Vertretern der Vorstandschaft wurde das Programm für den Italienausflug durchgesprochen.
Dienstag 27.03.90: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn wurden wichtige organisatorische Punkte und der Programmablauf des anstehenden Italienausfluges besprochen.
(1) Die Anfahrt erfolgt mit zwei gemieteten Kleinbussen eines Kitzinger Autoverleihers
(2) Gastgeschenke, wie Abzeichen und Erinnerungstafeln sollen zu Genüge mitgenommen werden
(3) Ein Unkostenbeitrag von DM 50,-- wird pro Teilnehmer erstattet, wobei der Restbetrag durch die Vereinskasse getragen wird.
(4) Die Abfahrt erfolgt am Freitag 20.04.90 um 3.00 Uhr, Rückfahrt am Sonntag gegen 11.30 Uhr
Im Anschluss wurde der Ablauf des diesjährigen Hofschoppenfestes festgelegt. Erstmals soll am Fronleichnamsfeiertag und am Sonntag ein Frühschoppen mit Mittagessen und Kaffeebar durchgeführt werden. Neben der Plakat- und Zeitungswerbung sollen erstmals an den beiden Ortstoren größere Hinweisfesttafeln aufgestellt werden. Auch wird man sich nochmals mit der Leitung der US - Marne Band in Verbindung setzen, ob doch noch ein Standkonzert möglich sein wird. Als letztes diskutierte man noch über die nächste Öffentlichkeitsarbeit in unserer Marktgemeinde. Vorstand Werner Fuchs erklärte bei der letzten Gemeinderatssitzung, das die Reservistenkameraden bereit sein würden, bei den Aufräumarbeiten der Sturmschäden im Sommerhäuser Wald mitzuwirken. Diese Waldaktion wurde von den Anwesenden mit Mehrheit begrüßt und somit beschlossen. Der Termin für diese freiwilligen Aufräumarbeiten wurde auf den 14. April 90 festgelegt.
Samstag 14.04.90: Öffentlichkeitsarbeit
Am frühen Morgen traf man sich am Dreschplatz, um in der Alttanne den großen Sturmschäden zu Leibe zu rücken. Dort wurden Baumkronen und Asthölzer in großen Mengen zusammengetragen und mit Schleppern aus dem Wald gefahren. Trotz harter körperlicher Arbeit hatten alle Beteiligten Freude an dieser Aktion. Für die richtige Verpflegung sorgte das VKK. Nach getaner Arbeit am späten Nachmittag saß man unter den Baumwipfeln zusammen und ließ diese Waldaktion in gemütlicher Feierabendrunde ausklingen.
Mittwoch 18.04.90: Versammlung der Italienausflügler
Die Teilnehmer des anstehenden Italienausfluges trafen sich nochmals um letzte organisatorische Angelegenheiten zu besprechen und zu klären.
Freitag / Sonntag 20.-22.04.90: Ausflug nach Strassoldo und Bicinocco
Lange vor Sonnenaufgang, nämlich um 3.00 Uhr, stachen 13 Kameraden mit zwei Kleinbussen und großen Erwartungen in Richtung Süden auf. Nach einer reibungslosen Fahrt über die Grenzen der Heimat, konnte man am späten Vormittag das Ortsschild von Strassoldo passieren. Zur Begrüßung wurde ein kleiner Umtrunk gereicht. Nachdem man in einem italienischen Restaurant zum erstenmal die dortige Küche gekostet hatte, bezog man Quartier in einer Blockhütte, die mitten in einem See errichtet war. Als man sich etwas heimisch eingerichtet und sich mit der Hütte vertraut gemacht hatte, ging es zum Weingut von Romano Vitas dem Vorsitzenden der Alpino-Reservistenkameraden. Dort wurde man nochmals offiziell begrüßt und willkommen geheißen. Von dort aus startete man dann eine kleine Tour durch die nähere Umgebung. Bei einigen Gaststätten, Weingütern und landwirtschaftlichen Betrieben wurde des öfteren Halt gemacht, so das man die italienische Gastfreundschaft hautnah erleben konnte. Einige Gesangsständchen für die Gastgeber und für die Dorfälteste durften natürlich nicht fehlen. Am frühen Abend stand ein Empfang beim örtlichen Grafen von Strassoldo an. In den An- sprachen wurde bekundet, daß man durch diese deutsch-italienische Verbindung von Sommerhausen und Strassoldo auch einen Teil dazu beitragen will, den Frieden und die Zusammengehörigkeit Europas zu festigen. Ein kleiner Sektumtrunk und der Austausch von Gastgeschenken unterstrichen die Verbundenheit. Anschließend führte der Graf persönlich durch Strassoldo und erläuterte die Ortsgeschichte. Am späten Abend wurde für die italienischen Kameraden und geladenen Gästen ein typisch fränkischer Abend mit Sauerkraut, Rippchen und Fuchsstädter Bier veranstaltet. Mit frohen Liedern und Musik wurde das Beisammensein untermalt. Danach hatte man die Gelegenheit einige italienische Gastlichkeiten in näherer Umgebung kennen zulernen und typische Getränke zu kosten. Musik und Gesang öffneten weit die Türen und man wurde stets willkommen geheißen. Nicht einmal zur späten nächtlichen Stunde sollte die Gastfreundschaft enden. Lange nach Mitternacht wurde man mit verschiedenen Weingetränken und erlesenen Italienischen Spezialitäten bewirtet. Dem Morgengrauen nicht mehr fern, so landete man wohlbehütet zur ersten Ruhe in der Unterkunft. Nach allgemeiner Erfrischung und Ermunterung aller Kameraden am Morgen, war man wieder bereit für das weitere Programm. Um 10.00 Uhr empfingen uns die Bürgermeister von Carvignano. Im Sitzungssaal des Rathauses erklärte der erste Bürgermeister seine Freude über das Kommen der Sommerhäuser Reservisten und die Verbundenheit zu den Kameraden aus Strassoldo. Zweiter Vorstand Karl Steinmann jun. bedankte sich an dieser Stelle für die bis jetzt gezeigte Gastfreundschaft und bekundete einen weiteren Ausbau dieser deutsch-italienischen Verbindung. In diesem Zusammenhang wurde das Wappen von Sommerhausen als Gastgeschenk überreicht. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es weiter nach Bicinocco. Dort war man zu Gast im Bürgerhaus. Die einheimischen Alpino-Kameraden bewirteten uns vorzüglich. Auch der dortige Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, dieser Begegnung beizuwohnen. Frohe Lieder, Musik und etliche freundschaftliche Gesten trugen dazu bei, das dieser Nachmittag für alle Beteiligten unvergessen bleiben wird. Danach stand die Besichtigung einer größeren Anzahl von Weingütern an. Wein, Sekt und andere italienische Getränke galt es zu kosten und zu loben. Wie schon am Vortag war man sehr angetan von italienischer Herzlichkeit. Erst am frühen Abend kehrte man von dieser interessanten Besichtigungstour zurück und bereitete sich für den nächsten offiziellen Programmteil vor. Inzwischen waren zahlreiche Gäste gekommen, mit denen man gemeinsam zum Friedhof marschierte. Dort gedachte Romano Vitas in einer Ansprache den gefallenen italienischen und deutschen Kameraden. Ein Choral umrahmte das Andenken. Dann wurde weiter zum Kriegerdenkmal gezogen. Nach erklingen beider Nationalhymnen gedachte Wolfgang Baum nochmals allen Opfern der Weltkriege. Mit dem "Vater unser" Gebet, einer Kranzniederlegung und einem getragenen Choral wurde diese Gedenkfeier beendet. Im Anschluss daran wurde noch eine Heilige Messe in einer Kapelle abgehalten. Am Abend wurde ein geselliges Beisammensein aller Gäste im Hof des Weingutes von Romano Vitas veranstaltet. Die letzten Gastgeschenke wurden übergeben. Von einer Sammlung von Leistungs- und Truppenabzeichen waren die italienischen Kameraden sehr angetan. In den Ansprachen wurde nochmals klar, das die entstandene Verbindung zu einer Partnerschaft ausgebaut werden soll. Lieder und Musik waren auch an diesem Abend Elemente, die alle Verständigungsschwierigkeiten überwanden und die Kontaktfreudigkeit belebten. Mit allen Mitteln verständigte man sich bestens. Bis Mitternacht war man in kameradschaftlicher Runde zusammen. Unter den Klängen des Sommerhäuser Kirchweihmarsches zog man dann zur Unterkunft. Bevor man dort aber zu Ruhe kam, wurde bei Brotzeit und Allerlei noch länger über das Erlebte gesprochen. Sonntagmorgen, der Tag der Abreise und des Abschiedes war schon gekommen. Gestärkt für die Heimreise, bedankte man sich nochmals in aller Form für die erwiesene Gastfreundschaft. Überrascht war man, als Kameraden aus Bicinocco uns nach bereits angetretener Heimfahrt einholten und uns nochmals zum Kaffee und Espresso einluden. Dann aber war es endgültig so weit. Das letzte Prosit für unsere Freunde erklang und dann das allerletzte "Ciao". Auf der Heimfahrt wurden Erinnerungen mit italienischen Weinen nochmals belebt, so das es eine gemütliche Heimreise wurde. In Bernau am Chiemsee wurde nochmals Rast gemacht. Am späten Abend war man dann wieder unversehrt in der Heimat. Ein kleiner Umtrunk im Vereinslokal, den uns ein italienischer Kamerad spendierte, schaffte einen gelungenen Ausklang dieser Italienfahrt besonderer Art.
Samstag 12.05.90: Schießen mit US-Handwaffen in Kitzingen
Wieder einmal zeigte man in Kitzingen deutsche Treffsicherheit mit amerikanischen Handwaffen. Diesmal galt es, mit der US-Pistole m1911 al eine ruhige Hand zu zeigen. Jeder Teilnehmer erfüllte die Anforderungen, so das die amerikanischen Freunde mit dem Ergebnis sehr zufrieden waren. Im Anschluss wurde man durch verschiedene Einrichtungen der Kasernenanlage geführt. Man hatte die Gelegenheit beim Anschauen, aber auch in Gesprächen einen Einblick in die Freizeitmöglichkeiten der US-Soldaten zu bekommen. Sehr überrascht war man über das rege Treiben an Wochenendtagen in der Kaserne. Sporthallen, Bibliotheken und Hobbybastlerclubs waren zahlreich besucht. Nach einem Essen in der Kantine verabschiedete man sich bei den amerikanischen Freunden.
Samstag 19.05.90: Schießen der US-Soldaten in Külsheim
Auf der Standortschießanlage in Külsheim hatten amerikanische Soldaten die Gelegenheit mit Bw-Handwaffen deutsche Schießabzeichen zu erzielen. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten übernahmen wieder einen großen Teil der Funktionsdienste, so das ein reibungs-loser Ablauf dieser Schießveranstaltung gewährleistet war.
Dienstag 29.05.90: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war es, eine Helfereinteilung für das anstehende Hof-schoppenfest zu erstellen. Da zum erstenmal ein Frühschoppen, Mittagessen, Kaffee und Kuchen auf dem Programmangebot stehen wird, erhöhte sich der Personalaufwand. Aber, da auch Freunde und Angehörige der Kameradschaft sich bereit erklärten mitzuhelfen, war man mit genügend Helfern ausgestattet, um das Hofschoppenfest zu gestalten. Dann wurde noch der Termin für den diesjährigen Lustmarsch abgesprochen und auf den 28.07. festgelegt.
Samstag 02.06.90: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad Klaus Will verläst frisch vermählt mit seiner Frau Heidi die Bartholomäuskirche in Sommerhausen. Viele Kameraden stehen Spalier und geben beiden die besten Glückwünsche auf den gemeinsamen Lebensweg.
Dienstag 05.06.90: Auszeichnung von US-Soldaten
In der Kitzinger Kaserne galt es, amerikanische Kameraden im feierlichen Rahmen für gute Schießleistungen auszuzeichnen. Der KDR der 2. Brigade der 3. US Inf Division Colonel Jordan, der KDR des VKK 641 OTL Knötzele, der Reservistenfeldwebel StFw Baum und zwei Kameraden der Sommerhäuser Reservisten (Eric Baum und Frank Lindner) wohnten dieser Ehrung bei. Bei der Überreichung der Schützenschnüre konnte man bei den amerikanischen Soldaten große Freude und Stolz erkennen. Deutsche Schieß- und Leistungsabzeichen sind für viele US-Soldaten nach der Rückkehr in ihre Heimat ein sehr wertvolles Erinnerungsstück an die Dienstzeit in "Germany". Als Dankeschön und als Zeichen der guten Zusammenarbeit überreichte Colonel Jordan Kamerad Frank Lindner das Wappen der 3. US Inf Division. Insgesamt wurde an diesem Tag die Verbundenheit zu den Soldaten der 3. US Inf Division unterstrichen und ausgedehnt.
Donnerstag/Sonntag 14.06.-17.06.90: Öffentlichkeitsarbeit
Das 3. Hofschoppenfest galt es zusammen mit dem Winzerhof Karl Steinmann u. Sohn auch dieses Jahr auszutragen. An den Vortagen standen viele Aufbauarbeiten an. Mit Ausnahme des Freitagabends konnte man mit der Besucherzahl und dem Festverlauf insgesamt seht zufrieden sein. Höhepunkt war der Auftritt der US-Marne Band, die im letzten Moment doch noch zusagten. Vor dem historischen Eichamt und dem Pastoriushaus wartete ein auf-merksames Publikum auf den musikalischen Vortrag. Zuvor aber wurde die Sommerhäuser Weinprinzessin Susanne I. am Elternhaus abgeholt. Zusammen mit dem Bürgermeister Herrn Gerhard Oehler dem KDR des VKK 641 Herrn OTL Martin Knötzele und dem G 5 der 3. Inf Division Herrn Major Donald Klinger als auch Kameraden der Sommerhäuser Reservisten begleitete man sie zum Pastoriushaus. Nach den Grußworten des Bürgermeisters und der Weinprinzessin wurden den amerikanischen Musikkameraden zur Erinnerung die Franz-Daniel-Pastorius-Medallie überreicht. Dann startete die Marne Band unter der Leitung von First Sergeant Al Burrage ihr einzigartiges Programm. Schon nach wenigen musikalischen Darbietungen war das Publikum angetan von den Klängen und Können der Musikanten. Bekannte amerikanische und deutsche Märsche, Melodien von Glenn Miller, Rock- und Schlagermusik begeisterten so sehr das Publikum, das man mit lang anhaltendem Applaus, ja sogar mit "Standing Ovations" den Musikern Lob und Anerkennung zollte. Nach einem knapp zweistündigen Konzert waren Zuhörer, aber auch die Musiker selbst sehr angetan von dieser einzigartigen Atmosphäre hier in Sommerhausen. Im Namen der Veranstalter des Hofschoppenfestes bedankte sich Vorstand Werner Fuchs öffentlich recht herzlich für die erstklassigen musikalischen Darbietungen. Als äußeres Zeichen des Dankes lud man alle Musikkameraden zu Speis und Trank ein und gab ihnen noch erlesene Bocksbeutelweine mit auf dem Weg. Auf ein weiteres Konzert freuen sich schon heute alle Beteiligten. Insgesamt war die gesamte Veranstaltung ein großer Erfolg, so das wieder beide Veranstaltungspartner mit dem Festerlös zufrieden waren.
Samstag 30.06.90: Öffentlichkeitsarbeit
Auch Kamerad Thomas Kistner gab dieses Jahr sein "Ja-Wort". Zusammen mit seiner soeben angetrauten Frau Dagmar konnten beide die Glückwünsche der vor der Kirche spalierstehenden Kameraden entgegennehmen.
Donnerstag 12.07.90: Hofschoppenfestabrechnung
Die diesjährige Bilanz ergab das bisher beste Ergebnis. ( Nähere Einzelheiten bei den Hofschoppenfestunterlagen)
Dienstag 17.07.90: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn erstattete Werner Fuchs den Anwesenden Bericht von den Ergebnissen der Hofschoppenfestabrechnung. Im Anschluss daran wurden noch Einzelheiten und organisatorische Dinge zum Ablauf des III. Lustmarsches besprochen. Unter dem Punkt Verschiedenes wurde vom Verkauf des hiesigen Fährhäuschens mit Grundstück berichtet. Man überlegte, ob dieses Anwesen als Vereinshütte geeignet wäre. Eine Diskussion pro und contra folgte. Schließlich kam man überein, das man sich erstmals unverbindlich nach den Verkaufspreis erkundigen soll, bevor man sich weiter darüber abspricht.
Samstag 28.07.90: III. Lustmarsch
Knapp die Hälfte der Kameradschaft brach am Morgen über Winterhausen nach Goßmannsdorf auf. Erste Station war das Gasthaus "Zur Krone", wo eine deftige Weißwurstbrotzeit auf alle wartete. Man ließ es sich allerseits Schmecken und plauderte in gemütlicher Runde. Dann marschierte man weiter zur Goßmannsdorfer Staustufe. Dort stand eine Besichtigung und Erläuterung des Mainstaubetriebes auf dem Programm. Ein sehr interessanter Vortrag für alle. Weiter zog man dann durchs Ochsental wieder zum Sonnenberg. Der Durst war am größten, da es die Sonne bei strahlend blauen Himmel, viel zu gut meinte. Im kühlen Zelt bzw. unter dem Schatten eines schnell errichteten Tarnnetzes löschte man den ersten Durst mit einem kühlen Bier. Ein Spanferkel, das vom Vereinsmetzger Kurt Weber gestiftet wurde, mundete allen sehr gut und stärkte die Gemüter. Trotz praller Hitze war aber kein einziger so schlapp, das er nicht an den sportlichen Wettbewerben teilnehmen konnte. Beim Steinwerfen, Kugelstoßen, Weitspringen, Maßkrugstemmen und Tauziehen konnte jeder seine Kräfte unter Beweis stellen, was alle erheiterte. In gemütlicher Runde saß man dann wieder zusammen, plauderte, lachte und sang frohe Lieder. Der eine länger, der andere weniger lang. Für alle Beteiligten war aber auch der III. Lustmarsch ein schönes Erlebnis. Während eine Nachtwache am Zelt und am Feuer blieb, zogen die letzten Heimkehrer mit Fackeln und frohem Gesang ins Dorf. Gleich am frühen Morgen des Sonntags wurde alles abgebaut und aufgeräumt.
Dienstag 11. September 90: Allgemeine Versammlung
Als erstes wurde bei dieser Versammlung für den anstehenden "Tag des offenen Kellers" der Firma Gebhardt für den Brotzeitstand der Reservisten eine Helfereinteilung vorgenommen. Darauf sprach man über den diesjährigen Wanderpokal-Wettbewerb. Dieses Jahr werden demnach die Schießergebnisse des Wertungsschießens in Külsheim am 03. November herangezogen. Geschossen wird mit dem Maschinengewehr und der Pistole. In diesem Zusammenhang kam man überein, wiedereinmal am Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft teilzunehmen. Darauf wurde ein gemeinsamer Schießtagtermin festgelegt. Auch diskutierte man nochmals über einen eventuellen Kauf des Fährhausanwesens am Main. Da der festgesetzte Verkaufspreis enorm hoch ist, wird man davon in jedem Fall absehen. In diesem Zusammenhang machte Kamerad Bürgermeister Gerhard Oehler der Kameradschaft das Angebot, das man bei bestimmten kameradschaftlichen Anlässen ohne weiteres das Dülls-Häuschen benutzen kann. Dies wurde von allen Anwesenden sehr begrüßt und man wird sicher einmal darauf zurückgreifen. Zur Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarktes wurde ein Festausschuss gebildet. Vorstand Werner Fuchs bemerkte aber deutlich, das die Teilnahme nur bei einer dementsprechenden Helferzahl erfolgt.
Samstag / Sonntag 15. / 16.09.90: Öffentlichkeitsarbeit
Mit fränkischen Spezialitäten versorgten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Besucher des "Tag des offenen Kellers" der Firma Gebhardt. An beiden Tagen herrschte reges Treiben, so das man mit dem Umsatz sehr zufrieden war.
Mittwoch 19.09.90: Kirchweihschießen
Diesmal galt es mit einem Luftgewehr beim Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft Sommerhausen eine Ruhige Hand zu zeigen. Für viele zwar etwas ungewohnt, aber dennoch erzielte so mancher recht gute Schießergebnisse.
Sonntag 30.09.90: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad StFw Wolfgang Baum, unser Reservistenfeldwebel des VKK 641 in Würzburg meldete sich vom aktiven Dienst ab. Mit Musik und einem Geschenk verabschiedete man den "neuen Reservistenkameraden" in den Ruhestand.
Mittwoch 03.10.90: Öffentlichkeitsarbeit
Die Vereinigung beider deutscher Staaten ist dieses Jahr Wirklichkeit geworden. Mit allen örtlichen Vereinen zog man zu einer Gedenkandacht in die Kirche. Im Anschluss hielt Bürgermeister Gerhard Oehler am Schulhof eine Ansprache zum geschichtlichen und bedeutsamen Ereignis. Dort pflanzten dann auch die Kinder der Marktgemeinde als äußeres Zeichen dieses Tages einen Baum des Friedens und der Deutschen Einheit. Mit dem Erklingen der deutschen Nationalhymne beschloss man die Feierstunde.
Dienstag 30.10.90: Allgemeine Versammlung
In dieser letzten Versammlung des Jahres wurden noch folgende Punkte behandelt. Der Termin für das diesjährige Helferessen wurde auf den 07.12. festgelegt. Ort dieser Veranstaltung wird das Vereinslokal sein. Im Anschluss daran wurde eine Mannschaft zur Teilnahme an den diesjährigen Volkstrauertag aufgestellt. Darauf wurde nochmals über eine Teilnahme am Weihnachtsmarkt diskutiert. Da bis zum heutigen Tag noch keinerlei Vorbereitungen getroffen wurden und an den vier Adventswochenenden sich nicht genügend Kameraden bereit erklärten mitzuwirken, kam man zu dem Entschluss, dieses Jahr und auch in absehbarer Zeit nicht teilzunehmen. Zum Schluss wurden noch die einzelnen Sammelbezirke für die anstehende Kriegsgräbersammlung verteilt.
Mittwoch / Samstag 31.10.-03.11.90: Kriegsgräberhaussammlung
Alljährlich findet eine Haussammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. landesweit statt. In der Gemeinde Sommerhausen unterstützen die Gräfliche Schützengemeinschaft und die Reservistenkameradschaft diesen Verband. In diesen Jahr führten erstmals Sommerhäuser Reservisten diese Sammlung durch. Eine hohe Spendensumme war zu verzeichnen.
Samstag 03.11.90: Schul- und Wertungsschiessen
Nur sieben Kameraden nahmen daran teil und rangen an diesem Herbsttag um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal. Alle zeigten seht gute Schießergebnisse, so das es seht spannend wurde. Eine sehr knappe Entscheidung ließ Reinhold Vogel als Wanderpokalsieger 1990 hervorgehen.
Sonntag 18.11.90: Öffentlichkeitsarbeit
Auch am diesjährigen Volkstrauertag gedachten alle örtlichen Vereine den Gefallenen der Weltkriege. Auch die Reservistenkameradschaft nahm zahlreich im großen Dienstanzug am gemeinsamen Kirchgang und an der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal teil. Vorsitzender Werner Fuchs legte zu Ehre der gefallenen Kameraden einen Kranz nieder.
Freitag 07.12.90: Helferessen im Vereinslokal
Zusammen haben wir ein Fest ausgetragen, jetzt wollen wir auch ein Fest feiern". Unter diesem Motto stand der diesjährige Helferabend für alle Kameraden, Angehörige und Freunde der Reservisten, die beim heutigen Hofschoppenfest mitwirkten. Sowohl Vorstand Werner Fuchs, als auch Artur Steinmann bedankten sich bei den Helfern, für ihr einzigartiges Engagement. Einen besonderen Dank zollte man Frank Lindner für die erstellten Festhinweisschilder. Nach einem gemeinsamen Essen zeigte Kamerad Thomas Kistner Videoaufnahmen von den verschiedensten Veranstaltungen des Jahres. Dann sorgten ein paar kleine Gesellschaftsspiele für Unterhaltung. Aber auch das Singen kam diesmal wieder nicht zu kurz. In froher Runde saß man gemeinsam bis spät in die Nacht und pflegte die Kameradschaft und die Verbundenheit.
JAHRESÜBERBLICK 1991 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Sonntag 20.01.91: Ordentliche Generalversammlung
Satzungsgemäß hatte die Kameradschaft zur Generalversammlung mit Neuwahlen im Vereinslokal geladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte die überaus große Anzahl der Kameraden. Bevor man zur Tagesordnung überging gedachte man den Opfern des Golfkrieges, der am 15. Januar ausbrach. Nach dem Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr ging Schriftführer Frank Lindner in seinen Ausführungen näher auf die Ereignisse ein. Kassenwart Reinhold Vogel gab in seinen durchaus übersichtlich geordneten Bericht den Kassenstand bekannt. Die Revisoren Heinz Fuchs und Artur Steinmann ließen keinen Zweifel an eine ordnungsgemäße Kassenführung aufkommen. Eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Nun standen Neuwahlen an. Zum Wahlausschuss wurden Artur Steinmann, Leo Volrath und Thomas Kistner bestimmt.
WAHLVERLAUF:
Anwesend waren 22 Mitglieder, davon 21 stimmberechtigt. Abgestimmt wurde in geheimer Wahl.
-Wahl des 1. Vorstandes: Vorschlag Werner Fuchs 20 Stimmen
-Wahl des 2. Vorstandes: Vorschlag Thomas Kistner 9 Stimmen
Vorschlag Dt. Peter Hügelschäffer 4 Stimmen
Vorschlag Karl Steinmann 8 Stimmen
-Wahl des Schriftführers: Vorschlag Frank Lindner 20 Stimmen
-Wahl des Kassenwartes: Vorschlag Reinhold Vogel 21 Stimmen
Zum Delegierten wurden Wolfgang Baum (14), Dt. Peter Hügelschäffer (15) und Karl Steinmann (13) gewählt.
