Laufgemeinschaft Lohr

Archiv, Presseberichte
 

Unterfränkische Berglauf-Meisterschaften in Lohr

M 20: 1. Markus Unsleber (TV/DJKHammelburg) 38:25,0 Minuten;
9. Marcus Röder (TV Bad Brückenau)1:01:41,0 Stunden.

M 30:
1. Thomas Schrenk (TV Bad Brückenau) 39:25,0 Minuten.

M 35:
1. Ulli Pfuhlmann (LG Haßberge)39:30,0 Minuten;
8. Hubert Lingenfelder (TV/DJK Hammelburg) 46:25,0;
9. Jürgen Väth (TV/DJK Hammelburg)46:32,0;
10. Roland Bednarsch (TV Bad Brückenau) 46:49,0.

M 40:
1. Hermann Bocklet (TV/DJKHammelburg) 41:08,0 Minuten;
2.Walter Drechsler (TV Bad Brückenau)42:42,0;
8. Michael Faulhaber (TV BadBrückenau) 48:38,0.

M 45: 1. Sebastiano Ilardi (RV VictoriaWombach) 42:55,0 Minuten;
2. Hubert Schneider (TV Bad Brückenau) 43:25,0.

M 50: 1. Reinhart Vogler (TV Bad Brückenau) 41:29,0 Minuten;
2. Manfred Dormann (TV Bad Brückenau) 41:45;0.

M 55:
1. Ewald Reitwiesner (LG Haßberge) 45:21,0 Minuten;
3. Gerhard Schumm (TV Bad Brückenau) 56:13,0.

M 65:
1. Günther Köhler (TV-Miltenberg) 54:03,0 Minuten;
2. Herrmann Müller (TV/DJK Hammelburg) 1:02:00,0 Stunden.

Männliche Jugend A:

1. Thomas Bahmer (TV/DJK Hammelburg) 40:50,0 Minuten.

Männliche Jugend B:
1. Manuel Stöckert (TSV Ostheim) 39:59,0 Minuten;
2. Markus Geiger (TSV Brendlorenzen) 41:33,0;
3. Florian Johannes (TSVOstheim) 42:31,0;
4. Sven Perleth (TSVOstheim) 46:42,0.

Außer Wertung (kein Start-Pass);
Männer: Jens Graf (TV/DJK Hammelburg) 43:40,0 Minuten;
Waldemar Mützel (SV Machtilshausen) 49:23,0;
Erich Hälbig (TV/DJK Hammelburg)55:23,0;
Andreas Reuter (Realschule Bad Kissingen) 55:58,0;
Klaus Reuter (FFW Obereschenbach) 56:37,0;
Joachim Novak (FFW Obereschenbach) 58:56,0.
Mannschaftswertung

Aktive: 1. LG Haßberge (Uli Pfuhlmann,
Christian Schneidawind, Carsten Schmitt) 1:59:40 Stunden;
2. TV/DJK
Hammelburg (Markus Unsleber, Thomas Bahmer, Hermann Bocklet) 2:00:23.

M 40/45: 1. TV Bad Brückenau (WalterDrechsler, Hubert Schneider, Michael
Faulhaber) 2:14,45 Stunden.

M 50/55: 1. TV Bad Brückenau (Reinhart Vogler, Manfred Dormann,
Gerhard Schumann) 2:39:18 Stunden.

Bericht aus dem Lohrer Echo vom 9.11.2004

Lohr. Als der bayerische Staatsminister Eberhard Sinner (Lohr) am Sonntag auf der 400-Meter-Rundbahn des Nägelsee-Sportzentrums den Startschuss zum dritten Lohrer Berglauf mit unterfränkischer Meisterschaft gab, war das für die 176 Aktiven das Signal für eine große Herausforderung. Denn hart im Nehmen musste sein, wer sich bei kühlem Wetter auf den zehn Kilometer langen Weg hinauf zur Solhöhe (Oberbecken) begab.

Viele Lungen pfiffen und viele Beine schmerzten, als die Tortur zu Ende war. Denn das letzte Stück ging steil bergan. Schnellster war der Hammelburger Markus Unsleber, der nach 38:25 Minuten als souveräner Sieger ins Ziel lief. Als Bester Athlet aus dem Landkreis landete der Lohrer Dominik Heinstein, der für den TuS Frammersbach startet, auf Rang 17 (42:26). Die starken Läufer der ausrichtenden Laufgemeinschaft (LG) Lohr, Florian Sinner und Klaus Werthmann, passten wegen Verletzung und Krankheit.

