02.01.2007: Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein / Netzwerk Bürgerkraftwerke

Umfrage PV – Bürgerkraftwerke im BGL - Angaben aus Laufen.

Ort Standort:
Leistung kWp
Ø Ertrag pro kWp/a
In Betrieb seit
Art
Zahl der Investoren
Grundschule
12,7
11875
19.11.2001
Dünnschicht
39 Gesellschafter
Hauptschule
12,7
11790
02.12.2002
Dünnschicht
28 Gesellschafter
Moosham Fa.
Transporte Schauer
9,9
9775
11.11.2003
Polykristallin
30 Gesellschafter
Neuer Bauhof
15
13500
02.12.2005
Polykristallin
36 Gesellschafter

Weitere Informationen unter http://www.buergerkraftwerke.de/.

 

19.11.2005: Anlagenbau für die den Abschnitt IV ist abgeschlossen

Aufgrund der nocheinmal vertätkten Nachfrage wurde der Anmeldeschluss für Gesellschafter am Abschnitt IV verlängert. Wie bereits bei den Abschnitten davor war die Mindestbeteiligung bei 1000 € und dann weiter mit Steigerungen von jeweils 500 € möglich. Es haben sich 37 Anteilseigener mit einer Gesamtbeteiligungssumme von 71.000 € zusammengefunden und den Bau der bisher größten Anlage ermöglicht.

Auch diesmal haben wir uns auch wieder für ein deutsches Fabrikat entschieden. Gerade auch durch die Erfahrungsberichte mit den Billigmodulen aus dem asiatischen Niedriglohnländern und der etwas komplizierten Gewährleistung war es uns wichtig direkte Ansprechpartner für Garantieleistungen zu haben.

Mit Solarworld haben wir einen kompetenten Lieferanten gewinnen können, mit dem unsere Elektromeister in Laufen (Schuhböck) und Leobendorf (Huber) zusammen arbeiten.

Die Leisungsdaten sind im Projektblatt des Abschnittes 4 eingestellt.

19.04.2005: Jahreshauptversammlung der SolarRegioLaufen in Dorfen

Um 18.00 Uhr trafen sich viele Interessierte Gesellschafter bei Anton Rudholzer am Röderberg. Hier konnten sich die Solarfreunde über eine weitere Form der regenerativen Energiegewinnung informieren und interessante Details über den Anlagenbau und die Betriebsbedingungen kennen lernen.

Mit einer halben Stunde Verspätung trafen dann die Teilnehmer an der Infoveranstaltung im Gasthaus Rudholzer in Dorfen ein. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer Gedenkminute an Alrun Scharbert, eine Mitbegründerin allererster Stunde, die im vergangenen Jahr leider von uns ging.

Im Bericht ging Eberherr auf die wirtschaftlichen Grunddaten und die erzielten Erträge der drei Anlagen ein. Im Anschluss wurde beschlossen für die Abschnitte jeweils 3,25% der Gesellschaftereinlage zu entnehmen. Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, die Vorstandswahlen des Abschnittes I ein Jahr zu verschieben und die Wahlen für den Abschnitt III um ein Jahr vorzuverlegen. 2006 werden dann für alle vier Abschnitte gleichzeitig die Vorstandswahlen stattfinden können.

Tagesordnung:
· Bericht des Vorsitzenden zum aktuellen Stand der Stromgewinnung
· Vorstellung der Anlagenergebnisse
· Beschluss zur Höhe der Auszahlung 2004 (für Abschnitt I, II & III )
· Ausblick auf den Abschnitt IV
· Freie Aussprache

Die Vorstandschaft freute sich über die rege Teilnahme und die intensiv geführten Diskussionen an der Jahreshauptversammlung

31.12.2003: Vorgezogene Jahresabrechnung der Thüga AG Anfang Dezember

Am 04. Dezember flatterten die Jahresabrechnungen für unsere drei Abschnitte ins Haus. Dies ist sicherlich mit der Übernahme durch die E.ON Bayern zu erklären. Trotz dieser kürzeren Betriebszeit wurde in 2003 in allen drei Abschnitten ein Rekordergebnis erzielt. Mit jeweils über 13 000 kw/h bei den Anlagen 1 und 2 können wir als Gesellschafter sehr zufrieden sein. Das Ergebnis von 2002, das als fast unschlagbar eingestuft worden war, wurde deutlich übertroffen. Die Anlage 2 mit einer Nennleistung von 12,73 kw/p erzielte 13 635 Kilowattstunden Strom vom 01.01.2003 bis zum 04.12.2003. Dies ist gleichzeitig unser Spitzenergebnis mit 1071,1 erzielten Kilowattstunden Wechselstrom je installiertem Kilowatt Modulfläche. Da der Dezember ein eher schwacher Monat gilt, wäre dieses Ergebnis bei einer späteren Ablesung nur noch geringfügig besser geworden.

