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"Experten" - Elite-Ökonomen
- Wirtschaftsweise - und ihre "Statements" im
Jahr 2009
Die diversen Aussagen werden sukzessive
erweitert. Es
gibt schon "Experten" die von einem "Herbeireden
einer Rezession" phrasieren. Wenn das geht, dann müsste
umgekehrt ja auch ein "Herbeireden des Aufschwungs" möglich
sein. Das fortlaufende Ereignisgeschehen wird Klarheit bringen.
Stichjahr
2010/2011! (Als ein
Höhepunkt des "Ersten Schubs". Der nächste Höhepunkt
ist 2016-2017 zu erwarten. Nicht nur "negativ". Die Richtung
des gesellschaftlichen Umwälzungsprozesses wird nun deutlicher
hervortreten - als weitere Etappe einer noch nicht abgeschlossenen
Entwicklung.
Die "Beschwichtiger"?
Ökonom Flassbeck über Leitzinssenkung: "Die Geldmenge ist uninteressant" Die US-Amerikaner werden als Erste die Krise überwinden, erwartet der
Ökonom Heiner Flassbeck: "Gefährlich ist im Moment in expansiver
Richtung gar nichts. Die Geldmenge ist vollkommen uninteressant. Es
besteht das Risiko einer Deflation. Dann investiert oder kauft niemand
mehr, weil alle hoffen, dass es bald noch billiger wird. Auch die
Europäische Zentralbank muss die Zinsen schleunigst reduzieren. Meine
Prognose: Bis zum Frühjahr senkt sie den Leitzins wiederum in Panik auf
1,0 Prozent..
Geldpolitik allein reicht natürlich nicht; man muss sie um große
fiskalische Investitionsprogramme ergänzen. Aber genau das hat ja der
künftige US-Präsident Barack Obama schon angekündigt. Am Ende werden
die USA als Erste aus der Krise herauskommen - während die Europäer
viel zu lange gezögert haben.
Quelle: TAZ Veröffentlicht
in Nachdenkseiten
Die "Schwarzseher"? Fed Chairman Bernanke is on record stating that the worst should be
over by end of December (2008, capricorne). Nothing could be farther from the truth, as he
well knows. The same Bernanke stated in October 2005 that there was 'no
housing bubble to go bust.' So much for the predictive quality of that
Princeton economist. Global
Research
"Experten"-Latein? Daran sollten Sie sich erinnern, wenn Sie mal wieder eine Wirtschaftsprognose lesen:
Wegen der zusehends schlechter werdenden Vorhersagen zur
Wirtschaftsentwicklung plädiert der Präsident des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, für einen
vorübergehenden Prognosestopp.
"In den meisten Modellen, die wir für unsere Vorhersagen nutzen, kommen
keine Finanzkrisen vor. Und wenn sie vorkommen, dann ist diese Krise so
spezifisch, dass wir sie nicht erfassen können. Wir können sagen, da
passiert was Schlimmes, aber wie schlimm es wird, können wir nicht
sagen."
Quelle: FAZ
"Das fällt so senkrecht runter", Bert Rürup zeigt
mit der Hand nach unten. Seit September geht die Konjunktur dramatisch
zurück - so schnell wie noch nie. "Das kann man so richtig ökonomisch
nicht erklären", sagt der Wirtschaftswissenschaftler am Dienstag vor
Studenten der Uni Kiel.
Quelle: Spiegel Online
Veröffentlicht
in Nachdenkseiten
Die nächsten Folgen
Außenhandel rechnet nur mit leichtem Export-Minus
Zuversichtliche Prognose in einer düsteren Zeit: Laut einer Umfrage glauben die deutschen Außenhandelskammern nicht an einen Exporteinbruch im kommenden Jahr. Dabei haben führende Wirtschaftsinstitute einen fast "senkrechten Absturz" der Ausfuhren prophezeit.
... Berlin - Die deutschen Außenhandelskammern blicken optimistisch in die Zukunft. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter den Kammern. Statt eines drastischen Rückgangs, wie von manchen Wirtschaftsforschern prognostiziert, bleiben die Exporte nach Ansicht der Außenhandelskammern "mit einem Minus von ungefähr einem Prozent nur leicht unter dem Niveau von 2008", heißt es in der Umfrage.
