Liedertafel Taufkirchen (Vils) e. V. - www.liedertafel-taufkirchen.de |
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Liedertafelausflug vom 8. bis 10. Juli 2011 In diesem Jahr ging es nach Dresden und in die Sächsische Schweiz Abfahrt war am Freitag, 8. Juli 2011, 6.30 Uhr am Busbahnhof. Hier geht der Bericht nun weiter ... Am Samstag starteten wir mit unserer Reiseleiterin durch das Elbtal Richtung Sächsische Schweiz. Zuvor wurde beim Frühstück noch herzlich der Irmgard Pototschnik zum Geburtstag gratuliert. Vorbei ging es an der neuen Waldschlösschenbrücke durch die Elbauen. Am Ufer begleiteten uns die Prunkschlösser früherer Fürsten und des Geldadels (Odol-Erfinder...). Über das "Blaue Wunder" wechselten wir auf die andere Elbseite und sind verwundert über die große Ausdehnung der Stadt Dresden, denn die lieblichen Fachwerkdörfchen entlang der Elbe gehören alle zum Stadtgebiet. Bald haben wir Schloss Pillnitz erreicht - Rundgang durch die herrlichen Gärten des Lustschlosses mit zahlreichen Informationen über das Schloss, die Gärten, die berühmte Camelie und die Hochwassermarken. Weiter ging es hinein in die sächsische Schweiz zu deren bizarren Felsformationen an der Bastei. Kurz davor wurde noch Brotzeit gemacht und feuchtfröhlich auf den Geburtstag der Irmgard angestoßen. Dann ging es zur berühmten Aussichtsnase am Basteifelsen und hinab zur wunderschönen Basteibrücke aus dem Jahre 1851. Auch ein paar Kletterer konnten an den steilen Sandsteinwänden beobachtet werden. Dann ging es auch schon weiter zur Festungsanlage Königsstein. Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir mit dem Großaufzug hinauf auf den Felsen. Dort gab es Interessantes über die Festungsanlage zu berichten. Bei einem Rundgang entlang der Mauer gab es immer wieder schöne Blicke über das Elbtal hinweg. Ein Highlight der Fahrt war dann am Abend die Schifffahrt mit dem alten Raddampfer Rathen. Mit einer flotten Dixielandband ging es vom Dresdner Terassenufer locker swingend die Elbe aufwärts bis zum Schloss Pillnitz. Wenngleich das Abendessen unter Deck etwas die Sicht raubte und manch einen an eine Saunalandschaft erinnerte, war es doch ein gelungener Abschluss des Tages. Zurück im abendlich erleuchteten Dresden gab es gegen 23 Uhr ein spektakuläres Höhenfeuerwerk zu betrachten. Zum Ausklang ging es dann für manche noch zum Altstadtfest mit sommerlich lauen Temperaturen. Am Hotel angekommen, mussten wir leider zur Kenntnis nehmen, dass die Frauennationalmannschaft das Viertelfinale bei der Fußball WM verloren hat. Schon war der letzte Tag angebrochen. Nach Frühstück und Kofferverladung ging es zum wunderschönen Wasserschloss Moritzburg. Dort fuhren wir herum bis zum Fasanerie-Lustschloss von Kurfürst August. Eine künstliche Seenlandschaft mit einer Mole und einem Leuchttrum erinnerten an die "Spielereien" des Kurfürsten. Neben dem Schlösschen konnten wir auch ganz nah ein brütendes Storchenpaar beobachten. Weiter ging es zum Nobelort Bad Radebeul mit seinen berühmten Weinhängen. Dort besuchten wir das Staatsweingut Schloss Wackerbarth mit Führung durch das Weinfeld und den Weinkeller mit Verköstigung. Anschließend nahmen wir am Parkplatz noch gleich unser mitgebrachtes Mittagessen ein. Zum Abschied gab es für unsere Stadtführerin noch ein Ständchen. Dann ging es über die Autobahn wieder ab nach Hause. Zwei Kaffee- und Brotzeitpausen sowie zahlreiche Lieder im Bus machten die Rückreise zu einem kurzweiligen Ereignis. Bei Regen fuhren wir fort und bei Regenschauer kamen wir auch wieder nach Hause, denn kurz vor der Ankunft fuhren wir noch durch ein Sommergewitter. Aber das machte nichts, denn schließlich wurden wir mit drei wunderbaren, sonnenreichen und warmen Tagen in Dresden und Umgebung verwöhnt.