Etwas schwächer schnitt der Abschnitt I ab. Die erzielten 12 931 kw/h verfehlten die 13 000er-Marke nur knapp. Diese konnte jedoch bei unserer eigenen Ablesung am Jahresende auch deutlich übertroffen werden. Mit 1015,8 erzielten Kilowattstunden Wechselstrom je installiertem Kilowatt Modulfläche können wir auch hie hochzufrieden sein. Die Kalkulationsbasis waren ja 850 bis 900 Kilowattstunden je KW-Modulfläche.

20.11.2003: Stromeinspeisevertrag mit der Thüga wird angenommen.

In langen Verhandlungen zwischen dem Bund-Naturschutz und unserem Energieversorger Thüga AG konnte nun ein tragfähiger Kompromiss erzielt werden. Winfried Köpnick und Wolfgang Fieweger handelten den Vertrag für uns Bürgersolarkraftwerksbetreiber und auch für alle privaten Kraftwerksbetreiber aus.

Die SolarRegio Laufen hat für alle Anlagenabschnitte die Verträge unterzeichnet.

11.11.2003: Der Abschnitt III ist am öffentlichen Netz

Nach einigen Verzögerungen durch Lieferschwierigkeiter der Herstellerfirma konnte nun der Abschnitt III endlich an das öffentliche Netz angeschlossen werden. Mit einem Zählerstand von 000 004 kw/h wurde der Zähler von der Thüga AG eingebaut und in Betrieb genommen.

17.09.2003: Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt III GbR“

Zur Gründungsversammlung für den Abschnitt III Waren lediglich 12 der 30 Gesellschafter in das Gasthaus Leobendorf gekommen. Acht weitere Gesellschafter hatten sich entschuldigt. Zu Beginn der Versammlung begrüßte der Gründungsvorstand die anwesenden Gesellschafter. Manfred Burr stellte fest, dass form- und fristgerecht eingeladen worden war und die Versammlung beschlussfähig sei.

Nachdem keine Einwendungen gegen die Tagesordnung vorgebracht wurden. berichtete Robert Eberherr über den momentanen Stand des Baufortschrittes. Leider musste der Anlagenbau wesentlich nach hinten verschoben werden. Die Lieferfirma, die bei Angebotserstellung noch von etwa 3 bis 4 Wochen Lieferzeit ausgegangen war, wird nun erst in der ersten Oktoberwoche liefern können. Eine unerwartet hohe Nachfrage für die bestellte Modulart führte zu Verzögerungen bei der Auslieferung durch die Hersteller und Zwischenhändler. Der Zeitpunkt für die Montage wird in der lokalen Presse mitgeteilt, Helfer für den Anlagenaufbau sin willkommen. Der Angebotspreis wurde mit Eigenleistung kalkuliert.

Im Anschluss stellte Eberherr die technischen Daten der 9,90 KW/p großen Anlage mit polykristallinen Modulen vor und beantwortete Fragen zu dem Modultyp und den Wechselrichtern. Unterstützt wurde er dabei von Albert Schuhböck, und den Hubers, den ausführenden Elektrikern. Zum Ende der Fragerunde stellte Robert Eberherr fest, dass der Grundungsvorstand seine Arbeit erledigt hat und es nun an der Zeit ist, einen gewählten Vorstand zu bestimmen. Frau Alrun Scharbert übernehm das Amt des Wahlvorstandes und Albert Schuhböck das des Schriftführers. Manfred Burr stellte den Antrag, dass auch Personen die nicht Gesellschafter sind, wählbar sein sollen. Diesen Antrag stellte Frau Scharbert zur Abstimmung und er wurde einstimmig angenommen. Frau Scharbert fragte die Gesellschafter ob Einwendungen gegen eine offene Wahl vorhaden wären, was die Versammlung einstimmig mit nein beantwortete Die Positionen des Vorstandsvorsitzenden und der Stellvertreter kamen einzeln zur Wahl. Es wurde jeweils nur ein Vorschlag gefunden. Als Vorstandsvorsitzender wurde Robert Eberherr mit 12 Stimmen gewählt, die Stellvertreter erhielten jeweils 11 Stimmen bei je einer Enthaltung.

