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(+) Jahreshauptversammlung 2012
FC Zeichnet Barthel Weber aus. Für fünf Jahrzehnte Engagement im Verein erhält der 61-jährige Marktleugaster die Ehrenamtsuhr von DFB und BFV


(+) Ex Landesligaspieler wird Nachfolger für “Ohne”
Im Rahmen der am vergangenen Samstag anberaumten Jahreshauptversammlung 2012 konnte 1. Vorsitzender Klaus Witzgall für den zum Saisonende...


(+) Leuchetzer laufen zur Bestform auf
Beim Sportlerfasching im FC-Heim steppt der Bär. Das liegt nicht nur am Auftritt .
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(+) Frankenwaldcup 2012
FC Marktleugast besiegt SpVgg Windischenhaig sicher mit 4:1


(+) Nach der Saison 2011/12 ist Schluss
Ralf Werner Ohnemüller legt sein Traineramt zum Saisonende nieder. Im Gespräch mit Gerhard Leinfelder (Frankenpost) erläutert Ohne seine Entscheidung


(+) Jahresabschlussfeier 2011
Thorsten Küfner und Christopher Schubert für je 300 Spiele geehrt
Daniel Schramm: Die Erste greift an und wir kommen da unten raus


(+) Der “Hausmeister” des 1. FC Marktleugast
Vielseitig engagierter Jubilar - Barthel Weber ist neues Ehrenmitglied beim 1.FC Marktleugast. An seinem 60. Geburtstag bekam er...


(+) Spielerzu- und -abgänge 2011
Es ist wie jedes Jahr - kaum ein Tag wird in Trainer- und Funktionärskreisen so herbei gesehnt wie der 30. Juni. Dieser Tag...


(+) Meisterteam trägt Trainer auf Händen
Der FC Marktleugast feiert den Titelgewinn in der Kreisklasse und den Wiederaufsteig in die Kreisliga. “Es passt alles beim...


(+) Neues Outfit für die 1. Mannschaft
Weismainer Püls Bräu und Versicherungsmakler Jörg Weber unterstützen die Fußballer des 1. FC Marktleugast...

 

(+) Jahreshauptversammlung 2011
Klaus Witzgall folgt Fritz Ruppert an der Spitze des Marktleugaster Vereins nach. Ewald Zapf und Eugen Zahl sind die zwei neuen Ehrenmitglieder.


(+) Jahresabschlussfeier 2010
Der Marktleugaster Fußballclub ehrt Dominik Bauer und
Rüdiger Locht...


(+)
Hochkaräter und A-Junioren kehren heim...
Zwei FC-Eigengewächse beenden ihr Gastspiel beim ...


(+) nach mehr als 25 Jahren Aus für die Damenelf
Die demografische Entwicklung schlägt auch bei den Frauen...


(+) Jahresabschlussfeier 2009
Vier Aktive für insgesamt 2000 Spiele besonders geehrt...


(+)
Jahreshauptversammlung 2009
Reiner Schramm stellt aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung - Fritz Ruppert wird Nachfolger...

 

 

 


Ex Landesligaspieler wird Nachfolger für “Ohne”

Im Rahmen der am vergangenen Samstag anberaumten Jahreshaupt- versammlung 2012 konnte 1. Vorsitzender Klaus Witzgall für den zum Saisonende scheidenden Trainer Ralf Werner Ohnemüller einen Nachfolger ankündigen.

Jan Ballmert - Trainer ab der kommenden Saison Entscheidenden Anteil an der schnellen Lösung der Trainerfrage hatte Schriftführer Roland Groß, der den Kontakt zu dem gebürtigen Hessen herstellte und zu einem unverbindlichen Besuch einlud. Im Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen zeigte sich Jan Ballmert von Verein, seiner Sportanlage, seinen Zielen und seinen Mannschaften sehr angetan. Nach einer angemessenen Bedenkzeit reifte in ihm schließlich der Entschluss hier Verantwortung zu übernehmen und ab der Saison 2012/13 als Spielertrainer für den FCM tätig zu sein.

Beruflich ist der Sportökonom im Team der Firma
LogoPlanet GmbH in Creußen als vertretungsberechtigter Geschäftsführer tätig.
Sportlich war Jan Ballmert bis 2007 beim TSV Bad Berneck tätig, wechselte dann im Juli zum ASV Hollfeld, wo er vorwiegend im Mittelfeld der Landesligamannschaft seine Kreise zog.

Ende der Saison 2010/11 erfüllte er sich den lange gehegten Wunsch nun seine Erfahrung und sein Können auch als verantwortlicher Trainer weiter zu geben.
Seine erste Station als Übungsleiter trat er beim SC Kühlenfels an, der in der Kreisklasse 4 Erlangen/Pegnitz spielt.


Leuchetzer laufen zu Bestform auf...
Beim Sportlerfasching im FC-Heim steppt der Bär. Das liegt nicht nur am Auftritt des “Fußballbundestrainers”. Auch die “Sägjuridi”-Cowboys von Leuchetz und die Hexen vom RSC begeistern die Besucher des Faschings.
von Klaus Peter Wulf

Marktleugast- Das Sportheim des 1.FC Marktleugast war am Samstagabend prall gefüllt, denn der FC-Fasching hat einen legendären Ruf. Auch der Fußballbundestrainer Jogi Löw (Carlos Schramm) hatte in der letzten Woche davon in der Zeitung gelesen und war mit zwei seiner Häschen (Sophia und Lisa Haas) extra angereist. Löw ließ es sich nicht nehmen musikalisch die EM-Gegner vorzustellen, verwies auf ihre Stärken und fordert deshalb von seinen Nationalspielern höchste Disziplin. Doch eins war für Jogi und seine Mädels klar: Europameister wird Deutschland.
Und als Jogi-Fan war Luisa Schramm ganz happy und weg. Sie erklärte vor dem versammelten bunt kostümierten Narrenvolk: Er gehört zu mir! Doch weit gefehtl Lisa Haas schleppte ihn ab. Diesen Auftritt präsentierten vier junge Talente des Oberlandes, die auf den Faschings- und anderen Veranstaltungen wohl öfters zu sehen sein werden.

