02.01.2007: Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein / Netzwerk BürgerkraftwerkeUmfrage PV – Bürgerkraftwerke im BGL - Angaben aus Laufen.
Weitere Informationen unter http://www.buergerkraftwerke.de/.
19.11.2005: Anlagenbau für die den Abschnitt IV ist abgeschlossenAufgrund der nocheinmal vertätkten Nachfrage wurde der Anmeldeschluss für Gesellschafter am Abschnitt IV verlängert. Wie bereits bei den Abschnitten davor war die Mindestbeteiligung bei 1000 € und dann weiter mit Steigerungen von jeweils 500 € möglich. Es haben sich 37 Anteilseigener mit einer Gesamtbeteiligungssumme von 71.000 € zusammengefunden und den Bau der bisher größten Anlage ermöglicht. Auch diesmal haben wir uns auch wieder für ein deutsches Fabrikat entschieden. Gerade auch durch die Erfahrungsberichte mit den Billigmodulen aus dem asiatischen Niedriglohnländern und der etwas komplizierten Gewährleistung war es uns wichtig direkte Ansprechpartner für Garantieleistungen zu haben. Mit Solarworld haben wir einen kompetenten Lieferanten gewinnen können, mit dem unsere Elektromeister in Laufen (Schuhböck) und Leobendorf (Huber) zusammen arbeiten. Die Leisungsdaten sind im Projektblatt des Abschnittes 4 eingestellt. 19.04.2005: Jahreshauptversammlung der SolarRegioLaufen in DorfenUm 18.00 Uhr trafen sich viele Interessierte Gesellschafter bei Anton Rudholzer am Röderberg. Hier konnten sich die Solarfreunde über eine weitere Form der regenerativen Energiegewinnung informieren und interessante Details über den Anlagenbau und die Betriebsbedingungen kennen lernen. Mit einer halben Stunde Verspätung trafen dann die Teilnehmer an der Infoveranstaltung im Gasthaus Rudholzer in Dorfen ein. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer Gedenkminute an Alrun Scharbert, eine Mitbegründerin allererster Stunde, die im vergangenen Jahr leider von uns ging. Im Bericht ging Eberherr auf die wirtschaftlichen Grunddaten und die erzielten Erträge der drei Anlagen ein. Im Anschluss wurde beschlossen für die Abschnitte jeweils 3,25% der Gesellschaftereinlage zu entnehmen. Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, die Vorstandswahlen des Abschnittes I ein Jahr zu verschieben und die Wahlen für den Abschnitt III um ein Jahr vorzuverlegen. 2006 werden dann für alle vier Abschnitte gleichzeitig die Vorstandswahlen stattfinden können. Tagesordnung: Die Vorstandschaft freute sich über die rege Teilnahme und die
intensiv geführten Diskussionen an der Jahreshauptversammlung 31.12.2003: Vorgezogene Jahresabrechnung der Thüga AG Anfang DezemberAm 04. Dezember flatterten die Jahresabrechnungen für unsere drei Abschnitte ins Haus. Dies ist sicherlich mit der Übernahme durch die E.ON Bayern zu erklären. Trotz dieser kürzeren Betriebszeit wurde in 2003 in allen drei Abschnitten ein Rekordergebnis erzielt. Mit jeweils über 13 000 kw/h bei den Anlagen 1 und 2 können wir als Gesellschafter sehr zufrieden sein. Das Ergebnis von 2002, das als fast unschlagbar eingestuft worden war, wurde deutlich übertroffen. Die Anlage 2 mit einer Nennleistung von 12,73 kw/p erzielte 13 635 Kilowattstunden Strom vom 01.01.2003 bis zum 04.12.2003. Dies ist gleichzeitig unser Spitzenergebnis mit 1071,1 erzielten Kilowattstunden Wechselstrom je installiertem Kilowatt Modulfläche. Da der Dezember ein eher schwacher Monat gilt, wäre dieses Ergebnis bei einer späteren Ablesung nur noch geringfügig besser geworden. Etwas schwächer schnitt der Abschnitt I ab. Die erzielten 12 931 kw/h verfehlten die 13 000er-Marke nur knapp. Diese konnte jedoch bei unserer eigenen Ablesung am Jahresende auch deutlich übertroffen werden. Mit 1015,8 erzielten Kilowattstunden Wechselstrom je installiertem Kilowatt Modulfläche können wir auch hie hochzufrieden sein. Die Kalkulationsbasis waren ja 850 bis 900 Kilowattstunden je KW-Modulfläche. 