Die gewählten Vorstände bedankten sich für das Vertrauen und der neugewählte Vorsitzende stellte den letzten Tagesordnungspunkt, die Aussprache, zur Diskussion. Es gab noch einige Wortmeldungen zu der bereits geplanten 4. Anlage im Jahr 2004, die möglicherweise auf dem neuen Bauhof entstehen soll. Hier informierte Frau Agnes Thanbichler, dass es noch nicht gesichert ist, wann der Bauhof so weit fertig gestellt sein wird, dass das Dach genutzt werden kann. Ein weiterer Diskussionpunkt war die Öffentlichkeitsarbeit zu dem Thema, die nach meinung einiger Gesellschafter zu kurz kommt. Hier wurde das Beispiel Mitterfeldens angeführt, das auch beim nächsten Punkt, der Finanzierung künftiger Anlagen diskutiert wurde. Während der Diskussion stellte Eberherr klar, dass er gerne auch die Planung weiterer Anlagen übernehmen wird, dies jedoch nur mit den bisher praktizierten Finanzierungsmodellen. Eine sehr kleine Stückelung der Anteile bedeutet einen erheblichen Mehraufwand bei der Verwaltung und das sein ehrenamtlich nicht mehr zu leisten. Jedoch ist jeder, so Eberherr, aufgerufen, seine Ideen umzusetzen uns selbst einmal die Planung und Durchführung eines Abschnittes zu übernehmen. Eberherr sagte, das macht mir nichts aus, im Gegenteil ich fände es auch mal sehr schön Anteile zu halten und andere die anfallende Arbeit erledigen zu lassen.

Nachdem keine weiteren Fragen gestellt wurden, bedante sich der Vorstand und leitete zum geselligen Teil über.In gemütlicher Runde saß man noch einige Zeit beisammen und diskutierte über Anlagentypen, Finanzierungsmöglichkeiten,weitere geeignete Dachflächen und über die Erfahrungen mit den bisherigen und den privat gebauten Anlagen.

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14.10.2002: Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt II GbR“

Zur Gründungsversammlung der „SolarRegio Laufen Abschnitt II GbR“ hatten sich 19 der 29 stimmberechtigten Anteilseigner im Café Steinbach eingefunden, drei weitere waren entschuldigt. Dazu eingeladen hatten die Initiatoren des zweiten Abschnittes, aus der Agenda21 in Laufen Gruppe Energie und Klimaschutz Agnes Thannbichler, Manfred Burr und Robert Eberherr. Eberherr stellte fest, dass zur Gesellschafterversammlung form und fristgerecht eingeladen wurde. Den Gesellschaftern war mit der Einladung ein Änderungsantrag zum bisherigen Entwurf des Gesellschaftervertrages zugegangen und die Initiatoren legten weitere Entwürfe des Gesellschaftervertrages aus. Dann wurde von den Gesellschaftern Einverständnis mit der Tagesordnung bekundet.

Als 1. Tagesordnungspunkt erläuterte Elektrikermeister Albert Schuhböck die verschiedenen Anlagenvarianten mit unterschiedlichen Größen und Materialien. Er konnte als größtes Projekt eine Anlage mit etwa 220 qm Größe erklären, die mit 4 oder 8 Wechselrichtern betrieben wird und zum Beispiel das gesamte Hauptschuldach einnehmen würde. Die Leistung und das Material der Anlage (Dünnschichtmodule) sind mit der Anlage auf der Grundschule vergleichbar und hat eine sehr kurze Energierücklaufzeit. Als Alternative wäre eine kleine Variante mit knapp über 5 kw/p möglich, die jedoch schon in der Anschaffung mit etwa 500 € je kw über der größeren Anlage läge. Nach seinen Ausführungen konnte er noch mehrere Fragen der Anteilseigner beantworten.
Robert Eberherr erläuterte anschließend die Situation in einem kurzen Sachstandsbericht. Es wurde sowohl bei der Stadt Laufen für das Hauptschuldach als auch beim Landratsamt Berchtesgadener Land für das Dach des Gymnasiums ein Antrag gestellt, das Dach nutzen zu dürfen. War man anfänglich von einer Größe von etwa 5 kw/p ausgegangen um den Abschnitt II zu verwirklichen, musste man die Erwartungen schnell zurückschrauben. Es fanden sich, trotz aktiver Öffentlichkeitsarbeit in der Lokalpresse, bei Agenda21-Veranstaltungen, im Pfarrbrief und bei anderen sich bietenden Gelegenheiten, nur sehr wenige Interessenten und die Initiatoren kamen überein, einen Kredit für den Bau von 5 kw/p aus dem 100000-Dächer-Programm der KfW in Anspruch zu nehmen und die Einlagen der Gesellschafter dazuzunehmen. Angebote kleinerer Anlagen waren einfach preislich nicht akzeptabel und zumeist deutlich über dem kw Preis des Abschnittes 1. So wollte man nun den Abschnitt II finanzieren.

