Am Himmel

Über mich

Der Auszug aus der Abizeitung. Geschrieben von meinen Leidensgefährten Tobias Pilz und Martin Brandner.

 

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Im Jahre 2015 erhält der geniale Physiker Prof. Dr. Dr. Kölbl in Stockholm den Nobelpreis im Bereich Physik für seine außerordentlichen Forschungen in der Astronomie. Er begibt sich auf die Bühne, um seine Dankesrede zu halten:

"Meine sehr begehrten Damen, werte Herren,

ähm also ich will mich zuerst bei meinen Eltern bedanken, denn ohne sie wäre ich heute nicht hier. Sie stellten mitr einen gut eingerichteten Kellerraum zur Verfügung, in dem ich schon im Kindesalter damit begann, Versuche durchzuführen und auszuwerten, denn wie ich immer sage: "Glaube kein Versuchsergebnis, dass du nicht selbst gefälscht hast". Auch ließen sie sich nicht davon abhalten mich zu unterstützen, wenn mal wieder etwas brannte oder explodierte.

Als zweites möchte ich meinen Lehrern danken, die mir zum Beispiel in Mathe sehr viel im interessanten Unterricht beibrachten, so dass ich keine Stunde verpassen wollte. Und auch im Physikunterricht, der die Grundlage meiner Forschungen bildete, lernte ich wichtige Dinge, wie Versuchsergebnisse anzugleichen. Namentlich möchte ich meinen Lehrern Herrn Mayr und Herrn Mogl danken, die mir auf ihre Weise immer Motivation und Anreiz gaben, so dass ich stets 15 Punkte hatte ... ähm ... haben wollte ... ähm ... meinte zu haben ... ähm ... in Ausnahmefällen hatte. Aber heute kann ich sagen, ich habe es geschafft, denn zum ersten Mal entspricht meine Leistung meinen Erwartungen (außer im Fach Englisch).

Dann möchte ich meinen Mitschülern danken, deren schlechte Noten mir ein gutes Gefühl gaben und deren gute Noten mir als Ansporn dienten.

Da fällt mir gerade ein ... ich könnte ihnen noch mein neuestes literarisches Werk vorstellen:

"Der Herr der Formeln", ein 40 bändiges Sammelband, der das gesamte physikalische und mathematische Wissen der Menschheit inklusive meiner hier gekürten Erkenntnisse auf übersichtlichen 35000 Seiten enthält. Eine Standardlektüre für Schüler ab der 10. Klasse.

Kraft und Entspannung wurde mir durch meine vielfachen erfolgreichen Sportaktivitäten zuteil. So war ich immer eifrig dabei meine Tanzpartnerin fürs Leben zu finden, weswegen ich viele Jahre in der Tanzschule Huber verbrachte, wo ich bis zum Goldclubkurs aufstieg. Aber obwohl ich die Goldprüfung mit Bravour meisterte und meine Bekanntschaften immer in diversen Foren vertiefte, stieß ich leider nicht auf die zu mir passende Physikerin. Leider war es mir auch in meiner zweiten Sportart nicht vergönnt, eine meiner vielen Fans zu meiner Frau zu machen. Im Fußball war ich treffsicher, dass mich meine Mannschaftskameraden liebevoll Makaay nannten und ich deshalb viele (vor allem weibliche) Fans hatte.

Ein prägendes Erlebnis, das meine Schritte vom Sport zurück zur Physik lenkte, war ein Schulausflug ins Deutsche Museum, wo mich die Physikabteilung und das Planetarium besonders begeisterten. Inspiriert davon eröffnete ich zu Hause die Sternwarte Altusried, von wo aus meine Erkundungen des Weltalls begannen. Die nächtelangen exzessiv betriebenen Beobachtungen ... ähm ... diverser ... ähm ... interessanter Objekte hatten schließlich zur Folge, dass sich meine Augen röteten. Im Gegensatz zu meinen Augen konnte sich meine Stimmung aber nicht trüben, da ich mir mein Ziel einen neuen Planeten zu entdecken stets vor ... ähm ... meine Brille hielt.

Damit möchte ich zum Ende meiner Rede kommen, dennn nach dieser wohlverdienten Ehrung möchte ich mich wieder ganz meiner Arbeit widmen. Danke und auf Wiedersehen."