Die Revisoren vom letzten Amtsjahr (Artur Steinmann und Heinz Fuchs) wurden einstimmig per Akklamation wieder in ihrem Amt bestätigt und zur Fortführung verpflichtet. Der Antrag vom alten und neuen Vorstand Werner Fuchs, nämlich das die Delegierten gleichzeitig als vereinsinterne erweiterte Vorstandschaft fungieren sollen und tatkräftig bei Veranstaltungs- und Festausschüssen mitwirken, wurde von allen begrüßt und somit beschlossen. Nun bedankte sich Kamerad und Bürgermeister Gerhard Oehler im Namen des Marktgemeinderates für die aktive Vereinsarbeit, die auch zum Wohle der Heimatgemeinde beitrug. Nach der Termin- und Veranstaltungsvorschau ging man zum Punkt Wünsche, Anträge und Verschiedenes über. Folgende Themen wurden behandelt:
(1) In Verbindung oder als Alternative zum alljährlichen Lustmarsch könnte man eine Schlauchbootfahrt oder eine Höhlentour durchführen. Diese Vorschläge fanden allgemeines Interesse und sollten zum aktuellen Zeitpunkt nochmals aufgegriffen werden.
(2) Zum Thema eigene Vereinsfahne oder Restauration und Übernahme der alten Kriegerfahne wurde auch diesmal rege diskutiert. Man kam überein, das man die wertvolle Kriegerfahne nicht für die Zwecke der Kameradschaft verwenden sollte, da ein Bezug der Reservisten zur Geschichte und damaligen Generation dieser Fahne fast gänzlich fehlt. Aber für eine Restauration und Erhaltung, die wirklich notwendig ist, wird man sich nach wie vor einsetzen. Eine Anschaffung einer eigenen Vereinsfahne mit den internen Vereinszeichen wie Ritter-Jörg und der Rumorknechtsturm sollte somit im Laufe der Vereinsgeschichte nichts im Wege stehen.
(3) Auch im September wird man wieder beim "Tag des offenen Keller" der Fa. Gebhardt mitwirken. Von dem Erlös aus dem Verkauf von fränkischen Speisen sollte im nächsten Vereinsjahr ein größter Teil für einen gemeinnützigen Zweck innerhalb der Gemeinde zu Verfügung gestellt werden.
(4) Bürgermeister Gerhard Oehler gab zu erkennen, das im Sommerhäuser Waldgebiet längst nicht alle Sturmschäden des Vorjahres beseitigt sind. Er erinnerte an die gelungene Waldaktion im letzten Jahr und fragte an, ob die Kameradschaft bereit wäre, eine solche Aktion nochmals durchzuführen. Ohne Bedenken wurde dem zugestimmt und sofort ein Termin festgelegt.
(5) Auf jüngsten Vorschlages des örtlichen Bürgervereines soll eine Sprechanlage auf dem Friedhof eingerichtet werden. Finanziert soll diese teils durch Spenden der Vereine und teils durch die Gemeinde. Sollte dieses Vorhaben realisiert werden, erklärte sich die Kameradschaft einstimmig bereit einen Betrag von DM 300,-- dafür zu spenden. Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Werner Fuchs bei allen für die regen und kameradschaftlichen Diskussionen dieser Versammlung und schloss diese gegen 16.30 Uhr.
Samstag 16.02.91: Öffentlichkeitsarbeit
Bereits zum zweitenmal erklärte der Kommandeur im Verteidigungskreiskommando OTL Martin Knötzele für die Reservisten aus Sommerhausen eine Säuberungsaktion im Gemeindewald zur dienstlichen Veranstaltung. Trotz starken Schneetreibens und kühler Witterung folgten knapp 20 Kameraden ihren Vorstand Werner Fuchs und rückten im Rahmen einer "Pionierausbildung aller Truppen" den Folgen der Wirbelstürme des Vorjahres zu Leibe. Auch Bürgermeister und Kamerad Gerhard Oehler und die einheimischen Jagdpächter Kilian Schönig und Anton Lindner unterstützten diese Aktion tatkräftig. Vom frühen Morgen bis zum Spätnachmittag wurden etwa 30 Anhängerladungen Kiefernholz in mühsamer Handarbeit aus der Junganlage gezogen und am Abfuhrweg aufgeschichtet. HFw Hasenmüller (Reservistenfeldwebel im VKK) betreute die Mannschaft. Zur Stärkung wurde von ihm ein reichhaltiges Mittagessen serviert. In der Abschlussbesprechung brachte Bürgermeister Oehler und Vorstand .Werner Fuchs ihre Anerkennung hinsichtlich der außerordentlichen Tagesleistung und der Arbeitsmoral zum Ausdruck.
Freitag 01.03.91: Schulungsabend
In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr wurde im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses das Thema "ABC-Giftstoffe" behandelt. In einer Bw-Filmschau wurden deren Gefahren, Schutz- und Abwehrmöglichkeiten deutlich gemacht. Für alle Beteiligten ein interessanter Abend.
Donnerstag 21.03.91: Allgemeine Versammlung
Zu dieser Veranstaltung war eigens OTL dR Seiferling gekommen. In seiner Ansprache wies er darauf hin, das die Sommerhäuser Reservisten seht aktiv und eher zu selbständig seien. Er wünschte sich eine stärkere Teilnahme an Veranstaltungen der Kreisgruppe. Dann wurden in einer Filmschau die einzelnen historischen Schritte zur Deutschen Wiedervereinigung dargestellt. Eine weitere Dokumentation über Entstehung, Inhalt und Sinn der deutschen Nationalhymne konnte man im Anschluss daran sehen. Nun wurden die besten Vereinsschützen proklamiert. Heinrich Schwarz belegte den dritten, Artur Steinmann den zweiten Platz. Urkunden und ein paar edle Tropfen verfeinerten ihren Erfolg. Als bester Vereinsschütze ging, wie auch im Vorjahr, Reinhold Vogel hervor. Wolfgang Baum überreichte ihm seinen gestifteten Wanderpokal und ebenfalls eine Urkunde. Weiterhin wurden einige aktuelle Termine und organisatorische Angelegenheiten des diesjährigen Hofschoppenfestes besprochen. Der Abschluss dieser Veranstaltung bildete eine 3. Filmschau über die Rolle der Bundeswehr im Vereinigten Deutschland.
Samstag 20.04.91: Schul- und Wertungsschießen
Eine kleine Mannschaft der Sommerhäuser Reservisten nahm in Hammelburg daran teil und bewiesen ihre Schießkünste.
Donnerstag 02.05.91: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war eine Helfereinteilung für das anstehende "Kleine Weinfest". Insbesondere für den Sonntag wurde eine große Helferzahl benötigt, da wieder ein Standkonzert der US-Marne-Band stattfinden wird, das viele Besucher anzieht. Aber durch das Engagement von Angehörigen und Freunden der Kameradschaft konnte man den Personalbedarf decken.
Samstag 04.05.91: Schießen von US-Soldaten in Külsheim
Wiedereinmal hatten Kameraden der US-Army die Gelegenheit mit BW-Handwaffen Schul- und Wertungsübungen zu absolvieren, um deutsche Schießabzeichen zu erlangen. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten stellten sich am Pistolen- und MG-Stand zu Verfügung, um einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung zu gewährleisten.
Samstag / Montag 18.-20.05.91: Öffentlichkeitsarbeit
In Verbindung mit dem 75-jährigen Betriebsjubiläum des Winzerhofes Karl Steinmann & Sohn wurde wieder das "Kleine Weinfest" am Pastoriushaus veranstaltet. Der Höhepunkt war auch dieses Jahr ein Standkonzert der US-Marne-Band vor malerischer Kulisse auf dem Plan am Pfingstsonntag. Eine sehr große Besucherzahl ließ sich diese musikalische Attraktion nicht entgehen. Unter großem Beifall spielten die Musikanten eine Melodie nach der anderen. Nach dem knapp zweistündigen Konzert bedankte sich Hausherr Artur Steinmann und der Bürgermeister Gerhard Oehler für das Kommen und den gelungenen musikalischen Darbietungen. Edle Bocksbeutel für alle Musikkameraden unterstrichen das Dankeschön. Auch am Pfingstmontag kamen viele Gäste aus nah und fern, um erlesene Weine und fränkische Brotzeitspezialitäten zu kosten. Beide Veranstaltungspartner waren mit dem überaus guten Verlauf des diesjährigen Festes zufrieden.
Samstag 25.05.91: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad Dr. Peter Hügelschäffer und seine frisch vermählte Frau Karola verlassen die Bartholomäuskirche in Sommerhausen. Viele seiner Kameraden stehen Spalier und gratulieren beiden.
Samstag 01.06.91: Öffentlichkeitsarbeit
Auch Kamerad Jürgen Lindner gab dieses Jahr sein "Ja-Wort" seiner Frau Marion. In Reuchelheim bei Arnstein konnten die frisch Vermählten die Glückwünsche der Sommerhäuser Reservisten vor der Kirche entgegennehmen.
Dienstag 25.06.91: Allgemeine Versammlung
Als erstes wurde der Ablauf der anstehenden Schlauchbootfahrt zusammen mit den Volkacher Reservisten festgelegt. Im Anschluss wurde der Vorschlag der örtlichen Feuerwehrkameraden, nämlich ein Fußballfreundschaftsspiel auszutragen, durchgesprochen. Man nahm diesen Vorschlag gerne an. Nähere Einzelheiten sollten aber später geregelt werden. Als letztes wurde noch der Termin für den diesjährigen Lustmarsch festgelegt.
Samstag 29.06.91: Schlauchbootfahrt in Volkach
Am frühen Morgen wurde in den Übungsanlagen der Volkacher Pioniereinheiten zusammen mit den Volkacher Reservistenkameraden alle notwendigen Vorbereitungen. für diese nicht alltägliche Wasserfahrt auf den Main getroffen. Es dauerte nicht all zu lange, bis man die Boote am Fuße der Vogelsburg bei Nordheim zu Wasser ließ. Bald darauf erschallte auch schon das Paddelkommando "Und - an,...und - an!" Nach ein paar Paddel- und Wendeübungen verließ man den Hafen der Pioniere. Durch den idyllischen "Alten Main" ging es stromabwärts. In Sommerach wurde zum erstenmal angelegt und eine Paddelpause eingelegt. Auf dem am Mainufer liegenden Campingplatz konnte man Geist und Körper stärken und erfrischen. Gegen 11.00 Uhr ertönte erneut das Paddelkommando. Weiter ging es Richtung Münsterschwarzach. Dort flossen der "Alte Main" und der Mainkanal wieder zusammen. Ein "M-Boot", das die zwei Schlauchboote begleitete, sorgte durch haarscharfe Ausweichmanöver für aufregende Abwechslung. Bei Dettelbach durchfuhr man die Schleuse. Dem Ziel, nämlich Mainstockheim, immer näher, wurden die letzten Kraftreserven aktiviert und die Paddelschlagzahl drastisch erhöht, so das die Volkacher Kameraden das Sommerhäuser Boot nur noch aus der Ferne sahen. In Mainstockheim angekommen, war so mancher froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Nun wurden alle Boote noch verladen und zusammen mit der Mannschaft zurück zum Ausgangspunkt transportiert. Für alle Beteiligten war diese einmalige Erkundungsfahrt sehr erlebnisreich.
Mittwoch 10.07.91: Öffentlichkeitsarbeit
Direkt vom Pentagon in Washington erhielt Kamerad Wolfgang Baum den hohen Orden "The Army Achievement Medal" vom Leiter der G5-Abteilung der 3. US INF DIV Herrn Major Donald Klinger überreicht. Dies war der Dank für die übermäßig gute Zusammenarbeit und den stets partnerschaftlichen Kontakt zu den US-Soldaten. Groß war auch die Anzahl seiner militärischen und zivilen Kameraden und Freunde, die auf dem Ehrenplatz im Marne Garden der Leighton Barracks angetreten waren. Auch seine Kameraden der Sommerhäuser Reservisten und der Bürgermeister seiner Heimatgemeinde waren darunter. Kamerad Wolfgang Baum hob in seiner Dankesansprache besonders die großartige Unterstützung seiner beiden Kommandeure im VKK 641 hervor, die immer und überall jegliche Rückendeckung gaben. Was wäre dies aber alles, wenn nicht die enge und kampferprobte Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft existieren würde. Deshalb dankte er den Sommerhäuser Reservisten für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz bei allen Veranstaltungen, die zum Wohl der Deutsch-Amerikanischen Partnerschaft und zum besseren Kennen lernen dienten. Er werde diesen Orden mit gewissem Stolz, aber auch stellvertretend für seine Sommerhäuser Kameraden tragen. Bürgermeister und Kamerad Gerhard Oehler gratulierte Wolfgang Baum und überbrachte hierzu auch die Grüße aller Sommerhäuser Bürger. Mit einer interessanten Führung durch das Marne-Museum und einem gemeinsamen Mittagessen im Kasino wurde diese Ehrung abgerundet.
Dienstag 23.07.91: Allgemeine Versammlung
Da Ort und Zeit des Freundschaftsspieles mit den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr feststanden, wurde als erstes eine Mannschaftsaufstellung vorgenommen, die für einige schlagkräftige Überraschung sorgen sollte. Auch andere organisatorische Dinge bezüglich dieser Veranstaltung wurden besprochen. Nun wurde noch der genaue Ablauf des Lustmarsches in August festgelegt. Zum Abschluss wurde noch das finanzielle Ergebnis des diesjährigen "Kleinen Weinfestes" bekannt gegeben. In diesen Zusammenhang wurde klargestellt, dass dieses Kapital bis zur Generalversammlung zinsträchtig angelegt werden soll. Erst dann könne über eine nähere Verwendung bestimmt werden.
Freitag 26.07.91: Fußballfreundschaftsspiel
Auf dem Trainingsplatz der Turn- und Sportgemeinde waren alle Vorbereitungen für das Freundschaftsmatch zwischen den Kameraden der Reservisten und der Feuerwehr getroffen. Gegen 18.00 Uhr ertönte der Anpfiff. Anfangs war das Spiel .sehr ausgewogen. Sobald einen Reservistenkamerad die Luft ausging, wurde ein fliegender Wechsel durchgeführt, so dass man stets voller Kräfte steckte. Aber dennoch erzielten die Feuerwehrkameraden das erste Tor. Darauf zeigten die Reservistenkameraden eiserne Kampfeskraft. Ein Angriff folgte den anderen, so dass man bald den Ausgleich erzielte und kurz darauf in Führung ging. Spannend ging es her. Zahlreiche Zuschauer und Freunde beider Vereine ließen sich dieses Spektakel nicht nehmen. Doch die Feuerwehrkameraden ließen nicht locker und der Ausgleich zum 2:2 war da. Aber die Reservistenstürmer sahen nicht aktionslos zu und bewiesen, wie auch bei manchen Schießübungen, präzise Treffsicherheit. So gingen sie mit 3:2 in Führung. 15 Minuten waren jetzt noch zu spielen. Es stellte sich die Frage: Kann die Verteidigungslinie der Reservisten den Anstürmen der Feuerwehrkameraden bis zum Ende standhalten - denn an vielen Stellen waren erhebliche Konditionsschwächen zu verzeichnen. Schon bald war die Frage beantwortet - nämlich sie kann es nicht, denn der Ausgleich war da und kurz vor Spielende schossen die Feuerwehrkameraden das Siegestor 3:4 Endstand. Nach dem dreifachen kameradschaftlichem "Hipp-Hipp-Hurra" lobte Bürgermeister Gerhard Oehler die gezeigte Fairness auf beiden Seiten und überreichte im Auftrag von Kurt Weber den gestifteten Wanderpokal der Siegesmannschaft. Jetzt ging man zum gemütlichen Teil über. Frisches Faßbier und Grillgerichte warteten auf die Spieler und Zuschauer. Ein aufziehendes Gewitter sorgte dafür, dass man die kameradschaftliche Runde im Feuerwehrhaus fortsetzte und dort spät am Abend ausklingen ließ.
Samstag 10.08.91: IV. Lustmarsch
Am frühen Vormittag stach man Richtung Erlach auf. Durch die Fluren und Wälder der heimischen Umgebung wurde froh gelaunt marschiert. Vormittags noch erreichte man das Gasthaus "Bogner". Dort stärkten sich alle bestens für den Rückmarsch, der über den Erlacher Forst und Zeubelrieder Moor zum Dülls-Häuschen führte. Dieses stellte Bürgermeister und Kamerad Gerhard Oehler zu Verfügung. Ein Aufbautrupp unterstützte die Vorbereitungen für den Empfang der marschierenden Truppe. Kühle Getränke und ein gegrilltes Spanferkel, das wie im Vorjahr der Vereinsmetzger Kurt Weber spendierte, ließ alle wieder zu Kräfte kommen. In gemütlicher Runde, darunter auch die Angehörigen der Kameraden, wurde wieder viel geplaudert, gelacht und gesungen. Für alle Beteiligten wieder ein nettes Erlebnis.
Dienstag 10.09.91: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war es eine Helfereinteilung für die Veranstaltung der Firma Gebhardt vorzunehmen.
Samstag / Sonntag 14./15.09.91: Öffentlichkeitsarbeit
Zum drittenmal versorgten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Gäste am "Tag des offenen Kellers" der Firma Gebhardt mit fränkischer Brotzeit. An beiden Tagen herrschte reger Betrieb. Ein beachtlicher Umsatz war der Mühe Lohn.
Mittwoch 18.09.91: Kirchweihschießen
Auch beim alljährlichen Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft stellten die Reservistenkameraden ihre Treffsicherheit unter Beweis.
Samstag 28.09.91: Öffentlichkeitsarbeit
Der dritte Kamerad in diesem Jahr war bereit seinen Lebensweg gemeinsam fortzusetzen. Peter Benkert und seine Frau Sabine verlassen frisch vermählt die Bartholomäuskirche. Auch hier ließen es sich viele Kameraden nicht nehmen Spalier zu stehen und zu gratulieren.
Samstag 09.11.91: Schul- und Wertungsschießen
Mit gutem Willen brach man auch an diesen Samstagmorgen Richtung Külsheim auf. Aber ein heftiger Graupelschauer nahm jeden die Lust zum Schießen. So wurde der entfallene Schießtag spontan zur ausgiebigen Pflege der Kameradschaft herangezogen.
Sonntag 17.11.91: Öffentlichkeitsarbeit
Auch dieses Jahr gedachten alle örtliche Vereine den Gefallenen beider Weltkriege. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten nahmen im großen Dienstanzug am gemeinsamen Kirchgang und an der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal teil. Vorstand Werner Fuchs legte zu Ehre der gefallenen und vermisten Kameraden einen Kranz nieder.
Dienstag 19.11.91: Helferessen im Vereinslokal
Als Zeichen des Dankes für das Engagement aller Kameraden, deren Angehörigen und Freunde lud man wieder zum diesjährigen Helferabend ein. Vorstand Werner Fuchs und Artur Steinmann begrüßten alle Anwesenden und bedankten sich für die tatkräftige Unterstützung beim "Kleinen Weinfest" und anderen Veranstaltungen. Besonderen Dank zollte man Eric Baum für seine unermüdliche Mithilfe. Ein reichhaltiges Menü und ein Weinumtrunk stellte jeden Geschmack zufrieden. Dann sorgte ein bewährter Alleinunterhalter für ausgelassene Stimmung. Mit Tanz und Gesang bis spät in die Nacht wurde in gemütlicher Runde die Kameradschaft gepflegt.
JAHRESÜBERBLICK 1992 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Sonntag 19.01.92: Ordentliche Generalversammlung
Auch im Vereinsjahr 1992 hatte die Reservistenkameradschaft zur ordentlichen Jahresversammlung im Vereinslokal "Gasthaus Anker" geladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte die Kameraden und gab einen kurzen Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Schriftführer Frank Lindner stellte in seinem Protokoll diese Ereignisse ausführlicher dar. Kassenwart Reinhold Vogel erläuterte die diesjährigen Kassengeschäfte und verkündete einen zufriedenstellenden Kassenstand. Die Revisoren Heinz Fuchs und Artur Steinmann lobten die ordentliche Kassenführung und hatten nicht den geringsten Grund für eine Beanstandung. Eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Nun ergriff Bürgermeister Gerhard Oehler das Wort. Er würdigte das Engagement der Sommerhäuser Reservisten und stellte heraus, das die Reservistenkameradschaft eine echte Stütze im örtlichen Vereins- und Gemeindeleben ist und er hoffe, das es so bleiben wird. Als nächstes wurden die Termine der einzelnen Veranstaltungen der kommenden Monate bekannt gegeben. Im Anschluss daran wurden die besten Vereinsschützen des Jahres 1991 proklamiert. Klaus Hofgärtner belegte den 3., Günter Vogel den 2. Platz. Als Sieger ging Peter Benkert hervor. Wolfgang Baum überreichte ihm persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. Unter den Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wurden wieder zahlreiche Themen behandelt und diskutiert.
(1) Zu den offiziellen Festlichkeiten anlässlich des 110jährigen Gründungsfestes des Historischen Burschenvereines, dem 40jährigen Bestehen der Musikgemeinschaft und dem 10jährigen der Akkordeongruppe lag eine Einladung vor. Man diskutierte, in wie weit man dieser Einladung nachkommt und beschloss, nur am Kommersabend mit einer Abordnung teilzunehmen, da die Mehrheit der Mitglieder am Festzug bei den Jubiläumsvereinen mitwirken. Passende Jubiläumsgeschenke für alle drei Vereine sollten in absehbarer Zeit beschafft werden.
(2) Zum Thema "Lustmarsch" gab es auch dieses Jahr wieder eine rege Diskussion. Die Vorstandschaft beklagte die geringe Teilnehmerzahl im vergangenen Jahr und stellte auf Grund mangelnder Interesse diese Veranstaltung ganz in Frage. Aber die Mehrzahl der Versammlungsteilnehmer sprach sich für eine erneute Durchführung aus. Ein vorläufiger Termin wurde auf den 4. Juli 1992 festgelegt. Einzelheiten der Gestaltung sollten aber zu einen aktuelleren Zeitpunkt besprochen werden.
(3) Auf Grund der zahlreichen Schießtermine war es sinnvoll, Schwerpunkte zu setzen. Man kam überein, an den Schießtagen im Juni und im November zahlreich teilzunehmen.
(4) Auch dieses Jahr beabsichtigte die Kameradschaft für den kleinen Spielplatz am Turm der ehemaligen Frauenkirche ein Spielgerät zu stiften. Man beschloss, dieses Gerät wieder im Rahmen eines Familiennachmittag den Kindern und der Gemeinde offiziell zu übergeben. Ein geeigneter Termin wäre der 26. April 1992.
(5) Im Gemeindewald sind noch einige Gehölze mit Schäden des Wirbelsturmes "Wibke" gezeichnet. Vorstand Werner Fuchs machte den Vorschlag auch dieses Jahr eine weitere Waldaktion durchzuführen. Die Versammlung unterstützte dieses Vorhaben und legte sofort einen Termin hierfür fest. Bürgermeister Gerhard Oehler war erfreut über diesen Entschluss und bedankte sich im voraus.
(6) Für den anstehenden Besuch der Alpini-Kameraden aus Oberitalien Ende Juli sollte im Laufe der Zeit wieder ein geeignetes und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet werden. Erste Vorschläge wurden unterbreitet und festgehalten. Zum Schluss dieser Veranstaltung legte man noch einen Termin für die nächste allgemeine Versammlung fest. Vorstand Werner Fuchs bedankte sich für die rege Teilnahme am Versammlungsgeschehen und schloss die Versammlung gegen 15.30 Uhr.
Samstag 15.02.92: Öffentlichkeitsarbeit
Die Spuren des Wirbelsturmes "Wibke" vor zwei Jahren konnten im Gemeindewald von Sommerhausen noch nicht völlig behoben werden. Um diese Arbeiten tatkräftig zu unterstützen, trafen sich die Sommerhäuser Reservisten am frühen Vormittag am Roßkopf. Mit Äxten und Motorsägen war man bestens für diese Waldaktion ausgestattet. In mühevoller Handarbeit trug man das Astholz heraus. Entwurzelte und querliegende Bäume wurden zu Meterholz gesägt und am Rande der Junganlage aufgeschichtet. Bürgermeister Gerhard Oehler und die beiden Jagdpächter Kilian Schönig und Anton Lindner unterstützten diese Aktion. Zur Mittagszeit servierte wieder das VKK ein reichhaltiges Essen. Bis zum späten Nachmittag erbrachte man eine außerordentliche Tagesleistung, die Bürgermeister Gerhard Oehler und Vorstand Werner Fuchs lobend herausstellte.
Dienstag 05.03.92: Vorstandssitzung
In dieser Sitzung diskutierte man über die Angebote der einzelnen Spielgerätehersteller Man kam überein ein Mehrzweckgerät der Fa. Aukem (Kassel) für ca. 2500,00 DM zu erwerben. Dies soll im offiziellen Rahmen, das heißt mit Ansprachen, Bewirtung und Spiele für die Kinder der Gemeinde übergeben werden. Weitere Themen waren eine grobe Vorbesprechung des diesjährigen Hofschoppenfestes und das Programm für den Besuch der Alpini Kameraden. Auch wurde in Erwägung gezogen im Laufe der Zeit vereinseigene Abzeichen zu entwerfen und herstellen zu lassen.
Dienstag 24.3.92: Allgemeine Versammlung
Eines der Hauptthemen war die Aufstellung des gestifteten Spielgerätes. Falls die Fr. Aukem termingerecht liefert, wird dieses Gerät in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ende April errichtet. Ein weiterer Versammlungspunkt war der diesjährige Lustmarsch. Ein mögliches Ziel könnte Sulzfeld sein. Dort soll bei einem Weingut eine kleine Weinprobe stattfinden. Ausklingen soll der Lustmarsch wie im Vorjahr am "Dülls-Häuschen". Weiterhin wurde berichtet, das beim diesjährigen "Kleinen Weinfest" im Rahmen einer deutsch-amerikanischen Freundschaftstages die Marne Band der 3. US Inf-Div wieder auftreten wird. Am Schluss wurden noch die aktuellen Termine in Erinnerung gerufen. Die nächste allgemeine Versammlung soll am 24.5.92 stattfinden.
