Gedichte... weiter zu den Kürzestgeschichten
Frühling
Die Sonne lacht
das erste zarte Grün erwacht
die Blumen fangen an zu blühen
die Immen wie toll sich mühen
der Mensch sich freut
des Frühlings Anfang ist heut.
Herbsttag
Der Wind durch Büsche und
Sträucher eilt,
im See es tanzen die Wellen
des Kindes Drachen verweilt unter Wolken
von Ferne der Klang der Hunde bellen.
Nun kommt der Wind von Nord
die Wolken gehen fort
des Kindes Drachen bleibt am Ort.
Herbsttag 2
Der Wind durch Büsche und
Sträucher eilt,
die Zweige sich neigen,
die goldnen Blätter tänzeln im Sog,
Am Himmel die Wolken fliehn.
Ein Kinderdrachen, aus Streifen rot, gelb und blau
sich in runden Bahnen dreht,
dabei das Kind ganz fröhlich und heiter,
doch da,
das Lachen verstummt
ein heulen beginnt.
Der Drachen mit den Wolken zieht.
Noch schläft die Sonne bei den Bergen am Horizont
noch der Nebel hüllt die Wiesen ohne Wärme,
Der helle Strahl am Horizont nun auch den Nebel trifft
erst einer
es werden mehr,
die Strahlen zwingen den Nebel
nun der Tag beginnt, welch Wonne.
Die Vögel mit leisem Gezwitscher
noch einzeln aus der Nacht erwacht,
der Tag ist erwacht
jetzt die Sonne kräftig lacht
Baumallee am Wegesrand
Äste kahl und leer,
Wiesen verlassen von allem Tier
drängen sich im Stall
Wolken triefend von Westen her
streifen schwer der Berge Gipfel
geben ein Teil der weißen Fracht
an die Berge. In der Ferne ein Kind das Lacht
Wolken weiter ziehen in der Nacht
übers Tal
decken der Alleen Äste kahl
ein mit glitzernden Funken.
Am Morgen in der Sonne
die Bäuerin öffnet die Fensterläden
sieht die goldnen Streifen aus den Bergen, kommen von der Sonnen
spiegeln warm auf dem kühl von Schnee
der Rabe fliegt über die Allee ohne Wonnen
sucht seine Freunde in den Fernen.
Die Bäuerin erkennt die kühle Pracht
ruft die Kinder aus den warmen Federn
an den Frühstückstisch. Dann
warm umhüllt mit dicken Jacken
hinaus in die ebene Glitzermacht.
In der Schneeballschlacht
Bälle fliegen her und hin
kühlen die Hände, kühlen Nasen
laufen.
Des Tageslicht vergeht
Tiere kommen zur Ruh
nun regt sich bald der Wald
die kleine Maus plötzlich stille steht
ein Rauschen, Ruh!
Der Jäger der Nacht hat sie gefangen
der Tag ist gegangen.