20.11.2003: Stromeinspeisevertrag mit der Thüga wird angenommen.In langen Verhandlungen zwischen dem Bund-Naturschutz und unserem Energieversorger Thüga AG konnte nun ein tragfähiger Kompromiss erzielt werden. Winfried Köpnick und Wolfgang Fieweger handelten den Vertrag für uns Bürgersolarkraftwerksbetreiber und auch für alle privaten Kraftwerksbetreiber aus. Die SolarRegio Laufen hat für alle Anlagenabschnitte die Verträge unterzeichnet. 11.11.2003: Der Abschnitt III ist am öffentlichen NetzNach einigen Verzögerungen durch Lieferschwierigkeiter der Herstellerfirma konnte nun der Abschnitt III endlich an das öffentliche Netz angeschlossen werden. Mit einem Zählerstand von 000 004 kw/h wurde der Zähler von der Thüga AG eingebaut und in Betrieb genommen. 17.09.2003: Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt III GbR“Zur Gründungsversammlung für den Abschnitt III Waren lediglich 12 der 30 Gesellschafter in das Gasthaus Leobendorf gekommen. Acht weitere Gesellschafter hatten sich entschuldigt. Zu Beginn der Versammlung begrüßte der Gründungsvorstand die anwesenden Gesellschafter. Manfred Burr stellte fest, dass form- und fristgerecht eingeladen worden war und die Versammlung beschlussfähig sei. Nachdem keine Einwendungen gegen die Tagesordnung vorgebracht wurden. berichtete Robert Eberherr über den momentanen Stand des Baufortschrittes. Leider musste der Anlagenbau wesentlich nach hinten verschoben werden. Die Lieferfirma, die bei Angebotserstellung noch von etwa 3 bis 4 Wochen Lieferzeit ausgegangen war, wird nun erst in der ersten Oktoberwoche liefern können. Eine unerwartet hohe Nachfrage für die bestellte Modulart führte zu Verzögerungen bei der Auslieferung durch die Hersteller und Zwischenhändler. Der Zeitpunkt für die Montage wird in der lokalen Presse mitgeteilt, Helfer für den Anlagenaufbau sin willkommen. Der Angebotspreis wurde mit Eigenleistung kalkuliert. Im Anschluss stellte Eberherr die technischen Daten der 9,90 KW/p großen Anlage mit polykristallinen Modulen vor und beantwortete Fragen zu dem Modultyp und den Wechselrichtern. Unterstützt wurde er dabei von Albert Schuhböck, und den Hubers, den ausführenden Elektrikern. Zum Ende der Fragerunde stellte Robert Eberherr fest, dass der Grundungsvorstand seine Arbeit erledigt hat und es nun an der Zeit ist, einen gewählten Vorstand zu bestimmen. Frau Alrun Scharbert übernehm das Amt des Wahlvorstandes und Albert Schuhböck das des Schriftführers. Manfred Burr stellte den Antrag, dass auch Personen die nicht Gesellschafter sind, wählbar sein sollen. Diesen Antrag stellte Frau Scharbert zur Abstimmung und er wurde einstimmig angenommen. Frau Scharbert fragte die Gesellschafter ob Einwendungen gegen eine offene Wahl vorhaden wären, was die Versammlung einstimmig mit nein beantwortete Die Positionen des Vorstandsvorsitzenden und der Stellvertreter kamen einzeln zur Wahl. Es wurde jeweils nur ein Vorschlag gefunden. Als Vorstandsvorsitzender wurde Robert Eberherr mit 12 Stimmen gewählt, die Stellvertreter erhielten jeweils 11 Stimmen bei je einer Enthaltung. Die gewählten Vorstände bedankten sich für das Vertrauen und der neugewählte Vorsitzende stellte den letzten Tagesordnungspunkt, die Aussprache, zur Diskussion. Es gab noch einige Wortmeldungen zu der bereits geplanten 4. Anlage im Jahr 2004, die möglicherweise auf dem neuen Bauhof entstehen soll. Hier informierte Frau Agnes Thanbichler, dass es noch nicht gesichert ist, wann der Bauhof so weit fertig gestellt sein wird, dass das Dach genutzt werden kann. Ein weiterer Diskussionpunkt war die Öffentlichkeitsarbeit zu dem Thema, die nach meinung einiger Gesellschafter zu kurz kommt. Hier wurde das Beispiel Mitterfeldens angeführt, das auch beim nächsten Punkt, der Finanzierung künftiger Anlagen diskutiert wurde. Während der