Liedertafel Fahrradtour nach Pauluszell an Christi Himmelfahrt - 2. Juni 2011
In diesem Jahr fand der Liedertafel-Radlausflug etwas später als in den Vorjahren statt. Es wurde sozusagen ein Vatertagsausflug am Hochfest Christi Himmelfahrt. Der Wetterbericht meldete eigentlich gute Aussichten, aber die Sonne mochte doch nicht so recht durchkommen. Dennoch war es sehr angenehm beim Radln und vor allem gab es keinen Regen.
Zunächst ging es auf dem Vilstal-Radweg Richtung Velden. Starker Gegenwind erforderte ganz schönes Strampeln in den Pedalen. In Velden angekommen, ging es ganz gemächlich zum Marktplatz hinauf. Dort betrachteten wir die Skulpturen von Georg Brenninger. Er ist den Taufkirchnern kein Unbekannter, schuf er doch auch den Taubenbrunnen auf dem Kirchplatz von Taufkirchen.
Weiter ging es Richtung Ruprechtsberg, vorbei am Schloss von Velden. Auf der Höhe angekommen bogen wir rechts Richtung Eggersdorfen ab. Noch ein paar langezogene Hügel hinauf und dann war auch schon unser Ziel Pauluszell in Sicht. Der Mesner hielt uns dann einen kurzweiligen Einblick in die Kirchengeschichte und stellte uns die Kirchenausstattung vor.
Die Pfarrei Pauluszell wurde erst 1921 gegründet. Sie erhielt zudem drei Filialkirchen: Giftthal, Münster und Niklasberg. Die Geschichte von Pauluszell reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und war vermutlich sogar eine alte Mönchssiedlung (daher der Name Zell). Als in den 70'er Jahren trotz intensiver Bemühung der Pfarrgemeinde kein eigener Pfarrer mehr zu bekommen war, hat man sich für den Pfarrverband Velden entschieden, der heute von Pfarrer Josef Huber geleitet wird. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut. Im Zentrum des Altarbildes ist die Bekehrung des Heiligen Paulus zu sehen, als er gerade von seinem Pferd stürzte. Links davon der Heilige Petrus und rechts der Heilige Korbinian. Der Volksaltar kommt aus Ranoldsberg und zeigt ein sehr seltenes Motiv, nämlich die Vermählung von Maria und Josef mit Trauring. Es wurden uns noch weitere Heilige erklärt, u. a. Heiliger Florian, Heiliger Sebastian, Heiliger Dominikus, Heiliger Bruder Konrad, Heiliger Antonius und der "neue" Heilige Joseph, ein Geschenk für den Pfarrer "Sepp" Huber.
Nach der Führung wurden noch zwei Marienlieder angestimmt und jeder erkundete noch auf eigene Faust das Kirchenanwesen.
Dann ging es zur Einkehr in das nahe gelegene Zellbachstüberl. Bei Kaffee und Kuchen, gut bayerischer Brotzeitküche und durstlöschenden Getränken konnte wieder Kraft für die Heimfahrt getankt werden. Natürlich kamen zur Kirchenbesichtigung und zur Einkehr auch noch ein paar Liedertafler mit dem Auto, so dass es eine schöne zünftige Gemeinschaft war.
So gestärkt ging es dann wieder auf den Rückweg. In Eggersdorfen fuhren wir dann links und dann rechts auf eine Kiesstraße Richtung Loh und Grünzing. Von da war es nicht mehr weit bis Velden. Zurück ging es wieder auf dem Vilstalradweg Richtung Taufkirchen. Am Maibaum in Moosen gönnte man sich noch eine kleine Verschnaufpause.
In Taufkirchen gingen dann gegen 19 Uhr die Wege auseinander. Ein paar kosteten noch das Eis an der Eisdiele, andere sah man am Rathauscafe Einkehr halten. Ein gelungener Radausflug ging so zu Ende.
Tourenführung: Taufkirchen (Vils) - Vilstalradweg - Velden (Vils) - Ruprechsberg - Eggersdorfen - Pauluszell - Eggersdorfen - Loh - Grünzing - Velden (Vils) - Vilstalradweg - Moosen (Vils) - Taufkirchen (Vils).