Drei Bullen und ein Pferd

Nicht fehlen durften am Samstag die Sägjuridi-Cowboys von Leuchetz, die ihre Pferde vor dem Sportheim angebunden hatten. Sie stellten fest, dass sie optimal zum 1.FC Marktleugast passen: der frühere FC-Vorsitzende Fritz Ruppert ist Rancher und Pferdezüchter und der aktuelle, Klaus Witzgall, gehört dem VdK - Verband der Kälberzüchter an. Außerdem gehören zum weiteren Vorstand drei Bullen und ein Pferd. Auch gesanglich verzückten Christopher Weber, Raimund Schramm und Georg Schramm mit Westernliedern das Faschingspublikum. Ohne Zugabe kamen sie nicht zu ihrem Drink an die Bar.
Dann fielen mit der RSC-Tanzgruppe “NoName” die Hexen in den Faschingstempel ein. Die Mädels fetzten auf ihren Besen nur so über das Tanzparkett und zeigten der Narrenschar, was Hexentanz heißt. Nach der Zugabe gab es in der Bar mit einem Gläschen Sekt den verdienten Lohn und die Abkühlung.
Und kurz vor Mitternacht war Marktleugast in Bestform (MIB). Das Fußballerbalett legte einen im wahrsten Sinne des Wortes aufreizenden Tanz aufs Sportheimparkett. Noch am Nachmittag hatten die sieben Kicker fleißig trainiert, denn schiefgehen durfte nichts. Und als die Fußballer in ihren gebräunten Oberkörpern ihr tänzerisches Können zeigten, da mussten die Ehemänner ihre Frauen festhalten, sonst wären sie über die MIB-Jungs hergefallen. Nach gleich zwei Zugaben schmeckte ein Gedopter und die Narrenschar tanzte bei klasse DJ-Discomusik bis zum Morgen.
(kpw)

 


Klaus-Peter Wulf, Kupferberg
30. Januar 2012

Frankenwaldcup 2012
FC Marktleugast besiegt SpVgg Windischenhaig sicher mit 4:1

Marktleugast
Der Veranstalter 1. FC Marktleugast hat den im Vorjahr gewonnenen Frankenwald-Cup erfolgreich verteidigt. Im Finale hatte der überraschend ins Endspiel vorgestoßene SV Windischenhaig nichts zu bestellen und musste sich deutlich mit 1:4 den Oberländern beugen. Der Wanderpokal des Frankenwald-Cup-Siegers ziert nun also ein Bgmstr Volk ueberreicht den Siegerpokalweiteres Jahr das schmucke Sportheim des 1. FC Marktleugast.
Bürgermeister Norbert Volk lobte bei der Siegerehrung am Samstagabend herrlich anzuschauende Spielzüge vor einer großen Zuschauerkulisse. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich bei allen Vereinen für die Teilnahme an diesem Traditionsturnier.
Neben dem Wanderpokal durften FC-Torhüter Rüdiger Locht und Kapitän Daniel Schramm – wie alle Teams –
auch noch ein Fünf-Liter-Partyfässchen EKU-Bier in Empfang nehmen. Gleich zwei Spieler teilten sich mit dem Windischenhaiger Tobias Sesselmann und dem Kupferberger Alexander Schubert – beide erzielten je sieben Treffer – die Torjägerkrone. Sesselmann und Schuberth erhielten aus den Händen Volks einen Erinnerungspokal. Roland Groß lobte vonseiten des Veranstalters FC Marktleugast die guten Schiedsrichterleistungen sowie den Bgmstr Volk gratuliert Tobias Sesselmann (li) und Alexander Schubert Sanitätsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes Mannsflur.
Im Endspiel tasteten sich die beiden Teams SpVgg Windischenhaig und 1. FC Marktleugast erst vorsichtig ab, doch schuf der Marktleugaster Daniel Kolb mit dem 1:0 noch in der ersten Spielminute eine Vorentscheidung. Klasse Torhüterleistungen und große Fairness, die schon in den Gruppenspielen großgeschrieben wurden, kennzeichneten auch das Finale, denn alle Kicker wollen ja gesund ab März in die Rückrunde der Saison 2011/12 starten. Christopher Schubert erhöhte nach einem schönen Spielzug in der sechsten Minute auf 2:0. Der Kreisligist Marktleugast zog nun sicher sein Spiel auf und blockte die Angriffe der Windischenhaiger immer wieder ab. Das 3:0 durch Daniel Kolb brachte Klarheit, wer den Platz in der Dreifachsporthalle als Sieger verlassen würde. Dem Team des Veranstalters gelang in der zehnten Spielminute – erneut durch Christopher Schuberth – gar das 4:0. Geprägt von viel Kampfgeist wollten die Maintaler wenigstens den Ehrentreffer, der durch Christian Ohnemüller in der zwölften Spielminute auch im Marktleugaster Gehäuse einschlug.

Viel Kraft mussten die Windischenhaiger schon im Halbfinale lassen, denn der VfR Neuensorg hielt die Parttie mit 3:3 in der regulären 14-minütigen Spielzeit offen und das Siebenmeterschießen musste über Einzug in Finale entscheiden. Beim 8:7 hatten die Maintaler dann nach spannendem Verlauf das bessere Ende für sich. Im zweiten Halbfinale behielt der FC Marktleugast gegen den Vorjahrfinalisten TuS Schauenstein mit 2:0 die Oberhand.
In der ausgeglichenen Gruppe A holte sich der VfR Neuensorg nach dem 2:2 gegen den FC Neuenmarkt und dem 3:3 gegen den FC Marktleugast schließlich mit dem 5:3 über den ATSV Münchberg den Gruppensieg. Marktleugast musste sich nach dem 1:1 gegen Münchberg sowie 3:3 gegen Neuensorg nach dem 3:1 gegen Neuenmarkt mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Für Neuenmarkt und Münchberg war der Frankenwald-Cup bereits nach der Vorrunde beendet.