Sonntag 11.5.92: Öffentlichkeitsarbeit
Da die Firma Aukem nicht termingerecht liefern konnte, fand erst am heutigen Sonntag der Familiennachmittag mit Übergabe des gestifteten Spielgerätes statt. Viele Kinder kamen in Begleitung ihrer Eltern, um die neue Spielmöglichkeit zu besichtigen und spontan auszuprobieren. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und einige Spiele mit schönen Preisen erfreuten die Kinderaugen. Vorstand Werner Fuchs stellte in seiner Übergaberede heraus, das die Reservistenkameradschaft nicht die militärischen Aktivitäten in den Vordergrund stellen, sondern vielmehr einiges zum Wohle der Marktgemeinde und ihrer Bevölkerung beitragen wolle. Bürgermeister Gerhard Oehler bedankte sich für die beachtliche aktive Hilfe und lobte ein solches Ereignis.
Dienstag 19.5.92: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war die Aufstellung eines Helferplanes für das anstehende "Kleine Weinfest" anfangs Juni. Weiterhin wurden organisatorische Punkte durchgesprochen. Als nächstes wurde für das Schießen der US-Soldaten in Külsheim am 13.6.92 ein Funktionerplan erstellt. Für das diesjährige Freundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurde eine Mannschaftsaufstellung vorgenommen. Zum Schluss wurde das Thema "Lustmarsch" nochmals angeschnitten. Dieser soll heuer nur stattfinden, wenn Sulzfeld das Ziel bleibt und die organisatorischen Angelegenheiten noch geregelt werden.
Freitag 22.5.92: Grillfeier am Main
Bevor man auch dieses Jahr wieder das Freundschaftsfußballspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr durchführte, wurde erst der letzt jährige Spieleinsatz, nämlich 50 Liter Bier eingelöst. Am abendlichen Mainufer trafen sich die Kameraden und Angehörigen beider Vereine bei Fassbier und Gegrilltem. Gemütlich wurden die Spielerlebnisse nochmals belebt und neue Taktiken diskutiert. Zur späteren Stunde gesellte sich man um ein Lagerfeuer und sang zu den Akkordeonklängen von Artur Steinmann fröhliche Lieder und Weisen und pflegte die Kameradschaft bis spät in die Nacht.
Samstag 30.5.92: Öffentlichkeitsarbeit
Das größte Vereinsereignis dieses Jahres waren die Jubiläumsfeste des Historischen Burschenvereines, der Musikgemeinschaft und der Akkordeongruppe. In Verbindung mit dem 39. Unterfränkischen Bezirkstrachtenfest trafen sich viele Trachtler aus nah und fern in unserer Heimatgemeinde. Auch die Reservistenkameradschaft versäumte es nicht, den drei festgebenden Vereinen am Kommersabend Geschenke zu überreichen. Vorstand Werner Fuchs gratulierte persönlich in einer kurzen Ansprache und übergab der Musikgemeinschaft einen Gutschein über 50 Liter Bier, den Historischen Burschenverein und der Akkordeongruppe jeweils eine Geldgabe.
Samstag / Montag 6.6. - 8.6.92: Öffentlichkeitsarbeit
In enger Zusammenarbeit mit den Winzerhof der Familie Steinmann wurde dieses Jahr das 5. Kleine Weinfest organisiert und ausgerichtet. Höhepunkt dieser Veranstaltung war ein deutsch-amerikanischer Freundschaftstag am Samstag. Die Marne-Band spielte wieder vor malerischer Kulisse am Plan und viele prominente Gäste, darunter auch MdB Dr. Bötsch gaben sich ein "Stell- Dich ein". Leider bedeckten regnerische Wolken den Himmel, aber während des Standkonzertes hatte Petrus ein Einsehen, so das doch eine große Zahl von Besuchern kamen. Einige Ansprachen stellten den Zweck und den Sinn einer solchen Veranstaltung heraus. Am Abend und an den beiden Pfingstfeiertagen war allgemeiner Festbetrieb. An allen Tagen konnte man wieder viele Gäste aus nah und fern begrüßen und bewirten. Der Pfingstmontagabend war leider etwas verregnet, aber im Großen und Ganzen waren beide Veranstaltungspartner wieder mit dem Ergebnis zufrieden. An dieser Stelle sei allen Helfern, darunter auch den Freunden aus Nenzenheim, herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt.
Samstag 13.6.92: Schießen von US-Soldaten
Auch dieses Jahr hatten unsere amerikanischen Freunde wieder die Gelegenheit mit Bundeswehr-Handwaffen deutsche Schießabzeichen zu erwerben. Die Sommerhäuser Reservisten bewiesen ihre einmalige Teamarbeit, so das ein reibungsloser Ablauf dieser Veranstaltung gewährleistet war.
Donnerstag 18.6.92: Freundschaftsfußballspiel
Zum zweitenmal trafen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Reservistenkameradschaft auf dem Trainingsplatz der Turn- und Sportgemeinde, um den runden Ball nachzulaufen und möglicherweise ein paar Tore zu schießen. Gegen 14.30 Uhr ertönte am Fronleichnamsnachmittag der Anpfiff für dieses Spiel. Viele Zuschauer und Freunde beider Vereine waren gekommen, um dieses spektakuläre Ereignis mitzuerleben. Alle Spieler der Reservistenkameradschaft gaben wieder ihr Bestes beziehungsweise manche versuchten es zumindest. Hauptsächlich in der Verteidigung und beim Schlussmann traten erhebliche Schwächen auf. Kurz nach Spielbeginn lag man schon 3:0 in Rückstand. Der Sturm startete einen Gegenangriff nach dem anderen, aber der Erfolg blieb aus. Die Feuerwehrkameraden zeigten eine faire spielerische Überlegenheit. Der Spielendstand war 5:0 für die Floriansjünger. Im Anschluss stärkte man sich bei frischem Fassbier und Gegrilltem und saß gemütlich in kameradschaftlicher Runde zusammen.
Samstag 4.7.92: Der "ausgefallene Lustmarsch"
Auf Grund organisatorischer Schwierigkeiten und einer Häufung von anderen Terminen, beschloss man, diese Veranstaltung dieses Jahr ausnahmsweise nicht durchzuführen.
Dienstag 28.7.92: Allgemeine Versammlung
Einziges Thema dieser Versammlung war es, letzte organisatorische Angelegenheiten für den Besuch der Alpini-Kameraden aus Oberitalien zu besprechen und festzulegen. Das Programm wurde nochmals kurz überarbeitet, so das man sich von diesem Ereignis wieder einen vollen Erfolg versprach.
Samstag / Sonntag 1.8. / 2.8: Öffentlichkeitsarbeit
"..das mit Euch zusammensein, war für alle Alpini von Strassoldo ein ganz besonderes Erlebnis. Eure uns entgegengebrachte Sympathie, war einfach toll. Diesen Dezembertag in Sommerhausen wird stets fort in unserer Erinnerung sein. Menschen haben sich getroffen und sich lieb gewonnen ... ". So begann der italienische Aipino-Kamerad Walter seinen Dankesbrief vor über zwei Jahren, nachdem sie am 9. Dezember 1989 zum erstenmal zu Besuch nach Sommerhausen kamen. Dieses Jahr war es wieder soweit. Ca. 15 Alpini-Kameraden aus Strassoldo und Bicinicco, darunter viele bekannte Gesichter, statteten uns einen Besuch ab. Das offizielle Programm startete am Samstag um 10.00 Uhr. Im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte Bürgermeister Gerhard Oehler und Vorstand Werner Fuchs die Freunde aus Oberitalien. Bei Sekt und kleinen Snacks belebte man alte Erinnerungen. Zur Unterstreichung der Partnerschaft wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Im Anschluss marschierte man in geschlossener Formation zum Kriegerdenkmal. Dort verlas Romano Vitas ein Gebet und gedachte den Gefallenen und Opfern von Kriegsereignissen. Unter den Klängen von "IL Silencio" legte er einen Kranz nieder. Dann traf man sich zum gemeinsamen Mittagessen im Vereinslokal "Gasthaus Anker". Selbst OTL dR Seiferling ließ es sich nicht nehmen dieser Veranstaltung beizuwohnen und nutzte die Gelegenheit, Vorstand Werner Fuchs zum Stabsgefreiten zu befördern. In gemütlicher Runde waren alle bald wieder seht vertraut. Fröhliche Lieder, darunter natürlich das "La Montanara"-Berglied, durften nicht fehlen. Gegen 13.30 Uhr fuhr man mit dem Bus nach Fuchsstadt. Dort wurde die Privatbrauerei Wolf besichtigt. Bei einem Umtrunk im Brauereihof hatte jeder die Gelegenheit das nasse Produkt zu kosten. Im Anschluss besuchte man noch einen benachbarten Bauernhof. Die Alpini-Kameraden waren sehr interessiert und aufgeschlossen. Dann ging es mit dem Bus wieder nach Sommerhausen zurück. Dort stand noch die Besichtigung des Weingutes Neuenberghof der Familie Christoph Steinmann auf dem Programm. Auch hier zeigten alle großes Interesse an der Führung. Im großen Probierraum konnte man bei deftiger fränkischer Brotzeit die edlen Tropfen dieses Weingutes kosten. Fröhlich und ausgelassen wurde die Kameradschaft gepflegt. Am frühen Abend ging man zu Fuß ins Tal. Im Gasthaus "Zum Schwanen" legte man noch kurz eine Rast ein bevor das Weinfest am Plan besucht wurde. Dort ließen die Alpini-Kameraden und die Sommerhäuser Reservisten in gemütlicher Runde und bei typischer Weinfestatmosphäre diesen Abend ausklingen. Am frühen Sonntagmorgen war die Stunde des Abschiedes gekommen. Menschen haben sich wieder getroffen und sich lieb gewonnen. Für alle Beteiligte wird diese Begegnung wieder in tiefer Erinnerung bleiben.
Samstag 8.8.92: Öffentlichkeitsarbeit
Auf dem Plan wird in offizieller Feierstunde die Partnerschaft der Gemeinde Sommerhausen mit dem französischen Ort Vernou Sur Brenne geschlossen. Eine Fahnenabordnung der Reservisten nimmt an diesem Ereignis teil.
Samstag 5.9.92: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad Wolfgang Schubart verläst frisch vermählt mit seiner Frau Ruth die Kirche in Moos. Seine Kameraden der Sommerhäuser Reservisten stehen Spalier und gratulieren persönlich. Im Gasthaus "Zum Lamm" in Albertshausen, wo auch die Hochzeitsfeier statt fand, stieß man des öfteren auf das Wohl des jungen Brautpaares in geselliger Runde an.
Samstag / Sonntag 12.9. / 13.9.92: Öffentlichkeitsarbeit
Zum viertenmal versorgten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Gäste am "Tag des offenen Kellers" der Fr. Gebhardt mit fränkischer Brotzeit. Jazz-Musik und Kellerführungen zogen viele Besucher an. An beiden Tagen herrschte reger Betrieb.
Mittwoch 28.10.92: Allgemeine Versammlung
Vorstand Werner Fuchs begrüßte alle Anwesenden zur letzten Versammlung dieses Vereinsjahres. Für den anstehenden Volkstrauertag und dem Schul- und Wertungsschießen wurden Teilnehmerlisten erstellt. Des weiteren wurde für die diesjährige Kriegsgräbersammlung die einzelnen Straßenbezirke vergeben. Als nächstes gratulierte Vorstand Werner Fuchs den Kameraden Jürgen Lindner und Klaus Will zum Nachwuchs und überreichte ein kleines Geschenk. Mit Video-Filmen von vergangenen Vereinsereignissen ließ man die Versammlung ausklingen.
Freitag / Sonntag 30.10. - 1.11: Öffentlichkeitsarbeit
Jahr für Jahr findet eine Hautsammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. landesweit statt. In unserer Heimatgemeinde unterstützen die Gräfliche Schützengesellschaft und die Reservistenkameradschaft diese Organisation. Dieses Jahr sammelten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten. Eine beachtliche Spendensumme war das Ergebnis.
Sonntag 15.11.92: Öffentlichkeitsarbeit
Auch dieses Jahr trafen sich alle örtlichen Vereine und der Gemeinderat zum gemeinsamen Kirchgang am Volkstrauertag. Auch die Kameraden der Sommerhäuser Reservisten nahmen im großen Dienstanzug teil. Am Kriegerdenkmal gedachte man den Gefallenen beider Weltkriege. Vorstand Werner Fuchs legte wie auch die anderen Vereinsvorstände einen Kranz zur Ehre der Opfer nieder.
Dienstag 17.11.92: Helferabend im Vereinslokal
Viele Helfer wirkten auch in diesem Vereinsjahr bei den vielen Veranstaltungen mit. Als Zeichen des Dankes veranstaltete man im Vereinslokal einen bunten Helferabend. Für Speis und Trank war bestens gesorgt. Vorstand Werner Fuchs und Artur Steinmann bedankten sich bei allen für die tatkräftige Unterstützung. Zum Helfer des Jahres wurden Sabine und Peter Benkert proklamiert. Ein Gutschein für ein Brunchessen wurde überreicht. Froh und ausgelassen wurde die Kameradschaft gepflegt. Kleinere Spiele und Musik untermalten den Abend, so das es für alle Beteiligten wieder unvergessen bleiben wird.
Samstag 28.11.92: Schul- und Wertungsschießen
Zur letzten Schießveranstaltung traf man sich in Külsheim. Bei regnerischer Witterung wirkten die Sommerhäuser Reservisten bei der Durchführung dieser Veranstaltung mit. Reibungslos und zügig verlief dieser Schießtag. Gleichzeitig wurde um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal geschossen. Als bester Schütze ging Reinhold Vogel aus dem Wettkampf hervor. Günter Vogel belegte den zweiten und Peter Benkert den dritten Platz.
JAHRESÜBERBLICK 1993 DER RESERVISTENKAMERADSCHAFT
Sonntag 24.01.93: Öffentliche Jahreshauptversammlung
Zu Beginn des Vereinsjahres 1993 hatte die Reservistenkameradschaft Sommerhausen zu ihrer ordentlichen Jahreshauptversammlung ins Vereinslokal "Gasthaus Anker" geladen. Knapp zweidrittel der Kameraden folgten dieser Einladung. Vorstand Werner Fuchs begrüßte alle Anwesenden und erstattete Bericht über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres und bedankte sich bei allen aktiven Kameraden für ihr Engagement. Schriftführer Frank Lindner berichtete in seinem Jahresprotokoll ausführlich über diese Geschehnisse und Veranstaltungen. Kassenwart Reinhold Vogel erläuterte klar die letztjährige Kassengeschäfte und verkündete einen zufrieden-stellenden Kassenstand, obwohl ein leichter Rückgang zu verzeichnen war. Die Revisoren Artur Steinmann und Heinz Fuchs lobten die ordentliche und übersichtliche Kassenführung, so das nichts zu beanstanden war. Eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Als nächstes wurden die Termine der bisher bekannten Veranstaltungen der kommenden Monate bekannt gegeben. An den offiziellen Festveranstaltungen anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Liedertafel Sommerhausen im Mai werde man sicherlich teilnehmen. Ein passendes Präsent soll auch übergeben werden. Nun ergriff Bürgermeister Gerhard Oehler das Wort. Er bedankte sich bei den Sommerhäuser Reservisten für ihr Engagement zum Wohle der Gemeinde. Die Waldaktion und die Stiftung eines Spielgerätes, das im Rahmen eines Familiennachmittag am kleinen Spielplatzes der Gemeinde übergeben wurde, hob er besonders hervor. Weiterhin begrüße er es, das beim Gegenbesuch im Juni zur französischen Partnergemeinde Vernou-Sur-Brenne auch eine Fahnenabordnung der Reservistenkameradschaft teilnehmen soll. Zu den offiziellen Partnerschaftsveranstaltungen soll die alte Kriegerfahne mitgeführt werden. Als nächstes begründete Bürgermeister Gerhard Oehler das Zögern der Gemeinde bei der Genehmigung des alljährlichen Hofschoppenfestes der Reservistenkameradschaft und des Winzerhofes Artur Steinmann. Die Hauptproblematik ist die Belastung der Anwohner bei den einzelnen Weinfesten. Diese sollte stets in einem zumutbaren Rahmen liegen. Im Großen und Ganzen unterstütze man diese Veranstaltung, zumal sie aufgrund des Konzertes der US-Marne-Band eine Bereicherung der örtlichen Ereignisse darstellt und das Fest noch im kleinen, überschaubaren Rahmen abgehalten wird. Nun stand die Proklamation der besten Vereinsschützen des Jahres 1992 auf der Tagesordnung. Peter Benkert belegte den 3., Günter Vogel den 2. Platz. Als Sieger ging Reinhold Vogel hervor. Wolfgang Baum überreichte ihm persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. 2. Vorstand Thomas Kistner reichte noch Urkunden und Gutscheine an die besten Schützen. Unter den Punkt "Verschiedenes" wurde auch diesmal wieder zahlreiche Themen behandelt und diskutiert.
(1) Als erstes wurde der Beschluss gefasst in diesem Jahr Vereinsnadeln und Aufnahmekarten zu entwerfen und anfertigen zu lassen.
(2) Auch kam die alljährliche Diskussion über den Erhalt der alten Kriegerfahne auf. Vorstand Werner Fuchs wies auf den von Jahr zu Jahr zunehmenden materiellen Verfall der Fahne hin. Man müsse in nächster Zeit damit rechnen, das sie sich beim Tragen auf der Fahnenstangenhalterung löst. Bürgermeister Gerhard Oehler stellte klar, das die Fahne nach der damaligen Vereinsauflösung in den Gemeindebesitz übergegangen ist und der Bürgerverein sie in Verwahrung hält. Gleichzeitig stehe der Reservistenkameradschaft diese Fahne zu geeigneten Veranstaltungen nach Absprache mit der Gemeinde und dem Bürgerverein zu Verfügung. Eine Restauration begrüße er. Er gab aber zu bedenken, das bei einer sinnvollen Instandsetzung das Problem des Denkmalschutzes beachten werden muss und nur die entsprechenden historischen Materialien verwendet werden dürfen. Eine solche Restauration könne nur in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde durchgeführt werden. Das dieses Vorhaben nur mit einen hohem finanziellen Aufwand durchzuführen ist, war allen Seiten klar. Vorstand Werner Fuchs bemerkte weiter, das durch unerwartet hohe Restaurationskosten die Anschaffung einer neugestalteten, vereinsindividuellen Fahne zum 10jährigen Vereinsjubiläum nicht gefährdet werden darf. Schließlich könne sich die junge Reservistenkameradschaft mit der Aufschrift und der historischen Bedeutung nicht identifizieren. Man kam abschließend überein, vorrangig eine neue Fahne anfertigen zu lassen, sich aber stets für den Erhalt dieser wertvollen alten Kriegerfahne einzusetzen.
(3) Nun kam eine Anfrage an den Bürgermeister, ob die Reservistenkameradschaft auch dieses Jahr wieder eine Waldaktion im bewährten Stil durchführen soll. Bürgermeister Gerhard Oehler bemerkte, das die Aufräumungsarbeiten weitgehend behoben sind. Da aber neuerdings an Brennholz interessierte Leute ihr Holz selber aufarbeiten müssen, könne er sich vorstellen, das die Reservisten eventuell in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr eine solche Aufarbeitung für ältere Leute übernehmen würden. Weiterhin machte er den Vorschlag, eine Kirchturmentrümpelung vorzunehmen. Diese sei schon längst überfällig und er sehe in den Reservisten eine geeignete Gruppe hierfür. Man beschloss diese Entrümpelung im Rahmen einer DVag durchzuführen und legte sogleich einen Termin für diese Aktion fest.
(4) Der heurige Lustmarsch soll dieses Jahr auf einen Grillnachmittag beschränkt werden und am Dülls-Häuschen ausgerichtet werden. Bürgermeister Gerhard Oehler werde hierzu gerne wieder sein Privatgelände zur Verfügung stellen. Als Termin wurde der 3. Juli ins Auge gefasst.
(5) Kamerad Wolfgang Baum berichtete, das anfangs des Jahres wieder ein Erste-Hilfe-Kurs in Klingholz durchgeführt wird. Man solle von diesem Angebot Gebrauch machen und interessierte Kameraden sollten sich baldmöglichst anmelden.
(6) Weiterhin wurde angeregt, in einem der nächsten Rundschreiben feststehende Jahrestermine im Überblick beizufügen. Schriftführer Frank Lindner werde dieser Anregung gerne nachkommen.
(7) Nun erfolgte der Antrag des Kassenwartes Reinhold Vogel, eine Verfügungsgewalt einzelner Vorstandsmitglieder über die Vereinskasse bis zu DM 1000,-- einzuräumen. Vorteil wäre, das Kassengeschäfte schneller und einfacher abgewickelt werden könnten. Diesem Antrag konnte nicht statt gegeben werden, da dies die Satzung des Verbandes nicht zuläst. Am Schluss dieser Versammlung kam noch der Vorschlag an den Vereinswirt am diesjährigen Rosenmontag einen Kappenabend durchzuführen, um in gutgelaunter Umgebung wieder-einmal die Kameradschaft pflegen zu können. Vereinswirt Heinz Fuchs war nicht abgeneigt und werde das Notwendige veranlassen.
Dienstag 02.03.93: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war es, organisatorische Angelegenheiten für die anstehende Kirchturmentrümpelung durchzusprechen. Da nur wenige Kameraden diese Veranstaltung besuchten, beschloss man noch ein Rundschreiben aufzugeben, das an das Vorhaben am kommenden Samstag erinnert.
Samstag 06.03.93: Öffentlichkeitsarbeit
Am frühen Vormittag begannen rund 20 Kameraden den Turm der örtlichen Bartholomäuskirche zu entrümpeln. Balken und Motoren vom alten Glockengeläut, Fenstervergitterungen und jede Menge Bauschutt befanden sich im Turm. In mühseliger Handarbeit wurde der Unrat herunter getragen. Bis zum Mittag hatte man 3 volle Traktorfuhren mit allerlei Gerümpel beladen und abtransportiert. Natürlich nutzten viele Kameraden diese Aktion um den Kirchturm näher zu erkunden und von oben herab auf die Heimatgemeinde zu Blicken. Vom VKK wurde wie gewohnt ein deftiges Mittagessen gereicht, das man im Schulungsraum des Feuerwehrhauses einnahm. Vorstand Werner Fuchs lobte den tatkräftigen Einsatz der Kameraden. Bürgermeister Gerhard Oehler, der selbst mit Hand anlegte, bedankte sich für diesen außerordentlichen Einsatz der Sommerhäuser Reservisten. Ein kurzer Umtrunk in kameradschaftlicher Runde im Anschluss im Vereinslokal beschloss diese Veranstaltung.
Donnerstag 25.03.93: Ausschusssitzung
Erste Vorbereitungen für das anstehende Kleine Weinfest wurden getroffen. Das Angebot von Speis und Trank wurde festgelegt.
Samstag 27.03.93: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad Uwe Plaßwig verläst frisch vermählt mit seiner Frau Michaela die Bartholomäuskirche in Sommerhausen. Seine Kameraden der Sommerhäuser Reservisten stehen Spalier und gratulieren. Ins Vereinslokal wurde man anschließend geladen, um des öfteren auf das Wohl des jungen Brautpaares anzustoßen.
Samstag 24.04.93: Schul- und Wertungsschießen
An diesem sonnigen Frühlingsmorgen hatte man wieder die Gelegenheit auf der Standortschießanlage in Hammelburg verschiedene Übungen zu absolvieren. Da aber auch Kameraden des VBK Aschaffenburg teilnahmen, war ein übergroßer Andrang auf den Schießbahnen, der vielen die Lust am Schießen nahm. So zog man es vor eine alte Bekannte der Kameradschaft im nahegelegenen Eußenheim einen Besuch abzustatten. In der Heckenwirtschaft wurde man spontan willkommen geheißen und bewirtet. Im Hof saß man bei Frankenwein und deftiger Brotzeit zusammen und pflegte die Kameradschaft. Am frühen Nachmittag kehrte man wieder nach Sommerhausen zurück und ließ diesen außergewöhnlichen Schießtag ausklingen.
Donnerstag 06.05.93: Ausschusssitzung
Letzte organisatorische Angelegenheiten für das in Kürze stattfindende "Kleine Weinfest" und die Bewirtung der Teilnehmer des Mikrobiologischen Kongresses ESACT wurden geklärt.
Sonntag 09.05.93: Öffentlichkeitsarbeit
Die Liedertafel feierte in diesem Jahr ihr 150jähriges Jubiläum. Beim Einzug zum Festgottesdienst in die Bartholomäuskirche nimmt auch eine Fahnenabordnung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen teil.
Dienstag 11.05.93: Allgemeine Versammlung
Als erstes machte man den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen Terminvorschlag für das diesjährige Fußballfreundschaftsspiel. Weiterhin fragte die Kindergartenleitung aus Winterhausen an, ob die Reservistenkameradschaft beim diesjährigen Kindergartenfest mit Einweihung des umgebauten Kindergartengebäudes die Bewirtung zu übernehmen. Um die Organisation und den Einkauf müsse sich die Reservistenkameradschaft nicht sorgen. Eine Vereinsspende würde folgen. Man beschloss dieser Bitte nachzukommen. Die angebotene Spende werde man nicht annehmen, sondern sie für die Kindergartenarbeit bereitstellen. Letztes und größtes Anliegen dieser Versammlung war die Helfereinteilung für das 5tägige "Kleine Weinfest". Ein Helferplan wurde erstellt und die entsprechenden Einteilungen bekannt gegeben.
Samstag 15.05.93: Öffentlichkeitsarbeit
Auch Kamerad Stefan Steinmann gab dieses Jahr sein "Ja-Wort" seiner Frau Alexandra. Vor der Bartholomäuskirche konnten beide die Glückwünsche von den Reservistenkameraden entgegennehmen, die dort Spalier standen.
Mittwoch - Sonntag 19.-23.05.93: Öffentlichkeitsarbeit
Zum 6. mal wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Winzerhof Artur Steinmann das "Kleine Weinfest" am Pastoriushaus ausgerichtet. Ausnahmsweise zog sich das Programm über 5 Tage hinweg. Gründe hierfür war einmal der Fix- Termin de Mikrobiologischen Kongresses und die enge Terminplanung der US-Marne-Band. Am Mittwoch fuhren per Dampfer die Teilnehmer des Mikrobiologischen Kongresses (ESACT) von Würzburg nach Eibelstadt. Von dort wandelten diese nach Sommerhausen zum Pastoriushaus. Dort reichte man ihnen Frankenwein und typisch fränkische Spezialitäten. Für die Helfer eine große Herausforderung. In gut 3 Stunden weit über 400 Gäste mit Speis und Trank bewirten. Eine hervorragende Leistung unserer Helfer. Dankeschön! Am Donnerstag Christi Himmelfahrt, auch Vatertag war ab den Vormittag ein reges Kommen und Gehen. Am späten Abend setzte ein Gewitterschauer dem Fest ein Ende. Der Freitag sollte den Höhepunkt bilden. Am Abend war ein Konzert der US-Marne-Band bei Kerzenschein und Wein geplant. Aber es regnete den ganzen Tag. So war man gezwungen die Veranstaltung abzusagen An den beiden letzten Tagen herrschte normaler Festbetrieb. Im Großen und Ganzen waren beide Veranstaltungspartner zufrieden. An dieser Stelle sei allen Kameraden, Angehörigen und Freunde des Vereines für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt.