Ilardi gewann Altersklasse

Eine starke Leistung zeigte der Rechtenbacher Sebastiano Ilardi (RV Viktoria Wombach), der nach 42:55 Minuten den 22. Platz errang und die Altersklasse M 45 gewann. Mit seinen Teamkollegen David Karl (42:35, 3. Jugend A), Uwe Hofmann (43:36) und dem Wiesthaler Robert Appelmann (44:43) kamen drei weitere Spessarter unter die Top-30. Der Älteste Teilnehmer war der Lohrer Hans Herr (Jahrgang 1926), der die schwere Strecke in beachtlichen 1:25,18 Stunden bewältigte. Bei den Frauen wurde Monika Iladri (RV Viktoria Wombach, 1:01,05) Achte. Die Mannschaftswertungen gewannen die LG Hassberge (Männer) sowie LuT Aschaffenburg (Frauen).

»Ich bin mit der Teilnehmerzahl zufrieden. Die Strecke war sehr gut markiert«, kommentierte der Vorsitzende der LG Lohr, Bernd Schrauth. Zum ersten Mal konnte er bei »seinem« Wettkampf selbst starten und landete trotz des Stresses als Organisationschef nach 47:09 Minuten auf Rang 48. Seit einem halben Jahr hatte er sich mit seinen Vorstandskollegen Uwe Rausch und Florian Sinner intensiv um die Organisation des Rennens gekümmert. Die Verkehrssicherung auf den öffentlichen Straßen sowie die Verpflegung der Läufer mit Tee im Ziel hatte das THW Lohr übernommen. Insgesamt waren beim Berglauf rund 40 Helfer im Einsatz. Weil die Regenwälder weltweit dramatisch bedroht sind, nahm die LG Lohr an der bundesweiten Aktion »Laufen für den Regenwald« zu Gunsten des Vereins »GEO schützt den Regenwald« teil.
Klaus Werthmann

Die Ergebnisse

Zehn Kilometer, Männer: 1. Markus Unsleber (TV/DJK Hammelburg) 38:25 Minuten, 2. Tobias Hegmann (TV Großostheim) 39:13, 3. Johannes Kroiß (TG Kitzingen) 39:20, ?17. Dominik Heinstein (TuS Framersbach) 42:26, ?20. David Karl 42:35, ?22. Sebastiano Ilardi 42:55, ?24. Uwe Hofmann 43:36 (alle RV Viktoria Wombach), ?26. Robert Appelmann (TSV Wiesthal) 44:43, ?29. Jochen Walter (RV Viktoria Wombach) 45:03, ?36. Jens Weidner (FS Brand Lohr) 46:21, ?39. Hermann Schreck (TV Marktheidenfeld) 46:30, ?45. Thomas Ullrich (RV Viktoria Wombach) 46:56, 46. Ferdinand Schneider (LG Karlstadt) 47:01, ?48. Bernd Schrauth (LG Lohr) 47:09.

Frauen: 1. Sandra Lukaschek (LAZ Obernburg/Miltenberg) 50:20 Minuten, 2. Rita Herold 50:34, 3. Theresia Gehlert 50:43, ?8. Monika Ilardi (RV Viktoria Wombach) 1:01,05 Stunden, 9. Erika Freund (LuT Aschaffenburg) 1:02,37, 10. Elisabeth Rüb-Spiegel (SV 05 Würzburg) 1:02,47, ?12. Margit Thamm (Frammersbach) 1:03,15.

Sandra Lukatschek
Foto: Anna Höpfl
Die Anstrengung steht ihr ins Gesicht geschrieben:
Sandra Lukaschek, unterfränkische Berglaufmeisterin.
 

Die heimischen Bergläufer sind und bleiben eine feste Größe im Bezirk. Nicht weniger als neun Siege durften sie bei den Unterfränkischen Berglauf-Meisterschaften in Lohr feiern.
 
In neuer Streckenrekordzeit gewann Markus Unsleber vom TV/DJK Hammelburg die Gesamtwertung. Jubeln über Klassensiege durften weiterhin Manuel Stöckert (Jugend B), Thomas Bahmer (Jugend A), Thomas Schrenk (M30), Hermann Bocklet (M40) sowie Reinhart Vogler (M50). Darüber hinaus gab es gleich drei Siege in den Teamwettbewerben zu vermelden.

Auf der zehn Kilometer langen über 450 Höhenmeter führenden Strecke von Lohr zum Wasserspeicher auf der Solhöhe entwickelte sich auf den relativ flachen ersten eineinhalb Kilometern ein flottes Rennen. Als es nach Sackenbach zum ersten Mal so richtig bergauf ging, wurde von den Bergspezialisten das Tempo nochmals forciert. Manfred Dormann (TV Bad Brückenau), Manuel Stöckert (TSV Ostheim) sowie der spätere Gesamt-Dritte Johannes Kroiß (TG Kitzingen) diktierten zusammen mit Markus Unsleber das Geschehen an der Spitze.

Die Vorentscheidung zu Gunsten des Hammelburgers fiel im Steilhang schon nach gut drei Kilometern. Auch Reinhart Vogler (TV Bad Brückenau) war nun in seinem Element und eroberte sich die Führung in der M50-Wertung von seinem schnell angelaufenen Teamgefährten Manfred Dormann. Für die ausgeschriebene Sprintprämie von 40 Euro, die es für den schnellsten Läufer bei 4,5 Kilometer zu gewinnen gab, musste Unsleber nicht mehr spurten, zu groß war mittlerweile sein Vorsprung geworden.