Überraschend setzten sich in der Gruppe B der TuS Schauenstein und die SpVgg Windsichenhaig gegen die höher eingeschätzten Clubs des 1. FC Kupferberg und SV Grafengehaig durch. Schauenstein rang Kupferberg ein 3:3 ab, besiegte Grafengehaig deutlich mit 5:0 und verwies Windischenhaig nach dem 3:2 auf den zweiten Platz. Windischenhaig fertigte Grafengehaig mit 5:3 ab und wies Kupferberg gar mit 7:3 in die Schranken, musste sich aber Schaustein geschlagen geben. kpw

Die Finalisten:
FC Marktleugast: Rüdiger Locht, Ralf Ohnemüller, Andreas Dippold, Christopher Schubert und Daniel Schramm, Thorsten Küfner, Steffen Titus, Daniel Kolb, Dominik Bauer, Betreuer Oliver Rucker
SpVgg Windischenhaig: Michael Stöcker, Sebastian Bauer, Christian Ohnemüller, Tobias Sesselmann, Dominik Weichert, Jan Weinlein, Selenk Terkes, David Geter, Marcell Rosa.



(+) Nach der Saison 2011/12 ist Schluss
Ralf Werner Ohnemüller legt sein Traineramt zum Saisonende nieder. Im Gespräch mit Gerhard Leinfelder (Frankenpost) erläutert Ohne seine Entscheidung


(Quelle Frankenpost 31.12.2011)

Herr Ohnemüller, was waren die Gründe, dass Sie schon Dezember das Ende Ihrer Trainertätigkeit beim FC Marktleugast angekündigt haben?
Zuerst muss ich sagen, dass ich vom FC durchaus begeistert bin. Mannschaft, Vorstand und das Publikum habe ich lieb gewonnen. Aber am Ende der Saison werden es zweieinhalb Jahre sein, dass ich Trainer bin. Da kann ein Wechsel auch befruchten. Ursprünglich war mein Engagement nur für ein halbes Jahr gedacht. Aber im Laufe der Zeit hat sich ein sehr gutes Verhältnis zwischen allen Beteiligten ergeben.

Wieso haben Sie gerade diesen Zeitpunkt gewählt?
Damit der Verein Zeit hat, sich nach einem geeigneten Nachfolger umzusehen. Die Mannschaft und der ganze Verein haben es verdient, einen guten Trainer zu finden. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass diese Entscheidung absolut frei getroffen wurde.

Wie sind jetzt die Ziele für die restliche Saison?
Das kann nur der Klassenerhalt sein. Einige Mannschaften wie der FC Kupferberg haben sich schon in Richtung gesichertes Mittelfeld geschoben. Das macht die Aufgabe für uns nicht leichter. Aber wenn wir verletzungsfrei beiben, sollte dieses Ziel zu realisieren sein. Denn der FC Marktleugast gehört einfach in die Kreisliga- und diese Liga ist auch für den Verein die beste Liga.

Haben Sie keine Sorgen, das nun im Trainingsbetrieb Ihre Autorität leidet?
Nein, überhaupt nicht. Die Mannschaft hat einen guten Charakter, das gemeinsame Ziel wird uns zusammenschweißen

Liegen Ihnen schon Angebote von neuen Vereinen vor?
Ich überlege grundsätzlich, ob mir eine Pause nicht gut tut. So eine Trainertätigkeit, wenn man sie denn engagiert macht, kostet unglaublich viel Energie. Wenn sich aber eine interessante Aufgabe auftut, werde ich mir sicherlich meine Gedanken machen. Aber nur dann!


(Das Gespräch führte Gerhard Leinfelder)

Kommentar

Alle wissen es - ein Trainerjob im Fußball ist nichts für zig Jahre, Werder Bremer und Thomas Schaf seien die rühmliche Ausnahme. Von daher ist der schon während der letzten Spielersitzung Mitte November im FC-Heim angekündigte Rücktritt von Ohne keineswegs der große Aufreger. Nicht wenige hofften, darunter auch ich, er möge es sich doch noch einmal überlegen, ließe sich noch einmal umstimmen, weil er ein “menschlich feiner Kerl” ist und die Mannschaft ein ganz großes Stück weiter gebracht hat. Vergeblich, die Silvesterausgabe der Frankenpost brachte es in einem Interview nun schwarz auf Weiß - Ende der Saison 2011/12 ist für ihn Schluss – beim FC. Eventuell schließt sich auch eine längere Pause an. Ein Trainerjob kostet viel Kraft und noch mehr Nerven, das können aber nur jene nachvollziehen, die schon mal eine Mannschaft geführt haben.
Der gradlinige Fußballverrückte wäre nicht er selbst, zöge er seine Linie nicht konsequent durch. Seine Linie, die auf Zwischenmenschliches, auf ein harmonisches Umfeld, auf Spaß und auf Spielfreude setzt, aber auch auf Lernwilligkeit, Lernbereitschaft und eine gewisse Eigenverantwortung seiner Spieler baut.
Seit Beginn seiner Trainertätigkeit hat er mit enorm viel Einsatz, Schwung und Überzeugungsarbeit an dieser, seiner Linie gearbeitet, Verkrustungen bei Spielern, am Spielfeldrand und im Umfeld aufgeweicht.
Fußball steht bei ihm ganz oben. Sogar zum „Mörder“ könnte er werden, hat er einmal gesagt, wenn wider besseren Wissens und Fähigkeiten die Mannschaft im Stich gelassen wird und „taktische Todsünden“ einen Spielausgang auf den Kopf stellen.
Nicht ganz so schnell wie er im Spiel auf 180 ist („Mein Gott ist das schlecht!“), kommt er nach Schlusspfiff wieder runter. Darüber diskutieren hilft. Spielsituationen, in Sekundenschnelle am Biertisch aus Gläsern, Feuerzeugen, Zahnstochern, Bierfilzen und sonstigen greifbaren Gegenständen nachstellen und taktische Fehlverhalten analysieren – schon ist er wieder in seinem Element, schon ist er wieder der alte, eben Ohne – und hofft auf Besserung - beim nächsten Mal, zum -zigsten Mal…
Das alles waren elementare Bausteine dem Abstieg 2009/10 ein nahezu traumhaft schönes Jahr folgen zu lassen. Der Umstieg auf modernen Fußball dauert, muss Spieler infizieren, erfordert Um- und Mitdenken, insbesondere intelligente Teamarbeit. Handgeführte Spielzüge, Lauf- und Ballwege an der Taktiktafel sind die eine Sache. Sie auch auf dem Spielfeld umzusetzen die andere. Da nun keiner seiner Spieler die “Ferse komplett vorne” hat, oder mit “Kanaldeckeln an den Füßen” spielt, hat das im Laufe des Jahres zunehmend besser geklappt und seine absolute Krönung mit der souveränen Meisterschaft 2011 gefunden. “Wenns mal läuft, dann läufts”, hört man dann immer an den Biertischen. Auch wenn allein die Logik dieser häufig strapazierten Fußballerweisheit zu greifen scheint, - hinter diesem Erfolg steht vor allem er, sein Fußballverständnis, seine Art Fußball spielen zu lassen.