Samstag 22.05.93: Todesnachricht von Romano Vitas
Per Todesanzeige in der Main-Post erfuhr die Reservistenkameradschaft, das Kamerad Romano Vitas aus Italien in den letzten Tagen verstorben ist. Tief betroffen hat die Nachricht gemacht und einen Schatten über die letzten beiden Tage des Kleinen Weinfestes geworfen. Ein Beileidstelefax an den Angehörigen bekundete die Anteilnahme und das Mitgefühl der Sommerhäuser Reservisten.
Sonntag 30.05.93: Öffentlichkeitsarbeit
Die Liedertafel Sommerhausen feierte mit einem Fest- und Chorabend im Rathaussaal ihr 150jähriges Jubiläum. Abordnungen der örtlichen Vereine und Freunde des Vereines gaben sich ein Stell dich ein. Leider konnte eine Abordnung der Reservistenkameradschaft aus terminlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen. Einen schriftlichen Glückwunschgruß ließ man dem Jubiläumsverein zukommen.
Samstag 05.06.93: Öffentlichkeitsarbeit
Sonderhofen feierte 1993 sein großes Dorfjubiläum. Die örtliche Reservistenkameradschaft ihr 5jähriges Gründungsfest. Dies nahmen die Sonderhofener Reservisten zum Anlas eine Truppenschau auszurichten. Im feierlichen Rahmen wurde am Kriegerdenkmal den Gefallenen Kameraden gedacht. Eine Abordnung der Reservistenkameradschaft folgte der Einladung und nahm an dieser Veranstaltung teil.
Donnerstag - Sonntag 09.06-13.06.93: Öffentlichkeitsarbeit
Das wohl herausragendste Ereignis dieses Jahres für die Gemeinde Sommerhausen war der Gegenbesuch in die französische Partnergemeinde Vernou-Sur-Brenne. Ein umfangreiches Programm erwartete alle Teilnehmer. An den offiziellen Partnerschaftsveranstaltungen nahm auch eine Fahnenabordnung der Reservistenkameradschaft teil.
Donnerstag 09.06.93: Öffentlichkeitsarbeit
Per Telefax gratulieren Sommerhäuser Reservisten direkt aus Vernou-Sur-Brenne dem erfolgreichen Fußballteam der TSG-Sommerhausen zu ihrem Aufstieg in die B-Klasse. Zur Aufstiegsfeier wurde den Fußballern 50 Liter Bier spendiert.
Dienstag 06.07.93: Allgemeine Versammlung
Zwei Hauptthemen füllten diese Versammlung. Einmal wurde eine Helfermannschaft für das Kindergartenfest in Winterhausen aufgestellt. Zum zweiten eine Mannschaft für das anstehende Fußballfreundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Am Schluss wurden noch die angefertigten Vereinsnadeln und Aufnahmekarten vorgestellt und an die anwesenden Kameraden verteilt.
Sonntag 11.07.93: Öffentlichkeitsarbeit
In Winterhausen wurde der Kindergarten an und umgebaut. Mit einem Festgottesdienst und einen anschließenden Kindergartenfest wurde das Gebäude eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten bewirteten in bewährter Weise Eltern und Kinder. Eine deftige Gulaschsuppe direkt aus der Standortküche Klingholz mundete allen Gästen. Viele waren einwenig überrascht, aber erfreut, das die Reservistenkameradschaft aus Sommerhausen die Bewirtung übernahm. Der Dank in Form einer Vereinsspende, stellte man für Zwecke des Kindergartens zu Verfügung.
Freitag 16.07.93: Fußballfreundschaftsspiel
Es war wiedereinmal soweit. Das 3. Fußballfreundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stand an. Die beiden letzten Spielen hatten die Reservisten verloren. So stand einiges auf dem Spiel. Würden die Floiansjünger das 3. mal in Folge gewinnen, würde der von Kurt Weber gestiftete Wanderpokal in ihren Besitz übergehen. Alle, vom Zuschauer bis zu den Spielern waren gespannt. Die Reservistenkameradschaft hatte die beiden ersten Spiele verloren und einiges daraus gelernt. Zumal verstärkte sie die Verteidigung und verjüngte aufgrund einiger Beitritte junger Soldaten ihre Mannschaft. Um 17.00 Uhr ertönte auf dem Trainingsplatz der Turn- und Sportgemeinde der Anpfiff. Viele Freunde beider Vereine waren gekommen, um diesen Spektakel beizuwohnen. Anfangs war das Spiel sehr ausgewogen. Chancen gab es auf beiden Seiten. Sobald einen Reservistenkamerad die Luft ausging, wurde ein fliegender Wechsel durchgeführt, so das man stets voller Kräfte steckte. Aber die erste Halbzeit blieb ohne Torerfolg. In der zweiten Halbzeit zeichnete sich die Überlegenheit der Reservistenkameraden immer deutlicher ab. Ein Angriff folgte dem anderen. Die Verteidigungslinie der Floriansjünger konnte dem Druck nicht mehr standhalten. Und dann endlich die gewünschten Tor erfolge. 1:0, 2:0, und schließlich 3:0. Froh gelaunt verließ man den Rasen. Der Traum der Feuerwehrkameraden vom Wanderpokal wurde so beendet. Im Großen und Ganzen bewiesen beide Seiten sportliche Fairness. Im Anschluss saß man bei Fassbier und Gegrilltem in gemütlicher Runde beisammen und pflegte die Kameradschaft.
Dienstag 07.09.93: Allgemeine Versammlung
Erstes Anliegen dieser Versammlung war es eine Helfereinteilung für den anstehenden "Tag des offenen Kellers" bei Firma Gebhardt vorzunehmen. Als zweites beschloss man am Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft teilzunehmen. Interessierte Kameraden sollen sich auf einen Termin einigen. Die Schießgebühren übernimmt die Vereinskasse. Aufgrund des großen Interesses soll der geplante Grillnachmittag zum traditionellen Lustmarsch ausgedehnt werden. So galt es noch in dieser Versammlung organisatorische Angelegenheiten zu besprechen.
Samstag 11.09.93: V. Lustmarsch
Am frühen Vormittag marschierte man froh gelaunt vom Vereinslokal Richtung Lindelbach. Das "Rote Kreuz" war das erste Marschziel. Dort erfolgte von Kamerad Eric Baum eine kurze Ausbildung an Karte und Kompaß. Entfernungsschätzungen und Koordinatenbestimmungen wurden im Rahmen einer "Resi-Olympiade" durchgeführt. Weiter ging es über die Felder und Fluren direkt nach Lindelbach. Dort erwartete allen Kameraden ein deftiges Weißwurstfrühstück und ein kühles Bier. Frisch gestärkt marschierte man mit "Tritt und Trall" durch Lindelbach. Viele neugierige und überraschte Blicke begleiteten die Truppe. Jetzt ging es wieder Richtung Sommerhausen zum Sonnenberg. Dort hatte ein Vorkommando ein Zelt errichtet und alles vorbereitet. Sportliche Tätigkeiten, wie Steinwerfen, Handgranatenzielwerfen und Erkennung von militärischen Fahrzeugen und Geräten erweiterten die "Resi-Otympiade". Am frühen Abend stärkte man sich mit frisch gegrilltem Gyros. Inzwischen waren auch viele Angehörige und Freunde gekommen. Man saß, wie sooft, in kameradschaftlicher Runde zusammen und erfreute sich des Lebens. Ein aufkommender Regen beendete diese frohe Runde, so das man die Veranstaltung frühzeitig abbrach.
Samstag / Sonntag 18. / 19.09.93: Tag des offenen Kellers
Wiedereinmal rüsteten die Reservisten die Besucher des Kellerfestes mit Speisen aus, für den Kassier der Reservisten ein gutes Wochenende.
Donnerstag 14.10.93: Ausschussitzung
Erster Punkt war, den Helferabend zu organisieren. Ein gemeinsames Abendessen und eine Alleinunterhalterin sollen diese Veranstaltung im Vereinslokal umrahmen. Weiterhin beschloss man, noch in diesem Jahr in der Angelegenheit Kriegerfahne, eine Anfrage an die Gemeinde zu richten. Auch nach Italien dürfe der Kontakt nicht abbrechen. Ein Schreiben zur Weihnachtszeit soll die Verbindung wieder herstellen.
Mittwoch 10.11.93: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war der gemeinsame Kirchgang anlässlich des Volkstrauertages. Eine Teilnehmerliste wurde erstellt und die Anzugsordnung festgelegt. In diesem Zusammenhang wurde wieder das Thema Kriegerfahne diskutiert. Man beschloss am Volkstrauertag aufgrund des bedenklichen Zustandes der Kriegerfahne diese nicht mitzuführen, sondern die Verbandsfahne. Weiterhin kam man überein, das man in Kürze eine Anfrage auf Überlassung der Kriegerfahne an die Gemeinde richten soll. Darin soll weiter gesagt werden, das die Reservistenkameradschaft bereit wäre, den Erhalt der Fahne zu sichern und finanzielle Mittel hierfür bereitzustellen. Bis zur Generalversammlung sollen klare Vorstellungen seitens der Gemeinde, des Bürgervereines und der Reservistenkameradschaft bezüglich Erhalt und Besitzverhältnisse offen gelegt werden. An der Generalversammlung im Januar nächsten Jahres soll dann ein endgültiger Beschluss gefasst werden. Als nächstes wurde noch eine Teilnehmerliste für das anstehende Schul- und Wertungsschießen in Volkach erstellt. Gleichzeitig wird an dieser Schießveranstaltung der vereins-interne Wettbewerb um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal ausgetragen. Zuletzt berichtete noch Artur Steinmann über den aktuellen Stand der Verhandlungen über das geplante gemeinsame Konzert der US-Marne-Band und dem Heeresmusikkorps am Kleinen Weinfest im nächsten Jahr. Während die US-Marne-Band ihr Kommen zugesagt hat, erteilte das Heeresmusikkorps eine Absage. Eine Depesche, welche die deutsch-amerikanische Freundschaft bekundet, soll an diesem Konzerttag von den anwesenden Gästen und Musikern unterzeichnet werden und direkt an die amerikanische Regierung weitergeleitet werden. Diese Depesche sollte frühst möglich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Reservistenkameradschaft und dem Winzerhof ausgearbeitet werden.
Sonntag 14.11.93: Öffentlichkeitsarbeit
Jahr für Jahr gedenken alle örtliche Vereine und der Gemeinderat den Gefallenen beider Weltkriege. Gemeinsam wurde in die Kirche marschiert. Nach dem Gottesdienst fand eine Feierstunde am Kriegerdenkmal statt.
Montag 10.01.94: Gemeinderatssitzung
Ziel dieser Sitzung, der sowohl Vertreter der RK und des Bürgervereines teilnahmen, war es, offene Fragen zu klären und bestehende Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Man kam nach längerer Aussprache überein, das der Marktgemeinderat die Fahne des ehemaligen Kriegervereines bei einer Instandsetzung in die Obhut der Reservistenkameradschaft übergibt. Eine Übertragung der Besitzrechte wurde verweigert. Die Bedingung der Restaurierung, die künftige Nutzung und Unterbringung werden in einer gesonderten Vereinbarung festgelegt. Die Vertreter der Reservisten nahmen diesen Beschluss zur Kenntnis und werden diesen in der kommenden Jahreshauptversammlung mit den Mitgliedern beraten und ebenfalls einen Beschluss fassen.
Sonntag 23.01.1994: Ordentliche Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Satzungsgemäß und fristgerecht hatte die Reservistenkameradschaft alle Mitglieder zu der alljährlichen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ins Vereinslokal geladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte alle Anwesenden und erstattete Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Danach ging Schriftführer Frank Lindner in seinem Jahresprotokoll ausführlich auf alle Ereignisse ein. Kassenwart Reinhold Vogel legte in einem übersichtlichen Bericht die Kassengeschäfte dar. Die Revisoren Heinz Fuchs und Artur Steinmann lobten die ordnungsgemäße und fehlerfreie Kassenführung. Eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Als nächstes stand der Beschluss in Sachen Kriegerfahne an. Vorstand Werner Fuchs erläuterte den bisherigen Verlauf der Verhandlungen. Bürgermeister Gerhard Oehler ergänzte diese Ausführungen und stellte seinen Standpunkt dar. Dabei wies er nochmals entschieden auf die falschen Zitierungen der Presseberichte hin. Nach einer regen Diskussion kam man auf folgenden Ergebnis bzw. Beschluss:
- Eigentümer und Besitzer der Kriegerfahne ist und bleibt die Gemeinde Sommerhausen.
- Die RK setzt sich nach wie vor für den Erhalt und die Restauration dieser Fahne ein.
- Die Restauration wird seitens der Gemeinde in die Wege geleitet.
- Die RK beteiligt sich an den Restaurationskosten.
- Nach Abschluss der Restauration wird die Kriegerfahne in die Obhut der Reservistenkameradschaft gegeben.
- Bis zum 10jährigen Vereinsjubiläum wird eine individuelle, vereinseigene Fahne angefertigt.
- Der Aufbewahrungsort der Kriegerfahne bleibt vorerst unverändert im Vereinszimmer des Bürgervereines im Feuerwehrhaus
Nach einer kurzen Pause ging man zu den Neuwahlen über. Zum Wahlleiter wurde Wolfgang Baum, zum Beisitzer Heinz Schenk und Karl Steinmann jun. ernannt.
WAHLVERLAUF und Ergebnisse:
Anwesend waren 24 stimmberechtigte Mitglieder.
Die Wahl erfolgte geheim
Wahl des 1. Vorstandes: Vorschlag Werner Fuchs 23 St.
Wahl des 2. Vorstandes: Vorschlag Thomas Kistner 22 St.
Wahl des Schriftführers: Vorschlag Frank Lindner 24 St.
Wahl des Kassenwartes: Vorschlag Reinhold Vogel 24 St.
Wahl der 2 Revisoren: Vorschlag Artur Steinmann 24 St.
Vorschlag Heinz Fuchs 24 St.
Wahl der 3 Delegierten: Vorschlag Wolfgang Baum 22 St.
Vorschlag Horst Guse 21 St.
Vorschlag Hermann Hecht 15 St.
Ersatzmann Vorschlag Ralf Hecht 12 St.
Alle Gewählten nahmen ihre Wahl an und bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Nach der Termin- und Veranstaltungsvorschau erfolgte die Proklamation der besten Vereinsschützen. Werner Fuchs belegte den 3, Eric Baum den 2. Platz. Als Sieger ging Jochen Günther hervor. Wolfgang Baum überreichte ihm persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. 2. Vorstand Thomas Kistner reichte noch Urkunden und Gutscheine an die erfolgreichen Schützen. Unter den Punkt "Verschiedenes" wurden folgende Themen behandelt.
1) Artur Steinmann machte den Vorschlag eine Neigungsgruppe Singen ins Leben zu rufen. Ziel ist es, die bewährten Reservistenlieder zu vertiefen und mehrstimmig vorzutragen. Das Interesse hielt sich zwar in einen angemessenen Rahmen, aber dennoch werde man ab Februar wöchentlich eine Gesangsprobe durchführen. Leiter der Proben soll Hans Müller sein.
2) Eine schriftliche Anfrage des Partnerschaftsvereins Vernou Sur Brenne zwecks Teilnahme an einen Markttag in der Partnerschaftsgemeinde wurde wegen Terminüberlappung abgelehnt.
3) Die Duchführung des traditionellen Lustmarsches wurde nicht festgelegt da im Spätsommer eventuell der Gegenbesuch nach Strassoldo stattfindet.
4) Der Kontakt zu den amerikanischen Kameraden der 258. Personnel Service Company sollte weiter ausgebaut werden. Ziel soll eine Partnerschaft sein.
5) Im Rahmen einer Gemeindeaktion will man dieses Jahr älteren und behinderten Mitbürgern das Brennholz im Gemeindewald aufarbeiten und nach Hause fahren.
6) TSG-Vorstand Heinz Schenk bedankte sich für das spendierte Bier für die Aufstiegssiegesfeier der 1. Mannschaft. Für das alljährliche Fußballfreundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr werde die TSG auch weiterhin den Trainingsplatz zur Verfügung stellen. Man solle aber den Versicherungsschutz klären.
7) Am Schluss der Versammlung ergriff nochmals Bürgermeister Gerhard Oehler das Wort. Er bedankte sich bei den Reservisten für die gemeindliche Aktionen, wie die vergangene Kirchturmentrümpelung. Auch das Engagement bei vielen anderen Veranstaltungen stellte er heraus. Gleichzeitig appellierte er an alle, das bei offiziellen Veranstaltungen in Uniform stets das Ansehen der Kameradschaft nicht gemindert werden darf.
Mittwochs 02.02 - 20.04.1994: Proben der Neigungsgruppe Singen
Fast jeden Mittwoch war es soweit. Die sangesfreudigen Kameraden, leider nur all zu oft eine geringe Zahl, trafen sich im Nebenzimmer des Vereinslokales "Gasthaus Anker", um sich der Gesangskunst zu bemächtigen. Lehrmeister Hans Müller gab sich größte Mühe, um den Kameraden die Vereinslieder "Jenseits des Tales", "Lilli Marlen" und "Im tiefsten Wiesengrund" einzustudieren. Alle gaben Ihr Bestes. Doch mit der Zeit verließ manchen Kameraden der musikalische Mut, so das ein Häuflein klein übrig blieb. Dennoch bleiben diese Singstunden unvergessen. Hans Müller verstand es, einen nicht nur die Musik näher au bringen, sondern auch seine unzähligen, interessanten Geschichten aus seinem Leben, bereicherten die Kameraden.
Freitag 25.02.1994: Weinprobe im Pastoriushaus
In einer gemütlichen Runde in der Probierstube des Pastoriushauses konnte man bei einer typisch fränkischen Brotzeit erlesene Weine kosten. Zu diesen Ereignis waren auch die neuen Reservistenbetreuer des VBK 64 und amerikanische Kameraden der künftigen Partnerschaftseinheit eingeladen. Man hatte die Gelegenheit sich näher kennen zu lernen. Auch hatte die Neigungsgruppe Singen ihren ersten Auftritt bei dieser Veranstaltung. Weiterhin wurde an diesem Abend Frank Lindner zum Stabsgefreiten befördert. Es gab also Anlässe genug, um zu feiern. Eine Führung durch den altertümlichen Gewölbekeller bereicherte die Weinprobe. Alle Gäste und Kameraden waren sehr angetan von diesen schönen Abend.
Samstag 12. März 1994: Schul- und Wertungsschießen
Zur ersten Schießveranstaltung dieses Jahres traf man sich in Volkach. Die Sommerhäuser Reservisten wirkten eifrig an der Durchführung dieser Veranstaltung mit, so das am G 3 - Stand ein reibungsloser Ablauf gesichert war. Am frühen Abend kehrte man nochmals gemütlich in Vereinslokal ein und ließ die Veranstaltung ausklingen.
Samstag 26. März 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Aufgrund des Beschlusses an der Jahreshauptversammlung, nämlich für alte und behinderte Mitbürger Brennholz im Gemeindewald aufzuarbeiten wurde diese einzigartige Wald- und Brennholzaktion durchgeführt. Am frühen Morgen brachen viele Reservistenkameraden in den Gemeindewald auf, um in mühseliger Handarbeit Reststücke aus dem Nutzholz herauszusägen und auf Hänger zu verladen. Dieses wurde direkt zu den bedürftigen Mitbürgern transportiert und abgeladen. Diese waren oft angetan von der hilfsbereiten Aktion der Reservisten, das man die fleißigen Kameraden mit Spieß und Trank empfing. Eine Bericht im Lokalteil der Main-Post lobte diese Veranstaltung als "Gute Tat der Reservisten".
10. April 1994: Vorstandsitzung
Erste Vorbereitungen für das anstehende Kleine Weinfest, an dem dieses Jahr wieder die US-Marne-Band mitwirken wird, wurden getroffen.
12. April 1994: Freundschaftsschießen mit US-Kameraden Die Verbindung der Reservistenkameradschaft Sommerhausen zu den Soldaten der 258. Personnel Service Kompanie wurde weiter verstärkt. Eine weitere freundschaftliche Begegnung stellte dieses gemeinsame Schießen in Grafenwöhr dar. Zusammen mit den amerikanischen Kameraden fuhr man im Morgengrauen auf den Truppenübungsplatz. Dort hatte man die Gelegenheit den Umgang mit dem amerikanischen Gewehr zu erproben und auch Schießabzeichen zu erzielen.
Donnerstag 05.05.1994: Vorstandssitzung
Festverlauf und Organisation des Kleinen Weinfest standen auf der Tagesordnung.
Mittwoch 11. Mai 1994: Allgemeine Versammlung
Als ersten Tagesordnungspunkt behandelte man die schriftliche Einladung unserer Kameraden der 258. PSC zu der Kommandoübergabe in den Leighton-Barracks. Man beschloss mit einer Abordnung daran teilzunehmen. Hauptthema dieser Versammlung war die Erstellung eines Helfer- und Organisationsplanes für das anstehende Kleine Weinfest.
Freitag 13. Mai 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Im Marne Garden der Leighton-Barracks in Gerbrunn wurde im feierlichen Rahmen ein Kommandowechsel der 258. Personnel-Service-Company durchgeführt. Auch die Sommerhäuser Reservisten waren zu diesen Festakt geladen. Bei einem kleinem Empfang im Anschluss plauderte man einwenig. Ein Besuch des bekannten Marne-Museums beschloss diese Veranstaltung.
Samstag - Montag 21.-23. Mai: Öffentlichkeitsarbeit
Zum 7. mal wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Winzerhof Artur Steinmann das "Kleine Weinfest" am Pastoriushaus ausgerichtet. Die Vorbereitungen liefen reibungslos. Der erste Tag war leider einwenig verregnet. Höhepunkt war wieder ein Konzert der US-Marne-Band vor malerischer Kulisse am Pfingstsonntag. Viele prominente Gäste waren anwesend, da im Rahmen dieser Veranstaltung die Pastoriusgemeinschaft gegründet wurde. Besucher aus nah und fern ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Es war eine gelungene Veranstaltung. Auch am Pfingstmontag herrschte noch reger Festbetrieb. Beide Veranstaltungspartner waren mit dem Verlauf sehr zufrieden. An dieser Stelle sei allen Kameraden, Angehörigen und Freunde des Vereines für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt.
Dienstag 12. Juli 1994: Allgemeine Versammlung
Als erstes wurde für das anstehende Fußballfreundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr eine Mannschaft aufgestellt und organisatorische Angelegenheiten wegen der Bewirtung besprochen. Weiterhin wurde beschlossen der Einladung des Bürger- und Kriegervereines zu ihrem 20 jährigen Jubiläum zu folgen. Eine Abordnung wurde zusammengestellt. Auch die italienischen Kameraden aus Strassoldo und Bicinicco haben den Briefwechsel fortgeführt und in einem Schreiben erklärt, das auch sie die bestehende Verbindung nicht lösen wollen. Unterstrichen wurde diese Aussage durch eine Einladung für die Sommerhäuser Reservisten Anfangs September. Alle waren sehr erfreut und erklärten, dieser Einladung in jedem Fall nachzukommen. Unsere amerikanischen Freunde hatten ebenfalls zu einer Kommandoübergabe geladen. Selbstverständlich nimmt an dieser Veranstaltung eine Abordnung der Sommerhäuser Reservisten teil. Weiterhin beschloss man, wiedereinmal am Schwanbergmarsch mit einer Mannschaft teilzunehmen. Kamerad und Gemeinderatmitglied Wolfgang Baum soll sich in einer der nächsten Gemeinderatsitzung nach den aktuellen Stand in Sache Kriegerfahne erkundigen. Zum Schluss dieser Versammlung überreichte Vorstand Werner Fuchs dem 50. Mitglied, Udo Benkert, ein kleines Präsent.
Freitag 15. Juli 1994: Fußballfreundschaftsspiel
Das Sportereignis dieses Jahres fand nicht nur in den USA statt, sondern auch hier in Sommerhausen. Zwei Tage vor dem Finale der Fußballweltmeisterschaft in Los Angeles fand auf dem Trainingsplatz der Turn- und Sportgemeinde das 4. Freundschaftsfußballspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr statt. Schiedsrichter dieser interessanten Begegnung war der Stifter des Wanderpokal persönlich, nämlich Kurt Weber. Viele Freunde und Anhänger beider Vereine waren an diesen sehr warmen Sommerabend zu diesem Ereignis gekommen. Gegen 17.30 Uhr ertönte der Anpfiff. Das Spiel kam nur zögernd in Bewegung. Eine vorsichtige Spielweise auf beiden Seiten war deutlich zu erkennen. So blieb die erste Halbzeit, trotz einiger guten Chancen torlos. Nachdem alle Spieler ihren enormen Flüssigkeitsverlust in der Pause wieder mit kühlen Getränken gedeckt hatten, wurde die wilde Jagd nach dem Ball fortgesetzt. Auf der Seite der Reservisten hatte man leider schon den ersten Ausfall zu verzeichnen. Eric Baum konnte einer schweren Feuerwehrattacke nicht standhalten und musste mit einer Bänderverletzung vom Platz getragen werden. In der zweiten Halbzeit nutzten die Reservisten den enormen Leistungs- und Konditionsschwund der Floriansjünger überlegt aus. Eine Sturmattacke folgte der anderen und die wirre Verteidigungslinie der Spritzenbrüder konnte den Druck nicht mehr standhalten. In kurzen Abständen erzielten die Sommerhäuser Reservistenkameraden 5 Tore, ein Torerfolg der Floriansjünger blieb aus. Beide Seiten bewiesen während des ganzen Spieles sportliche Fairness. Nachdem Schlusspfiff gratulierte Bürgermeister Gerhard Oehler der Siegermannschaft und überreichte den Kurt-Weber-Wanderpokal. Nun ließ man bei Fassbier und Gegrilltem in gemütlicher Runde den Abend ausklingen.