... Positiv sei dagegen die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa sowie in der Türkei einzuschätzen.
"Positive Impulse werden für den deutschen Export aus den Bric-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) erwartet - trotz aller Abschwächungstendenzen", teilt der DIHK mit. Einen deutlichen Rückgang prognostizieren die Kammern für die USA, Japan und Korea. Allein die Exporte in die USA könnten der Umfrage zufolge um bis zu zehn Prozent zurückgehen.
... Nach Einschätzung des Experten werden die Ausfuhren Deutschlands 2008 ungefähr auf dem Vorjahresniveau von 969 Milliarden Euro verharren. Damit verfehlt Deutschland klar das noch bis September angepeilte Ziel, erstmals die Marke von einer Billion Euro zu knacken. "Das kann man für dieses Jahr vergessen. Und wenn die Konjunktur nicht in Schwung kommt, auch für 2009", sagte Nitschke. Die Exportleistung werde 2009 zudem unter der von 2008 liegen.
... Nitschke sagte, besonders schlecht werde es 2009 für die Krisenbranche Autoindustrie und auch den Maschinen- und Anlagenbau laufen - beides traditionell starke Exportbranchen Deutschlands. Der Grund ist laut Nitschke, dass bei schwächerem Welthandel Investitionsgüter besonders wenig nachgefragt würden. Hier seien "kräftige Einbußen" zu befürchten.
veröffentlicht unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,598568,00.html
JAHRESAUFTAKT AN DER WALL STREET Dow
Jones knackt 9000er- Marke Die New Yorker Aktienmärkte sind mit einem kräftigen Plus ins neue Jahr
gestartet: Der Leitindex Dow Jones legte um knapp drei Prozent zu - und schloss
erstmals seit Anfang November wieder über der Marke von 9000 Punkten. Börsianer
werten die spontane Erholung als gutes Zeichen. Eine Der Spiegel Schlagzeile
Anfang Jannuar 2009.
fortfolgend Der unvermeidliche Herr Sinn
Das Regierungsprogramm von Union und SPD "wird die Konjunktur eher dämpfen und vorläufig kaum neue Arbeitsplätze schaffen", prophezeite Hans-Werner Sinn, der Präsident des ifo-Instituts, Ende 2005. [Quelle: Berliner Morgenpost vom 15.11.2005] Es kam bekanntlich anders. "Die Konjunktur in Deutschland steht auf einem soliden Fundament. Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur", rühmte sich die Bundesregierung im August 2007. [Quelle: Bundesregierung vom 28.08.2007] Sinn widersprach nicht, obgleich er gut eineinhalb Jahre zuvor genau das Gegenteil vorhergesagt hatte. "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern", mag er wohl gedacht haben. "Wir sind in einer fantastischen, tollen Situation, in der die großen Kontinente gleichzeitig im Aufschwung sind. Das hat man selten", frohlockte Sinn nun ebenfalls. Der Aufschwung sei robust, werde sich über 2008 hinaus fortsetzen und mit etwas Glück sogar bis zum Ende des Jahrzehnts andauern, urteilte er enthusiastisch. [Quelle: Der Tagesspiegel vom 25.06.2007] Sein Pech: Inzwischen ist abermals genau das Gegenteil eingetreten, alle großen Volkswirtschaften befinden sich gleichzeitig im Abschwung. Das hat man selten, in der Tat: Zweimal voll daneben. Doch für unzutreffende Prognosen ist der ifo-Chef bekannt. Nur die Presse hat das offenbar noch nicht bemerkt, sie bezeichnet ihn nach wie vor als einen "der renommiertesten Ökonomen des Landes" (WirtschaftsWoche) oder gar als "klügsten Wirtschaftsprofessor Deutschlands" (BILD). Immer wieder darf er dort seine "Weisheiten" an den Mann respektive die Frau bringen.
Man könnte die Aufzählung von Beispielen über die Irrtümer des Hans-Werner Sinn gewiss noch lange fortsetzen, doch das würde jeden vertretbaren Rahmen sprengen. Um nicht missverstanden zu werden: Irren ist menschlich. Und es gibt niemanden, den Autor dieser Zeilen inbegriffen, der frei von Irrtümern wäre. Was mich am Präsident des ifo-Institutes stört, ist seine Neigung, in jeder beliebigen Situation mit dem vollen Brustton der Überzeugung - so, als habe er es schon immer gesagt - eine geschickt der jeweiligen Lage angepasste Erklärung abzugeben und mit provozierender Nonchalance über seine früheren Fehlleistungen hinwegzugehen.