Bis ins Ziel hatte er immerhin 48 Sekunden zwischen sich und Tobias Hegmann (TSV Großostheim) gelegt und ganz nebenbei in 38:25 Minuten einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Ein eindrucksvolles Debüt im Trikot des TV Bad Brückenau gab Thomas Schrenk ab. Der zur Weltspitze im Wintertriathlon zählende Sportler aus Oberweißenbrunn wurde in 39:25 Minuten Gesamt-Vierter, blieb ebenfalls noch unter dem alten Streckenrekord und sicherte sich damit überlegen den Sieg in der Altersklasse M30.

Dass auch Jugendliche am Berg stark laufen können zeigte Manuel Stöckert vom TSV Ostheim in beeindruckender Weise. Der bayerische Kaderathlet begeisterte mit einer Zeit von unter 40 Minuten und war damit schnellster B-Jugendlicher. Dauerrivale Markus Geiger vom TSV Brendlorenzen sowie Florian Johannes und Sven Perleth (beide TSV Ostheim) folgten auf den weiteren Rängen. Damit sicherte sich das Ostheimer Team auch erwartungsgemäß den Sieg in der Mannschaftswertung der Jugend B.

Zum Schutz des Regenwaldes:
Laufen für einen guten Zweck


Lohr 500 Euro zu Gunsten des Vereins "Geo schützt den Regenwald" hat die Laufgemeinschaft (LG) Lohr erwirtschaftet. Das Geld stammt zum größten Teil vom dritten Lohrer Berglauf (wir berichteten), den die 14 Mitglieder zählende LG am Sonntag ausgerichtet hatte. Der bayerische Staatsminister Eberhard Sinner (Lohr), der den Startschuss für den Lauf gab, spendete 200 Euro; die 176 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben 84,45 Euro in das Spendenglas und die LG rundete den Betrag auf 500 Euro auf. Weil die Regenwälder weltweit dramatisch bedroht sind, nahm die LG an der bundesweiten Aktion "Laufen für den Regenwald" teil. Schirmherr der Aktion ist der äthiopische Weltklasseläufer Haile Gebrselassie. Der als gemeinnützig anerkannte Verein setzt sich für den Erhalt der Regenwälder und die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen ihrer Bewohner ein. Seit 1990 hat "Geo schützt den Regenwald" über 50 Schutz- und Entwicklungsprojekte in tropischen Ländern initiiert oder gefördert.

Die Attacke auf dem ersten Steilstück
 
Lohr (R. N.) Markus Unsleber vom TV/DJK Hammelburg sowie Sandra Lukaschek vom LAZ Obernburg/Miltenberg holten sich bei den Bezirksmeisterschaften im Berglauf die Titel der Aktiven. Rund 150 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen nahmen die zehn Kilometer lange Strecke von Lohr zum 450 Meter höhergelegenen Speichersee auf der Solhöhe in Angriff.
Bereits nach drei Kilometern, im ersten echten Steilstück, attackierte Unsleber aus einer großen Spitzengruppe heraus und verschaffte sich so schnell Luft zu seinen Verfolgern. Bei der kurze Zeit später erfolgten Sprintwertung war er schon alleine auf weiter Flur. In 38:25 Minuten verbuchte Unsleber zudem einen neuen Streckenrekord, den bis dato Matthias Raab von der LG Würzburg gehalten hatte. Bemerkenswert waren auch die 39:59 Minuten des zur B-Jugend-Klasse zählenden Manuel Stöckert vom TSV Ostheim.


Bericht aus der Main Post vom 9.11.2004
In neuem Streckenrekord zum Titel

 
Leichtathletik Die heimischen Bergläufer sind und bleiben eine feste Größe im Bezirk. Nicht weniger als neun Siege durften sie bei den Unterfränkischen Berglauf-Meisterschaften am letzten Sonntag in Lohr feiern.
 
Thomas Bahmer
FOTO REINHOLD NÜRNBERGER
Thomas Bahmer (TV/DJK Hammelburg)

holte sich in Lohr den Bezirks-Titel der Jugend A.   
In neuer Streckenrekordzeit gewann Markus Unsleber vom TV/DJK Hammelburg die Gesamtwertung. Jubeln über Klassen-Siege durften weiterhin Manuel Stöckert (Jugend B), Thomas Bahmer (Jugend A), Thomas Schrenk (M 30), Hermann Bocklet (M 40) sowie Reinhart Vogler (M 50). Darüber hinaus gab es gleich drei Siege in den Team-Wettbewerben zu vermelden.

Auf der 10 Kilometer langen, über 450 Höhenmeter führenden Strecke von Lohr zum riesigen Wasserspeicher auf der Solhöhe entwickelte sich auf den relativ flachen ersten eineinhalb Kilometern ein flottes Rennen.