Auf einer traumhaft hohen Euphoriewelle schwappte er mit seiner Mannschaft und dem ganzen Verein im Gefolge in die Kreisliga. Dank der gezeigten Qualität der Mannschaft sogar auch von andernorts mit Vorschusslorbeeren bedacht. Und das bei einer Hammer-Kreisliga, mit Mannschaften, fast schon überdurchsetzt mit ehemaligen Akteuren aus Bayernliga, Landesliga, Bezirksoberliga und Bezirksliga. Doch den optimalen Einstieg in jene Traumwelle, die ein Surfer für den ultimativen Ritt braucht, den fand er mit seinen Jungs leider nicht. Trotz immer wieder guter bis bester Versuche - die Welle warf sie öfter ab als ihnen lieb war, aber auch öfter als zwangsläufig notwendig war. Der relativ kleine Kader, der manchmal fehlende Durchblick, vor allem aber Verletzungen konnten nicht kompensiert werden. Und dennoch zählt seine Truppe mit zu den spielstärksten.

Sein Ziel für die restlichen Spiele hat er klar definiert. Es kann nur der Klassenerhalt sein. Wenn, wovon auszugehen ist, ALLE Spieler beim Start nach der Winterpause gesund sind und eine auch zu allem entschlossene Vorbereitung durchgezogen haben, MUSS das zu schaffen sein. Er ist sich das wohl auch selbst ein bisschen schuldig und wir dürfen sicher sein, dass er alles in die Waagschale werfen wird. Es wäre schließlich auch nicht das erste Mal, dass der FC wie neugeboren in die restliche Rückrunde einsteigt und eine Serie wie aus dem Bilderbuch hinlegt.
Die Kreisliga ist, nach seiner Meinung die Liga, die dem Verein auch irgendwie auf den Leib geschneidert ist. Die insgesamt 23 Spielzeiten dauernde Zugehörigkeit unterstreichen das nachdrücklich. Er und seine Jungs haben es in der Hand dieser Feststellung erneut gerecht zu werden und ein weiteres Jahr dieser stolzen Bilanz hinzuzufügen.
Zuversichtlich sind wir alle!
(GS)


Jahresabschlussfeier 2011
Thorsten Küfner und Christopher Schubert für je 300 Spiele geehrt
Daniel Schramm: Die Erste greift an und wir kommen da unten raus


Marktleugast Eine sehr positive Stimmung herrschte bei der Weihnachtsfeier des 1. FC Marktleugast am Samstagabend im Sportheim. Vorsitzender Klaus Witzgall zeichnete mit Thorsten Küfner und Christopher Schubert zwei aktive Fußballspieler aus, die bereits jeweils 300 Spiele in den FCM-Farben absolviert haben. „Das ist eine wahrhaft tolle Leitung. Beide Spieler waren wichtige Stützen der Mannschaft bei der Kreisklassen-Meisterschaft 2010/2011 und dem Wiederaufstieg in Kreisliga Bayreuth/Kulmbach und sie werden es auch beim Klassenerhalt Christopher Schuberth und Thorsten  Kuefner werden von 1. Vorsitzenden K. Witzgall fuer 300 Spiele geehrtin der laufenden Saison 2011/2012 sein“, betonte Witzgall. Er überreichte beiden Spielern einen Pokal und eine Urkunde. “Die zweite Mannschaft überwintert in der B-Klasse auf dem zweiten Platz mit nur einem Punkt Rückstand, aber zwei Spielen weniger, auf Ramsenthal. Da wird der FC Marktleugast noch ein gewichtiges Wort bei der Meisterschaftsvergabe mitreden”, zeigte sich Klaus Witzgall überzeugt.

