Gedichte 2... weiter zu den Kürzestgeschichten
Das Tageslicht vergeht
es kehrt ein die Ruh
auf dem Boden rascheln Blätter
eine Maus sucht Beeren,
sie plötzlich stille steht,
ein Schatten über dem Boden schwebt,
mit scharfen Krallen ein Uhu,
schon ist wieder Ruh!
Kein rascheln der Blätter mehr am Boden
die Dämmerung ist vergangen,
die Nacht hat angefangen.
Des Tageslicht vergeht
manches Getier sucht Ruh, andere erwachen.
Der Uhu wirft Schatten auf den Boden,
die flinke Maus plötzlich stillsteht
ein rauschen zum Boden, ruh!
Dabei der Tag ist verronnen,
die Nacht hat begonnen.
Der Wanderer geht am Uferrand,
die Sonne sinkt im See,
der Mondenschein gibt ein Band
es beginnen zu singen die Feen
die Nacht bricht an
der Wandrer nichts mehr sehen kann.
Der Wanderer geht lauschend an des Ufersrand,
knacken erfüllt die Stille,
leise hallt es über den See.
Ein Ast zerbrach.
Kleine Kreise auf dem Wasser wachsen an,
nur einen Blick ist er zu sehen,
bevor er abtaucht in die Tiefen.
Derweil die Sonne langsam sinkt,
der Mond erhebt sich in einem Band,
ein rascheln in des Baumes Zweigen,
der Uhu sich erhebt, in der Ferne entschwindet.
die Nacht hat alles eingehüllt.
Regentag 1
Die Augen geschlossen in sanftem
Schlummer
ein prasseln und tropfen
auf der Fensterbank ein Klopfen.
Nicht aufstehen wollen doch müssen,
allein es muss denn sein.
Die Vorhänge beiseite
ziehen
um der Berge schauen
doch was für ein Bild
die gestern grünen Wiesen
sind heut ein graun.
Ein Schleier deckt die Felder,
Wälder
und das Kirchlein vom Ort.
Langsam spült der Wind den Schleier fort.
Der erste helle Sonnenstrahl ist dort.
Tageserwachen
Noch schläft die
Sonne,
der Nebel deckt die Wiesen
die ersten Strahlen, welch Wonne
es steigt der Nebel und auch die Vögel
bald nun die Sonne lacht
der goldne Tag erwacht.