Anmerkung WL: Die ständigen "Sinnkrisen" des Herrn Sinn hinderten den MDR in der gestrigen Sendung Plusminus jedoch nicht, hin wieder als Experten gegen Konjunkturprogramme auftreten zu lassen, und zur Ausgewogenheit wurde dann gleich noch der Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Hüther, dazugenommen.
Quelle: Das Erste.de plusminus
Anmerkung AM: Dass nun gerade der Präsident des Ifo-Instituts gegen Konjunkturprogramme polemisiert, ist wirklich apart. Denn sein Institut hat einem Konjunkturprogramm der Regierung Helmut Schmidt, dem so genannten ZIP, dem Zukunftsinvestitionsprogramm, 1978 bescheinigt, es habe den Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Wenn Sie sich näher informieren wollen, dann finden Sie einschlägige Beiträge am 21. Oktober 2008 und am 13. November 2008 in den NachDenkSeiten oder auf den Seiten 123-128 des Kritischen Jahrbuchs 2008/2009. Nachdenkseiten Anfang
Januar
fortfolgend Beispiel
"gekaufte Lügner" (Mitte
Januar 2009) Deutsche Bank in Turbulenzen: Alleinkämpfer Ackermann setzt auf Risiko
Deutsche-Bank-Chef Ackermann in der Krise: Sein Geldinstitut erwartet
den schlimmsten Jahresverlust seiner Geschichte, die Postbank-Übernahme
musste neu verhandelt werden, um die Kapitaldecke zu schonen. Doch
Ackermann sagt erneut Nein zu jeder Staatshilfe - ein riskanter Kurs.
Quelle: Spiegel Online
Kommentar AM: Was SpiegelOnline hier behauptet,
ist schlicht falsch. Ackermanns Deutsche Bank ist schon auf vielfältige
Weise in den Genuss von Staatshilfe gekommen, allerdings immer
indirekt. Zum Beispiel: die Deutsche Bank hat risikobeladene Papiere an
die Industriekreditbank (IKB) verkauft, die dann maßgeblich vom Bund
mit 10 Milliarden gerettet wurde; die Deutsche Bank nimmt jetzt die
Hilfe der Post AG in Anspruch und bekommt die Postbank billiger; auch
in diesen Deals steckt öffentliches Geld. Siehe dazu auch hier.
- Offensichtlich hat die Deutsche Bank die SpiegelOnline-Redaktion mit
PR überzogen. Von einer unabhängigen Berichterstattung kann man, wie
man an diesem Artikel erneut sieht, nicht sprechen.
aus nachdenkseiten
Februar 2009 Stimmung im Euro-Raum sinkt auf Rekordtief
Die Konjunkturflaute hat Europa fest im Griff: Der Geschäftsklimaindex im Euroraum hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts zum sechsten Mal in Folge verschlechtert und einen historischen Tiefpunkt erreicht. Besonders in Deutschland und den Niederlanden habe sich die Lage eingetrübt.
Die Stimmung habe sich "in allen Ländern des Euroraums verschlechtert und liegt auf einem historischen Tiefpunkt", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. In erster Linie sei die aktuelle Lage von den befragten Experten drastisch schlechter bewertet worden. Der entsprechende Index liege mit 41,1 Punkten auf dem tiefsten Stand seit 1994. Besonders in Deutschland und den Niederlanden habe sich die Situation seit der letzten Befragung im Herbst eingetrübt. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate hellten sich dagegen zwar etwas auf, blieben aber weiter "stark unterkühlt", erklärte Sinn.
Quelle: Stern
Kommentar AM: was man von solchen Stimmungsmessungen halten kann, wird erkennbar, wenn man die Meldung des gleichen Instituts von drei Wochen vorher anschaut. Hier:
IFO-INDEX 27. Januar 2009
Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich überraschend
Trotz Wirtschaftskrise sind die Unternehmen in Deutschland wieder optimistischer: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg zum ersten Mal seit Mai 2008. Experten hatten einen Rückgang erwartet. Das Institut warnt jedoch vor übertriebenen Erwartungen.