Bei einer Informationsveranstaltung, zu der auch einige der bereits eingeschriebenen Gesellschaftern kamen, wurde beschlossen, den 30. September als Stichtag für den letztmöglichen Beitritt zum Abschnitt II festzulegen und dieser Stichtag wurde in der Regionalpresse auch veröffentlicht. Das unerwartete geschah und es zeichneten noch mehr als 20 Interessenten in den letzten 4 Tagen die Beitrittsvereinbarung . So kam es, dass nun das Kapital (Einlagen und Kredit) für eine große Anlage zur Verfügung stehen.
Eberherr erläuterte weiter, dass die ins Auge gefassten Dächer mit Herrn Elektrikermeister Albert Schuhböck eingehend begutachtet wurden. Es gibt bei beiden Dächern Problemstellungen mit möglicher Beschattung im Winterhalbjahr. Ein Rückschnitt oder Ersatz durch kleinwüchsigere Bäume würde hier die erforderliche Abhilfe schaffen. Ob dies nun möglich ist muss jedoch die jeweilige, zuständige Verwaltung entscheiden. Die Anträge wurden bzw. werden in den entsprechenden Gremien behandelt. Die Genehmigung für das Hauptschuldach wurde am 15.10.2002 erteilt, der entsprechende Antrag im Landkreis wird am 22.10.2002 behandelt. Manfred Burr ergänzte, dass natürlich entsprechende Ersatzpflanzungen vorgesehen würden, wenn der Sonnenstromanlage ein Baum weichen müsste.

An der Problematik Baumbestand an der Hauptschule entzündete sich anschließend eine rege Diskussion. Besonders Franz Eder und Walter Joswig gaben zu bedenken, dass auch die Bäume wichtige Solarenergiespeicher sind und an der Hauptschule sehr schöner und schützenswerter Baumbestand wäre. Eberherr bestätigte dies und wandte ein, dass im Rahmen der Pausehofneugestaltung und der Neugliederung der Schulanlage ein Gesamtplan erstellt würde, mit dem man dann entsprechende weitere Informationen zur Beschattung haben wird. Eberherr informierte, dass bereit durch Herrn Dr. Joosef Heringer die Bäume in Augenschein genommen wurden und es gäbe einige der Bäume, die Windbruchgefährdet und zum Teil auch bakterieninfiziert wären. Um diese Bäume wäre es nicht schade, die müsse man in absehbarer Zeit entfernen. Darunter befindet sich auch die Roteiche im westlichen Teil des Pausehofes und eine dreistämmige Eiche sowie der Zuckerahorn im südlichen Bereich. Die anderen kräftigen und gesunden Eichen im westlichen Bereich könnten frühestens in 10 bis 15 Jahren ein Problem für den Abschnitt darstellen, wenn die entsprechende Höhe erreicht wäre. Eine Entscheidung muss hierzu jedoch die Verwaltung treffen, die Mitwirkung bei der Baumbegutachtung wurde der SolarRegio Laufen vom Geschäftsleitenden Beamten der Stadt Laufen, Herrn Niedermeier, zugesagt.
Auch am Gymnasium gibt es ein Beschattungsproblem, der größere Nachteil besteht jedoch durch Brandschutzwände, die auch am Dach einen gewissen Abstand der Anlagenfläche erfordern und Felder zerreißen könnten. Genaueres hierzu ist jedoch noch nicht bekannt, da man erst mit einer positiven Entscheidung des Kreisausschusses weitere Planungsschritte vornehmen will.
Als dritter Tagesordnungspunkt wurden die Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand durchgeführt. Es wurden 5 Personen vorgeschlagen und dann wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Herr Josef Söldner aus dem eigens gegründeten Wahlvorstand, konnte als Vorstandsvorsitzenden wie schon im Abschnitt I Robert Eberherr verkünden und die Stellvertreter wurden Manfred Burr und Agnes Thannbichler. Damit haben beide Bauabschnitte die gleiche Vorstandschaft. Alle drei bejahten die Frage von Herrn Söldner, ob sie die Wahl annähmen und nahmen seine Gratulation entgegen.