Diskussion stellte Eberherr klar, dass er gerne auch die Planung weiterer Anlagen übernehmen wird, dies jedoch nur mit den bisher praktizierten Finanzierungsmodellen. Eine sehr kleine Stückelung der Anteile bedeutet einen erheblichen Mehraufwand bei der Verwaltung und das sein ehrenamtlich nicht mehr zu leisten. Jedoch ist jeder, so Eberherr, aufgerufen, seine Ideen umzusetzen uns selbst einmal die Planung und Durchführung eines Abschnittes zu übernehmen. Eberherr sagte, das macht mir nichts aus, im Gegenteil ich fände es auch mal sehr schön Anteile zu halten und andere die anfallende Arbeit erledigen zu lassen. Nachdem keine weiteren Fragen gestellt wurden, bedante sich der Vorstand und leitete zum geselligen Teil über.In gemütlicher Runde saß man noch einige Zeit beisammen und diskutierte über Anlagentypen, Finanzierungsmöglichkeiten,weitere geeignete Dachflächen und über die Erfahrungen mit den bisherigen und den privat gebauten Anlagen. 14.10.2002: Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt II GbR“Zur Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt II GbR“ hatten sich 19 der 29 stimmberechtigten Anteilseigner im Café Steinbach eingefunden, drei weitere waren entschuldigt. Dazu eingeladen hatten die Initiatoren des zweiten Abschnittes, aus der Agenda21 in Laufen Gruppe Energie und Klimaschutz Agnes Thannbichler, Manfred Burr und Robert Eberherr. Eberherr stellte fest, dass zur Gesellschafterversammlung form und fristgerecht eingeladen wurde. Den Gesellschaftern war mit der Einladung ein Änderungsantrag zum bisherigen Entwurf des Gesellschaftervertrages zugegangen und die Initiatoren legten weitere Entwürfe des Gesellschaftervertrages aus. Dann wurde von den Gesellschaftern Einverständnis mit der Tagesordnung bekundet. Als 1. Tagesordnungspunkt erläuterte Elektrikermeister Albert
Schuhböck die verschiedenen Anlagenvarianten mit unterschiedlichen
Größen und Materialien. Er konnte als größtes
Projekt eine Anlage mit etwa 220 qm Größe erklären,
die mit 4 oder 8 Wechselrichtern betrieben wird und zum Beispiel das
gesamte Hauptschuldach einnehmen würde. Die Leistung und das Material
der Anlage (Dünnschichtmodule) sind mit der Anlage auf der Grundschule
vergleichbar und hat eine sehr kurze Energierücklaufzeit. Als Alternative
wäre eine kleine Variante mit knapp über 5 kw/p möglich,
die jedoch schon in der Anschaffung mit etwa 500 € je kw über
der größeren Anlage läge. Nach seinen Ausführungen
konnte er noch mehrere Fragen der Anteilseigner beantworten. Bei einer Informationsveranstaltung, zu der auch einige der bereits
eingeschriebenen Gesellschaftern kamen, wurde beschlossen, den 30. September
als Stichtag für den letztmöglichen Beitritt zum Abschnitt
II festzulegen und dieser Stichtag wurde in der Regionalpresse auch
veröffentlicht. Das unerwartete geschah und es zeichneten noch
mehr als 20 Interessenten in den letzten 4 Tagen die Beitrittsvereinbarung
. So kam es, dass nun das Kapital (Einlagen und Kredit) für eine
große Anlage zur Verfügung stehen. An der Problematik Baumbestand an der Hauptschule entzündete
sich anschließend eine rege Diskussion. Besonders Franz Eder und
Walter Joswig gaben zu bedenken, dass auch die Bäume wichtige Solarenergiespeicher
sind und an der Hauptschule sehr schöner und schützenswerter
Baumbestand wäre. Eberherr bestätigte dies und wandte ein,
dass im Rahmen der Pausehofneugestaltung und der Neugliederung der Schulanlage
ein Gesamtplan erstellt würde, mit dem man dann entsprechende weitere
Informationen zur Beschattung haben wird. Eberherr informierte, dass
bereit durch Herrn Dr. Joosef Heringer die Bäume in Augenschein
genommen wurden und es gäbe einige der Bäume, die Windbruchgefährdet
und zum Teil auch bakterieninfiziert wären. Um diese Bäume
wäre es nicht schade, die müsse man in absehbarer Zeit entfernen.