Donnerstag 21. Juli 1994: Öffentlichkeitsarbeit
In einem feierlichem Zeremoniell wurde die 258. Personnel Service Company aufgelöst und als 38. Personnel Service Battalion wieder aufgestellt. Auch zu dieser Veranstaltung im Marne-Garden war eine Abordnung der Reservistenkameradschaft eingeladen. Der neue Kdr Oberstleutnant Monique M. Hale nahm sogleich herzlichen Kontakt mit den Sommerhäuser Reservisten auf.
Sonntag 24. Juli 1994. Öffentlichkeitsarbeit
Der Bürger- und Kriegerverein Winterhausen feierte sein 120. Gründungsfest. Auch die Sommerhäuser Reservisten nahmen am Festgottesdienst und an der anschließenden Totenehrung teil. Höhepunkt war der Festzug durch die geschmückten Gassen und Straßen des Ortskernes. Eine interessante Ausstellung von historischen Bildern bereicherte diese Veranstaltung. Dem regen Festbetrieb am Bürgerhaus wohnte man gerne in kameradschaftlicher Runde bei.
Samstag 30. Juli 1994: Schwanbergmarsch
Zum zweitenmal nahm eine Sommerhäuser Mannschaft an diesem Wettbewerb in Kitzingen teil. Vier Reservistenkameraden waren auf alles gefasst und im Glauben sich bestens vorbereitet zu haben. Es galt verschiedene Stationen anzulaufen und sein Können zu zeigen. Handgranatenzielwerfen, Panzererkennung, Schießen mit G3, Bergen- und Versorgen von Verwundeten, Waffendrill, Schlauchbootzielfahren u.a. standen auf dem Programm. Trotz, das dass Team ausschließlich aus Mannschaftsdienstgraden bestand, gab es dein Bestes. Auch ein längerer Irrmarsch durch dichtem Waldgehölz und drückende Hitze ließ keinen verzweifeln. Dabei sein war wieder mal alles, so das der vorletzte Platz keinem die Stimmung verdarb.
Dienstag 23. August 1994: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war es, Organisation, Fahrtverlauf und Durchführung des anstehenden Italien-Besuches zu besprechen. Auch wurde für den Tag des offenen Kellers der Fr. Gebhardt eine Helfermannschaft aufgestellt.. Für das Freundschaftsschießen mit den US-Kameraden in Schweinfurt wurde ebenso ein Funktionsplan erstellt.
Freitag - Sonntag 09. - 11. September 1994:
2. Ausflug nach Strassoldo und Bicinicco Nach längerem Briefwechsel im Laufe des Jahres stand es nun endgültig fest. Die Sommerhäuser Reservisten besuchen zum zweitenmal ihre italienische Alpini-Kameraden in ihrer Heimat. Im frühsten Morgen, um 03.00 Uhr brachen 15 Kameraden mit 3 Kleinbussen und allerlei Handgepäck darunter auch 100 Liter gutes Wolf-Bier für die italienischen Freunde, in Richtung Süden auf. Nach einer reibungslosen Fahrt passierte man gegen Mittag das Ortsschild von Strassoldo. Die Ankunft sprach sich in Windeseile herum, so das bald aus allen Richtungen des italienischen Dorfes bekannte Gesichter herbeikamen und die Sommerhäuser Reservisten herzlich begrüßten. Sogleich bezog man Quartier in der wohlvertrauten Hütte am See. Die deutsche und die italienische Flaggen wurden gehisst und alle erwarteten freudig die kommenden gemeinsamen Erlebnisse. Eine deftige italienische Mahlzeit zur Begrüßung ließ alle nach der längeren Fahrt wieder zu Kräften kommen. Nach einer kurzen Ruhepause besuchte man am späten Nachmittag den bekannten Friedensweinberg in Charmons. In diesem Weingarten der Welt, der den Wein des Friedens liefert, sind 400 Rebsorten aus der ganzen Welt, zum ersten Mal alle zusammen angesiedelt. Die Flaschenetiketten werden von international bekannten Künstlern gestaltet. Dieser Wein wird jedes Jahr als Ausdruck des Friedens an die Staatsoberhäupter der ganzen Welt geschickt. Danach ließ man sich auf dem Marktplatz, direkt neben der altertümlichen Kirche, gemütlich nieder. Italienischer Wein und fränkische Lieder umrahmten diese freundschaftlich-gemütliche Runde. Weiter ging es nach Capriva. Dort kehrte man in einer typisch italienischen Heckenwirtschaft ein. Auf der urigen Terrasse, inmitten der idyllischen Weinlandschaft saß man bis spät in den Abend mit den italienische Freunden zusammen und erzählte sich viele Geschichten. Diesen ersten Tag ließ man an der Hütte am See ausklingen. Eine deftige Brotzeit, fränkisches Bier und italienischer Wein mundeten alle vorzüglich. Wie immer war man sehr angetan von der Gastfreundschaft der italienischen Freunde. Gemeinsame Lieder überwanden die Verständigungsschwierigkeiten und belebten die Kontaktfreudigkeit. Bis spät in die Nacht harrte man aus, um dieser einzigartigen Begegnung beizuwohnen. Am nächsten Morgen war man nach allgemeiner Erfrischung und Ermunterung bereit für das weitere offizielle Programm. Zuerst marschierte man gemeinsam zum Ehrenmal. Vorstand Werner Fuchs gedachte den Gefallenen und legte einen Kranz nieder. Das Lied vom guten Kameraden erklang und umrahmte die Gedenkfeier. Im Anschluss besuchte man ein historisches Museum in der nächsten Umgebung. Zum gemeinsamen Mittagessen war man wieder zu Gast im Bürgerhaus bei den Kameraden in Bicinicco. Man wurde vorzüglich bewirtet. Frohe Lieder und etliche freundschaftliche Gesten trugen dazu bei, das dieser Nachmittag für alle Beteiligten unvergessen bleiben wird. Höhepunkt war die offizielle Bekundung der gemeinsamen Partnerschaft zwischen den Sommerhäuser Reservisten und den Alpini-Kameraden aus Strassoldo und Bicinicco. Der Austausch von Geschenken unterstrich diese Beziehung. Danach fuhr man weiter nach Triest. Eben noch froh gelaunt, wurde man schnell besinnlich, als man zum Grabe des gemeinsamen Freundes Romano Vitas zog. Vorstand Werner Fuchs bekundete, das man mit Romano Vitas einen guten aufrichtigen Kameraden verloren hat. Er wird stets in ehrenvoller Erinnerung gehalten werden. Unter den Klängen des "Guten Kameraden" wurde ein Kranz an seiner letzten Ruhestätte niedergelegt. Viele, darunter auch die Familienangehörigen, waren sehr ergriffen in diesem Augenblick der Trauer und Erinnerung. Nach dieser Gedenkfeier besichtigte man die schöne Stadt Triest und die azurblaue Adria. Am Marktplatz konnte man bei kühlen Getränken das rege Treiben der Stadtbewohner beobachten.
Weiter ging es entlang der romantischen Küstenstraße zu einem Schloss direkt an der Adria. Ein klassisches Hofkonzert bereicherte diese einzigartige Atmosphäre. In der Abenddämmerung besuchte man noch ein monumentales Soldatenehrenmal und ein militärisches Freilandmuseum. Auch hiervon war man sehr beeindruckt. Zum Abschluss dieser interessanten Erkundungsfahrt besuchte man noch ein Dorffest in einem Nachbarort von Strassoldo. In einem großen Zelt wurde man wieder vorzüglich bewirtet. Wie beliebt das fränkische Bier bei den italienischen Freunden war, zeigte sich an diesen Abend. Inmitten des regen Festtreibens zapfte man ein Fass an, das bald von vielen Festbesuchern umringt war man war wiedereinmal sehr angetan von der italienischen Lebensweise. Bis spät in die Nacht konnte man dies wieder hautnah erleben. Als man im Quartier am See ankam, gab es noch sehr viel von den heutigen Erlebnissen zu erzählen. Erst spät ging man zur Ruhe. Sonntagmorgen: Der Tag der Abreise war gekommen. Die beiden Fahnen wurden eingeholt und weiteres Kapitel dieser einzigartigen deutsch-italienischen Verbundenheit ging langsam zu Ende. Eindrucksvoll und herzlich war dieser Moment des Abschiedes. Unzählige Erinnerungsfotos wurden gemacht. Die letzten Gastgeschenke, darunter auch die deutsche Flagge wurden noch überreicht. Worte des Dankes, die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen und das allerletzte Ciao erklangen und die Sommerhäuser Reservisten traten die Heimreise an. Während der Fahrt wurden des öfteren die Erlebnisse der vergangenen Tage aufgeführt. In Bernau am Chiemsee wurde nochmals eine Rast eingelegt. Am späten Abend kehrte man wieder von diesen Italienausflug der besonderen Art in die Heimat zurück.
Samstag / Sonntag 17. / 18. September 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Zum 6. Mal versorgten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Gäste am "Tag des offenen Kellers" der Firma Gebhardt mit fränkischer Brotzeit. Jazz-Musik und Kellerführungen zogen viele Besucher an. An beiden Tagen herrschte reger Betrieb.
Samstag 24. September 1994: Freundschaftsschießen mit den US-Kameraden des 38. Personell Service Bataillon
Für die künftige amerikanische Partnerschaftseinheit, wurde in Schweinfurt ein Schießen mit Bw-Handwaffen durchgeführt. Unsere amerikanischen Freunde hatten die Gelegenheit deutsche Schießabzeichen zu erzielen. Die Sommerhäuser Reservisten sorgten wie gewohnt für einen unkompliziert zügigen Verlauf dieser Veranstaltung. Man war sehr erstaunt über das gute Abschneiden der amerikanischen Freunde.
Freitag 21. Oktober 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Am späten Nachmittag waren die Sommerhäuser Reservisten in den Community Club nach Giebelstadt zu den amerikanischen Freunden geladen. Anlas war einmal die Auszeichnung amerikanischer Soldaten und Soldatinnen mit deutschen Schützenschnüren und gleichzeitig die Ehrung der Sommerhäuser Reservisten mit den amerikanischen Schießabzeichen Rifle. Über 100 Gäste waren zu diesem Zeremoniell gekommen. Nach dem offiziellen Teil hatte man die Gelegenheit bei einem Umtrunk und Imbiss miteinander zu plaudern. Am späten Abend kehrte man nochmals zusammen mit einigen amerikanischen Freunden ins Vereinslokal ein. Dort beschloss man in kameradschaftlicher Runde diese deutsch-amerikanische Begegnung.
Dienstag 25. Oktober 1994: Allgemeine Versammlung
In dieser letzten allgemeinen Versammlung dieses Jahres gab es folgende Themen zu besprechen. n den kommenden Tagen findet wieder die Haussammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Die Sammelbezirke wurden unter den Kameraden verteilt. Zur alljährlichen Gedenkfeier am Volkstrauertag wurde eine Mannschaft aufgestellt. Zum letzten Schul- und Wertungsschießen in Volkach ebenso. Die freundschaftlichen Beziehungen zum 38. Personnel Service Battailon wurden in der letzten Zeit so weit ausgebaut, das beide Seiten eine offizielle Partnerschaft eingehen wollen. Bei einem Festakt im Sommerhäuser Rathaus sollen Partnerschaftsurkunden ausgetauscht werden. Eine erweiterte Vorstandssitzung soll Termin und Organisation Vorbesprechen.
Mittwoch 26. Oktober 1994: Erweiterte Vorstandssitzung
Hauptthema dieser Versammlung war die Besprechung des Festaktes anlässlich des Austausches der Partnerschaftsurkunden im Rathaus. Als Termine standen der 19. November bzw. der 20. Januar zur Auswahl. Neben den Grußworten des Vorstandes, des Bürgermeisters und den Kommandeuren wird Artur Steinmann eine Festrede halten. Die Gestaltung der Partnerschaftsurkunde wird Frank Lindner übernehmen. Im Anschluss an den offiziellen Teil soll ein gemütliches partnerschaftliches Zusammensein stattfinden.
Samstag - Montag 29.-31. Oktober 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Alljährlich findet eine Haussammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. bundesweit statt. In unserer Heimatgemeinde unterstützen die Gräfliche Schützengesellschaft und die Reservistenkameradschaft diese Organisation. Dieses Jahr sammelten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten. Eine beachtliche Spendensumme war wieder das Ergebnis.
Freitag 11. November 1994: Informationsabend der Landesgruppe Bayern
An dieser verteidigungspolitischen Informationsveranstaltung in der Scherenberghalle in Gemünden nahm eine Abordnung der Reservistenkameradschaft teil. Prominente Referenten, wie der Generalinspekteur der Bundeswehr General Klaus Naumann und der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Peter Kurt Würzbach sorgten für ein sehr interessantes und informatives Programm. Umrahmt wurde diese Veranstaltung von den Rienecker Musikanten. Ein Empfang mit einem üppigen Büfett beschloss diesen Informationsabend.
Sonntag 13. November 1994: Öffentlichkeitsarbeit
Auch dieses Jahr trafen sich die örtlichen Vereine und der Gemeinderat zum gemeinsamen Kirchgang am Volkstrauertag. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten nahmen im Großen Dienstanzug teil. Die Gedenkfeier fand wegen strömenden Regens ausnahmsweise in der Kirche statt. Zum Abschluss legte Vorstand Werner Fuchs zusammen mit den anderen Vereinsvorständen am Kriegerdenkmal zum ehrenden Gedenken an die Gefallenen eine Kranz nieder.
Dienstag 15. November 1994: Kreisehrenabend in Eußenheim
An diesem Abend waren alle Reservistenkameradschaften des Kreises Würzburg erschienen. Bei Grillhaxen und Fassbier wurden Ehrungen und Auszeichnungen des Kreises vorgenommen. Die RK-Sommerhausen wurde vom Bund der Kriegsgräber für das sehr gute Sammelergebnis mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Freitag 18. November 1994: Erweiterte Vorstandssitzung
Zwei Themen standen bei dieser Versammlung, zu der auch einige amerikanische Freunde gekommen waren, auf dem Programm. Diskussion über den Stand der Organisation des Festaktes im Januar 1995 und die Teilnahmemöglichkeit an einem gemeinsamen Hubschrauberflug mit den amerikanischer Kameraden.
Samstag 26. November 1994: Schul- und Wertungsschießen
Zur letzten Schießveranstaltung traf man sich noch einmal in Volkach. Bei kalter Witterung wirkten die Sommerhäuser Reservisten bei der Durchführung dieser Veranstaltung mit. Gleichzeitig wurde der Wettbewerb um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal abgeschlossen. Als bester Schütze ging Udo Benkert hervor, Eric Baum belegte den 2, Thomas Kistner den 3. Platz
Mittwoch 07. Dezember 1994: Vorstandssitzung
Einladungen und das exakte Programm des Festaktes anlässlich der Partnerschaftsurkunden im Rathaus wurden verfast.
Sonntag 22.01.95: Ordentliche Jahreshauptversammlung
Satzungsgemäß und fristgerecht hatte die Reservistenkameradschaft alle Mitglieder zu der alljährlichen, ordentlichen Jahreshauptversammlung ins Vereinslokal eingeladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte die Versammlungsteilnehmer und erstattete Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Schriftführer Frank Lindner ging danach ausführlicher in seinem Jahresprotokoll auf alle Ereignisse ein. Kassenwart Reinhold Vogel legte in einem übersichtlichen Bericht die Kassengeschäfte dar. Die Revisoren Heinz Fuchs und Artur Steinmann lobten die ordentliche und fehlerfreie Kassenführung. Eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Als nächstes stand die Termin- und Veranstaltungsvorschau auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftstag anlässlich 50 Jahre Frieden in Freiheit in Deutschland zusammen mit der Pastoriusgemeinschaft auszutragen. Näherer Einzelheiten und Konditionen der Zusammenarbeit soll die Vorstandschaft klären. Weiterhin sprachen sich fast alle der Anwesenden dafür aus, dieses Jahr wieder einen Lustmarsch im Spätsommer durchzuführen. Nun erfolgte die Proklamation der besten Vereinsschützen. Thomas Kistner belegte den 3, Eric Baum den 2. Platz. Als Sieger ging Udo Benkert hervor. Wolfgang Baum überreichte ihm persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. Zusätzlich wurden noch Urkunden und Gutscheine an die erfolgreichen Schützen gereicht. Nachdem auch allen frisch gewordenen Väter der Kameradschaft zu ihrem Nachwuchs gratuliert wurde und ihnen ein kleines Geschenk überreicht wurde, ging man zum letzten Tagesordnungspunkt (Verschiedenes) über.
(1) Die Bestuhlung des Rathaussaales soll aufgrund der geringen Mittel der Gemeinde von den örtlichen Vereinen mitfinanziert werden. Die Mehrheit der Versammlungsteilnehmer sprach sich für eine Beteiligung an den Kosten aus, wobei die Höhe des Betrages noch festgesetzt werden muss.
(2) Der Beschluss der letzten Jahreshauptversammlung eine vereinseigene Fahne zu beschaffen, soll noch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden. Grobentwurf und Einholen von Angeboten sollen in die Wege geleitet werden.
(3) Auch 1995 soll im Sommer wieder ein Fußballfreundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr statt finden.
(4) Heinz Schenk ergriff nun in der Funktion als 2. Bürgermeister das Wort, da Bürgermeister Oehler sich entschuldigt hatte. Er sprach seitens der Gemeinde ein Danke schön für die Aktivitäten dieses "rührigen" Vereines aus. Auch erwähnte er, das die Sommerhäuser Weinprinzessin Ute II. dieses Jahr verabschiedet wird und ein Geschenk der örtlichen Vereine erhalten wird. Auch die Reservistenkameradschaft wird sich selbstverständlich daran beteiligen. Zum Schluss dieser Versammlung führte Siegbert Fuchs noch einen Videofilm über das letzte Fußballfreundschaftsspiel vor, der großen Anklang bei allen fand.
Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung 22.01.1995
Lindner Frank, Hecht Ralf, Will Klaus, Fuchs Werner, Schwarz Heinrich, Baum Wolfgang, Kistner Thomas, Hecht Hermann, Guse Horst, Baum Eric, Schenk Heinz, Vogel Günter, Benkert Peter, Vollrath Christian, Fuchs Wolfgang, Willer Friedrich, Benkert Udo, Vogel Reinhold, Vollrath Leo, Herold Joachim, Steinmann Artur, Fuchs Heinz, Günter Jochen.
Mittwoch 18.01.1995: Erweiterte Vorstandssitzung
Hauptthema dieser Versammlung war die Organisation der anstehenden Partnerschaftsfeier im Rathaussaal in Sommerhausen. Aufbau, Ablauf und letzte Besorgungen für diese Veranstaltung wurden durchgesprochen. Auch wurde an diesen Abend der Termin für den Helferabend und die Essensauswahl festgelegt.
Freitag 20.01.1995: Öffentlichkeitsarbeit
Seit vielen Jahren verbindet die Reservistenkameradschaft Sommerhausen freundschaftliche Beziehungen zu Kameraden der US-Armee. Ein Höhepunkt dieser Aktivitäten war der Austausch von Partnerschaftsurkunden mit den Kameraden des 38th Personnel- Service-Battailon aus Giebelstadt. Im Sommerhäuser Rathaussaal war man am frühen Abend in feierlicher Runde zusammen gekommen, um diesen Festakt zu begehen. Nach der Begrüßung durch Vorstand Werner Fuchs folgten Grußworte des Bürgermeisters Gerhard Oehler, OTL Tremmel und Colonel Grotegat. Die Festrede hielt Artur Steinmann. Im Anschluss folgte der feierliche Austausch der Partnerschaftsurkunden und kleiner Gastgeschenken. Mit dem Erklingen beider Nationalhymnen wurde der offizielle Teil dieser Veranstaltung würdig abgeschlossen. Nun hatte man die Gelegenheit in ungezwungener kameradschaftlicher Atmosphäre bei Wein und Brotzeit den Partner näher kennen zu lernen. Eine nette Geste, nämlich das persönliche Umhängen des Pastoriustaler unterstrich die partnerschaftliche Beziehung. Trotz kleiner Verständigungsschwierigkeiten kam man sich in lockerer Unterhaltung näher. Nachdem der Veranstaltungsteil im Rathaussaal beendet war, besichtigte man das Pastoriushaus und kehrte danach nochmals ins Vereinslokal ein. Dort ließ man in kameradschaftlicher Runde diesen gelungenen Abend ausklingen.
Freitag 10.02.1995: Helferabend
Gerade in unserer Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, das man seine doch so wertvolle Freizeit für eine ehrenamtliche Vereinsarbeit aufopfert. Um so mehr schätzte die Vorstandschaft das Engagement der helfenden Kameraden. Als äußeres Zeichen des Dankes lud man zum schon zur Tradition gewordenen Helferabend ins Vereinslokal ein. Für Speis und Trank war wie immer bestens gesorgt. Nach den Worten des Dankes von Vorstand Werner Fuchs und Artur Steinmann saß man wieder in gemütlicher Runde bis spät in die Nacht zusammen. Kleine Spiele und frohe Lieder sorgten für reichlich Abwechslung.
Dienstag 21.03.1995: Allgemeine Versammlung
In Sache Vereinsfahne war Herr Neubauer von der Fr. Buri anwesend. Die Versammlungsteilnehmer hatten die Gelegenheit anhand von einigen Fahnenmustern Größe, Stoffart und Farbe festzulegen. Auch die einzelnen Motive der beiden Fahnenseiten wurden grob festgelegt. Die Fr. Buri aus Höchberg wird in nächster Zeit eine Entwurfsskizze und einen Kostenvoranschlag ausarbeiten. Als weiteres Thema dieser Veranstaltung wurden organisatorische Angelegenheiten des anstehenden Schießens in Schweinfurt mit den Kameraden der Partnerschaftseinheit aus Giebelstadt besprochen.
Donnerstag 25.05.1995: Öffentlichkeitsarbeit
"50 Jahre Frieden in Freiheit in Deutschland". Das war Anlas genug um diese Tatsache bei einer würdigen Veranstaltung zu gedenken und zu feiern. Auf dem Plan vor dem Pastoriushaus wurde ein deutsch-amerikanisches Freundschaftsfest ausgetragen. Schirmherr war der bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und viele prominente Gäste waren gekommen, um diesen Ereignis beizuwohnen. Veranstalter war die Pastoriusgemeinschaft Sommerhausen. Die Reservistenkameradschaft übernahm die Organisation und die Bewirtung dieser Festveranstaltung. Ein umfangreiches und interessantes Rahmenprogramm an dem die Musikgemeinschaft Sommerhausen, die US-Marne-Band, ein bekannter amerikanischer Soldatenchor aus Heidelberg, die Karschter Buam und ein Gospel Chor mitwirkten, versprach allen Anwesenden einen frohen und unvergessliche Aufenthalt in Sommerhausen. Leider minderte die drückende Hitze an diesen Tag stark den erhofften Umsatz, der somit in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand stand.
Samstag / Sonntag 27. / 28.05.1995: Öffentlichkeitsarbeit
Bereits zum achten mal, diesmal etwas verkürzt, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Winzerhof Artur Steinmann das "Kleine Weinfest" am Pastoriushaus ausgetragen. Trübe Witterung und der ungünstige Termin waren die Hauptgründe dafür, das man 1995 das schlechteste Umsatz- und somit Gewinnergebnis verzeichnete. Trotzdem sei allen Kameraden, deren Freunde und Angehörigen an dieser Stelle für die tatkräftige Unterstützung gedankt.
Samstag 25. 03.1995: Wertungsschießen in Schweinfurt
Auf der US-Schießanlage Schweinfurt-Haart hatten die Kameraden der 38th Personnel-Service-Battalion die Gelegenheit mit Bundeswehrhandwaffen deutsche Schießabzeichen zu erwerben. Die Sommerhäuser Reservisten sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung. Auch das Ergebnis war erfreulich, denn viele US-Kameraden hatten ein zielsicheres Auge und eine ruhige Hand.
Mittwoch 10.05.1995: Außerordentliche Generalversammlung
Im Jahre 1997 wird die Reservistenkameradschaft Sommerhausen ihr 10jähriges Jubiläum begehen. In der Jahreshauptversammlung von 1994 wurde beschlossen, bis zu diesem Ereignis eine vereinseigene Fahne anfertigen zu lassen. In dieser außerordentlichen Generalversammlung wurden der endgültige Entwurf und die Farb- und Stoffmuster präsentiert. Der Anschaffungspreis wird sich auf ca. 14.000 DM belaufen. Die Finanzierung soll keinesfalls durch öffentliche Spendenaufrufe mitgetragen werden. Es soll, wenn überhaupt, ein interner Spendenaufruf an die Mitglieder und an Geschäftsleuten, die mit der RK zusammenarbeiten, erfolgen. Da die Fahne schon 1996 fertig sein wird, soll sie bis zum Jubiläumsjahr unter Verschluss bleiben. Erst wenn die Fahne offiziell geweiht sein wird, soll die Fahne öffentlich mitgeführt werden. Zur Fahne selbst: Sie wird 1,25m x 1,25m groß sein. Die Vorderseite besteht aus Seide. Abgebildet ist das vereinseigene Emblem wie auf der Vereinsnadel, sowie die Truppengattungsabzeichen und der Schriftzug: Einigkeit, Recht, Freiheit. Das Material der Rückseite ist tiefblauer Samt. Abgebildet ist das Ortswappen, der fränkische Rechen und das Verbandswappen der Reservisten, sowie der Schriftzug Reservistenkameradschaft Sommerhausen. Die Versammlungsteilnehmer stimmten fast einstimmig für den Entwurf und die Anschaffung. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, das die alte Fahne des Kriegervereins und die notwendige Restauration nicht vergessen werden darf. Weiterhin wurde in dieser Versammlung die Helfereinteilung für das kleine Weinfest und den Pastoriustag vorgenommen. Auch lag eine Einladung der amerikanischem Freunde zum "Organisation Day" vor und der Wunsch mit ihnen ein Fußballfreundschaftsspiel auszutragen. Man beschloss dieser Veranstaltung beizuwohnen und ihren Wunsch zu erfüllen.