Quelle: Spiegel aus nachdenkseiten
Niedergang! Nichts
kann den "Westen" (also alle, quasi) mehr retten. Kein
Paketchen, kein Paket, kein Wechsel - kein neuer Minister,
kein neuer Präsident, Kanzler usw. - "Das
Biest muss sterben"
Gehirntot, teutsch Der
verrottende Misthaufen (teutsche Parteien, teutsche
Regierung) und seine Schmeissfliegen, Mistkäfer,
Larven und Gewürm aller Art, scheussliche,
abstossende, ekelhafte Spezies und hochinfiziöser
Krankheitsherd, glaubt Staat und System noch retten
zu können, wenn nur "Köpfe"
ausgetauscht werden. Auf einen lustlosen Wirtschaftsminister
(Ein Paradebeispiel zu "Pflicht", "Gehorsam",
Anpassung um der Anpassung willen vor Neigung und
Fähigkeiten und dem Ergebnis, das damit hervorgebracht
und erzeugt wird: Pfusch! Vor disem Hintergrund
(Ursache) kracht die ganze Ökonomie zusammen,
weil die meisten Gesellschaftsmitglieder sich auf
einen "Markt" haben trimmen lassen und
zuviele an Plätzen landen, wo sie nicht hingehörden,
wo sie nichts zu suchen haben und deshalb kein
WERK entstehen kann, von dem die Gesellschaft
etwas hat. Eine Parasiten-Gesellschaft "kreiert"
sich wie von selbst.) folgt ein (nach Medien-Aussagen,
aber was heisst das schon) dynamischer Adelsmann,
der losgelassen, den sinkenden Wirtschaftskahn wieder
flott zu machen. Journalismus
- Wie ich Freiherr von Guttenberg zu Wilhelm machte
"Müssen wir uns diesen Namen merken", fragt die "Bild"-Zeitung heute auf ihrer Titelseite. Die Antwort lautet: Nein, müssen wir nicht! Denn der Minister heißt in Wirklichkeit anders. Zumindest einer seiner vielen Vornamen ist frei erfunden: von mir.
Zugegeben, der Scherz war anfangs nicht gerade originell. Innerhalb weniger Stunden bekam er aber eine höchst interessante Eigendynamik, die mich an den Recherche-Methoden vieler Journalisten erheblich zweifeln ließ.
Es war Sonntag, kurz nach 21 Uhr - der Abend bevor Karl-Theodor zu Guttenberg von CSU-Chef Horst Seehofer als neuer Bundeswirtschaftsminister vorgestellt wurde. In zu-Guttenbergs-Wikipedia-Eintrag fielen mir die zahlreichen Vornamen des adeligen Politikers auf. Ich fragte mich, ob es jemand merken würde, wenn ich zu der langen Namensliste einfach einen weiteren hinzufügen würde. Es stellte sich heraus: Niemand merkte es - und etliche Online-Medien, Zeitungen und Fernsehsender schrieben meine Erfindung ungeprüft ab.
Quelle: BildBlog
Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers: Ein Paradebeispiel über die Qualität des Journalismus in diesem Land.
fortfolgend
17.2.2009 Bundesagentur widerspricht Jobprognose
Durch die Konjunktur- und Finanzkrise droht nach Einschätzung der
Bundesagentur für Arbeit (BA) ein deutlich stärkerer Abbau von
Arbeitsplätzen, als von der Bundesregierung erwartet.
In seinen internen Szenarien meldet das BA-eigene Forschungsinstitut
IAB Zweifel an der offiziellen Prognose an, wonach die Arbeitslosenzahl
von Dezember 2008 bis Dezember 2009 um eine halbe Million auf 3,6
Millionen steigen wird.
Da sich die Lage erst von Monat zu Monat verschlimmern dürfte, rechnet
die Regierung im Jahresschnitt sogar gerade mit 250.000 zusätzlichen
Arbeitslosen.
"Die Prognosen im Jahreswirtschaftsbericht über die Arbeitslosenzahl
halte ich für optimistisch", sagte IAB-Chef Joachim Möller der
Frankfurter Rundschau. "Die Werte sind nur unter günstigen Bedingungen
erreichbar."