Im Tagesordnungspunkt 4 wurde über die Anlagenversion abgestimmt. Eberherr stellte nochmals kurz die drei möglichen Größen- und Bauvarianten vor. Dabei entschied eine sehr große Mehrheit, die größtmögliche Kollektorfläche zu bauen und diese möglichst in einem Gesamtbauabschnitt. Dafür soll der beantragte Kredit in vollem Umfang in Anspruch genommen werden. Die dazu nötige Änderung des Gesellschaftervertrages wurde nach kurzer Diskussion und mit einem Änderungswunsch von Herrn Joswig einstimmig verabschiedet.

Zuletzt bedankte sich Robert Eberherr im Namen der neugewählten Vorstandschaft für den Vertrauensvorschuss und wies darauf hin, dass jeder Gesellschafter einen neuen, geänderten Gesellschaftervertrag zugesandt bekommt. Mit dem zweiten Abschnitt wird in Laufen eine Fläche von weit über 400 qm oder 25,5 kw/p als Bürgerstromkraftwerk betrieben und man ist dem Ziel der Agenda21 Gruppe Energie und Klimaschutz, je Einwohner 5 Watt Sonnenstromanlage als Bürgeranlage zu installieren einen großen Schritt näher gekommen. Weiter informierte er, dass der Abschnitt 1 die 13000 kw Ertrag bald überschreiten wird. Das Erste Betriebsjahr wird die Erwartungen bei weitem übertreffen.

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08.10.2002: 1. Gesellschafterversammlung der SolarRegio Laufen Abschnitt II

am Montag, den 14. Oktober 2002 um 18.30 Uhr im Cafe Steinbach,

Liebe Gesellschafter,

Die Planungszeit ist schon fortgeschritten und wir haben ausreichend viele Mitgesellschafter gewinnen können. Wie auf den Veranstaltungen und auch in der Lokalpresse angekündigt beabsichtigten wir, den zweiten Abschnitt auf das Gymnasialdach zu bauen. Als weitere Alternative wurde ein Bau am Dach der Hauptschule in Erwägung gezogen, wenn das Dach des Gymnasiums weniger gut geeignet ist oder die Genehmigungszeit nicht unseren Anforderungen entsprechen sollte.

Da kurz vor Ende der Zeichnungsfrist nicht einmal die Hälfte des benötigten Betrages zusammengekommen war, hatte sich der Vorstand entschlossen, den 100 000 – Dächer Kredit der KfW-Bank in Anspruch zu nehmen. Diesen Kredit haben wir für 5 kw/p beantragt.

Dieser Kredit steht nun zur Verfügung. In der Versammlung sollen nun die Modalitäten des Anlagenbaus besprochen werden.

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06.12.2001: Der 1. Abschnitt auf dem Grundschuldach in Laufen ist am öffentlichen Netz

Nachdem am 22. Juni 2001 die Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts gegründet wurde und am 23.07.2001 von den bis dahin 26 eingetragenen Gesellschaftern ein Vorstand gewählt worden war, konnten bis zum 15. August insgesamt 38 Gesellschafter begeistert werden. Die Gesellschafter brachten ein Kapital von 85 000 Euro in die SolarRegioLaufen ein.
Ende August wurde dann die Bestellung für die Module in Auftrag gegeben. Leider wurden diese erst Anfang November geliefert, obwohl vorher eine erheblich kürzere Lieferzeit in Aussicht gestellt worden war. In der Bauausschusssitzung am 13. November 2001 wurde die Anlage in ihren Ausmaßen dem Bauausschuss der Stadt Laufen, von Herrn Architekt Sax, vorgestellt.
Die Montage der Anlage erfolgt in Gemeinschaftsarbeit der Elektrofachbetriebe Schuhböck (ehemals Salomon), Huber, Volk und Gangl. Auch die Vorstandschaft der SolarRegioLaufen half tatkräftig beim Aufbau der Anlage mit.
Besonders zu erwähnen ist der Einsatz des Schulhausmeisters Heinz Eder, der in seiner Freizeit die ausgeliehene Drehleiter der Feuerwehr bediente und einige Stunden opferte, obwohl er kein Anteilseigner ist. Hierfür gilt ihm unser besonderer Dank

Überblick zum 1. Abschnitt der Bürgersolaranlage

Standort: Auf dem sanierten Dach der Grundschule Laufen an der Kohlhaasstraße.
Das Dach ist fast in Südrichtung ausgerichtet, konnte jedoch nicht optimal angestellt werden, da die bestehende Dachneigung eingehalten werden musste. Nach der Tabelle des Aktionsbündnisses "Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein" ergibt sich trotzdem eine Ausnutzung von 95%.