Dienstag 11.07.95: Allgemeine Versammlung
Hauptanliegen dieser Versammlung war es für die beiden Fußballfreundschaftsspiele die Aufstellungen festzulegen und organisatorische Angelegenheiten zu klären. Weiterhin wurde der Ablauf des Lustmarsches im September besprochen, zu dem man auch US-Kameraden der Partnerschaftseinheit einladen wird. Auch wurde der Beschluss gefasst, der TSG Sommerhausen für die Bestuhlung der Turnhalle einen Spendenbetrag von DM 500,- zu überlassen. Zum Schluss kam noch die Anfrage künftig die Versammlung vorzugsweise am Mittwoch abzuhalten, da zahlreiche Mitglieder am Dienstag Fußballtraining haben. Die Versammlungsteilnehmer beschlossen dem Antrag stattzugeben.
Freitag 14.07.95: Fußballfreundschaftsspiel
Zum 5. mal traten in einen Fußballfreundschaftsspiel die Kameraden der Reservisten gegen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr an. Nach den erfolgreichen Siegen in den vergangenen Jahren konnte die Reservistenkameradschaft auf den Kurt-Weber-Wanderpokal hoffen. Es war ein spannendes ausgeglichenes Spiel, welches durch ein Elfmeterschießen zu Gunsten der Feuerwehr entschieden wurde.
Da dieses Spiel zwischen den beiden Mannschaften immer mehr an Härte zunimmt, entschloss man sich in einer Versammlung auf diese "Gegner" zu verzichten.
Freitag 21.07.95: Besuch des "Organization-Days"
An einen herrlichen, heißen Sommertag folgten die Sommerhäuser Reservisten einer Einladung ihrer amerikanischen Freunde nach Giebelstadt zum "Organization-Day". Ein vielseitiges reiches Programm, an dem man sich jederzeit beteiligen konnte sorgte für Abwechslung. Auch überreichte OTL Wagner den amerikanischen Freunden die im März in Schweinfurt erzielten Schützenschnüre. Am frühen Nachmittag verschaffte sich die Sommerhäuser Reservistendelegation einwenig Abkühlung in den Fluten des Kasernenschwimmbades. Danach stärkte man sich nochmals für das Fußballspiel. Gegen 18.00 Uhr ertönte der Anpfiff auf den etwas kleinen unebenen Fußballplatz. Die Hitze machte allen zu schaffen und die Reservisten, die geschwächt und unterbesetzt antraten hatten viel zu tun, um den amerikanischen Ansturm standzuhalten. Aber die amerikanischen Freunde waren einfach besser und torsicherer. Das Ergebnis, nämlich 12 : 4 machte dies deutlich. Aber es hatte allen Spaß gemacht, denn so ernst und hart wie es beim Spiel gegen den Feuerwehrkameraden zuging, war es keinesfalls. Schließlich spielten auf beiden Seiten zeitweise auch der jüngste Nachwuchs mit. Bei der Siegerehrung sagte Monique Hale passend: "We brought the trophy, we keep it." (frei übersetzt: Wir brachten den Pokal, wir behalten ihn auch). Nachdem man sich erfrischte, kehrte man nach Sommerhausen zurück und ließ den lauen Sommerabend auf der Gartenterrasse des Vorstandes ausklingen.
Übergabe der Schützenschnüre mit Eingangsrede durch unseren Kamerad: Oberstleutnant Wagner
Man sagt das die Zeit rennt und ich kann mich noch gut erinnern, als wir im letzten Jahr hier zusammenstanden und die Übergabe der Schützenschnüre, wie in diesem Jahr auch begingen. Es zeigt, das sich eine Freundschaft zwischen unseren Nationen und die Beziehung der 38. PSB zur RK-Sommerhausen nicht verändert hat. Ich bin stolz, wieder hier sein zu können und es ist mir eine große Ehre den Organization Day mit der Übergabe der Schützenschnüre beginnen zu dürfen. Dabei soll das Engagement der RK-Sommerhausen nicht vergessen werden, die die Wettbewerbe durchgeführt hat, dafür meinen Dank. Die Schützenschnur hat eine lange Tradition. Im Jahre 1720/21 hat der Preußische König Friedrich Wilhelm die Idee gehabt, seine Schützen auszuzeichnen. Die ersten Soldaten des Füsilier Regiments hatten silberne Kordeln als Verzierung. Nach der Reorganisation der Preußischen Armee im Jahre 1812 wurde den Scharfschützen erstmalig eine besondere Auszeichnung verliehen. Seit 1864 werden Soldaten drei verschiedene Medaillen verliehen, je nach Leistung Gold, Silber und Bronze. Diese Auszeichnungen werden noch heute bei der Bundeswehr vergeben. Heute werden 42 Schützenschnüre ausgehändigt, davon 19 in Bronze, 18 in Silber und 5 in Gold. Die erforderlichen Übungen wurden mit Gewehren der Bundeswehr geschossen. Ich denke, das es weniger wichtig ist, ob Sie Gold, Silber oder Bronze geschossen haben, entscheidend ist die Partnerschaft und Freundschaft, die dadurch erreicht wird und das Verständnis für die andere Nation und deren Lebensart. Freundschaft ist zwischen unseren Völkern nicht unbekannt und wir brauchen keine verordneten "Tage der Freundschaft" wie im früheren Warschauer Pakt. 50 Jahre nach Kriegsende stehen wir gemeinsam ein für die Ziele der Demokratie, ein friedliches Miteinander und die Menschenrechte. Alle Aktionen, die das Verständnis füreinander vertiefen sind gut, besonders, wenn man sich die gemeinsamen Aufgaben im Zusammenhang mit UN und NATO vor Augen führt. Ich hoffe deshalb, das solche Wettbewerbe auch in Zukunft durchgeführt werden und fordere Sie auf, die Chancen zu nutzen daran teilzunehmen und etwas über Land und Leute zu lernen, in dem Sie stationiert sind.
Ich schließe mit den besten Wünschen für Ihre Zukunft und wie ich schon im letzten Jahr sagte: Die die heute nicht ausgezeichnet wurden, sollen es das nächste Mal versuchen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Samstag 09.09.1995: Vl. Lustmarsch
Endlich war es wieder einmal soweit - die Sommerhäuser Reservisten und einige US-Kameraden der Partnerschaftseinheit waren für den VI. traditionellen Lustmarsch gerüstet. Am frühen morgen traf man sich am Vereinslokal. Trotz trüber Witterung war die Stimmung sehr heiter. Vom Vereinslokal brach man Richtung Lindelbach auf. Über Felder und Fluren, über Stock und Stein marschierte man gelassen dem Weißwurstfrühstück entgegen. Im Gasthof "Weisenberger" wurden alle Teilnehmer mit Speis und Trank bestens versorgt und man stärkte sich für den Rückmarsch nach Sommerhausen. Spielereien mit einem American -Football sorgten für lustige Abwechslungen. Wegen der regnerischen Witterung zog man es vor, sich am Brandsberg in einer Feldscheune niederzulassen. Bei kühlem Fassbier und frisch gegrillten deftigen Gyros ließen es sich die Kameraden und die dazugekommenen Angehörigen und Freunde bestens schmecken. Bei Schießübungen mit dem Luftgewehr konnten groß und klein seine ruhige Hand unter Beweis stellen. Die begehrte "Resi-Olympiade" wurde wegen des leichten Regens nur auf das Maßkrugstemmen in der Scheune beschränkt. Aber Freude hatte jeder an dieser Veranstaltung, so das man noch bis spät in den Abend hinein in gemütlicher Runde beisammen saß und die Kameradschaft pflegte.
Mittwoch 06.09.95: Allgemeine Versammlung
Zu Beginn der Versammlung, die ausnahmsweise im Café am Markt stattfand, berichtete Vorstand Werner Fuchs von aktuellen Stand der Fahnenbeschaffung. Der Endpreis wird sich auf 14,500 DM belaufen. Vereinswimpel und Aufnäher werden auch hergestellt. Als nächstes wurden noch organisatorische Angelegenheiten für den anstehenden Lustmarsch besprochen und festgelegt. Auch für den Tag des offenen Kellers der Fr. Gebhardt wurde eine Helfereinteilung vorgenommen. Am Schluss wurden noch die Herbsttermine und ein Dankesschreiben der TSG Sommerhausen für die 500 DM Spende für die Bestuhlung der Turnhalle bekannt gegeben.
Freitag 15.09.95: Öffentlichkeitsarbeit
Die Reservistenkameradschaft Estenfeld feierte ihr 20jähriges Vereinsjubiläum. In der Halle des Kleintierzuchtvereines wurde ein Festkommers abgehalten, an der auch eine Abordnung der Sommerhäuser Reservisten teilnahm.
Samstag / Sonntag 23. / 24.09.95: Öffentlichkeitsarbeit
Bereits zum siebtenmal bewirteten Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Gäste und Besucher des "Tag des offenen Kellers" der Fr. Gebhardt.
Samstag 28.10.95: Schul- und Wertungsschießen
Zur letzten Schießveranstaltung des Jahres traf man sich wie gewohnt auf der Standortschießanlage in Volkach. Die Reservistenkameradschaft Sommerhausen wirkte bei der Durchführung dieser Veranstaltung mit, in dem man Funktionsdienste am Pistolenstand übernahm. Reibungslos und zügig verlief dieser Schießtag. Gleichzeitig wurde unter den Sommerhäuser Reservisten um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal geschossen. Als bester Schütz ging Thomas Kistner hervor. Den 2. Platz belegte Eric Baum, den 3. Horst Guse.
Sonntag 19.11.95: Öffentlichkeitsarbeit
Auch dieses Jahr gedachten alle örtlichen Vereine, der Gemeinderat und die Bevölkerung den Gefallenen und Opfern der Kriege. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten und eine kleine Abordnung der US-Partnerschaftseinheit nahmen im großen Dienstanzug am gemeinsamen Kirchgang und an der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal teil, wo man zur Ehre der gefallenen und vermisten Kameraden Kränze niederlegte.
Sonntag 14. Januar 1996: Vorstandssitzung
Zur Vorbereitung der anstehenden Jahreshauptversammlung kam man zusammen und besprach Einzelheiten. Auch ein grobes Programm für das diesjährige "Kleine Weinfest" am Pfingstwochenende wurden diskutiert. Wichtige Termine und Ereignisse, wie ein möglicher Besuch der Alpini-Kameraden wurden vorgeplant.
Sonntag 21. Januar 1996: Jahreshauptversammlung
Satzungsgemäß und fristgerecht hatte die Sommerhäuser Reservistenkameradschaft zur ordentlichen Jahreshauptversammlung ins Vereinslokal geladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte alle Anwesenden und erstattete Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Danach ging Schriftführer Frank Lindner in seinem Jahresprotokoll ausführlich auf alle Ereignisse ein. Kassenwart Reinhold Vogel legte in einen übersichtlichen Bericht die Kassengeschäfte dar. Die Revisoren Heinz Fuchs und Artur Steinmann lobten die ordentliche und fehlerfreie Kassenführung. Eine einstimmige Entlastung durch die Mitgliederversammlung der gesamten Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Als nächstes wurden die Termine für das kommende Jahr bekannt gegeben. Nun erfolgte die Bekanntgabe der besten Vereinsschützen des Jahres 1995. OG dR Horst Guse belegte den 3., OFw dR Eric Baum den 2. Platz. Als knapper Sieger ging OG dR Thomas Kistner hervor Wolfgang Baum Überreichte persönlich seinen gestifteten Wanderpokal. Schriftführer Frank Lindner reichte noch Urkunden und Gutscheine an die erfolgreichen Kameraden. Auch Bürgermeister Gerhard Oehler ergriff das Wort und bedankte sich bei den Sommerhäuser Reservisten für die Mitarbeit, vor allem bei der Durchführung der Veranstaltung "50 Jahre Frieden und Freiheit in Deutschland" am Pastoriushaus. Durch andere Aktivitäten, wie die Partnerschaftspflege zu den amerikanischen und italienischen Kameraden haben die Sommerhäuser Reservisten überörtliche Beachtung erlangt. Im Bezug auf das Freundschaftsspiel mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr regte er an, dies weiterzuführen. Auch bedankte er sich für die Spende für die Bestuhlung des Rathaussaales. Unter den Punkt Verschiedenes wurde folgendes behandelt:
- Für das 10jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1997 wurde ein Jubiläumsausschuss gegründet. Dieser besteht aus den 4 Vorstandsmitgliedern und zusätzlich Gerhard Oehler, Wolfgang Baum und Artur Steinmann.
- Für die im Herbst fertiggestellte Fahne soll ein interner Spendenaufruf erfolgen.
- Es sollte nicht versäumt werden unsere italienischen Kameraden im Spätsommer einzuladen und ein entsprechendes Programm auszuarbeiten.
- Auch dieses Jahr sollte wieder ein Schießen für die amerikanische Partnerschaftseinheit durchgeführt werden. Ein geeigneter Termin wäre im Monat März. Am Schluss dieser Versammlung verteilte Vorstand Werner Fuchs noch Schildkappen mit dem Wappen der Kameradschaft. Danach zeigte Siegbert Fuchs noch einen Videofilm über das letzte Fußballfreundschaftsspiel mit den Feuerwehrkameraden.
Teilnehmer der Jahreshauptversammlung 21.01.96
Lindner Frank, Schwarz Heinrich, Vollrath Christian, Baum Eric, Willer Friedrich, Benkert Udo, Guse Horst, Vogel Günter, Vollrath Leo, Herold Jürgen, Fuchs Werner, Krieger Helmut, Baum Wolfgang, Weber Kurt, Steinmann Artur, Will Klaus, Oehler Gerhard, Vogel Reinhold, Stangier Horst, Krautheim Heiko, Kistner Thomas, Benkert Peter, Krautheim Lutz, Schaller Armin, Fuchs Heinz, Hecht Hermann, Günter Jochen.
Samstag 24. Februar 1996: Schul- und Wertungsschießen
Zur ersten Schießveranstaltung dieses Jahres traf man sich in Volkach. Trotz bitterer Kälte sorgten die Sommerhäuser Reservisten am G-3 Stand für einen reibungslosen Ablauf. Am frühen Abend kehrte man nochmals im Vereinslokal ein, um sich zu erholen.
Samstag 01. März 1996: Helferabend
Viel Freizeit und Arbeit der Reservisten waren nötig, um die vielen Veranstaltungen, darunter auch das "Kleine Weinfest" am Pastoriushaus, einen reibungslosen Ablauf zu gewähren. Als kleines Dankeschön lud man alle Helferinnen und Helfer zu einen gemütlichen Abend ins Pastoriushaus ein. Nach den Worten des Dankes von Vorstand Werner Fuchs und Artur Steinmann sorgten Wein, Bier und deftige Schmankerln für das leibliche Wohl. Zur Helferin des Jahres wurde Katja Brand ernannt, ein Bocksbeutelgruß und zwei Karten für das Torturmtheater unterstrichen ihre Leistungen. Eine Besichtigung und ein kleiner Umtrunk im Gewölbekeller und der Schatzkammer des Winzerhofes fand großen Gefallen. Spiele und frohe Lieder umrahmten diese fröhliche und ausgelassene Runde, die bis spät in die Nacht andauerte.
Samstag 16. März 1996: Wertungsschießen in Schweinfurt
Wiedereinmal konnte man den Freunden der amerikanischen Partnerschaftseinheit ermöglichen, deutsche Schießabzeichen zu erwerben. Auf der Schießanlage Schweinfurt-Haart sorgten die Sommerhäuser Reservisten für einen problemlosen Ablauf dieser Veranstaltung.
Dienstag 26. März 1996: Allgemeine Versammlung:
Hauptthema dieser Versammlung war die Vorbereitung eines Eingewöhnungsmarsches mit den US-Kameraden in der Umgebung von Giebelstadt. OFw dR Eric Baum wird diese Veranstaltung vorbereiten und mitleiden. Auch lag eine Einladung zu einen Manöver der Partnerschaftseinheit vor. Am Schluss sprach man noch über organisatorische Angelegenheiten des diesjährigen "Kleinen Weinfestes".
Samstag 30. März 1996: Teilnahme am Manöver der US-Partnerschaftseinheit
Am frühen Morgen starteten 8 Kameraden nach Kitzingen in den Klosterforst zur Manöverbesichtigung. Dort angekommen wurden wir herzlichst begrüßt und durch den Gefechtsstand geführt. An verschiedenen Ausbildungsstationen wurde halt gemacht. Als Höhepunkt nahm man an einer Militärpatrolie, bei der auch Gefangene gemacht wurden teil. Nach der Besichtigung der Feldküche konnte man sich über die Qualität des Amerikanischen EBAS überzeugen. Na Ja........
Samstag 20. April 1996: Eingewöhnungsmarsch
An einem sonnigen Samstag hieß es für einige Sommerhäuser Reservisten und für die amerikanischen Kameraden Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz zu beweisen. Marschstrecken zwischen 20 und 30 km mit 10 kg Marschgepäck waren in einer bestimmten Zeit zu bewältigen. Die Vorbereitungen waren unter der Leitung von Ofw dR Eric Baum an den Vortagen optimal getroffen. Gegen 8.30 Uhr starteten die ersten Kameraden. Über Darstadt, Fuchsstadt, Eßfeld ging die Marschroute wieder zurück nach Giebelstadt. Für einige schien es anfangs ein gemütlicher Wandertag zu werden - aber daraus wurde schnell anstrengende Arbeit. Einige Sommerhäuser Reservisten waren stets als Funktioner im Einsatz, um den Marsch zu Überwachen, Erfrischungen zu reichen, Blasen zu versalben und zu verkleben und Schmerzen zu lindern. Deshalb ein Lob an alle Kameraden, die das Ziel ohne Umwege trotz schmerzhaften Blessuren an den Fersen erreichten. Am Ziel erwartete allen Mitwirkenden frisches Faßbier und Gegrilltes, um sich zu stärken. Man erholte sich rasch von den Erschöpfungen in gemütlicher und schattiger Umgebung. Am Abend ließ man diese Veranstaltung auf der Terrasse des Kameraden Eric Baum ausklingen.
Erste große gemeinsame Unternehmung mit den Partnern "Leistungsmarsch"
RK-Sommerhausen / Partnerschaftseinheit PSB 38
Die Sommerhäuser Reservisten planen die Durchführung eines Leistungsmarsches, Ziel dieses Leistungsmarsches soll, mit noch anderen sportlichen und militärischen Disziplinen, der Erwerb des Leistungsabzeichen der Bundeswehr, in seinen verschiedenen Stufen zu sein.
Termin: 20.04.1996
Ort: Nord/Ost Teil von Giebelstadt
Je nach Alter müssen verschiedene Streckendistanzen, in unterschiedlicher Zeit zurückgelegt werden. Mit Marschgepäck 10kg
Beispiel: Altersklasse 1 Leistungs.Abz.Br. Leistungs.Abz.Si. Leistungs.Abz.Go.
18 - 30 20 km 25 km 30 km
Start und Ziel ist das Kompaniegebäude der PSB 38 in Giebelstadt. Es müssen auf der Marschstrecke verschiedene Kontrollpunkte angelaufen werden. An diesen Kontrollpunkten wird durch verschiedene Stempel der Durchlauf bescheinigt. Die Marschstrecke wird durch Schilder, Posten oder Straßenbeschriftung ausgeschildert bzw. markiert werden. Nach etwa 10 km (die Hälfte der Marschleistung) steht ein Getränk zur Verfügung. Ferner sollten die Teilnehmer auf die Überquerung von Straßen belehrt werden, sowie von einer Disqualifizierung bei Abkürzungen jeglicher Art. Das Marschgepäck wird bei Beginn und am Ende gewogen werden. Marschstrecke: KP-Gebäude nach Kasernentor ostwärts, rechts an Kläranlage vorbei links in nördlicher Richtung nach Darstadt, in Darstadt Hauptstraße entlang in östlicher Richtung, bis Einmündung in den Schäferweg, (Marschleistung 4 km), an Weggabelung nach Westen, grobe Richtung Fuchsstadt, nach ca. 2,5 km in Richtung Osten darauf links und dann über die Kreisstraße Fuchsstadt - Winterhausen, über Fuchsstadter Berg in Richtung Sportheim Fuchsstadt, rechts ab nach ca. 300m links und nach ca. 1000m rechts ab Richtung Verbindungsstraße Fuchsstadt B 19, dann etwa 300m auf dieser Straße in Richtung B 19, jetzt links ab in Richtung Klingholz, an Gabelung links nach etwa 400m rechts ab in Richtung Eßfeld, durch Eßfeld durch (Dr. Heim Straße) nach etwa 800m links in Richtung Flugplatzstraße, durch Fliegerhorst zum Ziel.
1. Markierung: Kläranlage nach Süden
2. Markierung: Knöchlein nach Norden
3. Markierung: Kläranl nach Osten
4. Markierung: Gabelung Darstadt nach Norden
5. Markierung: Darstadt Hauptstraße nach Osten
6. Markierung: Schäferweg
7. Markierung: 1. Station (1 US / 1 RK) mit Stempel, Abzweig nach Fuchsstadt PZ 7200 0375
8. Markierung: Gabelung vor Kreisstraße Fuchsstadt Nach Osten
9. Markierung: nach 250m Gabelung nach Norden
10. Markierung: Achtung bei Überquerung der Straße (Fuchsstadt/Winterhausen)
11. Markierung: 2. Station (1 US / 1 RK) mit Stempel, trennen 20 und 25 km PZ 7100 0625
12. Markierung: 25km Gabelung Fuchsstädter Berg nach Osten
12. Markierung: 20km nach ca. 100m nach Westen
13. Markierung: 25km Gabelung nach Norden, nach ca. 500m nach Westen
13. Markierung: 20km Gabelung nach Westen
14. Markierung: Sportheim Fuchsstadt nach Norden
15. Markierung: nach ca. 200m nach Westen
16. Markierung: nach ca. 800m Gabelung nach Norden
17. Markierung: nach ca. 80m nach Süd/Westen
18. Markierung: nach ca. 80m nach Süden
19. Markierung: Achtung auf Straße nach Westen (Fuchsstadt - B19)
20. Markierung: nach ca. 200m nach Süden
21. Markierung: 3. Station ( 1 US / 1 RK ) mit Stempel PZ 6898 0500
22. Markierung: Gabelung nach Norden
23. Markierung: 4. Station ( 1 US / 1 RK ) mit Stempel, trennen 20, 25, 30km
20km weiter nach Eßfeld, 25km nach Osten, ca. 1000m dann
Gabelung nach Norden 700m dann Gabelung nach Westen ca.
800m, dann weiter bis zur 4. Station. 25km fertig.
30km noch 2 Extra Runden. PZ 6940 0300
24. Markierung: Dr. Hein Straße in Eßfeld rechts, alte Hauptstraße Richtung B19
25. Markierung: nach ca. 800m nach Süden, Achtung bei überqueren Kfz-Straße
26. Markierung: nach ca. 1000m, nach Osten
27. Markierung: nach ca. 300m, nach Süden
28. Markierung: auf Flugplatzstraße in den Flieger Horst zum KP-Gebäude
1 mal Rundlauf vor Eßfeld = 3.5 km Kasernentor zu KP - Gebäude ca. 800m
Strecke 20 km: Fuchsstädter Berg links ohne Eßfelder Rundlauf
Strecke 25 km: Fuchsstädter Berg rechts mit 1 Eßfelder Rundlauf
(bis Eingang West ca. 24,3km),
Strecke 30 km: Fuchsstädter Berg links mit 3 Eßfelder Rundläufen
Teilnehmer / Funktioner Reservistenkameradschaft Sommerhausen
OSFw Baum Wolfgang, OG Guse Horst, Ofw Baum Eric, OG Benkert Udo, SU Schwarz Heinrich, OG Benkert Peter, SG Fuchs Werner, OG Schaller Armin, SG Lindner Frank, OG Weber Kurt, HG Vogel Günter, OG Arthur Steinmann, OG Vogel Reinhold, OG Hecht Hermann, OG Kistner Thomas, FU Herold Jürgen
Kompanieübung PSB 38
Zur Teilnahme an der Stationsausbildung im Rahmen der Kompanieübung am 30.03.1996 meldet die RK-Sommerhausen folgende Teilnehmer
OSFw Baum Wolfgang, Ofw Baum Eric, SU Schwarz Heinrich, SG Fuchs Werner, OG Guse Horst, OG Kistner Thomas
Wenn möglich würde die RK noch 2 Teilnehmer nachmelden, da noch nicht alle auf das Übungsvorhaben der Partnerschaftseinheit angesprochen worden sind.
Montag 29. April 1996: Schießen mit US-Handwaffen
Diesmal ergab sich für einige Kameraden der Sommerhäuser Reservisten die Möglichkeit in Bamberg mit US-Waffen, PzFaust und Gewehrgranate zu üben.
Dienstag 14. Mai 1996: Allgemeine Versammlung
Am Anfang wurden Einladungen zur Kreismilitärpatrouille, zum Allersbergmarsch und zur Kreismeisterschaft den Anwesenden mitgeteilt. Wegen Terminüberlappungen und Überhäufungen konnte man aber keinen dieser Termine wahrnehmen. Auch lag Post von den Alpini-Kameraden aus Italien vor. Sie beabsichtigen im Sommer zu kommen. Ein geeigneter Termin wurde auf das erste Augustwochende (TSG-Weinfest) festgelegt. Von der amerikanischen Partnerschaftseinheit lagen ebenfalls Einladungen zum Organization Day und zur Kommandoübergabe von M. Hale vor. An diesen Veranstaltungen werde man sicherlich teilnehmen. Weiterhin wurde beschlossen, das alle Kameraden, die sich mit dem neuen Flecktarnanzug eingekleidet haben bzw. dies tun werden, einen Zuschuss von DM 50,- aus der Vereinskasse zu gewährleisten. Am Schluss dieser Versammlung wurde noch die Helfereinteilung für das anstehende "Kleine Weinfest" vorgenommen.
