Determination

 

 

Der unaufhaltsame Niedergang
"westlicher" Zivilisation - USA, Deutschland (wieder!) die treibenden Kräfte in den Malstrom

zu klärende Fragen ( Mars (Pronomen) Saturn (Adverb)
Die jeder für sich weiterverhandeln kann

Gedankenfragmente ungekämmt
Als Phänomen des Umlaufs der Wandelsterne?
Ereignisgeschehen ausgelöst durch Himmelskonstellationen?
Reibung, Elektro-Magnetismus, Schwerkraft und Fliehkraft?

Hintergründe sekundär
Geistige Erlahmung, keine Regenerationsfähigkeit des Geistes. Das Denken bestimmt das Handeln.
Schon die erste Reformwelle eines Epochezyklus weist Systemschwäche auf. Etwa in Form einer leichten Grippe. Je mehr Reform-Bedarf wiederkehrt um so mehr hat Erkrankung zugenommen.

(Tuberkulose z. B. soll wieder in Gesellschaften auftreten, in denen sie als verschwunden galt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Krankheitsbildern, die als überwunden galten und in Zeiten der "abnehmenden Lebenskraft" eines Gesellschaftskörpers wiederkehren? Armut galt auch schon im Norden überwunden.

Hintergründe primär
Unwissenheit und störrisch beibehaltene Ignoranz.
Quer oder parallel dazu, großer Forschungsdrang und Experimentierlust.
Der Mensch ist naturgemäß "neugierig" und deshalb wissenshungrig und lernfreudig,
Warum enwickelte sich der breite Verband zu einem manipulierbaren Wesen ohnegleichen?
(Abgesehen davon, daß alle mit Nachahmen, Kopieren anfangen. Viele kommen zeitlebens darüber nicht hinaus. Auf die "Vorbilder" kommt es an.
Ob das für alle Zeiten so bleibt, muss abgewartet werden. Meines Erachtens ist Unselbständigkeit (Denken, Handeln) anerzogen - Abrichtung, s. o.)

Primatenstufe, Tiergeschöpfe - Instinktdenken
sehen
hören
riechen
schmecken
tasten

Evolutionärer Fort-Schritt
Das assoziative Denken - Gedankenketten zu bilden und Zusammenhänge herzustellen - haben alle Menschen erworben durch evolutionäre Weiterentwicklung.  Und anscheinend wieder verloren?  Nein, es wurde nur "besetzt" und unter "Verwaltung" genommen von selbstberufenen Herrschern.
Das Fatale daran, sie haben keineswegs "Durchblick"  wie
ganzheitliches*) Denken es möglich machen würde.
Sie dominiert die "Fliehkraft", und wenn die "Ausdehnung" die "Orientierung" verliert, nicht mehr weiß wohin noch, dreht sie um und kommt mit Wucht zurückgeschossen, wie ein Kometeneinschlag.


 Warum geht das Volk immer mit unter (die nicht vorher die "Kurve gemacht" haben), wenn Führungen sich als unfähig erweisen und zu Zerstörern werden?
Ist Verelendung ein Naturgesetz?
Jeder hat ein Großhirn. Es ist "jungfräulich" bei der Geburt - ein "leeres Blatt" (analog Symbol Jungfrau). Alle Möglichkeiten sind offen.  Alle, gleich welchen Milieus, könnten Gedankenketten bilden und Zusammenhänge herstellen lernen, sich aneignen. Woher kommt die Trägheit des Geistes? Sie wurde durch Hierarchie-Strukturen gemacht, bis daß Mensch sie als "Gott-gewollte" Gegebenheit ansah. Die Menschen sind unwissend gemacht worden und werden es weiterhin. Sie sollen nur das lernen, was systemnützlich ist. Was das ist, maßen sich "Herrschende" an zu bestimmen. Dabei sind sie selbst weit entfernt davon wissend zu sein. Die Welt wäre in keinem so schlechten Zustand, wenn es anders wäre.
Es ist höchste Zeit aufzuwachen aus zweitausendjährigem Schlaf. Die vielen Errungenschaften durch Fortschritt und Weiterentwicklung sind nicht das Verdienst der Herrschenden. Es waren immer die Denker und Revolutionäre, die "Umbrüche" einleiteten, die die Menschheit weiterbrachten. Die Herrschenden haben das Wissen (bei gleichzeitigem Unvermögen und Mißbrauch) an sich gerissen und es zweckenteignet. Ihnen lag und liegt zuvorderst am Eigennutz. Für die Masse die "Krümel", für die "Eliten" die besten Stücke vom "Kuchen". Der mißt 360 Grad; und deshalb ist er für alle gedacht und da. Das Wissen darum gehört gleichfalls zum ganzheitlichen Denken. Doch der Verband überall scheint sich abgefunden zu haben, daß Gesellschaften in "unten" und "oben" eingeteilt wurden. Natür-lich ist das nicht. Eher widernatür-lich. Weil menschlicher Weiterentwicklung entgegen. Die "Weiterentwicklung" kommt zuweilen (s. Geschichte) in "schlechte Kreise" (schlecht für die, die ausgegrenzt werden). Die "Kreise" verwalten sie dann und halten sie fest in ihren "Krallen".
Wer also kann diese immer wiederkehrende Misere nur ändern?  Die Masse. Sie hat doch die Massenkraft. Warum aber ist sie dennoch so schwach? Weil man ihr die "Fliehkraft" (Horizont, Geist) geraubt hat. "Festgemauert in der Erden..." Die Herrschenden dagegen belieben zu schweben, "hoch droben, wo der Horizont grenzenlos ist". Und immer wieder wird es ihnen zum Verhängnis, daß sie die Bodenhaftung verlieren.