Fackelwanderung der Liedertafel am Samstag, 26. Februar 2011
Auch in diesem Jahr fand wieder die traditionelle Fackelwanderung der Liedertafel statt. Das Wetter war ausgesprchen schön und sonnig, aber man durfte sich davon nicht täuschen lassen - die Temperaturen waren noch ziemlich "zapfig". Die Teilnehmerzahl war aber sehr erfreulich und fast schon rekordverdächtig. Jeder brachte Gaudi und Frohsinn mit auf die Tour. Ausgangspunkt war in diesem Jahr wieder der Lidl-Parkplatz an der Landshuter Straße. Trotz kühler Temperaturen wurde bereits hier am Parkplatz ausgiebig der Glühwein getestet, die erste Brotzeit ausgepackt und natürlich etwas Schnaps zur Motivation ausgeteilt. Gegen 17.15 Uhr machte sich der mit Weingirlanden geschmückte Leiterwagenzug auf den Weg Richtung Fahrradweg nach Hohenpolding. Wegen der Fackelprobleme in früheren Jahren verzichteten wir diesmal ebenfalls auf die original Wachs-Fackeln, aber leuchtkräftige Laternen und Sichtbänder an den Armen waren ein guter Ersatz.
Hier ein paar Höhepunkte der Tour:
Herbstausflug 2010 in das Dachauer Land
Wie alle Jahre wieder hat unser musikalischer Berater Hubert Kemper eine wunderbare Tagestour in das Dachauer Hinterland zusammengestellt. Ein Mix aus geistlich-kirchlichen, landschaftlich interessanten und kulturell sehenswerten Orten führte uns in eine Gegend, die viele so noch nicht näher kannten:
Folgende Höhepunkte standen auf dem Programm:
Herzlichen Dank für die rege Teilnahme !
Volksfestauszug der Liedertafel 2010
Bei strahlendem Sonnenschein und sehr heißen Temperaturen zog die Liedertafel zusammen mit den anderen örtlichen Vereinen hinaus auf die Festwiese.
Hier ein paar Eindrücke:
Liedertafelausflug in das Piemont vom 18. bis 20. Juni 2010 In diesem Jahr ging es in den Süden - Piemont und Turin Abfahrt war am Freitag, 18. Juni 2010, 5.00 Uhr am Busbahnhof. Über die bekannte Brennerroute ging es nach Südtirol und weiter in die Lombardei. Vorbei an Brescia, Piacenza kamen wir nach rund 11 Stunden Fahrzeit in Asti in der Region Piemont an. Bei 30 Grad Außentemperatur und leichter Müdigkeit folgten wir dennoch aufmerksam der Altstadtführung in Asti. Danach ging es ab in das Hotel, um sich wieder zu regenerieren. Ein schmackhaftes Mehrgängemenü mit Speisen aus der Region entschädigte für die lange Anreise. Zahlreiche Burgen, Schlösser sowie eine romantische Hügellandschaft bepflanzt mit unzähligen Weinstöcken wartete auf uns am nächsten Morgen in der Region Langhe. Nach der Besichtigung der Stadt Alba ging es hinein in das Herz der Langhe, vorbei an stattlichen Burgen und einsamen Gehöften und der unbeschreiblichen Hügellandschaft, die mit unzählichen Weinstöcken bis zum Horizont bepflanzt ist. Am späten Nachmittag konnte noch eine familiäre Weinkellerei mit Weinprobe besichtigt werden. Leider kam nun Regen auf, was aber der zünftigen Stimmung im Bus nichts ausmachte. Am letzten Tag freuten wir uns auf Turin, die antike Hauptstadt des Königreichs Savoyen. Barocke Kirchen, königliche Bauten, die längsten Arkaden in Italien bilden den Charm dieser Stadt mit ihrer 2.000 Jahre alten Geschichte. Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt konnte beim anschließendem Stadtspaziergang auch noch die Kathedrale von Turin mit dem berühmten Turiner Grabtuch besucht werden. Ein besonderes Schmankerl war auch die Heimfahrt über Mailand, Como und das schweizer Tessin - vorbei am Luganer See zum San Bernadino Tunnel und weiter über das Heidi-Land Richtung Lichtenstein, Bodensee und weiter über das Allgäu nach Hause. Auch hier war es bei der Ankunft in Taufkirchen bereits Mitternacht.
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