Umwelt & Natur
Altusried liegt mit seinen knapp 92 km2 im nördlichen Teil des Oberallgäus. Die Landschaft rund um Altusried ist geprägt vom ehemaligen
Illergletscher der letzten Eiszeiten. Die Altusrieder Landschaft kann durch das 240 km lange ausgeschilderte Wandernetz ausreichend erkundet werden. Hat man dann optimales
Wanderwetter, so stellt sich meist die Frage "wo'na gemma heit?", da wieder einmal nicht vorrausgeplant wurde. Es bleibt also nichts anderes übrig als
die Standardstrecke abzulaufen, sei es zur die Hängebrücke oder Burg Kalden. Die Altusrieder Landschaft wird dadurch nicht wirklich erkundet, da dafür viel
zu viel Zeit investiert werden muss.
Dabei ist die Landschaft um Altusried vielfältig und es gibt viel unbekanntes zu entdecken. In der Zukunft reicht es also aus, einen Blick auf die nachfolgende
Karte zu werfen um anschließend ein geeignetes Ziel auszuwählen. Natürlich wird die Karte und die Beschreibung zu den dazugehörigen Zielen im Laufe der Zeit erweitert
und verbessert.
Natur- und Landschaftsschutzgebiete rund um Altusried mit ausgewählten geologischen und geschichtlichen Zielen.
In der obigen Satellitenaufnahme findet man neben den ausgewählten geologischen und geschichtlichen Zielen auch Naturschutz- und Landschaftschutzgebiete. Da diese Schutzgebiete einen großen Teil der Gemeinde Altusried ausmachen und zudem einige Ziele in ausgeschriebenen Naturschutzgebieten liegen, möchte ich an dieser Stelle ein paar nützliche Tipps für einen naturverträglichen Umgang mit der Landschaft und Tieren geben. Beim Wandern sollte stets Rüchsicht auf die Natur genommen werden!
- Wege benutzen: Benutzen sie beim Wandern und Fahrradfahren nur die markierten Wege. Wanderer abseits von Wegen oder außerhalb der üblich frequentierten Tageszeiten können unter Wildtieren erhebliche Unruhe verursachen. Das trifft vor allem im Herbst und in den leider immer häufigeren schneearmen Wintermonaten zu. Zur Regel sollte diese mehr auf Abenteuerlust ausgerichtete Art des Wanderns aber auf keinen Fall werden.
- Müll mitnehmen: Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit keinen Mülle zu hinterlassen. So kann sich auch der nächste Naturfreund an der unberührten Landschaft erfreuen
- Pflanzen schonen: Große Teile der Altusrieder Landschaft ist ein Naturschutzgebiet. Deshalb sollte man Pflanzen und Blumen besser fotografieren als pflücken.
- Hund an die Leine: In den meisten Schutzgebieten müssen Hunde an der Leine geführt werden.