Das alte Gebaren, das ausgedient hat:
"I les' doch Zeitung", "I guck doch und hör' doch Nachrichten". I. d. R. Leitmedien, für die Masse konsumfreundlich und "einladend" aufgepoppt. Also dünkt sich "Konsument" bestens informiert zu sein, zu wissen was los ist und wo es im Staate hakt? Was darin geschrieben und gesagt wird, kommt an bei der breiten Masse -, und "besetzt" sie entsprechend den Vorgaben von "oben". Gewiss bringen sie auch "Systemkritik". Dosiert, schon als homoöpathische Prophylaxe für sich selbst.
Zu viel "Eigenlob stinkt"! Das könnte auch einem beruhigend leichtgläubigen "Schaf" auffallen.
Das System antisoziale Marktwirtschaft, nach wie vor als "sozial" verkauft, weil es ja andernorts "viel, viel unsozialer" zugeht, und diese Sicht-Blende eine Vielheit sich immer noch vor die "Augen" machen lässt, soll ja erhalten bleiben, und sich weiter ausbauen. Je weniger die allgemeinen Wesen kosten um so mehr fällt für die "Macher" (die zu Zerstörern werden) und den Hofstaat ab.
"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen", muss die niedliche Marie-Antoinette nicht wörtlich gesagt haben, aber etwas, das verdeutlicht wie dünkelhaft und interesselos ihre Haltung gegenüber den einfachen Steuerzahlern und Verelendeten war, muss es gewesen sein, daß es sich im öffentlichen Gedächtnis verankern konnte. "Hochmut kommt vor dem Fall", auch wenn es nicht immer das Fallbeil ist, das zur Strecke bringt.
Heute heisst die Frohnatur marie-antoinettscher "Hungerbekämpfungs-Methode" Dr. Thilo Sarrazin, die weit über die "Empfehlung" der einstigen Regentin hinaus, gleich einen Nahrungsrationsplan für Arme "maßgeschneidert" hat, den prekärer Stand sich "sozialgerecht" einzuverleiben haben dürfe.

    Eine Bratwurst für 38 Cent zu verzehren oder sich eine frische Gemüsesuppe mit 80 Gramm Fleischeinlage für insgesamt 1,35 € zuzubereiten. Die Frage, in welchem Supermarkt der Hartz-IV-Empfänger eine einzelne Bratwurst, 80 Gramm Rindfleischeinlage oder einen halben Kohlrabi Macht zusammen 4,25 Euro und 1 800 Kolorien.
    Entspricht: Dies ist exakt die Kalorienzufuhr, die in der zweiten Hälfte des Jahres 1944 der kriegsgeschundenen Bevölkerung zugestanden wurde.

    Ihnen fällt nichts mehr ein; die "geistig Verarmten" müssen sich mit Reform-"Leichen" aus dem Geschichtsarchiv behelfen. Im heutigen Zustand heilen keine Reformen mehr. Schon gar nicht solche, die schon zu ihren "Lebzeiten" sich nicht bewährten. Ein ägyptische Mumie aus der Pharaonenzeit könnte viel Wegweisendes dazu raunen. Die Ursachen sind doch immer dieselben. Dazu gibt es Literatur-Geschichte.

(Was eine "Geschichtsanhänglichkeit", oder gedenkt man der "guten, alten Zeiten", daß man sie - wie verrückt - ins Leben zurückholt?)
Dr. Thilo Sarrazin ist Senator für Finanzen des SPD-Die Linke-Senats in Berlin seit 17.1.2002 

In "gehobenen Kreisen", die erst der Leistungsträger und Steuerzahler
möglich macht. (Nicht vergessen: 1-Euro-Jobber sind Leistungsträger wie alle anderen Beschäftigten, prekär oder nicht.)