Mehr als 100 Jungen und Mädchen betreut der FC Marktleugast im E-, F- und G-Juniorenbereich. Teilgenommen wurde wieder am Straßenfest der Oberlandgemeinde und nicht fehlen durfte das Kerwa-Rumspielen. Der Nikolausdienst bescherte 60 Kinder. Der FC-Vorsitzende bedankte sich bei allen für die erfahrene Unterstützung übers ganze Jahr. Klaus Witzgall lobte das gepflegte kameradschaftliche und harmonische Miteinander. Woche für Woche kümmerten sich die Platzwarte um die Sportanlagen. „Der 1. FC Marktleugast steht mit seinem Sportgelände gut da“, wertete Witzgall.
„Auf die klar errungene Kreisklassen-Meisterschaft können wir stolz sein und haben einen guten Fußball gespielt. Zur Winterpause fehlen uns lediglich einige Punkte. Die Erste greift an und wir kommen da unten raus“, sicherte Kapitän Daniel Schramm allen FC-lern zu.
Stefan Bauer ließ unter dem Motto „Fantastische Momente“ mit geschossenen Fotos das zurückliegende Fußballjahr 2011 Revue passieren. Und bei seinem „FC-New’s“ blickte Gerhard Schmidt mit Lob und “leiser” Kritik auf die Leistungen beider Mannschaften, sowie auf die nicht immer einfache “Vorstandsarbeit” zurück.
Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern und einem gemütlichen Beisammensein klang das vorweihnachtliche Treffen in den frühen Morgenstunden aus.
kpw



(+) Der “Hausmeister” des 1. FC Marktleugast
Vielseitig engagierter Jubilar - Barthel Weber ist neues Ehrenmitglied beim 1.FC Marktleugast. An seinem 60. Geburtstag bekam er die Urkunde überreicht....
von Klaus Peter Wulf

Marktleugast - Den 60. Geburtstag feierte am Sonntag Barthel Weber in Marktleugast. Groß war die Gratulantenschar im FC-Sportheim. Alle lobten die engagierte ehrenamtliche Tätigkeit des Jubilars in den Vereinen und Organisationen. Mit den Worten „Barthel Weber hat sich um unseren Verein sehr verdient gemacht!“ dankte erster Vorsitzender Klaus Witzgall dem frischgebackenen Sechziger für die für den Ersten Fußball-Club Marktleugast geleisteten Dienste und Barthel Weber - neues Ehrenmitgliedernannte ihn zum Ehrenmitglied. Das ist die höchste Auszeichnung, die der 1. FC Marktleugast einem Mitglied verleihen kann.

Weber trat 1961 im Alter von zehn Jahren seinem FCM bei und ist ihm ein halbes Jahrhundert eng verbunden. Ab 1961 spielte Barthel Weber in der Schüler- und Jugendmannschaft. Für zwei Serien wechselte er 1970 zum SV Marienweiher, um dann zum 1. FC Marktleugast zurückzukehren und bis 1984 seine Fußballstiefel im ersten FCM-Herrenteam zu schnüren. Es folgten noch einige aktive Jahre in der Altliga. 13 Jahre war Weber anschließend als Schiedsrichter für den FCM tätig und gleichzeitig lange Jahre dessen Jugendleiter.

Seit Jahrzehnten gehört Barthel Weber dem Vereinsbeirat an. 1990 übernahm er das Amt des Schriftführers und arbeitete seit 2005 als zweiter und dritter Vorsitzender in der Vereinsführung mit. „Barthel Weber war also 21 Jahre FCM-Vorstandsmitglied. Er kandidierte heuer bei den Neuwahlen nicht mehr, um das Amt in jüngere Hände zu legen“, sagte Witzgall. Jetzt kümmert sich unser Jubilar um die Liegenschaften und sonstige Belange des 1. FC Marktleugast, weswegen er manchmal auch liebevoll “Hausmeister” genannt wird. Zudem kümmert sich Weber um den Getränkeeinkauf und verrichtete zusammen mit seiner Ehefrau Conny über 20 Jahre hinweg ehrenamtlich und unentgeltlich den Wirtschaftsdienst. Die Verdienste von Barthel Weber sind auch mit hohen Ehrungen auch von Seiten des Bayerischen Fußballverbandes und Bayerischen Landessportverbandes gewürdigt worden.

„Im Jahr 2006 gehörte Barthel Weber zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfördergemeinschaft (JFG) Oberland 06. Bis 2010 war er unser Schriftführer und Vertreter des 1. FC Marktleugast“, würdigte die JFG-Vorsitzende Karin Thomas. Für den Ring- und Stemm-Club Marktleugast bedankte sich Vorsitzender Andreas Greim bei Weber für eine fast 50-jährige Mitgliedschaft. Von Seiten der Schiedsrichtervereinigung Kulmbach, der der Marktleugaster seit einem Vierteljahrhundert angehört, gratulierte Fritz Goller zum Sechzigsten.
kpw



(+) Spielerzu- und -abgänge 2011
Es ist wie jedes Jahr - kaum ein Tag wird in Trainer- und Funktionärskreisen so herbei gesehnt wie der 30. Juni. Dieser Tag ist der Tag der Personalentscheidungen. Wir freuen uns auf neue Spieler, die Trainer Ohne teilweise schon während der Meisterschaftsfeier verkünden konnte.
Allrounder und “Pferdelunge” Daniel Wagenhuber (Figo) wird den Kader ebenso verstärken, wie Daniel Kolb (Kolbi), der als spielstarke Offensivkraft für viele FCM-Tore sorgen will. (beide vom ASV Marktschorgast) Genau das Gegenteil, nämlich Tore verhindern will Benjamin Deeg (Benni), FC Stammbach, der vom Trainer das Vertrauen ausgesprochen bekam.
Kurz vor dem Stichtermin haben sich Tobias Thomas und Frank Richter vom FC Kupferberg entschieden kommende Saison in Blau-Weiß aufzulaufen. Beide sind darüber hinaus in der JFG Oberland engagiert: Tobias als Trainer der B-Junioren und Frank als Betreuer bei den A-Junioren, von denen nun endgültig Alexander Groß Abschied nimmt, zu seinem Stammverein zurückkehrt und zukünftig bei den Seniorenmannschaften Fuß fassen will. Vom TSV Presseck kehrt außerdem Matthias Weber zurück, der sich beruflich nach Nürnberg verändert hat, aber an alter Wirkungsstätte in der zweiten Mannschaft aushelfen will.
Überraschend hat sich nun auch der routinierte Mittelfeldstratege und Arbeitskollege von Capitano Sanny Schramm, Jochen Pfarrer, vom TSC Mainleus entschlossen, seinem ehemaligen Trainer zu folgen.
Wenn alles glatt läuft könnte er bereits am kommenden Wochenende erstmals für den FCM auflaufen.
Der in Ilmenau studierende Claus Krumpholz hat sich für die kommende Saison dem SV Grafengehaig angeschlossen und Marcell Rosa wird zukünftig für die SpVgg Windischenhaig zwischen den Pfosten stehen. In der Winterpause entschied sich Luan Vanderlei für den SV Grafengehaig.
 