Darunter befindet sich auch die Roteiche im westlichen Teil des Pausehofes
und eine dreistämmige Eiche sowie der Zuckerahorn im südlichen
Bereich. Die anderen kräftigen und gesunden Eichen im westlichen
Bereich könnten frühestens in 10 bis 15 Jahren ein Problem
für den Abschnitt darstellen, wenn die entsprechende Höhe
erreicht wäre. Eine Entscheidung muss hierzu jedoch die Verwaltung
treffen, die Mitwirkung bei der Baumbegutachtung wurde der SolarRegio
Laufen vom Geschäftsleitenden Beamten der Stadt Laufen, Herrn Niedermeier,
zugesagt. Im Tagesordnungspunkt 4 wurde über die Anlagenversion abgestimmt. Eberherr stellte nochmals kurz die drei möglichen Größen- und Bauvarianten vor. Dabei entschied eine sehr große Mehrheit, die größtmögliche Kollektorfläche zu bauen und diese möglichst in einem Gesamtbauabschnitt. Dafür soll der beantragte Kredit in vollem Umfang in Anspruch genommen werden. Die dazu nötige Änderung des Gesellschaftervertrages wurde nach kurzer Diskussion und mit einem Änderungswunsch von Herrn Joswig einstimmig verabschiedet. Zuletzt bedankte sich Robert Eberherr im Namen der neugewählten Vorstandschaft für den Vertrauensvorschuss und wies darauf hin, dass jeder Gesellschafter einen neuen, geänderten Gesellschaftervertrag zugesandt bekommt. Mit dem zweiten Abschnitt wird in Laufen eine Fläche von weit über 400 qm oder 25,5 kw/p als Bürgerstromkraftwerk betrieben und man ist dem Ziel der Agenda21 Gruppe Energie und Klimaschutz, je Einwohner 5 Watt Sonnenstromanlage als Bürgeranlage zu installieren einen großen Schritt näher gekommen. Weiter informierte er, dass der Abschnitt 1 die 13000 kw Ertrag bald überschreiten wird. Das Erste Betriebsjahr wird die Erwartungen bei weitem übertreffen. 08.10.2002: 1. Gesellschafterversammlung der SolarRegio Laufen Abschnitt IIam Montag, den 14. Oktober 2002 um 18.30 Uhr im Cafe Steinbach,Liebe Gesellschafter, Die Planungszeit ist schon fortgeschritten und wir haben ausreichend viele Mitgesellschafter gewinnen können. Wie auf den Veranstaltungen und auch in der Lokalpresse angekündigt beabsichtigten wir, den zweiten Abschnitt auf das Gymnasialdach zu bauen. Als weitere Alternative wurde ein Bau am Dach der Hauptschule in Erwägung gezogen, wenn das Dach des Gymnasiums weniger gut geeignet ist oder die Genehmigungszeit nicht unseren Anforderungen entsprechen sollte. Da kurz vor Ende der Zeichnungsfrist nicht einmal die Hälfte des benötigten Betrages zusammengekommen war, hatte sich der Vorstand entschlossen, den 100 000 – Dächer Kredit der KfW-Bank in Anspruch zu nehmen. Diesen Kredit haben wir für 5 kw/p beantragt. Dieser Kredit steht nun zur Verfügung. In der Versammlung sollen nun die Modalitäten des Anlagenbaus besprochen werden. 06.12.2001: Der 1. Abschnitt auf dem Grundschuldach in Laufen ist am öffentlichen Netz Nachdem am 22. Juni 2001 die Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts
gegründet wurde und am 23.07.2001 von den bis dahin 26 eingetragenen
Gesellschaftern ein Vorstand gewählt worden war, konnten bis zum
15. August insgesamt 38 Gesellschafter begeistert werden. Die Gesellschafter
brachten ein Kapital von 85 000 Euro in die SolarRegioLaufen ein. Überblick zum 1. Abschnitt der BürgersolaranlageStandort: Auf dem sanierten Dach der Grundschule Laufen an der Kohlhaasstraße.
Zeitlicher Ablauf:November 2000 gedankliche Planung auf Anregung von
Pfarrer Simon Eibl, für das Dach des Laufener Pfarrheimes. Der garantierte Vergütungssatz von 99 Pfennigen je KWh gilt ab
01.01.2002 für 20 Kalenderjahre. Die Vorstandschaft 14.06.2001: Zinsen von der Sonne – Auftaktveranstaltung für eine Bürgersolaranlage in LaufenInformationsveranstaltung der Agenda 21 in Laufen und Gründungsversammlung
der SolarRegioLaufen GbR am Freitag den 22.06.2001 um 19.30 Uhr im Saal
des Gasthauses Greimel (1. OG) Hier erfahren Sie genaueres zur Rendite, den verschiedenen Finanzierungsmodellen und grundlegende Informationen zur Photovoltaikenergie Dieser Informationsteil wird Ihnen von der „Arbeitsgruppe Energie und Umwelt der Agenda 21 in Laufen“ präsentiert. Es konnten die Herren Dipl.Ing. Peter Rubeck und Norbert Höhn. für die Vorträge gewonnen werden Im Anschluss an die Informationsveranstaltung findet die offizielle
Gründungsversammlung der SolarRegioLaufen GbR statt, bei der alle
interessierten Bürger bereits Mitgesellschafter werden und der
GbR beitreten können |