Als es nach dem Ortsteil Sackenbach zum ersten Mal so richtig bergauf ging, wurde von den Bergspezialisten das Tempo nochmals forciert. Manfred Dormann (TV Bad Brückenau), Manuel Stöckert (TSV Ostheim) und der spätere Gesamt-Dritte Johannes Kroiß (TG Kitzingen) diktierten zusammen mit Markus Unsleber das Geschehen an der Spitze. Die Vorentscheidung zu Gunsten des Hammelburgers fiel im Steilhang schon nach gut drei Kilometern. "Eigentlich habe ich in dieser Phase des Rennens nur mein Tempo gehalten und war selbst überrascht, als alle Anderen abreißen ließen", so Markus Unsleber.
Sprint-Prämie ohne Sprint

Auch Reinhart Vogler (TV Bad Brückenau) war nun in seinem Element und eroberte sich die Führung in der M 50-Wertung von seinem schnell angelaufenen Teamgefährten Manfred Dormann. Für die ausgeschriebene Sprint-Prämie von 40 Euro, die es für den schnellsten Läufer bei 4,5 Kilometer zu gewinnen gab, musste Unsleber nicht mehr spurten, zu groß war mittlerweile sein Vorsprung geworden. Bis ins Ziel hatte er immerhin 48 Sekunden zwischen sich und Tobias Hegmann (TSV Großostheim) gelegt und ganz nebenbei in 38:25 Minuten einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Thomas Schrenk
FOTO R. NÜRNBERGER
Stark im Wintertriathlon und auch im Berglauf: Thomas Schrenk
(TV Bad Brückenau), Gesamt-Vierter und Sieger in der M 30.


Für Markus Unsleber endete mit diesem tollen Erfolg eine zweijährige, durch viel Verletzungspech hervorgerufene Durststrecke. Der TV/DJK-Athlet, der sich in den Sommermonaten in erster Linie mit Radfahren und Schwimmen die nötige Ausdauer erworben hat, trainierte für dieses großartige Comeback nahezu jeden Tag in der Woche.

Ein eindrucksvolles Debüt im Trikot des TV Bad Brückenau gab Thomas Schrenk ab. Der zur Weltspitze im Wintertriathlon zählende Sportler aus Oberweißenbrunn wurde in 39:25 Minuten Gesamt-Vierter, blieb ebenfalls noch unter dem alten Streckenrekord und sicherte sich damit überlegen den Sieg in der Altersklasse M 30.

Dass auch Jugendliche am Berg stark laufen können zeigte Manuel Stöckert vom TSV Ostheim in beeindruckender Weise. Der bayerische Kader-Athlet begeisterte mit einer Zeit von unter 40 Minuten und war damit schnellster B-Jugendlicher. Dauer-Rivale Markus Geiger vom TSV Brendlorenzen sowie Florian Johannes und Sven Perleth (beide TSV Ostheim) folgten auf den weiteren Rängen. Damit sicherte sich das Ostheimer Team erwartungsgemäß auch den Sieg in der Mannschaftswertung der Jugend B.

Thomas Bahmer vom TV/DJK Hammelburg, der sich seine Wettkampf-Härte durch gelegentliche Mountainbike-Rennen holt, gewann den Titel in der Jugend A und lag im Ziel sogar noch knapp vor seinem Teamkollegen Hermann Bocklet, der seinerseits in 41:08 Minuten den Bezirkstitel in der Seniorenklasse M 40 an die fränkische Saale holte.
Strarke Brückenauer
Hermann Bocklet
FOTO R. NÜRNBERGER
Siegte in der Seniorenklasse M 40: Hermann Bocklet
(TV/DJK Hammelburg).


In der Teamwertung der Aktiven musste sich das Hammelburger Team knapp den Titelverteidigern von der LG Haßberge geschlagen geben und wurde Zweiter.

Reinhart Vogler (M 50) behauptete seinen am Steilstück herausgelaufenen Vorsprung gegenüber Manfred Dormann (beide TV Bad Brückenau) bis ins Ziel und holte in seiner Paradedisziplin in 41:29 Minuten einen weiteren Unterfranken-Titel. In der Besetzung Vogler, Dormann (2./M 55) und Gerhard Schumm (3./M 55) dominierten die Sinnstädter logischerweise auch den Teamwettbewerb der M 50/55 und kamen auch hier zu Meisterehren.

Auch ohne ihre beiden Verletzten Karl-Heinz Handel und Hans Wagner wurde die Mannschaftswertung der Altersklasse M 40/45 in der Besetzung Walter Drechsler (2./M 40), Hubert Schneider (2./M 45) und Michael Faulhaber (8./M 40) ebenfalls eine sichere Beute des TV Bad Brückenau.