Daniel-Kolb

Daniel-Wagenhuber

Benjamin-Deeg

Alexander-Groß

Daniel Kolb

Daniel Wagenhuber

Benjamin Deeg

Alexander Groß

Tobias-Thomas

Matthias Weber

Frank Richter

Jochen Pfarrer

Tobias Thomas

Matthias Weber

Frank Richter

Jochen Pfarrer

 


(+) Meisterteam trägt Trainer auf Händen
Der FC Marktleugast feiert den Titelgewinn in der Kreisklasse und den Wiederaufsteig in die Kreisliga. “Es passt alles beim FC Marktleugast. Meine Spieler lieben den Fußball”, sagte der Erfolgscoach bei der stimmungsvollen Aufstiegsfeier. Ohnemüller hatte das Team in der Rückrunde der Kreisligasaison 2009/10 übernommen, den Abstieg in die Kreisklasse konnte aber auch er nicht mehr verhindern. Der FC Marktleugast hat sein Saisonziel, den sofortigen Wiederaufstieg erreicht. “Die Mannschaft hat trotz eines holprigen Starts die Meisterschaft noch souverän eingefahren. Der Klub ist wieder in der Kreisliga sehr, sehr gut aufgehoben” so der Coach. Die stolze Bilanz: 25 Siege und ein Unentschieden bei lediglich vier Niederlagen. Das ergab 76 Punkte bei 101:44 Toren. Der Vorsprung auf den zweiten FC Kupferberg betrug nicht weniger als 14 Punkte.
“Es ist geschafft” sagte FC-Vorsitzender Klaus Witzgall. Er sah in Trainer Ralf Ohnemüller einen Garanten des Erfolges. Der Dank des Vorsitzenden galt aber auch den Fans, “die ihren FCM wieder in die Kreisliga peitschten”. Sportlich wolle der Oberlandverein auch in der neuen Serie das Beste erreichen, aber nicht um jeden Preis.
Bürgermeister Norbert Volk schaute auf eine optimale Mischung von Spielern und Funktionären. Mit den “jungen Kerlen” habe der FC das Gewollte erreicht und sehe sportlich einer guten Zukunft entgegen. Auch Kreisrat Klaus Zahner beglückwünschte das Team zu der tollen Leistung. Die Mannschaft sei in der Rückrunde absolut dominierend gewesen, auch die Kameradschaft passe.
“Ihr habt den Aufstieg mit 25 Siegen aus 30 Speilen wahrlich verdient” meinte Gruppenspielleiter Gerd Rieß vom Bayerischen Fußballverband. Seitens des Bayerischen Landessportverbandes richtete Werner Knörrer den Blick auf die nächste Saison - “eventuell mit dem Durchmarsch in die Bezirksklasse”. Die Vorsitzende der Jugendfördergemeinschaft Oberland, Karin Thomas, zeigte sich glücklich, dass der FC in die Kreisliga zurückgekehrt ist. Sie war überzeugt, dass das gut harmonierende Team in der kommenden Spielzeit mindestens die Klasse halten wird.
Der neuverpflichtete 20-jährige Torwart Benjamin Deeg aus Stammbach sah es als sportliche Herausforderung an, künftig mit dem FC in der Kreisliga Bayreuth/Klumbach zu spielen. Er wolle seinen Teil dazu beitragen die neue Klasse zu halten. “Wenn mehr herausspringt, sprich der Aufstieg in die Bezirksklasse, dann ist das auch okay!”
Stefanie Schubert, die Frau des Torschützenkönigs Christopher Schubert (21 Treffer) hat die ganze Saison mit gefiebert und war fast bei allen Spielen live dabei. Sei es einmal schlecht gelaufen, dann habe sie es schon daheim zu spüren bekommen. “Zwei Verletzungen - eine Knochenabsplitterung und Bänderprobleme - warfen meinen Ehemann zurück, doch schon als die Meisterschaft feststand, wurde ausgiebig gefeiert”, erinnert sie sich. Für den Kupferberger Christopher Schubert, der seit 2003 für den FC Marktleugast spielt, war im Vorjahr der Abstieg in die Kreisklasse eine der schwersten Stunden seiner Fußballerlaufbahn. “Jetzt geht es nur noch aufwärts, - runter nie mehr” sagt er im Gespräch mit der BR. Der jetzt 27-jährige will mindestens bis zum 35. Lebensjahr für den Oberlandclub dem runden Leder nachjagen und den Ball im gegnerischen Gehäuse versenken.
Sandra Arnold aus Marktleugast, Partnerin von Spielführer Daniel Schramm, war als eine der 15 “Edelfans” bei allen Spielen dabei, ob auswärts oder daheim. Nach dem 1:4 in Hollfeld sei ihr Daniel sehr geknickt gewesen. “Umso glücklicher war er, als der FC hinterher die Punkte am Grünen Tisch zugesprochen bekam. Dann habe das Team voll Gas gegeben.”
“Ich bin stolz auf euch” betonte der ehemalige FC-Vorsitzende Fritz Ruppert. Zum Aufstieg geratulierten auch Franz Uome (SV Mannsflur), Manfred Rodler (SV Grafengehaig), Bernd Schramm (VfR Neuensorg), Ralph Goller (Raiffeisenbank Oberland) und Klaus Peter Wulf (Bayerische Rundschau).
(kpw)

 



(+) Weismainer Püls Bräu und Versicherungsmakler Jörg Weber unterstützen die Fußballer des 1. FC Marktleugast...

