FAQ
A
AC
Alternated
Current bedeutet Wechselstrom
Anstellwinkel
Die Dachneigung beeinflusst den Energieertrag. Bei einer Anlage
mit Südausrichtung sollte der Anstellwinkel knapp 30 Grad betragen.
Je weiter die Dachausrichtung nach Westen oder nach Osten abweicht,
desto flacher sollte der Anstellwinkel sein.
Bei
einem Anstellwinkel von unter 10 Grad wirkt die Selbstreinigungskraft
des Glases nicht mehr. Das Regenwasser braucht ein ausreichendes Gefälle
um die Module zu säubern.
APEX-Verfahren
Hier wird polykristallines Silizium im Bandschmelzverfahren hergestellt
und aus diesem Band werden die Waver geschnitten. Der Wirkungsgrad liegt
bei etwa 7% bis 8 % und damit deutlich unter den 14% herkömmlicher
polykristalliner Zellen.

B
Baugenehmigung
In
Bayern sind Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen in der Dachfläche,
in der Fassade oder auf Flachdächern, im Übrigen bis zu einer
Fläche von 9 qm genehmigungsfrei ( Art. 63 Abs. 1 Satz 1 Nr 2c
BayBO)
C
D
DC
Direct
Current bedeutet Gleichstrom
Dünnschicht-Solarzellen
Der
Klassiker unter den Dünnschicht-Materialien ist das amprphe Silizium.
Amorphe Solarmodule altern unter Lichteinfluss, der stabilisierte Wirkungsgrad
liegt dann bei etwa 7% bis etwas über 9%. Wegen ihres geringeren
Wirkungsgrades benötigen Dünnschichtmodule eine größere
Fläche je Kilowatt. Der Vorteil der Dünnschicht-Module ist
die Beständigkeit bei hohen Temperaturen (also im Sommer). Bei
einem Temperaturanstieg von jeweils einem Grad lässt die Leistung
nur um 0,1 bis 0,2 % nach. Dagegen verlieren die mono- oder polykristallinen
Konkurrenten 0,4 bis 0,5 % und schneiden im Praxis-Vergleich oft schlechter
ab als die Dünnschicht-Module.

E
EFG-Verfahren
es
können kristalline Siliziumwafer ohne Sägeverluste hergestellt
werden. Dazu wird ein achteckiger Zylinder in die Siliziumschmelze getaucht.
An der Innenseite erstarrt Silizium, das dann in Zellen geschnitten
wird. Der Wirkungsgrad ist vergleichbar mit herkömmlichen polykristallinem
Material.
Energiebilanz
Je nach Modultyp und Aufstellungsort erzeugt eine Photovoltaikanlage,
die zu ihrer Herstellung erforderliche Energiemenge in knapp eineinhalb
bis etwa viereinhalb Jahren.
Energiebedarf
Solarstrom zur Deckung des Energiebedarfes wird derzeit auf mindestens
30 % geschätzt. Optimistische Schätzungen gehen sogar von
bis zu 60 % des heutigen Gesamtstrombedarfes aus.Im Verbund mit Windkraft,
Wasserkraft und Biomasse ist auch in Deutschland eine Vollversorgung
durch erneuerbare Energieen möglich.
ENS
Bei Wechselrichtern mit ENS entfällt die regelmäßige
Sicherheitsüberprüfung, da sich die ENS selbst überwachen
und im Fehlerfall den Wechselrichter abschalten.

F
Fotoelektrischer
Effekt
siehe
Photoelektrischer Effekt
G
Generatorfeld
Darunter
versteht man alle Solarmodule einer Photovoltaikanlage. Das Generatorfeld
kann als Aufdachmontage mit speziellen Halterungssystemen oder Indachmontage
montiert werden, dann wird die Anlage zur Dachhaut.
Globalstrahlung
Die mittlere Globalstrahlung für Laufen/Salzach liegt bei 1125
bis 1150 kWh/qm

H
I
J
K
Kontakte
Eine
Solarzelle besteht aus zwei unterschiedlich dotierten Schichten. Die
negative mit Phosphor (n-Dotierung) liegt odern, die positive mit Bor
(p-Dotierung) darunter. Auf der Oberseite, dem Minuspol, werden zumeist
im Siebdruckverfahren hauschdünne silberne Streifen aufgetragen,
auf der Unterseite wird meist das wesentlich billigere Aluminium genommen.
Die Stromabnahme erfolgt über sogenannte Kontaktfinger.