Pressebericht aus der Main Post vom 9.11.2004 von Astrid Born
Unterfränkische Berglaufmeisterschaften in Lohr am Main

Unsleber schüttelt Konkurrenz ab
 
Leichtathletik (AB) Der Atem rasselte, die Oberschenkel brannten. Hart im Nehmen musste sein, wer am Sonntag beim dritten Lohrer Berglauf mit unterfränkischer Meisterschaft an den Start ging. Als Erster beendete Favorit Markus Unsleber (TV/DJK Hammelburg) die Tortur. 
   
Der Mann mit der Startnummer 100 lief nach zehn Kilometern in 38:25 Minuten souverän als Sieger ins Ziel auf der Solhöhe (Oberbecken) und verwies Tobias Hegmann (39:13, TV Großostheim) und Johannes Kroiß (39:20, TG Kitzingen) auf die Ränge zwei und drei. Schnellster Jugendlicher war der 16-jährige Manuel Stöckert (TSV Ostheim) auf Rang sieben (39:59).

Nachdem der bayerische Staatsminister Eberhard Sinner (Lohr) die 176 Aktiven um 11 Uhr am Nägelsee-Sportzentrum auf die anspruchsvolle Strecke geschickt hatte, fackelte Unsleber nicht lange. Er setzte sich schon nach rund drei Kilometern von seinen Konkurrenten ab und spulte einsam sein Programm ab. "Das ist eine super Strecke. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht", befand der Triumphator, der in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden war.

Als bester Athlet aus dem Landkreis Main-Spessart landete Dominik Heinstein (TuS Frammersbach) auf Rang 17 (42:26). Die stärksten Läufer der ausrichtenden Laufgemeinschaft (LG) Lohr, Florian Sinner und Klaus Werthmann, fehlten wegen Verletzung und Krankheit. Eine starke Leistung zeigte der Rechtenbacher Sebastiano Ilardi (RV Viktoria Wombach), der nach 42:55 Minuten den 22. Platz errang und sich in der Altersklasse M 45 den Bezirkstitel holte. Mit seinen Teamkollegen David Karl (42:35, 3. Jugend A), Uwe Hofmann (43:36) und dem Wiesthaler Robert Appelmann (44:43) kamen drei weitere Spessarter unter die Top-30.

Ältester Teilnehmer war der Lohrer Hans Herr (Jahrgang 1926), der die schwere Strecke in beachtlichen 1:25,18 Stunden bewältigte.

Von den Strapazen gezeichnet war Frauensiegerin Sandra Lukaschek (LAZ Obernburg/Miltenberg). Als die zierliche Langstreckenläuferin nach 50:20 Minuten als Erste ins Ziel an der Solhöhe lief, musste sie gestützt werden. Es dauerte einige Minuten, bis sie sich erholt hatte. Frischer sahen dagegen Rita Herold (50:34 Minuten) und ihre Teamkollegin Theresia Gehlert (50:43, beide LuT Aschaffenburg) aus, die knapp hinter der Siegerin auf den Rängen zwei und drei landeten. Monika Iladri (RV Viktoria Wombach, 1:01,05) wurde Achte.

"Ich bin mit der Teilnehmerzahl zufrieden. Die Strecke war sehr gut markiert", meinte der Vorsitzende der nur 14 Mitglieder zählenden LG Lohr, Bernd Schrauth. Zum ersten Mal konnte er bei "seinem" Wettkampf selbst starten und landete trotz des Stresses als Organisationschef nach 47:09 Minuten auf Rang 48. Seit einem halben Jahr hatte er sich mit seinen Vorstandskollegen Uwe Rausch und Florian Sinner intensiv um die Organisation des Rennens gekümmert.

Die Verkehrssicherung auf den öffentlichen Straßen sowie die Verpflegung der Läufer mit Tee im Ziel hatte das THW Lohr übernommen. Insgesamt waren beim Berglauf rund 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Weil die Regenwälder weltweit dramatisch bedroht sind, nahm die LG Lohr an der bundesweiten Aktion "Laufen für den Regenwald" zu Gunsten des Vereins "GEO schützt den Regenwald" teil.

Bernd Schrauth
FOTO ASTRID BORN 
Konnte zum ersten Mal an "seinem" Wettkampf teilnehmen:
Bernd Schrauth, Vorsitzender der LG Lohr und Organisationschef.
 


Start zum 2. Maisel`s Fun Run in Bayreuth
Start  zum 2. Maisel`s Fun Run in Bayreuth

Zieleinlauf beim 2. Maisel Fun Run in Bayreuth    
Der Sieger Florian Sinner Startnummer 1314 beim Maisel`s Fun Run,
Halbmarathon in Bayreuth in einer Zeit von: 1:15:22 Std.
fotografiert von Peter Kolb (Bildjournalist)

Mehr Bilder vom 2. Maisel`s  Fun Run finden Sie hier...!!