Strahlende Gesichter gab es am Sonntag vor dem Heimspiel gegen den ASV Marktschorgast bei den Spielern des FC Marktleugast, neues outfit - vergroessern mit clickwelche mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet wurden. Die Anschaffung des neuen Outfits konnte durch Spenden der Weismainer Püls Bräu und des Versicherungsmaklers Jörg Weber ermöglicht werden. Erster Vorsitzender Klaus Witzgall bedankte sich im Namen des Vereins bei Karl-Heinz-Scholz von der Püls Bräu und Jörg Weber für die Unterstützung und überreichte an beide als Danke schön und Erinnerung einen Vereinsteller. Das Bild zeigt die Spieler des FC Marktleugast und von links die beiden Sponsoren Karl-Heinz Scholz und Jörg Weber sowie auf der rechten Seite den ersten Vorsitzenden Klaus Witzgall.

 (Bild mit click vergrößern)


(+) Jahresabschlussfeier 2010

Der Marktleugaster Fußballclub ehrt Dominik Bauer und
Rüdiger Locht für ihren Einsatz.

Es ist Tradition im 1. FC Marktleugast, dass zur Weihnachtsfeier verdiente Spieler für ihren Einsatz und das Engagement in dem Oberlandverein ausgezeichnet werden. Dritter Vorsitzender Barthel Weber ehrte den “Glücksgriff aus Mannsflur”, Rüdiger Locht und Dominik Bauer für 200 bestrittene Spiele in den FCM-Farben. Roland Groß, der sich auch als E-Jugendtrainer engagiert, wurde für 20 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Eine ganze Reihe von Funktionären und engagierten Männern erfuhren als kleines Dankeschön für ihr herausragendes Engagement übers Jahr den verdienten Lohn in Form eines Geschenks.
Nachdem die erste Mannschaft des 1.FC Marktleugast 23 Jahre in der Kreis- oder Bezirksliga “zu Hause” war, musste das Team zum Ende der Saison 2009/2010 den Abstieg in die Kreisklasse hinnehmen. Trainer Ralf Ohnemüller hat in der neuen Serie den Zusammenhalt in der Mannschaft gefestigt, sowie Harmonie und Teamgeist zurückgeholt, betonte Weber. Und die Erste hat wieder Erfolg. Die Mannschaft um Kapitän Daniel Schramm wurde Herbstmeister in der Kreisklasse Kulmbach und rangiert zur Winterpause auf dem guten dritten Platz. “Wir haben topp Chancen in der Rückrunde zu bestehen” sagte Trainer Ralf Ohnemüller. Er sieht den Erfolg des FCM in einer motivierten spielfreudigen Mannschaft, die eine tolle Kameradschaft pflegt. “Dabei sind nicht nur die Ergebnisse der Tabelle entscheidend. Auf dem bisher Erreichten lässt sich aufbauen”, pflichtete ihm Daniel Schramm bei. Kritik übte der Kapitän am erfolgshungrigen Publikum, das nicht immer nur qualifizierte Kommentare von sich gibt.
Auch Vorsitzender Ruppert drückte der Mannschaft sein Kompliment für die guten Leistungen in der Vorrunde der laufenden Kreisklassensaison aus. “Und wir sind auf dem Weg unsere eigenen Spieler wieder zurückzuholen” sagte Ruppert.
Der vorweihnachtliche Abend begann mit einem gemeinsamen Essen. Gemeinsam sang die Sportlerfamilie Weihnachtslieder. Sabine Quindt steuerte zum Gelingen des Abends eine Weihnachstgeschichte und ein Quiz bei. Gut unterhalten wurde die FC-Familie mit den Gstanzl von Gerhard Schmidt, vorgetragen von Gerhard Ried und Bertram Hartung, sowie einer Bildershow von Stefan Bauer über die zurückliegenden Vereinsgeschehnisse.
(kpw)

 


(+) Hochkaräter kehren heim...
Zwei FC-Eigengewächse beenden ihr Gastspiel beim TSC Mainleus.
Nach drei Jahren kehren Rolli Groß und Thorsten Küfner zu ihrem Heimatverein zurück. Trainer Ralf Werner Ohnemüller, ihr Trainer in der BZOL kann damit seine Mannschaft mit zwei echten Hochkarätern auf wrolli70ichtigen Schlüsselpositionen verstärken.
Dank dem engagierten Wirken von Thorsten Küfner und Dirk Rektorschik wurden unsere jüngsten Fußballer schon seit 2003 für den Fußball begeistert. Nun wird der “gute Draht” Thorstens zu seinen Spielern sich auch bei unserer Zweiten positiv auswirken. Sofern es der Thorsten70Spielplan der Ersten erlaubt, wird er als Betreuer für die Zweite der kompetente Ansprechpartner sein.
Mit viel Einfühlungsvermögen und Können trainierte Roland Groß schon die F-Junioren. Nun betreut er als äußerst beliebter und geschätzter Trainer bei Eltern und seinen Spielern die E-Junioren. Und die Erste darf sich hoffentlich bald auf ihren “alten” Torjäger freuen. Die FC-ler drücken die Daumen, dass die Genesung weiter so gute Fortschritte macht und er bald wieder in blau-weiß aufläuft...
ulf-felgenhauer6077Seit August verstärkt ein weiterer Ex-Mainleuser den Kader von Ralf Werner Ohnemüller. Allrounder Ulf Felgenhauer, hat seine 2-jährige Fußballpause beendet und ist sofort spielberechtigt. Der 33-jährige Routinier wird im Mittelfeld für mehr Ordnung und Stabilität sorgen. Und auch Henning Kölbl wird, neben seinem Amt als Cheftrainer der Marktleugaster Handballdamen, den Kader als henning-koelbl60Offensivkraft erweitern.
Darüberhinaus freuen sich die Vereinsverantwortlichen über drei weitere Zugänge. Die A-Junioren Alexander Groß, Saruhan Güler und Christoph Meisel schnüren nach ihrer Juniorenzeit bei der JFG Oberland künftig für den FCM ihre Fußballschuhe.