Doch die sieht der Forscher nicht gegeben, da seiner Ansicht nach auch
die offiziellen Wachstumsvorhersagen die konjunkturelle Talfahrt nicht
hinreichend widerspiegeln. "Die Annahmen des Wirtschaftsministeriums
für eine Erholung schon im zweiten Quartal sind aus meiner Sicht zu
optimistisch", betonte Möller.
Den "maximalen Beschäftigungsverlust" in 2009 beziffert er "laut einer
Faustregel" auf drei Prozent, was dem Abbau von annähernd einer Million
sozialversicherungspflichtiger Jobs entspräche. "Der tatsächliche
Beschäftigungsabbau dürfte jedoch deutlich geringer sein, nämlich nach
einer weiteren Faustregel nur etwa ein Drittel bis halb so groß." Damit
gingen im Jahresschnitt knapp eine halbe Million Stellen verloren.
Andere Experten rechnen mit krasseren Einschnitten.
Der Leiter des gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts IMK, Gustav Horn,
befürchtet einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf vier Millionen bis
Ende 2009.
"Ich bin pessimistisch, da die stabilisierenden Faktoren immer mehr an
Kraft verlieren, je länger die Konjunkturkrise andauert", sagte Horn
der FR.
Quelle: FR
- Der "Think positive-Minister"
Wenn jemand den Bürgern wohlige Märchen erzählt, wenn jemand ihnen
Heilsgeschichten und ein kleines Utopia vorbetet, wenn jemand
Erleichterungen und neue Werte verkündet, wenn jemand nicht
schonungslos realpolitische Sachzwänge konstruiert, die er den Menschen
dann in gemäßigter Form an den Kopf wirft, dann gilt er im
bundesdeutschen Politikalltag als Populist. Nach der offiziellen Lesart
des Begriffes ist ein solcher Mensch verabscheuungswürdig, weil er
falsche Hoffnungen schürt, in Kauf nimmt Bürger zu enttäuschen, weil er
höchst unmoralisch die Notwendigkeiten verleugnet, um stattdessen eine
kleine heile Welt zu propagieren.
Quelle: ad sinistram
Rürup warnt vor "Horrorszenarien" bei Renten
Sachverständiger der Regierung: Einbruch ist temporär
Bert Rürup im Gespräch mit Silvia Engels
Bert Rürup, Vorsitzender des Sachverständigenrates der Bundesregierung,
relativiert Befürchtungen um die Stabilität des Rentensystems. Risiken
bei Renten und Betriebsrenten gäbe es, doch diese Risiken seien in
Deutschland "nicht relevant".
Quelle: DLF
Anmerkung WL: ist es einfach Dummheit oder aber
dummdreist, dass Rürup von der Redaktion des DLF immer noch als
Vorsitzender des Sachverständigenrats und nicht als künfitger
Chef-Ökonom des Finanzdienstleister AWD und als früherer Werbeträger
von MLP vorgestellt wird?
Die Interviewpartnerin gibt nicht den kleinsten Hinweis, dass Rürup
nichts anderes als ein Lobbyist für die private Altersversorgung ist,
der nun Beruhigungspillen verteilt. Dieses Interview ist unbezahlte (ja
sogar unbezahlbare) Werbung für die Finanzdienstleister und wohl vor
allem aus diesem Grund hat AWD-Chef Maschmeyer Rürup auch eingekauft.
Rürup hat sich damals heftig gegen eine Untergrenzen-Sicherung für die
Riester-Renten-Sparer gewehrt, es ist deshalb schon ziemlich
heuchlerisch, wenn er jetzt plötzlich die Einzahlungsgarantie bei der
Riester-Rente betont. ..............................................................................................................................
Schon mal überlegt was mit
diesen und anderen Charakterschweinen passieren
soll? Pestbeulen dürfen niemals in
Neu-Entstehendes übernommen werden. Man legte
ihm ja Krankheit gleich wieder an..
Niedergang! Es gibt keine Erholung
- weder des Staates noch der Wirtschaft.