Samstag - Montag 25. - 27. Mai 1996: Öffentlichkeitsarbeit
Alle Vorbereitungen zum 9. Kleinen Weinfest waren getroffen, obwohl die Wettervorhersagen nichts gutes verhießen. Am Samstag sollte wieder ein Standkonzert der US-Marne-Band einen Höhepunkt darstellen. Aber leider regnete es immer wieder. Ganz wollte man aber das Konzert nicht ausfallen lassen. Im überdachten Hinterhof des Winzerhofes Artur Steinmann gaben die Musiker doch noch ein kleines Konzert. Es entstand eine einzigartige Atmosphäre, die den dagebliebenen Gästen in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Konzert herrschte nur noch sehr ruhiger Festbetrieb, so das man vorzeitig diese Veranstaltung an diesen Abend beendete. Am Sonntag hatte man mehr Glück mit dem Wetter. Viele Radfahrer und Wanderer gaben sich ein Stell dich ein, so das sich die Mühe doch noch einwenig lohnte. Da für den Pfingstmontag wieder nur Regenwetter gemeldet wurde, beschloss man den Festbetrieb ganz einzustellen und baute ab. An dieser Stelle sei allen Kameraden, deren Freunde und Angehörigen für die tatkräftige Unterstützung gedankt.
Dienstag 11. Juni 1996: Allgemeine Versammlung
In dieser Versammlung hatte man die Gelegenheit den neuen Flecktarnanzug anzuprobieren und zu erwerben. Ein Grund dafür war, das man künftig ein einheitliches Erscheinungsbild erhält. Auch wurden Teilnehmerlisten für den Organization-Day und für die Kommandoübergabe aufgestellt. Weiterhin kam man überein, mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr kein weiteres Fußballspiel auszutragen, da es mit der Zeit zu hart und hochgespielt wurde. Zum Schluss verlegte man noch den Termin des Lustmarsches eine Woche vor, da an dem geplanten Termin viele Kameraden verhindert sind.
Freitag 14. Juni 1996: Besuch des Organization Days
Es war wieder ein sonniger Tag, an dem viele Sommerhäuser Reservisten einer Einladung nach Giebelstadt folgten. Am Vormittag überreichte OTL Wagner den amerikanischen Kameraden die im März erzielten Schützenschnüre. Auch erhielten einige Reservistenkameraden gerahmte Bilder von dem Schießtag in Schweinfurt. Nach diesen offiziellen Teil spielte man einwenig Volleyball. Zur Mittagszeit konnte man ein Barbeque-Menue kosten. Am Nachmittag vertrieb man sich die Zeit mit verschiedenen Ballspielen oder plauderte ungezwungen. Am frühen Abend ertönte dann der Anpfiff zum 2. Freundschaftsspiel mit den amerikanischen Kameraden. Wie immer spielte auf beiden Seiten der Nachwuchs mit, so das es immer fair zuging. Diesmal waren die Sommerhäuser Reservisten stets überlegen. Auch der neue Tormann (SU dR Roland Eckhof) trug viel dazu bei, das man hoch und verdient siegte (8 : 2). Nach der Pokalübergabe und allgemeiner Erfrischung kehrte man nach Sommerhausen zurück und ließ den Abend auf der Terrasse des Kameraden Eric Baum ausklingen.
Freitag 12. Juli 1996: Öffentlichkeitsarbeit
LTC Monique Hale, die Kommandeurin der Partnerschaftseinheit 38th PSB wurde im Victory Garden der Leigthon Barracks feierlich verabschiedet. Das Kommando wurde an LTC Cornier übergeben. Viele Sommerhäuser Reservisten nahmen an dieser Zeremonie teil.
Dienstag 13. August 1996: Allgemeine Versammlung
Zu Beginn wurde das Ergebnis des diesjährigen Kleinen Weinfestes bekannt gegeben. Es war, wie erwartet, das schlechteste. Dann wurden die Termine der kommenden Veranstaltungen durchgesprochen. Es bestand die Möglichkeit aufgrund einer Einladung von OTL Wagner das Jagdgeschwader 74 Mölders in Neuburg an der Donau zu besichtigen. Auch wurde der organisatorische Ablauf des Lustmarsches festgelegt. und ein Helferplan für den "Tag des offenen Kellers" der Fr. Gebhardt aufgestellt. Dann wurde die Gestaltung des Jubiläumsjahres diskutiert. Eine Holzaktion, eine Spende für den Kinderspielplatz und die Durchführung eines Bremserfestes wurden u.a. vorgeschlagen. Man beschloss in jedem Fall bei einen Benefizkonzert am Pastoriushaus unentgeltlich mitzuwirken. Am Schluss wurde noch ein Termin für die nächste Versammlung festgelegt.
Dienstag 27. August 1996: Besuch des Jagdgeschwaders 74 "Mölders"
Beim Jagdgeschwader 74 "Mölders" zu Gast
15 Reservisten der RK - Sommerhausen besuchten im Rahmen einer Dienstlichen Veranstaltung (DVag), nach Einladung des StOffz Res der PzBrig 36 OTL Wagner die Wilhelm Frankel Kaserne und den Fliegerhorst Neuburg / Donau, den Heimathorst des Traditionsgeschwaders JG 74 "M" der Luftwaffe. OTL Wagner, selbst Pilot, hatte sich nach einem Flug am frühen Vormittag viel Zeit genommen um die Besuchergruppe selbst zu führen und über den allg. Flugbetrieb zu informieren. Nach der Begrüßung im Offz. - Kasino referierte er über den täglichen Flugbetrieb, Aufbau und Tradition des Jagdgeschwaders. Hier erfuhren die Reservisten, das der Name der Kaserne von einem jüdischen Jagdflieger des 1. Weltkrieges mit 19 Luftsiegen und Träger des "Pour le Merit" herstamme, und der im Alter von 28 Jahren bei einem Flugunfall in Breslau am 21.11.1941 ums Leben gekommene Oberst Werner Mölders, mit insgesamt 115 Luftsiegen (14 Legion Condor u. 111 II Weltkrieg) Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillianten, der Namensgeber dieses Jagdgeschwaders sei. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhr man zum benachbartem Fliegerhorst wo man gleich mehrere Starts und Landungen der Mc Donnel Douglas F 4 "Phantom" sehen konnte. Nach ausgiebiger Besichtigung und interessanten Vorträgen in der Flugzeugwerft, Triebwerksinstandsetzung, des Kontrollturms und dem Radarbereich hatten wir Reservisten die Gelegenheit im Flugsimulator hautnah dieses Jagdflugzeug ."trocken" kennen zulernen und die schwierigen Aufgaben der Piloten zu erleben. Nach einem Briefing im Gefechtsstand der 1. Jagdstaffel wo neben mehreren Piloten auch der Staffelkapitän uns Rede und Antwort stand war die Stunde des Abschieds gekommen. Tief beeindruckt von dem erlebten Fliegeralltag bedankte sich OStFw d. R. Baum im Namen der Reservisten beim OTL Wagner und dem Staffelkapitän und brachte zum Ausdruck daß dieser Besuch eine einmalige, höchst interessante und für jeden Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis war, als kleines Dankeschön wurden den Fliegerkameraden mehrere Bocksbeutel mit guten Sommerhäuser Frankenwein und ein Wimpel der RK - Sommerhausen übergeben. Herrn OTL Wagner, diesen engagierten und bei allen Reservisten sehr beliebten StOffz Res, der leider in nächster Zeit einen anderen Dienstposten bekleiden wird, der mit der RK - Sommerhausen sehr verbunden war sagen wir hier nochmals unseren allerherzlichsten Dank für die Vorbereitung, Durchführung und interessante Gestaltung dieser DVag und wünschen ihm viel Glück, Gesundheit und stets eine glückliche Landung.
Samstag 07. September 1996: VII. Lustmarsch
Bevor dieses Jahr der traditionelle Lustmarsch startete war auf dem Sportplatz an der Tränk Leichtathletik angesagt. Um das Leistungsabzeichen der Bundeswehr zu erwerben, musten einige Reservistenkameraden und Soldaten der Partnerschaftseinheit ihr Können im 100m Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen zeigen. Aber gegen 10.00 Uhr ging es dann richtig los, nachdem sich Athleten erfrischt hatten. Froh gelaunt marschierte man Richtung Erlach. Dort erwartete allen Teilnehmern ein deftiges Weißwurstfrühstück. Bei gemütlicher Unterhaltung stärkte man sich für den Rückmarsch nach Sommerhausen. Ziel war das Grundstück mit dem kleinen See im Wiesenwäldchen, das Kamerad Friedrich Willer zur Verfügung stellte. Dorthin waren auch die Angehörigen gekommen. Bei frischem Fassbier und Gegrilltem erholte man sich von den Anstrengungen des Marsches, einige ruhten unter einen schattigen Baum. Von nun an saß man in geselliger Runde beisammen, die Kinder konnten sich rund um den See austoben, zwischendurch konnte man Handgranatenzielwerfen. Aber im Vordergrund stand die kameradschaftliche Unterhaltung. Am späteren Abend wurde noch ein stimmungsvolles Lagerfeuer entzündet, um welches sich die Sommerhäuser Reservisten und ihre amerikanischen Freunde gesellten und bis spät in die Nacht Lieder sangen und die Kameradschaft pflegten.
Samstag / Sonntag 28. / 29. September 1996: Öffentlichkeitsarbeit
Zum 8. mal bewirteten die Sommerhäuser Reservisten mit fränkischen Brotzeitspezialitäten die Gäste und Besucher des "Tag des offenen Kellers" der Fr. Gebhardt. An beiden Tagen herrschte reger Betrieb.
Mittwoch 02. Oktober 1996: Allgemeine Versammlung
Gleich zu Beginn gratulierte Vorstand Werner Fuchs den Kameraden Eric Baum zur Beförderung zum HFw und überreichte einen Gutschein. Dann beschloss man am Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft teilzunehmen. Eine Verteilung der Sammelbezirke für die Kriegsgräberhaussammlung wurde auf die nächste Versammlung verschoben, da zu wenig Kameraden anwesend waren.
Donnerstag 03. Oktober 1996: Kirchweihschießen
Eine ruhige Hand und ein zielsicheres Auge bewiesen viele Reservistenkameraden beim traditionellen Kirchweihschießen der Gräflichen Schützengesellschaft.
Dienstag 22. Oktober 1996: Allgemeine Versammlung
Viele organisatorische Angelegenheiten waren zu besprechen. Zuerst wurden die Sammelbezirke für die anstehende Kriegsgräberhaussammlung verteilt, ein paar Kameraden zum politischen Seminar in Oberthulba angemeldet und eine Mannschaft für den Volkstrauertag aufgestellt. Dann wurde das Ergebnis des internen Spendenaufrufes für die neue Vereinsfahne bekannt gegeben (3790,-DM). Auch wurde der Termin und ein grober Programmablauf für den Jubiläumskommerstag festgelegt. Die Fahnenweihe soll am Samstag den 13. September 1997 stattfinden. Vorläufiger Ablauf: 17,00 Uhr Kirchgang zum Gottesdienst mit Fahnenweihe, Kranzniederlegung am Ehrenmal, kleiner Festzug durch den Marktflecken, Festkommers in der Turnhalle. Die Bewirtung wird komplett die TSG übernehmen. Weiterhin wurden die erzielten Leistungsabzeichen den erfolgreichen Reservistenkameraden überreicht. Nicht einig konnte man sich werden, ob man trotz dem schlechtesten Umsatzergebnisses am Kleinen Weinfest einen Helferabend ausrichten soll. Falls ja, würde Kamerad Leo Vollrath 50 L Bier stiften. Am Schluss dieser Versammlung machte Vorstand Werner Fuchs den Versammlungsteilnehmern klar, das er aus privaten Gründen bei den Wahlen im nächsten Jahr nicht mehr als Vorstand zur Verfügung stehen wird.
Samstag 26. Oktober 1996: Schul- und Wertungsschießen
Zur letzten Schießveranstaltung dieses Jahres traf man sich nochmals in Volkach. Dort wurde auch intern unter den Sommerhäuser Reservisten der Wettbewerb um den Wolfgang-Baum-Wanderpokal abgeschlossen und entschieden. Als bester Schütze ging HFw dR Eric Baum hervor. Den 2. Platz belegte OG dR Reinhold Vogel, den 3. SU dR Heinrich Schwarz.
Freitag - Sonntag 01. - 03. November 1996: Öffentlichkeitsarbeit
Die alljährlichen Haussammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. standen an. Der Volksbund verbindet sich mit allen, die sich für die Versöhnung und für die Völkerverständigung einsetzen. Kriegsgräber mahnen zum Frieden. Deshalb müssen sie erhalten bleiben. In der Marktgemeinde Sommerhausen unterstützen die Gräfliche Schützengesellschaft und die Reservistenkameradschaft diese Organisation. Dieses Jahr zogen die Kameraden der Reservisten von Haus zu Haus und trugen eine beachtliche Spendensumme zusammen (1544,- DM).
Samstag 16. November 1996: Verteidigungspolitisches Seminar
Eine kleine Abordnung der Sommerhäuser Reservisten nahm an diesen interessanten Seminar und Vortrag in Oberthulba in der Rhön teil. Hauptthema war die Umstrukturierung bzw. Auflösung des VBK 64 zum neuen VBK 67 Unter / Oberfranken.
Sonntag 17. November 1996: Öffentlichkeitsarbeit
Jahr für Jahr gedenken die örtlichen Vereine, der Gemeinderat und die Bevölkerung von Sommerhausen den Gefallenen und Opfern der Kriegseinwirkungen. Kameraden der Sommerhäuser Reservisten nahmen wieder im großen Dienstanzug am gemeinsamen Kirchgang und an der Gedenkfeier am Ehrenmal teil. 2. Bürgermeister Peter Hügelschäffer mahnte alle in seiner Ansprache zum Frieden und zur Versöhnung. Vorstand Werner Fuchs legte zusammen mit den anderen Vereinsvorständen zum ehrenden Gedenken an die Gefallenen einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder.
Freitag 22. November 1996: Kreisehrenabend in Bergtheim
An diesem Abend waren alle Reservistenkameradschaften des Kreises Würzburg erschienen. Ehrungen und Auszeichnungen wurden vorgenommen. In kameradschaftlicher Atmosphäre konnte man allerlei Gedanken austauschen.
Montag 25.11.1996: Weihnachtsgruß nach Tuzla / Bosnien
Rechtzeitig zum 1. Adventswochenende, schickt Kamerad Eric Baum von Sommerhausen, Weihnachtspakete mit Plätzchen, Wurst, Schokolade und einigen Bocksbeutel auf den Weg ins Einsatzgebiet, zu unserer Partnerschaftseinheit nach Tuzla.
Gleichzeitig konnte man Leistungs- und Sportabzeichen für Captain Conway, 1Lt Zimmermann und 1 Lt Nelms mit auf die Reise schicken. Die Verleihung wurde durch den KDR PSB 38th LTC Cornier in Tuzla in einem würdigen Rahmen durchgeführt.
Weihnachtsschreiben an die RK-Mitglieder 1996
Liebe Kameraden!
Das Jahr 1996, unser 9. Vereinsjahr geht dem Ende entgegen. In wenigen Tagen werden wir wieder im Kreise unserer Familien und Freunde Weihnachten feiern und die Schwelle zu einem neuen Jahr überschreiten. Ich hoffe, das Ihr in der Hektik der Vorweihnachtszeit auch ein wenig Ruhe und Erholung findet und auf das vergangene Jahr Zurückschauen und Bilanz ziehen könnt. Auch 1996 war ein ereignisreiches Jahr, in dem wir viele Veranstaltungen besucht und durchgeführt haben. Ihr alle habt das ganze Jahr über Zusammengearbeitet und Euch in Eurer Freizeit sehr für unsere gemeinsamen Belange eingesetzt. Dafür möchte ich mich bei Euch, Euren Frauen, Freundinnen und Familien auch im Namen der Vorstandschaft ganz, herzlich bedanken. Liebe Kameraden, 1996 war auch ein Jahr, welches in die Vereinsgeschichte als "Jahr der Ausgaben" eingehen wird. Es wurden Uniformen beschafft und die Vereinsfahne gekauft. Allein für diese Anschaffungen wurden 18.000.-- DM ausgegeben. An dieser Stelle darf ich mich für Euere Geldspenden (Anschaffung der Fahne) recht herzlich bedanken. Im Jahr 1997 werden wir Unser 10jähriges Vereinsjubiläum mit Fahnenweihe feiern. Viele Vorbereitungen hierfür sind bereits getroffen worden. Der Termin für dieses Fest wurde auf den Samstag 13. SEPTEMBER 1997 FESTGELEGT. Ich denke, das dieses Jubiläum für uns alle ein großes Ereignis sein wird, wodurch der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft bestätigt und gestärkt wird. Jedoch bringt das Jubiläumsjahr auch Veränderungen in der Vorstandschaft mit sich. Nach 9jähriger Amtszeit als 1. Vorstand werde ich, wie bereits angekündigt, nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Aber nun wünsche ich Euch allen im Kreise Eurer Lieben ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. Das Neue Jahr 1997 soll Euch Glück, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit bescheren. Den Weihnachts- und Silvesterurlaubern wünsche ich unbeschwerte und erholsame Tage.
Mit kameradschaftlichen Grüßen Werner Fuchs, 1. Vorstand
Sonntag 19.01.1997: Ordentliche Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Nach drei Jahren war es wieder einmal soweit, Satzungsgemäß und fristgerecht hatte die Reservistenkameradschaft alle Mitglieder zu Neuwahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung geladen. Vorstand Werner Fuchs begrüßte alle Anwesenden und erstatte Bericht über das vergangene Vereinsjahr wobei er die großen Ausgaben für die Vereinsfahne und Uniformen zusammen etwa 18000,-- DM ansprach. Danach ging Schriftführer Frank Lindner detailliert in die Geschehnisse des abgelaufenen Vereinsjahres ein. Kassenwart Reinhold Vogel legte in seinem übersichtlichen Bericht die Kassengeschäfte dar. Die Revisoren Artur Steinmann und Heinz Fuchs lobten auch in diesem Jahr die Sauberkeit und Ordnung in seiner fehlerfreien Kassenführung. Eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft erfolgte im Anschluss. Nun folgte ein Bericht von der Vorständesitzung. Als kleiner Schreck für das neue Jahr gab man folgend Mitteilung des VBK 67 weiter "DVag würden nur noch selten genehmigt werden, aus Kostenersparnissgründen". Nach einer heftigen Diskussion kam man überein das man es wie andere RK’s halten sollte und einen Brief an den VdRBW und die Vorgesetzte Dienststelle verfasst. Eine kleine Pause erfolgte, und man traf die Vorbereitungen zu Neuwahlen. Zum Wahlleiter wurde Wolfgang Baum, zu Beisitzern Artur Steinmann und Thomas Kistner ernannt. Die diesjährigen Besonderheiten, da es die Statuten zulassen sollen 2 Stellvertreter des 1. Vorstandes gewählt werden, und Vorstand Werner Fuchs stellt sich nun doch zur Verfügung.
WAHLVERLAUF und Ergebnisse:
Anwesend waren 29 stimmberechtigte Mitglieder.
Die Wahlen erfolgten geheim
Wahl des 1. Vorstandes: Vorschlag Werner Fuchs 27 St.
Wahl der 2. Stellvertreter: Vorschläge Thomas Kistner 25 St.
Eric Baum 22 St.
Horst Guse 9 St.
Wahl des Kassenwartes: Vorschlag Reinhold Vogel 28 St.
Wahl des Schriftführers Vorschlag Frank Lindner 28 St.
Wahl der Delegierten (3) Vorschläge Horst Guse 24 St., Günter Vogel 20 St., Leo Vollrath 19 St.,
Heinrich Schwarz 15 St.,Hermann Hecht 6 St.
Wahl der Revisoren (2) Vorschlag Artur Steinmann 24 St. + 2 Stellvertreter Heinz Fuchs 14 St.
Wolfgang Fuchs 7 St., Lutz Krautheim 4 St., Wolfgang Baum 3 St.,
Alle Gewählten nahmen ihre Wahl an und bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Nun folgte eine Regionale Termin- und Veranstaltungsvorschau, es wurden Schießtermine, Seminare und Jubiläumsfeiern genannt. Den Termin für den diesjährigen Lustmarsch 20. bzw. 27. September konnte man wegen des Gebhardtsfest noch nicht festlegen. Der Helferabend wird am 28. Februar 1997 bei Artur Steinmann stattfinden. Für das 10jährige Vereinsjubiläum sollte die RK sich in Sommerhausen besonders positiv darstellen, aus dem Mitgliederkreis wurden hierzu mehrere Vorschläge gebracht
- Man sollte doch wieder eine Holzaktion für ältere Leute durchführen; sofort wurde hierfür der Termin auf den 15. März festgelegt.
- Aufgrund vieler Anfragen aus dem Jugendbereich nach einem bestimmten Spielgerät, werde man sich um eine "Streetballanlage" kümmern.
- Bei einem Benefizkonzert, das Artur Steinmann am 19. Juli 1997 anlässlich Mukoviszidose erkrankter Kinder durchführen will, erklärt die Versammlung das man hier mit der vollen Unterstützung rechnen kann. Aber man sollte dann das Hofschoppenfest auf dieses Wochenende legen. Zwecks Arbeitserleichterung. Nun meldete sich Bürgermeister Gerhard Oehler zu Wort er lobte die unermüdliche Aktivität die vorbildliche Vereinstätigkeit, sowie die gute Kameradschaft innerhalb der RK. Auch stellte er fest, das die Reservistenkameradschaft Sommerhausen eine feste Stellung, und in der Gemeinde voll anerkannt ist. Zum Schluss der Versammlung erfolgte die Proklamation des Wolfgang Baum Wanderpokals. Den 3. Platz belegte SU d.R. Heinrich Schwarz, den 2. Platz OG d.R. Reinhold Vogel als Sieger konnte Hfw d.R. Eric Baum den gestifteten Wanderpokal von Wolfgang Baum entgegen nehmen. Vorstand Werner Fuchs übergab den erfolgreichen Schützen Urkunden und Gutscheine. Nach dem keine Wortmeldungen mehr erfolgten, schloss Vorstand Werner Fuchs die Versammlung.
Freitag 28. Februar 1997: Helferessen bei Artur
Es war wieder einmal soweit, der Lohn für die vielen Mühen wurden den Reservisten mit ihren Ehefrauen, Freundinnen gezollt. Im Pastoriushaus wurde zu einem gemütlichen Festschmaus geladen. Vorstand Werner Fuchs und der "Geschäftspartner" der Reservisten Artur Steinmann bedankten sich bei allen Mitgliedern deren Frauen, Gönnern und Freunden des Vereines für die geleistete Arbeit. Zur Helferin des Jahres wurde unser guter Geist "Marga" gewählt, die ein Präsent und einen Blumengruß überreicht bekam. Nach einer Führung durch den Weinkeller, hatte man mit lustige Spiele eine sehr gute Unterhaltung. Auch das gemeinsame Singen trug dazu bei, das es für die Anwesenden ein schöner Abend wurde.
Samstag 8. März 1997: Waffensachkundeprüfung
Eine kleine Gruppe "schieß- und lernfreudiger" Sommerhäuser Reservisten, nahm die Mühe auf sich, ein Angebot des OTL d.R. Seiferling anzunehmen, und an einer Ausbildung zur "Waffensachkundeprüfung" teilzunehmen. Der Lohn soll einmal die Waffenbesitzkarte sein.
Mittwoch 9. April 1997: Allgemeine Versammlung
Ein kleiner Ausblick auf das Hofschoppenfest und Jubiläumsfest erfolgte in dieser Versammlung. Auch wurde über den Verlauf der Übergabe des Spielgerätes gesprochen.
Samstag 12. April 1997: Schießen für unsere Partnerschaftseinheit PSB 38th
Auch in diesem Jahr hatte die RK-Sommerhausen, mit Hilfe der Bundeswehr es möglich gemacht, für die US-Partner aus Giebelstadt ein Wertungsschießen durchzuführen. Schon sehr früh machte man sich auf dem Weg nach Hammelburg wo man die Schießstände herrichten musste. Wie schon von den Sommerhäusern gewohnt, klappte es vorzüglich, und es werden wieder 45 Schützenschnüre nach Amerika ausfliegen. Diesen gelungenen Tag lies man im Vereinslokal mit einigen Amerikanischen Freunden bei "Pizza’s und Schultheiß" recht zünftig ausklingen.
Samstag 19. April 1997: Schul- und Wertungsübungsschießen in Volkach
Zur zweiten Schießveranstaltung ging es nach Volkach, da wir keine Funktionsdienste erfüllen mussten, konnte man bequem an allen Schießübungen teilnehmen. Auch dieser Tag fand im Vereinslokal sein Ende.
Montag 28. April 1997: Schießen mit US-Waffen in Bamberg
Eine kleine Schar der Sommerhäuser Reservistenkameradschaft machte sich am Montag dem 28.04.1997 zu sehr früher Stunde auf, um der Einladung ihrer Partnerschaftseinheit zu einem Schießen in Bamberg folge zu leisten. Horst Guse, Günter Vogel, Jürgen Herold und Eric Baum trafen mit Ihrer Begleitung SPC Pizarro gegen 900 auf dem Schießstand in Bamberg ein. Nach einer kurzer Begrüßung, kam dann eine fundierte, nicht immer ganz verständliche Einweisung durch das Leitungspersonal. Man sah die Spannung, auf das Schießen, den Sommerhäuser’n ins Gesicht geschrieben! Nach etwa 6 Schuss zum Einschießen, und vertraut machen mit der Waffe, mussten verschiedene Ziele in unterschiedlichster Entfernung bekämpft werden. Jedem Schützen wurde hierzu ein persönlicher "Beistand" zur Seite gestellt. Es war ein aufregendes und vor allem nicht alltägliches Schießen, das die Sommerhäuser Reservisten erleben durften. Der Lohn der Mühe wird sich in dem Schießabzeichen das sie errungen haben, jeder erreichte "Expert Grenate" (Gold), widerspiegeln.
Donnerstag 1. Mai 1997: Öffentlichkeitsarbeit
Kamerad Leo Vollrath hat nun doch Mut gehabt, zusammen mit seiner frisch vermählten Frau Monika verlassen beide das Rathaus in Sommerhausen. Nach einer spektakulären Holzsägeaktion können Sie die Glückwünsche der Spalierstehenden Kameraden entgegen nehmen.
An Sommerhausen, den 30.03.1997
VBK 67 -Unterfranken / Oberfranken
-Kommandeur-
über VdRBw Außenstelle Veitshöchheim
Betr.: Genehmigung dienstlicher Veranstaltungen
Am 09.05. ist die Verabschiedung von US-Soldaten des PSB 38th aus allen Standorten, sowie als ein Willkommensgruß für die neuen Soldaten in Deutschland geplant.