Zeitlicher Ablauf:

November 2000 gedankliche Planung auf Anregung von Pfarrer Simon Eibl, für das Dach des Laufener Pfarrheimes.
Februar 2001 plant der Gründungsvorstand die Verwirklichung einer Bürgeranlage auf Grundlage der Kirchanschöringer Anlage.
22. Februar 2001 Vortrag von Robert Eberherr bei der Ausstellung "Erneuerbare Energieen" in der Salzachhalle Laufen.
22. Juni 2001 Informationsveranstaltung mit Peter Rubeck und Norbert Höhn und Gründung der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts.
23.Juli 2001 Erste Gesellschafterversammlung mit Wahl des geschäftsführenden Vorstandes. Es folgten noch mehrere Informationsveranstaltungen in Leobendorf und Laufen.
02. August 2001 Ortstermin an den möglichen Standorten und Auswahl der Grundschule, wegen der guten Einsehbarkeit der Anlage.
15. August 2001 Letzter Tag der Beteiligungsmöglichkeit.
23. August 2001 Ortstermin mit den Handwerkern und dem verantwortlichen Architekten der Stadt Laufen, Herrn Sax, an der Grundschule Laufen. Anschließend Vorstandssitzung mit Auswahl aus den angebotenen Photovoltaikanlagen.
27. August 2001 Nach Vorstandsbeschluss werden Dünnschichtmodule der Firma IBC-Solar bestellt.
02./03./05. November 2001 wird die gelieferte Anlage auf dem Dach montiert und in den folgenden Tagen verkabelt und an die Wechselrichter angeschlossen.
22.November 2001 die Anlage ist am Netz und erzeugt in den wenigen Stunden bis Sonnenuntergang bereits 1 kwh Stromertrag.
01. Dezember 2001 wird die Anlage der Vorstandschaft übergeben, trotz des anhaltend schlechten Wetters wurden bis dahin bereits 90 kwh erzeugt.

Der garantierte Vergütungssatz von 99 Pfennigen je KWh gilt ab 01.01.2002 für 20 Kalenderjahre.
Die Anlage soll jedoch weit über diesen Zeitraum in Betrieb bleiben.
Darum wurde auch der Nutzungsvertrag mit der Stadt Laufen entsprechend offen gestaltet.
Nach Ablauf der 20 Jahre verlängert sich der Vertrag automatisch um 3 weitere Jahre und dann jeweils stillschweigend, wenn keine Seite vom Kündigungsrecht gebrauch macht. Nach Nutzungsende muss die Anlage von uns Betreibern rückgebaut werden, aber bis dahin vergehen hoffentlich weit über 30 Jahre. Nun dürfen wir auf „sonnige Zeiten“ hoffen und erwarten uns eine gute Ernte. Aus Licht wird Strom, dieses Motto ist nun für uns Wirklichkeit geworden.

Die Vorstandschaft

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14.06.2001: Zinsen von der Sonne – Auftaktveranstaltung für eine Bürgersolaranlage in Laufen

Informationsveranstaltung der Agenda 21 in Laufen und Gründungsversammlung der SolarRegioLaufen GbR am Freitag den 22.06.2001 um 19.30 Uhr im Saal des Gasthauses Greimel (1. OG)
Das Gasthaus Greimel finden Sie unweit des Marienplatzes in Laufen in der Rottmayrstraße 2.

Hier erfahren Sie genaueres zur Rendite, den verschiedenen Finanzierungsmodellen und grundlegende Informationen zur Photovoltaikenergie Dieser Informationsteil wird Ihnen von der „Arbeitsgruppe Energie und Umwelt der Agenda 21 in Laufen“ präsentiert. Es konnten die Herren Dipl.Ing. Peter Rubeck und Norbert Höhn. für die Vorträge gewonnen werden

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung findet die offizielle Gründungsversammlung der SolarRegioLaufen GbR statt, bei der alle interessierten Bürger bereits Mitgesellschafter werden und der GbR beitreten können