Mitglieder der LG Lohr sehr erfolgreich beim Wiesthaler Crosslauf
Lglohr in Wiesthal
1. Platz mit der Startnummer 430 Florian Sinner 10 km in 35:54,9 Minuten
2. Platz mit der Startnummer 406 Klaus Werthmann 10 km in 36:47,2 Minuten
12. Platz mit der Startnummer 433 Harald Chalupa 10 km in 41:13,1 Minuten
14. Platz Thorsten Schwitalla (nicht im Bild) 10 km in 41:57,8 Minuten


Marathon-Bestzeit für LG Lohr
Marathon-Bestzeit für Florian Sinner: Der Langstreckenläufer von der Laufgemeinschaft Lohr lief
beim Münchner Stadtmarathon am vergangenen Sonntag die klassische Distanz von 42,195 Kilometern
in 2 Stunden 40,53 Minuten und verbesserte damit seine Zeit aus dem Vorjahr um fast fünf Minuten.
Unter 8408 Läuferinnen und Läufer, die das Ziel erreichten, belegte Sinner den 26. Platz (6. M20).
Es gewann der Äthiopier Gamachu Roba (2:19,26Stunden) vor dem Italiener Hermann Achmüller (2:22,37).

Zieleinlauf für Florian Sinner

23 quälende Kilometer zur Zugspitze
Seine Schinderei hat sich gelohnt: Langstreckenläufer Florian Sinner von der
LG Lohr belegte  beim Zugspitz-Extremberglauf in Garmisch-Partenkirchen
den 17. Platz. Florian benötigte für die 23 Kilometer lange Strecke,
bei der die Läufer 2280 Höhenmeter überwinden mussten, 2:38,04 Stunden
und gewann damit die Altersklasse M 20. Zur Vorbereitung
war Sinner des öfteren zur Solhöhe gelaufen. Das nächste Ziel des Lohrers
ist der Münchner Stadtmarathon.Auch der Ausdauersportler Dieter Born von
der LG Lohr konnte sich beim Zugspitz-Lauf gut platzieren,
mit 3:06,42 Stunden erkämpfte er sich Rang 121.
Herzlichen Glückwunsch von der Vorstandschaft!
Florian Sinner von der LG Lohr beim Zugspitzlauf

1. Maisel`s Fun Run
Die LG Lohr in Bayreuth

Auf dem Bild, bei einem erfrischendem Schluck alkoholfreiem Bier, sind
 nach dem Lauf von links nach rechts zu sehen: Thorsten Schwitalla, Bernd
 Schrauth, Florian Sinner, Hartmut Pfeffer und Uwe Rausch
Hier gibts noch weitere Bilder vom 1. Maisel`s Fun Run in Bayreuth
Am Sonntag den 25.05.03 folgte die Laufgemeinschaft Lohr mit fünf Athleten
 der Einladung der Brauerei Maisel im Rahmen des Weissbierfestes zum
1. Maisel`s Fun Run.
 Die attraktive, flache und schnelle Rundstrecke führte vorbei an
 Sehenswürdigkeiten durch die Innenstadt von Bayreuth, die für den
 Halbmarathon zweimal zu durchlaufen war.
 Die Läufer der LG Lohr, die bereits am Samstag den 24.05.03 zum Konzert
 der legendären Kultband Status Quo angereist waren,
konnten sich bei 1033 Gesamtstartern wie folgt plazieren:
 Florian Sinner in 1:16:38 Std. 2. Gesamtplatz, 1. Platz in der  M Alterklasse
 Uwe Rausch in 1:21:56 Std. 12. Gesamtplatz, 7. Platz in der  M 35 Altersklasse
 Hartmut Pfeffer in 1:27:10 Std. 36. Gesamtplatz, 2. Platz in der  M 45  Altersklasse
 Bernd Schrauth in 1:27:39 Std. 40. Gesamtplatz, 7. Platz in der M 40 Altersklasse
 Thorsten Schwitalla in 1:33:51 Std. 78. Gesamtplatz, 18. Platz in der M 30 Altersklasse
 In der Mannschaftwertung sicherte sich die LG Lohr mit den Athleten
 Sinner, Rausch, Pfeffer in 4:05:44 Std. den 2. Platz
Hier noch einige Bilder vom 1. Maisel`s Fun Run in Bayreuth

 


Silvesterlauf 2002
Bei leichtem Schneefall und 2 ° machten sich 16 laufbebegeisterte Hobby- und Profiläufer auf zum Berglauf zur Sohlhöhe. Die Organisatoren der Laufgemeinschaft Lohr sehen diese Veranstaltung als sportlichen Jahresausklang für Jedermann. Mit Glühwein und Kuchen stärkten sich die Läufer nach der Rückkehr.