L
Leistung
Die elektrische Leisung, die eine Photovoltaikanlage bzw. eine Solarzelle
abgeben kann, ist von der Sonneneinstrahlung abhängig.
Leistungsgarantie
Diese
umfasst eine Garantie auf die Leistung des Moduls. Gängige Werte
sind 25 Jahre auf 80 % oder zehn Jahre auf 90 % der Nennleistung. Die
Leistungsgarantie ist meist auf dem Datenblatt vermerkt.

M
Modulwirkungsgrad
In
diese Angabe fließen unter anderem der Randabstand, die Packungsdichte
der Zellen und Verluste am Deckglas mit ein. Der Modulwirkungsgrad ist
wesentlich aussagekräftiger als der Zellwirkungsgrad.
Monochristallines
Silizium
Aus der Siliziumschmelze wird ein Zylinderförmiger "Einkristall"
gezogen. Zur besseren Nutzung der Module wird der Zylinder auf ein "Quadrat
mit abgeschrägten Ecken" gebracht und anschließend in
Wafer von ungefär 300 Mikrometern geschnitten. Der derzeitige Wirkungsgradrekord
monokristalliner Zellen liegt bei über 17 %.

N
Nennleistung
ist
die elektrische Leistung, die das Solarmodul unter Standartbedingungen
abgiebt.
- Solarstrahlung 1000 Watt pro Quadratmeter
- Sonnenlichtsprektrum von AM 1,5
- Modultemperatur von 25 Grad Celsius
netzgekoppelte
Anlage
Dieser
Anlagentyp speist in das Stromnetz des örtlichen Stomversorgers
ein. Sie versorgt damit nich das Haus, auf dem sie montiert ist. Die
Anbindung an das öffentliche Stromnetz erfordert Sicherheitsmaßnahmen
zum beiderseitigen Schutz.

O
Ökologie
und Ökonomie
Wer 2003 in eine Photovoltaikanlage investiert erhält
45,7 Cent für jede Kilowattstunde eingespeisten Strom über
20 Jahre lang. Eine Novellierung des EEG hat für bestehende Anlagen
und für Anlagen die in 2003 gebaut werden keine Auswirkung, die
Vergütung bleibt bestehen.

P
Photoelektischer
Effekt
Der
Siliziumkern besteht aus 14 Protonen und 14 Neutronen, die Siliziumschale
besteht aus 14 Elektronen. Trifft ein Photon (Lichtquanten) auf eines
der äußeren 4 Elektronen des Siliziumatoms, wird seine Energie
vollständig absorbiert. Das Elektron verlässt seine Bahn,
es entsteht ein negativ geladenes freies Elektron und ein positiv geladener
Atomkern. Die obere Schicht des Wavers ist mit Phosphoratomen dotiert
die etwa so groß wie Siliziumatome sin, jedoch ein Elektron mehr
auf der äußeren Elektronenschale haben. In der unteren, Bor-dotierten
Schicht verhält es sich genau komplementär, sie haben ein
Elektron weniger in der äußeren Schale.
Photovoltaik-Check
Der Solarenergieförderverein Bayern e.V. (SEV) bietet diesen Check
für derzeit 25 Euro an.
Weitere Informationen unter www.sev-bayern.de oder unter der Telefonnummer
089/27813428.
Polykristallines
Silizium
ist
das am weitesten verbreitete Material für Solarzellen. Es wird
gewonnen, indem das geschmolzene Silizium kontolliert abgekühlt
wird. Das Material besteht aus vielen Kristallen mit Amessungen von
bis zu einigen Zentimetern. zwischen den Kristallen liegen drfektreiche
Korngrenzen. Der wirkungsgrad polykristaliner Zellen erreicht etwa 14
%.

Q
Quarzsand
Silizium in Form von Quarz ist uns allen bestens aus dem Sandkasten
bekannt. Mehr Informationen bei Silizium.

