Berlinfahrt
„Jeder hat einen Wunsch frei !“
-Berlinfahrt der Kolpingsfamilie-
Die Überschrift ist, zugegeben,
ein wenig verwirrend. Ich will dennoch versuchen, den Hintergrund näher zu erläutern.
Es ist nicht neu, dass die Kolpingsfamilie in jedem Jahr eine mehrtägige
Ausflugstour anbietet. So fuhr man Anfang Oktober für 3 Tage mit 42 Teilnehmern
in Richtung Bundeshauptstadt
.
Nach einem Zwischenstop am ehemaligen Kontrollpunkt Helmstedt ging es weiter Richtung Berlin. Gut gestärkt in einem Rasthof an der ehemaligen Rennstrecke „AVUS“ bezog man das Hotel.
Nach dem Abstellen der Koffer und einer kurzen Verschnaufpause ging es schon wieder los. Auf „Schusters Rappen“ konnte man vom Hotel den Kurfürstendamm erreichen. Obwohl der „Kuhdamm“ nicht mehr unbedingt zur ersten Adresse in Berlin zahlt; gehört er nach wie vor zu den großen europäischen Einkaufsboulevards. Schlendern, Sehen und Staunen über die Vielfalt dieser Einkaufsmeile wurden zum Genuss. Am Ende dieser Strasse lockte natürlich das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) zu einem Besuch. Die Preisgestaltung im KaDeWe hielt jedoch vom ausgiebigen Shopping ab. Dennoch, allein die Lebensmittelabteilung mit seinem gigantischen europäischen Feinkostangebot waren einen Abstecher wert.

Der zweite Tag der Reise entsprach einem „offiziellen touristischen Standardprogramm“. Man begann den Tag mit einer Stadtrundfahrt über den bereits erwähnten „Kuhdamm“. Vorbei ging die fahrt am Regierungsviertel, dem neu erbauten Kanzleramt, den Botschaften, zum Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Hotel Adlon, Gendarmen Markt usw.,usw.
Am Nachmittag besichtigte man das Schloss Charlottenburg. Anschließend lies sich der größte Teil der Gruppe am „Kuhdamm“ absetzen. Und nun komme ich auf meine Überschrift zurück. Man saß mit einer kleinen Gruppe (5 Personen) beim Kaffee im Europacenter und konnte sich über den weiteren Tagesablauf nicht einigen. Letztlich fällt es natürlich auch nicht leicht zu entscheiden was unternommen werden soll, den der alte Spruch „Berlin ist immer eine Reise wert“ gilt noch immer; macht er doch deutlich, wie groß die Vielfalt des touristischen und kulturellen Angebots in Berlin ist.
Was also macht man ? So einigte man sich darauf: “Jeder darf jetzt einen Wunsch äußern“; und die Gruppe schliesst sich diesem Wunsch an. Somit waren bei 5 Personen „5 Wünsche abzuarbeiten“. Hier nun eine Auswahl: „Besichtigung Gedächtniskirche“, „Reichstagskuppel“, „Original Berliner Currywurst essen“. Es konnten dennoch nicht alle „Wünsche“ erfüllt werden. Es fehlte einfach die Zeit.
Am dritten Tag besuchte die Reisegruppe die Stadt Potsdam. Leider spielte der Wettergott, wie übrigens auch in den Vorjahren, wieder einmal nicht mit. Nein, es regnete nicht; es goss. Ein Spaziergang in den Anlagen des Schlosses Sanssouci musste abgebrochen werden. Etwas früher als geplant, trat man die Heimreise an.
Leider gibt es bei einer solchen
Fahrt immer wieder kleine und größere Probleme. An einer Lösung der Probleme
wird ständig fieberhaft gearbeitet, um unserem Motto
Ob
in den Norden, Süden, Osten, Westen,
Kolping-Touren
sind die Besten
näher zu kommen. In diesem
Sinne laden wir schon jetzt zur Fahrt im kommenden Jahr ein.
Alex Krieger