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Die Ähren
im Sonnenschein zu goldner Farb' gereift
getrocknet im wiegenden Wind
fest geworden zum Mahlen
in der Mühle.
Der Mühle
Flügel drehen sich im Wind
treiben die Mahlsteine
rund. Das Getreide wandelt
zu Schrot und Mehl
Bauer. Fertig mit säen.
Einsam gehend.
Alte Lumpen.
Risse. Flicken, grün und rot.
Holzkreuz. Hose und Jacke.
Hut.
Stroh stopfend.
Enden zu binden.
Zur Saat zerrend
Loch. Aufstellen.
Boden anstampfen.
Bauer. Fertig mit stellen.
Einsam gehend.
Umdrehen.
Vögel schwirren um Scheuche.
Freudiger Gruß dem Gesellen.
Picken im Boden.
Bauer. Einsam gehend.
freut sich den Bäcker zu sehen
holt er das Schrot und Mehl
mit Wasser, Ei und Hefe geht
der Teig. Wird gebacken
im Ofen zu Brot.
In der Esse loderd heiß das Feuer,
der Schmied tritt den Balg geheuer
das Eisen, erst rot dann gelb,
der Amboss laut erschellt,
der Schmied ist am Schwitzen
bei dieser großen Hitzen.
Im Winter überall ist Frost,
in der Schmiede dort ist Hitze,
gegrillt wird die Wurst auf dem Rost
der Schmied ist gemütlich auf seinem Sitze
und ruht sich aus von des Sommers Hitze.
Die blaue Rose
In vollen Farben leuchten sie,
ob gelb die Tulpen,
weiß die Margeriten und Nelken
braun sind alle Welken.
Viele Gärtner haben es versucht
vergeblich Kreuzungen erdacht
wohlriechendem Duft hervorgebracht
ob weiße oder rote Rosen,
es gibt sie alle,
blau aber ist geschützt von einer Macht
noch keiner hat sie hergebracht.
Seit Jahren schon wird sie gesucht
in Wald, Feld und Flur
mit Glück gibt es sie im Moor
kein Fund drang je an ein Menschenohr
Von des Berges Höhen
brausend hinab in das Tal
ungestüm und wild jedes Mal
voll Kraft und Stolz eilend
an jedem Felsen brechend und spritzend
werden des Wassers Massen verteilend
im Bett des Baches ruhiger.
Bald darauf kühl und klar,
das Bächlein still fließend
kleine Steine hier und da
das Wasser stört es wenig
den Weg links und rechts vorbei
in eilger Strömung
der Forellen liebster Platz.
Zwischen den Bäumen schlängelnd
steigt er an der Weg der Wandrer.
In den Wipfeln die Vöglein zilpend
hüpfen hin und her
fernab von jeder Mauer.
Neben dem Weg rasch fließt der Bach
über Stein brausend welch ein Krach
aufschäumend voller Gischt
des Wassers Macht nicht nur bei Nacht.
Mit vielem schnaufen und ruhen,
das Ziel ist schon zu hören,
plätschernd, gemischt mit aaah und uuuh,
spritzend fällt das Wasser in Massen.
Steine bremsen den Fall
leiten in Bahnen die Massen
vorbei an der Wandrer Wegeswall.
Regen.
versickert im Boden,
fließt quellend hervor.
Bächlein.
Äste.
Wasser windet.
Steine,
Geröll. Gischt
Absturz.
Tiefe
Still. Bächlein fließend
Grünes Gras im Weidenhain
Halme, Blumen, Mägdelein
Liegend träumend im Wind
Grüne Hügel im Sonnenschein
Bäume, Sträucher, Vögelein
Zilpend, zalpend im leichten Wind
Weiße Wolken. Himmelschein
Streifen, Haufen, Wolkenstein
Eilend, steigend im Wind
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