Alexander Gross Christoph Meisel Saruhan Gueler

Ralf Werner Ohnemüller kann für den Rückrundenstart nach der BjoernWinterpause auf drei weitere Neuzugänge bauen. Von der SpVgg Bayreuth II kehrt der Ex-FCM-B-Junior Björn Korzendörfer zurück. Während er bei den U-17 noch als durchschlagskräftige Offensivkraft für Tore sorgte, entdeckte er in der BZOL bei den A-Junioren des ATS Kulmbach sein Talent zum cleveren Tore-Verhinderer.
Er wird als zentraler Abwehrspieler mit Offensivqualitäten hinter Genivaldo de Souga Silva, (SpVgg Goldkronach), kurz Valdo genannt, eine wichtige Rolle einnehmen. Der ballgewandte und wie alle DippiSüdamerikaner auch ballverliebte Brasilianer kann dagegen eine echte Bereicherung im zentralen und vorderen Mittelfeld werden.
Völlig überraschend und zur besonderen Freude von Trainer Ralf Werner Ohnemüller hat sich Andreas Dippold entschlossen einen Rücktritt vom Rücktritt zu machen. Mit dem routinierten und hoch geachteteten Abwehrstrategen bekommt die FC-Defensive für die Rückrunde einen weiteren mächtigen Stützpfeiler.


Den Verein haben verlassen:
Derjugin Daniel > SV Grafengehaig
Kohlmann Sven > TSV Presseck
Altuntas Niyazi > FC Stammbach
Dippold Michael > SV Marienweiher
Scherdel Rainer > VfR Neuensorg
Zuschke Christian > VfR Neuensorg
Rucker Christian > VfR Neuensorg
Zapf Stefan > TSV Bindlach
Rafelt Peter > SG Rugendorf/Losau
Wich Manuel > SV Cottenau
Kögler Hans > FC Hohenberg


(+) nach mehr als 25 Jahren Aus für die Damenelf
Die demografische Entwicklung schlägt auch bei den Frauen schmerzhaft zu. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert gehen für die Damenmannschaft als ein fester und gern gesehener Bestandteil der FC-Familie endgültig die Lichter aus. Dies zeichnete sich eigentlich schon ab, als die B-Juniorinnen wegen Spielermangel im Jahre 2006 den Spielbetrieb einstellen mussten und damit der notwendige Unterbau wegbrach. Dennoch Trotz gelang Egbert Feulner der Aufstieg in die Bezirksoberliga. In ihrem erfolgreichsten Jahr 2007/08 klopften die Damen sogar an der Landesliga an. Dann wurde der Kader durch beruflich bedingte Abgänge, Umzüge, Verletzungen und Schwangerschaften erheblich geschwächt. Mit einigen Neuzugängen konnte Trainer Jörg Träder das drohende Aus und den Abstieg in der Saison 2008/09 noch abwenden. Als ein Jahr später Torfrau Bettina Schott als ein sicherer Rückhalt zwischen den Torpfosten nach einer schweren Knieverletzung mehr als die halbe Saison ausfiel, zeichneten sich Abstieg und wegen Spielermangel auch das Aus ab.






Jahresabschlussfeier 2009

FC Marktleugast ehrt vier verdiente Aktive -

Markus Günther hat schon 800 Mal in Weiß und Blau gespielt
Damen wünschen sich eine Torfrau / Jetzt ist auch noch Bettina Schott verletzt

Marktleugast
| Die Ehrung von vier aktiven Spielern stand im Vordergrund der Weihnachtsfeier des 1. FC Marktleugast am Samstagabend im Sportheim.
Markus Günther hat bereits 800 Mal in Weiß und Blau gespielt und legendäre Spiele für unseren FCM aus dem Feuer gerissen”, sagte Vorsitzender Fritz Ruppert. Allen Lockrufen höherklassiger Mannschaften hat FC-Kapitän und Eigengewächs Daniel Schramm widerstanden. Das Vorbild an Zuverlässigkeit und Vereinstreue wurde für 500 Spiele geehrt. Nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken ist Rene Krause (400 Spiele), der sich sowohl als “Dauerläufer und Kampfmaschine” auch als der Spieler mit dem “schönsten Torjubel” einen Namen machen konnte. Jürgen Schott, Allrounder und großer Helfer auf und neben dem Platz wurde schließlich für 300 Spiele für den Ersten Fußball-Club Marktleugast ausgezeichnet.
Desweiteren wurden Thomas Lobenwein, Matthias Groß, Steffi Schmidt, Hans Feulner, Rüdiger Locht, Jörg Träder und Gerhard Schmidt für ihren Einsatz für den FCM mit Geschenken bedacht.
Nicht vergessen wurde auch die Familie Scheda, die sich als großzügiger Sponsor für den Verein verdient gemacht hat.

“Wenn die Mannschaft weiterhin den guten Teamgeist und engen Zusammenhalt pflegt, dann ist der Erhalt der Kreisliga Bayreuth-Kulmbach keine Frage”, betonte Ruppert.

Sorgen bereitet dem FCM die Damenelf, die im Tabellenkeller auf dem vorletzten Platz der Bezirksoberliga steht. „Ich habe keine Torhüterin mehr. Jetzt fällt auch noch Bettina Schott für lange Zeit aus. Ohne Torfrau wird es aber schwierig den Abstieg zu vermeiden“, sagte Trainer Jörg Träder. Er zollte der reaktivierten Petra Röder besonderen Dank. Sie ließ sich trotz schon langer Fußballpause nicht lange bitten und half nach dem Ausfall von Stammtorhüterin Bettina Schott spontan bis zur Winterpause aus.

Sabine Quindt las nette Weihnachtsgeschichten, die trotz der trüben sportlichen Aussichten auch ein Lächeln über die Gesichter der aktiven Fußballfrauen huschen ließen. Nach einem gemeinsamen Essen saßen die Mitglieder noch lange gemütlich bei Glühwein und Lebkuchen zusammen.
(kpw/gs)

 

 

 

 

 

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