Entstehung der freiwilligen Jäger in den Befreiungskriegen



Die Aufstellung der ersten Jägertruppen geht auf das Jahr 1744 zurück, als von König Friedrich II. das Feldjäger-Corps errichtet wurde. Nach blutigen Erfahrungen in der ersten Zeit durch falsche Taktiken und unfähige Offiziere wurde unter Friedrich dem Großen der Einsatz der Jäger optimiert. Er erkannte die Möglichkeiten einer Jägertruppe als leichte Einheiten und baute die Stärken unter seiner persönlichen Protektion weiter aus.

Ein weiterer starker Impuls ging von den Einsätzen der Jägertruppen unter Major von Yorck in der Zeit von 1799 bis zur Schlacht von Jena und Auerstedt 1806 aus. Nach der im Anschluss an die Kapitulation in Lübeck erfolgte Auflösung des Jäger-Regimentes wurde es auf Befehl des Königs Friedrich Wilhelms III. 1808 neu aufgestellt.


In den Befreiungskriegen ab 1813 kam es zur Aufstellung von Freiwilligenverbänden, die sich meist aus der Bürgerschicht rekrutrierten.So hatten die Freiwilligen der 1813 aufgestellten Jäger-Detachments oftmals die Uniform, Bewaffnung, Ausrüstung und bei Jägern zu Pferde auch letzteres selbst mitzubringen. Die Freiwilligen zeichneten sich vor allem durch eine sehr hohe Moral und Kampfwillen aus, versuchten aber, auch auf Grund ihres höheren Bildungsstandes, eine gewisse Eigenständigkeit zu wahren.

Die so gebildeten Jäger-Detachements der Einheiten waren vor allem für das Plänklergefecht vorgesehen und teilten die Einsätze mit ihrer jeweiligen Stammeinheit.




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