R
Rahmen
Der
Rahmen schützt die Kanten und sorgt damit für eine längere
Lebensdauer der Module. Rahmen aus eloxiertem 'Aluminium haben sich
durchgesetzt, es gibt jedoch auch Rahmen aus Edelstahl und rahmenlose
Module, so genannte Laminate.
Reflexion
Unbehandelte
Waver reflektieren etwa ein drittel der auftreffenden Strahlung. Darum
wird eine Schicht aus Titanoxid aufgetragen, die diesen Wert auf zehn
bis zwanzig Prozent reduziert.

S
Schatten
Eine verschattung der Anlage ist soweit als möglich zu vermeiden.
Auch kleine Schatten können zu drastischen Einbußen führen,
denn die schwächste Solarzelle - hier die verschattete - beeinträchtigt
die Leitung der geamten Anlage, bzw der Module, die an diesem Wechselrichter
hängen. Weitgehend unschädlich ist dagegen Schatten in der
Früh bis etwa 9 Uhr und am Nachmittag, ab etwa 17 Uhr. Die Sonne
steht hier sehr tief und trägt kaum zum Jahresertrag bei.
Silizium
Die
wichtigste Technologie zur Herstellung von Solarzellen ist die Herstellung
von kristallinem Silizium. Hierbei erreicht monokristallines Material
die besten Ergebnisse. Silizium ist nach dem Sauerstoff das zweithäufigste
Element der Erdkruste (ca 25%)
Silizium
gibt es also reichlich, als Quarz in jedem Sandhaufen. Es ist ein hoher
Energieaufwand nötig, um es in reiner Form zu gewinnen. Im Lichtbogenofen
bei 1800 Grad wird es gewonnen. Solarsilizium lässt sich bereits
aus den weniger hochwertigen Abfällen der Chipproduktion gewinnen.
Diese werden eingeschmolzen und zu Barren verarbeitet, aus denen die
Waver gesägt werden.
Solarfassade
Es eignen sich auch viele Häuser für eine sogenannte Solarfassade,
jedoch ist aufgrund der senkrechte Stellung der Module mit einem deutlichen
Minderertrag von bis zu 40 % zu rechnen. Der opimale Anstellwinkel beträgt
bei Südausrichtung etwa 30 Grad.

T
Toleranz
Die
Leistungstoleranz gibt an wie weit die unter Standart-Bedingungen gemessene
tatsächliche Leistung von der Nennleistung abweichen darf.

U
Umweltfreundlich
Der Betrieb von Photovoltaikanlagen führt zu keinen Emissionen.
Da eine Solarstromanlage keine beweglichen Teile besitzt, ist diese
Technik außerdem langlebig und damit Ressourcen schonende. Schwachpunkt
in der Lebensdauer ist derzeit der Wechselrichter.

V
Versicherung
Photovoltaik
ist eine ausgesprochen risikoarme Technik, jedoch vollkommen ausschließen
lässt sich eine Gefährdung Dritter auch hier nicht. Es gibt
bereits spezialisierte Versicherungsverträge, die Haftpflicht und
Ersatz bei Ausfall mit einschließen. Eine Elektronikversicherung
sollte den Ersatz des Neuwertes gewährleisten.

W
Wafer
Aus
den Siliziumbarren geschnittene hauchdünne Scheiben für die
Solarzelle. Sie sind 250 bis 350 Mikrometer dünn, obwohl diese
für die Stromerzeugung noch wesentlich dünner sein könnten.
Beim schneiden der Waver tritt ein Verlust von etwa 50 % in Form von
"Sägemehl" auf.
Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom aus dem Generatorfeld in
Wechselstrom um und passt die Frequenz und die Spannung an das Wechselstromnetz
an.

X
Y
Z
Zertifikat
Jedes
technische Gerät, das in der EU verkauft wird muss Anforderungen
erfüllen.Für Solarmodule sind die Normen ISPRA 503, IEC 1215
oder IEC 61215 erforderlich, daneben muss die Schutzklasse zwei (SKL
II, Schutzkleinspannung) erfüllt werden.

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