Große Leistungen in einem kleinen Verein
Bericht aus dem Lohrer Echo im Dezember 1999

Leichtathletik: Schnelle Läufer der LG Lohr
Sie ist gerade einmal zwei Jahre alt, besitzt eine Leichtathletik- und eine Triathlon Abteilung und hat auf unterfränkischer Ebene bereits mehrere Erfolge errungen. Im kommenden November will sie sich mit der Ausrichtung der unterfränkischen Berglaufmeisterschaft auch als Veranstalter einen Namen machen. Die Rede ist von der Laufgemeinschaft (LG) Lohr, die mit ihren elf Mitgliedern wohl einer der kleinsten Sportvereine im Landkreis Main-Spessart ist.
Bernd Schrauth mit der Startnr.2248 beim Marathon in Frankfurt Weitere Besonderheit des Vereines; Keiner aus der Vorstandschaft ist älter als 38 Jahre, aber jedes Mitglied der Vereinsführung ist im Ausdauersport aktiv. Selbst Vorsitzender Bernd Schrauth ist in der Lage, die 10 000 Meter in 38 Minuten zu laufen.
Nein, die neun Gründungsmitglieder der LG Lohr, die alle aus Lohr oder der unmittelbaren Umgebung stammen, hatten nicht die Absicht, sich einem schon bestehenden Verein anzuschließen. »Das hätte zwar auf organisatorischer Ebene vieles erleichtert, aber wir wollten unbedingt unsere Freiheit behalten«, begründet Pressewart Klaus Werthmann den im Oktober 1997 gefassten Entschluss, einen neuen Verein zu gründen. Der Drang nach Unabhängigkeit spiegelt sich auch in den Trainingsgewohnheiten der Mitglieder wieder: Die LG Lohr besitzt keinen Trainer. Jeder ist für sein Übungsprogramm selbst verantwortlich.
Lediglich am Samstag Nachmittag trifft man sich zum gemeinsamen Training.
Laut Werthmann bestand der Hintergrund für die Vereinsgründung zum einen darin, dass die miteinander befreundeten Sportler zwar des öfteren miteinander trainierten, ihre Wettkämpfe aber für verschiedene Vereine bestritten. So startete der mehrfache unterfränkische Vizemeister im Halbmarathon, Klaus Werthmann (persönliche Bestzeit: 1:10:56 Stunden), für den LuT Aschaffenburg. Die beiden 5.000 Meter und 10.000 Meter Spezialisten Uwe Rausch und Michael Amann liefen für den TV Haibach, während der ehemalige Elite-Radamateur und Marathonspezialist Uwe Hofmann für den Marktplatzlauf in Großostheim RV Viktoria Wombach unterwegs war. Zum anderen wollten die Gründungsmitglieder versuchen, eine sportliche Lücke in Lohr zu schließen. Lohr glich trotz vorhandener Infrastruktur einer Diaspora in Sachen Langstreckenlauf und Triathlon, betont Werthmann und fügt allerdings hinzu, dass man das Ganze vielleicht etwas zu blauäugig eingeschätzt habe. Das Unternehmen der LG, in Lohr einen wöchentlichen Lauftreff für Hobbyläufer anzubieten, scheiterte nämlich. Nach einjähriger Probezeit wurde das Projekt »Jogging für Jedermann« aufgrund mangelhafter Resonanz seitens der Lohrer Bevölkerung eingestellt. Bereits in den ersten beiden Jahren fuhren die Lohrer auf sportlicher Ebene zahlreiche Erfolge ein: Petra Werthmann wurde 1998 unterfränkische Meisterin im Halbmarathon. Die Herrenmannschaft der LG Lohr (Klaus Werthmann, Uwe Rausch, Uwe Hofmann) erlief sich die Unterfrankenkrone im Halbmarathon und im 10 Kilometer Straßenlauf. Uwe Hofmann erreichte schließlich beim Berlin Marathon unter 25 000 Teilnehmern mit persönlicher Bestzeit von 2:33:16 Stunden den ausgezeichneten 83. Platz in der Gesamtwertung. Mit dieser Zeit war Hoffmann 1998 der schnellste unterfränkische Marathonläufer, was in den Bestenlisten allerdings unbeachtet blieb. Im Mai 1999 folgte der bisher größte Erfolg der LG Lohr: Petra Werthmann erlief sich bei den süddeutschen Marathon Meisterschaffen in Göppingen den dritten Platz.
Die Zielsetzung der einzelnen Mitglieder für das Jahr 2000 ist höchst unterschiedlich, gehören doch auch reine Hobby-Sportler dem Verein an. Klaus Werthmann hat sich aus der Läuferszene zurückgezogen und setzt in Zukunft wieder ganz auf den Triathlon. Aus Trainingsgründen will der 28 jährige aber dennoch sporadisch an Lautwettkämpfen teilnehmen. Seine Schwester Petra Werthmann weiß noch nicht genau, wohin sie der sportliche Weg führen wird. Uwe Rausch und Michael Amann wollen versuchen, ihr Potenzial auf 5000 und 10 000 Meter auszureizen. Und Uwe Hofmann, der 1999 ein wettkampffreies Jahr einlegte, will wieder verstärkt ins Laufgeschehen eingreifen.