Nur Gehirntote laufen dem Mistbatzen - Politik,
Großkapital, Propaganda-Medien - BILD, Stern, Spiegel,
Die Zeit, Focus, ZDF, ARD, Private, öffentlich-rechtliche
Radio-Sender - käufliche Lügner! ins offene
Messer. Auch gut. Die Welt ist überbevölkert.
Das Lemming-Syndrom ändert das gerade.
Butt, butt, butt ... kooomm... und pick, pick, pick... guuutt, gutt, gutt Aber was sind seine wirtschaftspolitischen Ziele? Seine Person
ist ein wirtschaftsliberales Angebot zur Bundestagswahl an alle
konservativen Wähler, damit diese nicht im Übermaß zur FDP überlaufen.
Nach dem - derzeit prognostizierten - Wahlsieg der
konservativ-liberalen Parteien würde Guttenberg vermutlich sowieso in
seinem Amt von einem FDP-Minister abgelöst werden. Bis dahin hat er
gute Laune zu verbreiten: »Hoch motiviert, voller Tatendrang« (Bild)
startet der »Frankenblitz« (Spiegel) in den Wahlkampf, pardon: in sein
Amt. Der Bild-Zeitung gibt er sein erstes Interview nach der
Amtseinführung und sagt: »Machen wir uns nichts vor, wir stecken mitten
in einer sehr harten Krise. Aber wir haben ein sehr gutes
Konjunkturpaket geschnürt. Nicht zuletzt deshalb erwarten wir, dass es
spätestens ab Herbst wieder aufwärts geht.« Man sieht, es kommt gar
nicht auf eine reale Einschätzung der Krise an. http://jungle-world.com/artikel/2009/08/32690.html 20.2.2009
Das Lumpenpack in den Parteien
(sollmaneineausnehmen? Nein!) verschiebt das "Aufwärts"
nunmehr von Frühjahr auf Herbst. HaaaaaaaHaaaaahaaaa
- dann geht's erst richtig abwärts. Die
gehirntoten Teutschen müssen immer wieder,
immer wieder auf die Schnauze fallen. Bis endlich
am Boden liegen bleiben. Friede ihrer Asche.
Vage Hoffnungen Der DIHK-Chef räumte ein, daß die relativ moderaten
Absturzerwartungen für das laufende Jahr auf der
Einschätzung beruhen, in der zweiten Jahreshälfte bereits
wieder Wachstum erreichen zu können. Handfeste Indikatoren
für einen baldigen Aufschwung hatte man aber ebensowenig
vorzuweisen wie eigene »Rezepte«. Immerhin bedeuteten
die drastisch gesunkenen Rohstoffpreise für viele Unternehmen
eine große Entlastung, führte DIHK-Chefökonom
Volker Treier ins Feld. Auch zeigten die Umfrageergebnisse, die auf
Mitteilungen von über 25000 Unternehmen beruhen, daß bei
allem Pessimismus über die Hälfte der Firmen nicht mit
einer Verschlechterung der Lage rechne. Außerdem - und
das scheint der Kern des DIHK-Optimismus zu sein - sei
allgemein bekannt, daß es nach jeder Krise wieder eine
Erholung gebe, so Treier. Junge
Welt
Syphilitische
Adelsbrut gegen Titanic? Da lachen selbst die Hühner
gequält. Bekanntlich geht diese Seuche oftmals
auf's Gehirn. (Bei den Hohenzollern scheint solche
genealogisch verbrieft; wohl eher als Erbbürde,
denn als Erbsegen.) Hochgekommene Freibeuter
und Piraten, die Vermögen wie Dreck angehäuft
haben, im Schädel grassierende geistige Dürre;
schmierige, käufliche, charakterlose Politiker
- Gesindel - davon quillt das Land über. Geistige
Träger hat man über die Jahrhunderte totgekloppt
oder aus dem Land vertrieben. Abschaum wohin man
sieht hat sich vermehrt und ausgebreitet. Jetzt
im Niedergang - entsprechend dem geistigen Miesstand
- versucht jeder sich die Taschen zu stopfen wie
er nur kann.. Die verrottete und verlumpte "Regie"
kann noch so vom baldigen "Aufschwung"
blafaseln, Teutschland ist am Ende. Die teutsche
Mentalität ist nicht zukunftstauglich. Friede
deiner Asche, Teutschland.
Die nächsten Folgen folgen
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