Hallo und Herzlich Willkommen!!
Hallo und Herzlich Willkommen auf der Homepage von Christoph Kölbl. Ich begrüße Sie recht herzlich in meiner kleinen Sternwarte in Altusried. Sie waren vielleicht schon mal in Altusried und haben aber keine Sternwarte entdeckt?

Dies liegt daran, dass ich keine Sternwarte im gewöhnlichen Sinne habe, wie man sie z.B. aus dem Fernsehen her kennt, mit einer riesen Kuppel und auffahrbarem Dach. Ich dagegen bin mobil und packe mein Teleskop ins Auto, um Beobachtungsplätze abseits vom Licht zwischen Allgäuer Kühen und Alpen auszusuchen.
Aber warum heißt dann meine Homepage "Die Sternwarte von Christoph Kölbl". Um das herauszufinden, muss man die Uhr ein wenig zurückdrehen. Im Jahre 2003, als ich gerade in der 10. Klasse war, fanden meine Mitschüler herraus, dass ich ein Teleskop besitze und Abends immer zum Sterne beobachten nach draußen gehe. So bürgerte sich langsam die Frage "... und was macht deine Sternwarte?" ein.
Als ich dann 2005 beim Astronomietag die umliegenden Sternwarten besuchte kam mir dann die Idee eine kleine Privat-Sternwarte aufzumachen, um meinen Verwandten und Freunde das Weltall ein wenig näher zu bringen. Bis heute hat sich der Namen erhalten, obwohl ich bereits öfters darüber nachgedacht habe ihn zu ändern.
Dreht man die Uhr noch ein wenig weiter zurück, so wird man auf die Frage stoßen, wie denn alles begonnen hat. Nein, nicht die Frage, was war vor dem Urknall, sondern wie ich zu meinem Hobby Astronomie gekommen bin. Der Sternenhimmel zog mich bereits seit kleinauf in seinen Bann. Zu den prägenden Ereignissen zählt unter anderem der Komet Hyakutake, den man im Jahr 1996 mit bloßem Auge am Nachthimmel beobachten konnte. Aber auch die totale Sonnenfinsternis am 11.8.1999 trug zur zunehmenden Begeisterung für die Astronomie bei.
Im Moment werde ich häufiger gefragt, ob ich nicht Astronomie bzw. Astrophysik zu meinem Beruf machen möchte. Nein, die Astronomie wird vorerst mein Hobby bleiben. Das soll aber nicht heißen, dass ich mich nicht für die physikalischen Prozesse, die hinter den Naturschauspielen stecken, interessiere. So stehen auf meinem Beobachtungsplan nicht nur Galaxien, Kugelsternhaufen, sondern auch der Mond, Planeten und die Sonne. Durch eigene Messungen an Sternen und theoretische Berechnungen versuche ich zudem die Himmelsschauspiele zu entzaubern.
So hoffe ich, dass ich auch Ihnen das Weltall ein Stück näher bringen kann. Erleben Sie die Faszination des nächtlichen Sternenhimmels mit eigenen Augen. Ein optischer Spaziergang zwischen Mondgebirgen und Kratern, ein Besuch beim Saturn oder auf dem Mars, ein Blick auf beeindruckende Gasnebel und unvorstellbar ferne Galaxien. Im Lauf eines Jahres bietet das nächtliche Firmament stets wechselnde Beobachtungsobjekte in einer unglaublichen Vielfalt. Sie können dabei sein.
Viele Grüße
Christoph Kölbl