Das Highlight aus Sicht der Lohrer ist allerdings die Ausrichtung der unterfränkischen Berglaufmeisterschaften am 12. November 2000, die im Rahmen eines offenen Berglaufes stattfinden soll. Hierfür laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. »Die Suche nach Sponsoren ist im vollen Gange«, erklärt Vorsitzender Schrauth und fügt hinzu: »Wenn alles glatt über die Bühne geht, soll die Veranstaltung eine feste Größe im unterfränkischen Laufkalender werden. «

Mit folgenden Athletinnen und Athleten geht die LG Lohr in die Saison 2000: Leichtathletik: Frauen: Birgit Amann, Petra Werthmann; Männer: Michael Amann, Dieter Bonn, Uwe Hofmann, Peter Holewa, Uwe Rausch, Aaron Schmitt, Bernd Schrauth, Klaus Werthmann. Triathlon: Petra Werthmann, Michael Amann, Peter Holewa, Klaus Werthmann.




Pugh distanziert Herbordt 
Bericht aus der Main Post vom 10.Januar 2000 
über den 10. Puma-Staustufenlauf in Karlstadt 
VON GÜNTHER FELBINGER 

LEICHTATHLETIK · Den erwarteten Zweikampf beim 10.Puma-Staustufenlauf gewann Michael Pugh unerwartet deutlich vor Lokalmatador Wolfgang Herbordt."Ich habe gedacht, jetzt muss ich ein bisschen Tempo machen, weil ich es  nicht wie in Ochsenfurt auf einen Zielsprint ankommen lassen wollte", sagte der für die TG Kitzingenstartende Neuseeländer als Grund für die frühe Siegesinitiative bereits kurz nach dem Wendepunkt. Staustufenlauf Karlstadt Bis dahin waren die beiden Kontrahenten Seite an Seite bei herrlichem Sonnenschein auf dem Weg zur Harrbacher Staustufe den übrigen Konkurrenten davongelaufen. Dass am Ende dann zwischen der neuen Streckenrekordzeit von 48:30 Minuten zu 49:37 Minuten von Herbordt gleich eine gute Minute dazwischen lag überraschte dann doch. Aber der in den vergangenen beiden Jahren beim Karlstadter Stadtlauf jeweils siegreiche Heimathlet hatte eine plausible Erklärung parat: "Ich habe dann hintenraus doch das Skilanglauf -Trainingslager dieser Woche gemerkt", meinte er und nahm  die Niederlage nicht weiters tragisch: "Die Bayerische Meisterschaft in der nächsten Woche  ist mir wichtiger". ( foto: Der Lohr-Express mit Klaus Werthmann, Michael Ammann und Uwe Rausch machte beim Karlstadter Staustufenlauf viel Dampf.) Hinter den beiden Topläufern lichtete sich das Feld. Nach Ulli Böhm (TG Kitzingen) folgte mit dem Lohr-Express mit Klaus Werthmann (51:51), Michael Amann (52:19) und Uwe Rausch (52:21) bereits auf Platz 4, 5 und 6 die nächsten Main-Spessart-Läufer. Als Siebter kam dann mit Jonas Wahler in 53:20 Minuten ein weiterer Läufer des ausrichtenden Vereins, ehe auf Rang zehn Markus Adelmann (DJK Retzstadt) in 53:58 Minuten die Top 10 komplettierte. Einen fast ähnlichen Rennverlauf nahm die Frauenkonkurrenz. Die bereits einmal beim Staustufenlauf siegreiche Christine Karl (TV Ochsenfurt) sah sich hier der Schweinfurter Elke Vollert (TG 48) als schärfster Konkurrentin ausgesetzt. Doch im Gegensatz zu den Männern hatte es Karl noch eiliger und setzte bereits vor der Wende zum Tempovorstoß an. "Bei der Wende habe ich gesehen, dass Elke schon ein bisschen zurückgefallen ist,dann habe ich weiter Tempogemacht", sagte die mehrfache unterfränkische Titelträger auf verschiedensten  Strecken. In 60:43 Minuten schaffte sie zwar nicht die begehrte 60-Minuten-Grenze, aber durfte sich einmal mehr über das gewinnbringende Aufwiegen in Lohrer-Bier-Spezialitäten freuen: "Mein Mann freut sich da am meisten, denn er trinkt zu gerne das Keiler-Weißbier".  Ein weiterer Sieg für einen Main-Spessart-Läufer ging über die 15 Kilometer in der Altersklasse  W 70 an Philipp von Hahn (ESV Gemünden). Der älteste Teilnehmer gab dabei mit 1:23,02 Stunden eine  glänzende Figur ab. Bei der M 65 kam Anton Volpert (SV Seifriedsburg) in 1:20,49 Stunden ebenso auf den zweiten Platz wie Hildegard Oehrlein (ESV Gemünden) bei der W 45 und als Gesamtvierte der Frauen  in 1:09,44 Stunden.Jeweils den vierten Platz erliefen sich in der Altersklasse M 40 Michael Robohm (ESV Gemünden) in 57:38 und Karl-Heinz Wiesmann (TV Marktheidenfeld) in der M 45 in 57:35 Minuten.