Der 22.05. ist als Verabschiedung von stellv. Kdr PSB 38th Major Sedlak Patrick vorgesehen.
Für diese Veranstaltungen, am 09.05.1997 und am 22.05.1997, meldet die Reservistenkameradschaft Sommerhausen folgende Teilnehmer: Lt dR Dr. Peter Hügelschäffer, OStFw dR Wolfgang Baum, Hfw dR Eric Baum, SU dR Heinrich Schwarz, SG dR Werner Fuchs
SG dR Frank Lindner, HG dR Günter Vogel, HG dR Christian Vollrath, OG dR Benkert Peter, OG dR Horst Guse,
OG dR Klaus Will, OG dR Kurt Weber, OG dR Hermann Hecht, OG dR Kistner Thomas, OG dR Armin Schaller,
OG dR Vogel Reinhold, OG dR Leo Vollrath, G dR Heiko Krautheim
Für unser 10 jähriges Vereinsjubiläum, das die Reservistenkameradschaft im September 1997 feiert, würden diese Partnerschaftsveranstaltungen gut in das Jubiläumsprogramm passen.
Ort und Tag der Durchführung: 09.05.97 Sommerhausen (Schützenhaus), gemeinsames Abendessen mit "Bayerischen Abend"
Zeitraum: 1600 - 2300 Uhr
Anzug: Zivil
Ort und Tag der Durchführung: 22.05.97 Sommerhausen Besichtigung des Weingutes Artur Steinmann, Abendessen im Gasthaus Anker
Zeitraum: 1730 - 2300 Uhr
Anzug: Dienstanzug soweit vorhanden und Zivil
Leitung: OStFw dR Baum Wolfgang / Hfw dR Baum Eric
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Im Auftrag
Baum Eric Hfw dR
Anlagen
Einladung zu den Veranstaltungen
Protokoll zur gemeinsamen Feier
Freitag 9. Mai 1997: Hell and Farewell im Schützenhaus Bataillonsfeier PSB 38th
Tag: 9.05.1997
Zeit: 1700 - ca. 2200
Teilnehmer: Soldaten aller Standorte des Btl. PSB 38th (ca. 60-100 US / 30 RK)
Ort: Schützenhaus Sommerhausen
Zweck: Vorrangig ist die Verabschiedung der US-Soldaten in die Staaten, und die Begrüßung der neuen Soldaten in Deutschland. Gemeinsames besseres Kennenlernen, vor allem der "kleine" Soldat.
Vorschlag: Partner planen kleines "Oktoberfest" um die "Neuen" mit den "Deutschen und Bayerischen" Schmankerln zusammen zubringen. Bratwurst, Sauerkraut, Schnitzel, Kartoffelsalat, Kartoffelbrei, Weißwurst, Knacker, Brot, Laugenbretzen, Bier, Wein, Cola und verschiedene Salate.
Kosten: Wenn möglich fester Preis pro Person (20, - 25,--DM)
Am liebsten eine Wirtschaft für alle, oder Gebäude in der Kaserne und das Essen für alle liefern lassen (oder die RK macht die Wirtschaft).
1700 - 1800 Eintreffen der Soldaten (Begrüßungstrunk), danach Verabschiedung- Begrüßung durch KDR (und Vorstand).
Nach offiziellen Teil gemütliches Beisammensein.
Ansprechpartner MSG Quiroz / SFC Pizarro ziv. Mike Paschall
Mit kameradschaftlichen Grüßen
i.A. Baum Eric Hfw dR
Eingangsworte zur Verabschiedung
Es geht nicht ohne Reservisten!
Reservisten, die sich in diesem Verband zusammengeschlossen haben wollen freiwillig etwas leisten. Über 130000 ehemalige aber auch aktive Soldaten der Bundeswehr engagieren sich in den Reservistenvereinen mit viel Einsatz und Freude. Die Reservisten kommen aus allen Berufsgruppen., dreiviertel der Mitglieder sind jünger als 40 Jahren. Die kleinste Einheit des Reservistenverbandes ist die "örtliche Reservistenkameradschaft", die dann in Kreisgruppe, Bezirksgruppe und in die Landesgruppe jeweils eingegliedert wird. Die Reservistenkameradschaften wirken wie Keimzellen. Hier wird die freiwillige Einsatzbereitschaft der Reservisten in verteidigungspolitische, militärsportliche und gesellschaftliche Aktivitäten umgesetzt. Ich möchte nun einige Glanz- und Höhepunkte unseres nun bald 10 Jahre jungen Vereines aufzählen. Unsere Kameradschaft wurde im November 1987 gegründet, seit nun fast 10 Jahren nehmen wir Reservisten an Verschiedenen, immer wiederkehrenden Veranstaltungen der Bundeswehr teil, 2 mal im Jahr (Frühjahr und Herbst) gehen wir zu Schießen der Bundeswehr. Auch hat sich das Jährliche Hofschoppenfest mit dem Weingut Artur Steinmann, sowie die Teilnahme am Kellerfest der Weinkellerei Ernst Gebhardt als sehr gewinnbringend für den Verein herausgestellt. Als eine militärische Besonderheit sei noch die Durchschlageübung mit Hubschrauberflug im Frühjahr 1989 zu nennen. Auch die Aktivitäten für die Gemeinde sollen nicht unerwähnt bleiben wie z.B. Holzaktionen, und die Übergabe von 3 Spielgeräten (ca. 8000,-DM) in den letzten Jahren. Als Glanzpunkte für den Verein sind noch die gegenseitigen Besuche mit unseren Freunden aus Italien Strassoldo/Bicinicco zu erwähnen, mit schrecken erinnert sich unser Kassier Reinhold Vogel an diese Begegnungen und Ausgaben. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr ist mit Sicherheit der "Lustmarsch", der seit der Partnerschaft mit dem Personnel Service Bataillon PSB 38th eine Bereicherung erfahren hat. Wie auch sonst die Freundschaftliche und Kameradschaftliche Verbindung mit dem PSB 38th, das durch gemeinsame Vorhaben und Aktivitäten ( Schießen, Leistungsmarsch, ORG-DAY, Sportleistungen) über das ganze Jahr verteilt als ein Gewinn für die Kameradschaft zu sehen ist. Nicht vergessen wollen wir die First Inf. Div. Band ehemalige Marne Band die uns seit Jahren bei unseren Hofschoppenfest mit Ihren musikalischen Leistungen bereichert. Sicher gäbe es noch viele Punkte zu erwähnen was aber diesen Zeitrahmen sprengen würde, aber einen besonderen Dank möchte Ich noch an Captain Scott Zimmermann aussprechen der als Mann der ersten Stunde, bis zu seinem Ausscheiden aus der Army im Juni, sich für die Partnerschaft eingesetzt hat. Schließen möchte ich nun meine "hoffentlich" kurzen Einblicke in die Geschichte der Reservistenkameradschaft Sommerhausen, mit der Aussage "Wir können Stolz auf unsere Reservistenkameradschaft sein"
Zusammenfassung
Bayerischer Abend für 150 amerikanische Soldaten im Schützenhaus zu Sommerhausen Rechtzeitig zum 10jährigem Vereinsjubiläum, gliederte sich ein neuer Höhepunkt in die Vereinsgeschichte der Reservistenkameradschaft-Sommerhausen ein. Als Veranstalter für die Abschieds- und Willkommenszeremonie "Hail and Farewell" der Partnerschaftseinheit PSB 38th (Personnel Service Bataillon) aus Giebelstadt, hatte die RK-Sommerhausen dem Wunsch nach einem "Zünftigen Bayerischen Abend" zur beidseitiger bester Zufriedenheit entsprochen. Nach der Begrüßung durch den RK-Vorsitzenden Werner Fuchs und die Organisatoren MSG Quiroz und Eric Baum, konnte der offizielle Teil beginnen. Stellv. Kommandeur Major Patrick Sedlak begrüßte die neu angekommenen Soldaten aus den Staaten und verabschiedete die Soldaten die Ihre Militärdienstzeit beendet hatten. Nachdem RK-Mitglied Bürgermeister Oehler den Anwesenden eine Hintergrundinformation über das geschichtsträchtige Sommerhausen gegeben hatte, wurde Kamerad Eric Baum durch Major Sedlak und Hauptfeldwebel Quiroz mit einem Präsent ausgezeichnet. Das nun anschließende gemeinsame Abendessen mit bayerischen und fränkischen Schmankerl’n wird unseren amerikanischen Freunden in guter Erinnerung bleiben. Bei Weißbier und Weißwurst, Wein und Schnitzel sowie Bratwurst Sauerkraut und Bier wurden schnell die Sprachbarrieren gebrochen. Sozusagen zum Nachtisch marschierte eine Abordnung der Sommerhäuser Musikanten in das festlich geschmückte Schützenhaus ein und spielten zünftig auf, so das viele mitschunkelnden und mitklatschten. Als man noch die "Schnupf- und Saufmaschine" brachte und diese gemeinsam in Betrieb nahm, konnte es keinen mehr auf den Sitzplätzen halten, jeder wollte mit dabei sein. Nachdem viele Adressen ausgetauscht wurden, erinnerte man noch an die zukünftigen gemeinsamen Veranstaltungen und verabschiedete die Gäste in Ihre verschiedenen Standorte Vilseck, Bamberg, Ansbach Kitzingen, Schweinfurt und Giebelstadt.
Mai 1997: Öffentlichkeitsarbeit
Das 3. Spielgerät für die Sommerhäuser Jugend. Die Reservistenkameradschaft stellte eine Streetballanlage an der Schlucht auf. Das anschließende Richtfest wurde vor Ort, später dann bei Kamerad Eric Baum auf der Terrasse gefeiert.
Pressebericht aus der Mainpost vom Freitag 16. Mai 1997
Gute Tat der Reservisten Streetballanlage für die Jugendlichen Sommerhausen - Nun können die Sommerhäuser Kids endlich auch einmal Basketball spielen. Denn die Soldaten- und Reservistenkameradschaft stiftete aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens eine Streetballanlage im Wert von 1400,-DM. Kürzlich ist die Anlage in der zukünftigen Spielstraße "An der Schlucht" aufgebaut worden. Bei herrlichem Sonnenschein nahmen die Jugendlichen das neue Gerät sofort in Betrieb. Bei der Eröffnung waren auch Werner Fuchs, Vorsitzender der Soldaten und Reservistenkameradschaft, Schriftführer Frank Lindner und Bürgermeister Gerhard Oehler. Dies ist schon das dritte Spielgerät, das die 55 Mann starke RK-Sommerhausen spendierte, wie Werner Fuchs erzählt. Man habe sich auf die Fahne geschrieben, jedes Jahr etwas für einen guten Zweck zu tun. In diesem Jahr wird dies nicht die einzige gute Tat bleiben. Denn am 19. Juli wird ein Benefizkonzert mit der Band "Big Red One" der 1. US. Division der ehemaligen Marne Band, stattfinden. Dabei übernehmen die Reservisten die Verpflegung der Gäste. Hauptinitiator dieser Veranstaltung ist Artur Steinmann, der Reinerlös wird Mukoviszidose erkrankten Kindern zugute kommen. Deshalb hat Christiane Herzog auch die Schirmherrschaft übernommen.
Begrüßung von Major Sedlak im Pastoriushaus
Donnerstag 22. Mai 1997: Verabschiedung von Major Patrick Sedlak
Guten Abend Freunde und Kameraden, ein ganz besonderen Gruß an Dich Patrick, und Deine Gattin Lynn!
Ich hoffe Ihr versteht mein schlechtes Englisch
Wir sind heute zu diesem Traditionshaus, dem Geburtshaus des ersten Deutschen Auswanderers nach Amerika "Franz Daniel Pastorius", gekommen um den stellv. KDR PSB 38th Major Patrick Sedlak in einem würdigen Rahmen zu verabschieden. Patrick hat eine neue Aufgabe in einer anderen Stadt (ich glaube Kaiserslautern) in Deutschland. Wir wollen die gemeinsame Zeit die wir bei gemeinsamen Veranstaltungen der RK und dem PSB verbracht haben nicht vergessen. Zwei Beispiele zur Erinnerung. denken wir nur an den Bayerischen Abend anlässlich von "Hail and Farewell" letzter Woche im Schützenhaus, oder im letzten Jahr der Kirchweihfestzug in Sommerhausen, wo wir im Gasthaus Anker so manchen Bacchus trunken und einen schönen Abend hatten. Es tut uns leid das Du gehen musst, Patrick! Diese kleine Flasche Wein ist für Dich und Deine Frau Lynn. Wenn Ihr eine Zeit lang den Wein trinkt, und vielleicht später wenn Ihr eine Zeit lang zur Flasche schaut sind Eure Freunde aus Sommerhausen in eurem Gedächtnis. Wir wünschen Dir Patrick und Deiner Frau Lynn "Viel Glück" und besonders für Dich eine baldige Beförderung zum Oberstleutnant.
Zusammenfassung zur Verabschiedung von stellv. Kdr Major Patrick Sedlak der Partnerschaftseinheit PSB 38 Auch einem Major "schlägt" einmal die Stunde und er wird aus seinem vertrautem Umfeld hinausbefohlen. Zwei Wochen nach der gelungenen Verabschiedung- und Begrüßungsfeier "Hail and Farewell" im Schützenhaus von Sommerhausen, musste man nun auch den stellv. Bataillonskommandeur Major Patrick Sedlak verabschieden. Dies wurde im Winzerhof Artur Steinmann in gelungener Weise durchgeführt, der Winzerhof Artur Steinmann wurde nicht ohne Grund gewählt, da dieses Haus das Geburtshaus des ersten Deutschen Auswanderers nach Amerika Franz Daniel Pastorius ist, hat es auch einen besonderen Bezug zu den Amerikanischen Freunden der Partnerschaftseinheit aus Giebelstadt weit über 30 Gäste waren gerne gekommen um dieser Veranstaltung beizuwohnen. Da Major Sedlack ein Weinliebhaber ist, überreichte Eric Baum ihn einen 3 Liter Bocksbeutel mit schmackhaften Inhalt und erinnerte in einer kurzen Ansprache an die gemeinsamen Aktivitäten und unvergessenen Erlebnisse mit den Sommerhäuser Reservisten. Für die Zukunft wünschte er den baldigen Oberstleutnant und seiner Frau Lynn "Good Luck" und bedankte sich für sein Engagement für die Partnerschaft zwischen den Sommerhäuser Reservisten und seiner Einheit. Die anschließende Kellerführung mit Fassweinprobe war für die anwesenden Gäste ein besonderes Erlebnis, sogar "Fort Knox", Steinmanns Schatzkammer, (hier sind die alten und besonderen Weine des Weingutes eingelagert) öffnete die Pforte. Beim gemeinsamen Abendessen im Vereinslokal der Reservisten von Sommerhausen im Gasthaus Anker wurde Vergangenes wieder hervorgeholt und man schwelgte in Erinnerungen. Major Sedlak ließ es sich nicht nehmen und überreichte den Freunden aus Sommerhausen als Erinnerungsgabe das Bataillonsabzeichen der Einheit als Andenken, für das Vereinszimmer. Nach der Bekanntschaft mit dem großen "Schultheiß 5 Liter Krug", der öfters als Abschiedsgruß die Runde machte und die amerikanischen Freunde immer wieder ins Staunen brachte, das man in Sommerhausen aus solch "großen Gläsern" trinkt, genoss man den restlichen Abend gemeinsam und ließ ihn in kameradschaftlicher Runde ausklingen.
Samstag 21. Juni 1997: Ehrung und Verabschiedung von US-Soldaten
Gemeinsames Abendessen mit Auszeichnungen im Gasthaus Anker Einer Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen, anlässlich Ehrungen und Verabschiedung von verdienten Soldaten des PSB 38th, in unserem Vereinslokal stand auf dem Programm. Für die Vertreter der RK, war es wieder einmal eine Veranstaltung an der man die amerikanische Art "Auszuzeichnen und Ehrungen" auszusprechen kennen lernen durfte. 1Lt Nelms und 1Lt Eames wurden jeweils für Ihre hervorragende Arbeit im Einsatz in Tuzla (Bosnien) und Giebelstadt durch Ihren KDR LTC Cournier mit einer Urkunde und einer Erinnerungstafel ausgezeichnet. Hierzu wurde eigens 1Lt Nelms aus dem Einsatzgebiet zurückkommandiert. Schließlich ließ es sich der KDR nicht nehmen, seinen stellv. Major Patrick Sedlak in diesem Kreis nochmals persönlich zu Danken, und Ihn zusammen mit seiner Gattin Lynn zu verabschieden. Nach dem offiziellen Teil hatten die "3 Vertreter der Reservistenkameradschaft" Gelegenheit dem KDR und seinen Stellvertreter etwas über die "Gebräuche, Sitten und Ritten" beim "Maßbier" trinken beizubringen.
Freitag 27. Juni 1997: ORG-DAY in Giebelstadt
Unsere Partnerschaftseinheit das 38th Personnel Service Bataillon ist mit seinen Kompanien in Formation angetreten, als Vertreter der Reservistenkameradschaft Sommerhausen, haben sich Lutz Krautheim, Günter Vogel, Eric Baum, Horst Guse und Christin Vollrath mit eingereiht. Heute ist nicht nur ORG-DAY, sonder es werden auch die im April geschossenen Schützenschnüre, sowie die amerikanischen Schießabzeichen feierlich ausgehändigt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberstleutnant Sörgel Leiter Verbindungskommando Bayreuth, treten die treffsicheren US-Schützen in Formation vor OTL Sörgel und dieser händigt den Soldaten, mit Unterstützung des FwRes Hfw Lehner aus Veitshöchheim, persönlich die errungene Schützenschnur jeweils aus. Als nächstes durften dann die Reservisten vor die Front treten um die von Ihnen errungene Auszeichnung an die Brust geheftet zu bekommen Horst Guse, Günter Vogel, Eric Baum und Jürgen Herold können nun das Goldene Schießabzeichen für Gewehrgranate "Expert Grenate" an ihrer Uniform tragen.
Zum Ende der Auszeichnungen übergab Eric Baum den Freunden aus Giebelstadt als Dankeschön eine kleine Vitrine mit den Metalldienstgradabzeichen der Bundeswehr. Nun konnte der sportliche Teil des Org-Day’s beginnen, und man begab sich zu den verschiedenen Wettkampfplätzen, die Partner auf die Matten und da die Reservisten keine brauchbare Mannschaft für Basketball aufstellen konnten ins "Bierzelt" wo sie dann ausharrten bis die Verstärkung am Mittag eintraf. Leider traf mit der Verstärkung auch das Regenwetter ein das bis zu dem von allen erwartete Fußballspiel anhielt. In der Folgezeit nach dem Mittagessen beteiligten sich noch ein Reservist beim Tauziehen und die Kinder beim Wasserballon werfen. Nach ein paar kleinen wetterbedingten Unstimmigkeiten ob gespielt wird oder nicht, war es dann soweit, als der Schiedsrichter Bernd Geißendörfer den Platz geprüft hatte und freigab machte man sich zum Fußballspiel bereit, Stefan Dusel Neumitglied der RK genannt "Duddl" (von Buddl) steht im Tor, wie sich im laufe des Spieles herausstellt wird er in Winterhausen nicht umsonst die "Katze im Tor" genannt, als Bollwerk in der Verteidigung steht ein Aggressiver Eric Baum und Oltimer Hermann Hecht als letzte Hürde vor dem Tor, als Arbeiter und Kämpfer stehen vor der vorletzten Instanz Werner Fuchs und die Junioren Michael Baum, Horst’s Neffe Tobias Engert aus Teilheim und ein Sprintfreudiger Frank Lindner, mit ihrem alles umspielenden Sturm Christian Vollrath, Ralf Hecht, Heiko Krautheim und Armin Schaller hat die Mannschaft der Reservisten das große Los gezogen. Nach zwei kurzen Halbzeiten von je 15 Minuten gewann die RK-Sommerhausen das Spiel mit 2:0. Als Tip für das nächste Jahr wurde unseren Freunden ans Herz gelegt doch auch in der Halbzeit statt den Kopf hängen zu lassen, sich von dem "Betreuer" Leo Vollrath den Fuchsstädter Zaubertrank "Wolfsmilch" einflößen zu lassen um die nötige Sprint und Spurtkraft zu erhalten. Nach dem Siegesfoto und dem Duschen sah man sich noch verschiedene Endspiele an, bevor es zur Preisverleihung ging. Die Reservisten können nun den wieder gewonnen Fußballpokal für ein Jahr in die Vitrine beim Vereinswirt stellen. Ihren Sieg feierte die Mannschaft mit Ihrer Fan-Gemeinde beim Vorstand in der Garage, mit reichlich flüssiger und fester Nahrung.
An Sommerhausen, den 06.03.1997
VBK 67 -Unterfranken / Oberfranken
-Kommandeur-
über Bezirksgeschäftsstelle des VdRBw
Betr.: Genehmigung einer dienstlichen Veranstaltung
Teilnahme am Oganizational Day der PSB 38th in Kitzingen
Für diese Veranstaltung, am 27.06.1997 meldet die Reservistenkameradschaft Sommerhausen folgende Teilnehmer:
OSFw dR Wolfgang Baum, Hfw dR Eric Baum, SU dR Heinrich Schwarz, SG dR Werner Fuchs, SG dR Frank Lindner, HG dR Günter Vogel, HG dR Christian Vollrath, OG dR Benkert Peter, OG dR Horst Guse, OG dR Hermann Hecht, OG dR Kistner Thomas, OG dR Armin Schaller, OG dR Vogel Reinhold, OG dR Leo Vollrath, G dR Heiko Krautheim
Da diese Veranstaltung an einem normalen Arbeitstag ist, bitten wir noch um 2 Zuziehungen ohne Namen da am Nachmittag noch Kameraden zu dieser Veranstaltung kommen werden.
Für das 10 jährige Vereinsjubiläum, das die Reservistenkameradschaft im September 1997 feiert , würde diese dienstliche Veranstaltung gut in unser Jahresprogramm passen.
Ort und Tag der Durchführung: 27.06.97 Kitzingen US-Kaserne
Zeitraum: 900 - 1800 Uhr
Materialanforderung: wird nicht benötigt
Verpflegung: wird nicht benötigt (US)
Leitung: OStFw dR Baum Wolfgang / Hfw dR Baum Eric
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen
Baum Eric Hfw dR
Anlage
Einladung zum ORG-DAY
Freitag - Sonntag 18. - 20. Juli 1997: Öffentlichkeitsarbeit
Der Freitag fing schon mit Regen an, so das man die Musik für den Abend absagte, ein paar Schoppenfetzer ließen es sich jedoch nicht nehmen sich das Regenwetter mit Wein zu versüßen. Der Samstag fing so an wie der Freitag aufhörte, kurz entschlossen wurde der vordere und hintere Hof des Weingutes mit Planen überdacht, was sich lohnte wie man später feststellte. Auch am diesjährigen 10. Hofschoppenfest Samstag konnte man nicht dem Konzert der "Big Red One -Band" lauschen. Trotz hohem Besuch des Bundespräsidenten und seiner Gattin zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Mukoviszidose erkrankter Kinder regnete es am Samstag immer mal wieder. Die Versteigerung von Bildern von Unterfränkischen Künstlern im Hof bescherte Artur Steinmann viel Erfolg an diesem Abend wurden für rund 40000,-DM Bilder verkauft. Was sich auch für die Reservistenkameradschaft positiv auswirkte. Der Sonntag brachte aber dann den erwünschten Erfolg und somit können beide Veranstalter beruhigt für das nächste Fest Planen. An dieser Stelle sei allen Kameraden, deren Frauen und Angehörigen für die tatkräftige nicht immer leichte Unterstützung gedankt.
Samstag 26. Juli: Sporttag mit den US-Partnern aus Giebelstadt
Bereits um 800 Uhr am Morgen trafen sich die Sportler am Schwimmbad in Giebelstadt, leider wurde der Schlüssel erst um 900 Uhr geliefert, so das man sich die Zeit bereits mit 15 kg Steinwerfen vertrieb. Aber dann war es soweit, 5 "Baywatcher" (Rettungsschwimmer) sorgten sich für die insgesamt 13 Schwimmer des PSB 38th. Unsere Teilnehmer Heiko Krautheim, Tobias Engert nebst Freund und Michael Baum versetzten die US-Teilnehmer ins staunen. Den restlichen Sporttag verbrachte man dann in Sommerhausen auf dem Sportplatz, wo man dann Weitsprung, Kugelstoßen und 100m Lauf durchführte. Beim Anschließenden "BBQ" und frischer Wolfsmilch konnte man wieder zu Kräften kommen um gemeinsam mit den Kindern Fußball und andere Spiele spielen konnte. Es war wieder mal ein schöner Nachmittag, der auf einer Terrasse seinen Ausklang fand.
Dienstag 29. Juli 1997: Vorstandssitzung
An dieser Sitzung nahm auch der Schirmherr des Jubiläumsfeste OTL Tremml teil, man sprach nochmals das anstehende Fest durch, und man plante den Festablauf auf die Minute genau. Da die Rückmeldungen der angeschriebenen, auswärtigen Vereine noch recht dürftig war, bat man OTL Tremml noch mal in der Kreis- bzw. Bezirksgeschäftsstelle vorzusprechen. Auch wurde überlegt ob man eine zweite Festkapelle für den Festzug besorgen sollte, dies macht man aber von der Teilnehmeranzahl (bis 300 eine) abhängig. Wenn würde man es mit der Musikkapelle aus Winterhausen probieren. Vorstand Werner Fuchs fragte an, ob man nicht anlässlich dieses Festes Beförderungen im Mannschaftskreis vornehmen könne. OTL Tremml erörterte die Problematik, und kam zu dem Schluss das man sich wenig Hoffnung machen sollte.
Freitag 1. August 1997: Vereinschronik
Es ist geschafft, die ersten 10 Jahre der Reservistenkameradschaft sind dokumentiert. Die bis zu diesem Zeitpunkt angefertigten Beiträge stammen hauptsächlich von dem Schriftführer des Reservistenvereines SGefr. d.R. Frank Lindner, und teilweise von OSFw d.R. Wolfgang und Hfw d.R. Eric Baum. Das Bildmaterial ist aus der Sammlung von Hfw d.R. Eric Baum; der auch diese Vereinschronik in dieser Art zusammengestellt hat.