 Dagegen "Schlemmen gegen Hunger" beim G8-Gipfel auf Hakkaido, Juli 2008:
6-Gänge-Menü
Weißer Spargel mit Trüffel-Suppe,

Käse mit Lavendel-Honig
und karamellisierten Nüssen,
kaltes Kyoto-Steak mit ­ Seetang sowie geräucherter Lachs
und ein Nachtisch
»G 8 Phantasie« 
costa quanta? Ganz einfach: 4,25 * xxx = saftig "opulent" Penunze
Die Mahl-Kosten eines Volksprekären passen mindestens, wenn nicht mehr in die eines Staats- und Volksvertreters. (Wenn genanntes Beispiel auch nicht die Alltags-Regel ist)
Anreise-Rückreise-Übernachtung, von Steuerzahler-Geldern nicht gerechnet.
Was sind Kosten und Zahlen für Leiberhalt in diesen Tagen schon? Sie steigen und steigen wie bei Dauerregen die Hochwassermarke.
Das Kapital hungert nach neuen Märkten, der Machthunger nach Regierungsthron, die Energieversorgung nach Land mit Ressourcen, die Reichen hungern nach immer mehr, der Magen der Armen nach Nahrung, immer mehr. Hungerwelle wohin man blickt. Und müsste gar nicht sein.
Was denn noch, was auch nicht sein müsste?
Erdbebenwelle, Flutwelle, Sturmwind...
Sitzt irgendwo "Pandora" und hat ihre Büchse geöffnet? Das gibt's doch nicht! Doch!
Und nicht zum ersten Mal gerät Menschheit in einen Malstrom, den sie selbst erzeugt hat.
Naturgewalten zu bewältigen hätte Menschheit genug zu tun. Aber das reicht ihr nicht.
Als wäre sie "todessehnsüchtig" muss sie Katastrophen "nähren", auf daß sie sich mehren.
Geschichtskenntnis und Naturkenntnis könnte abhelfen - alle Wesen sind Sternenwesen! Und nur einem Gesetz unterworfen, dem All-Gesetz. Es zu erkennen wäre der Heilsweg für alle. Dann nämlich würde sich die "Determination" Köpfeeinschlagen, das zu Naturgewalten gehört, verabschieden und Frieden auf Erden.
*)

 ***

Warum sind Gesellschaften Körper? Dumme Frage, das weiß jeder? Weil sie sich aus vielen einzelnen Körpern zusammensetzen. Sie sind deshalb wie ein Einzelwesen, das geboren wird und eine ihm bemessene Lebensspanne hat, entsprechend der Gattung. Als Gesamtkörper sind sie ein Kollektivwesen, das ebenfalls eine bemessene Lebensspanne hat. Eine viel längere oft als ein Einzelwesen. Manchmal auch kürzer, wie alles Leben kürzer oder länger sein kann. Manche und manches werden halt nicht so alt wie sie/es werden könnten.  Es werden doch aber immer neue Körper/Wesen geboren. So kann doch der Gesellschaftskörper gar nicht altern und "sterben"? Es gibt immer wieder "frische Körper" nach. Altern und "sterben" tut ja auch nicht eigentlich der Gesellschaftskörper, sondern das System. Die "frischen, jungen Körper" werden fortfolgend mit dem gleichen System aufgezogen. Das System seinerseits kann nicht nur altern, sondern sogar erkranken. Eine "Systemgrippe" z. B. kriegen, und schlimmeres. Warum? Weil das System von den "Körpern", insbesondere von den "Führungskörpern" gemacht wird. Und deshalb folgt es dem Lebensgesetz der "Führungskörper". Sind die "Führungskörper" krank, was nicht selten vor kommt, ist auch das System krank. Das eine passt sich dem andern an. Nun kommt der "Doktor" ran und verordnet "Medizin", die Reform. Sie aber ist auch wieder Erzeugnis von "Führungskörpern". also kann das System nur bedingt heilen, und behält wiederkehrende Leiden, die irgendwann chronisch werden. Die "frische Brut" wird irgendwann nur noch mit Gebresten aufgezogen.  (Zusatz: System - das Denken (GEIST) bestimmt das Handeln. Die Systeme verkümmern geistig - die Herrschenden i. d. R. zu anspruchsvoll usw., dabei uneinsichtig - das Erscheinungsbild der Senilität, Vergeisung und Altersrenitenz. Jeder hat doch schon mal was gehört von "den Geist aufgeben". Die Systeme können das auch.)

Fazit: "Körper", "System" sind "durch" (hier, wer will kann noch lange, lange weitermachen am Thema)
Was ist es  nun wirklich?  Kurz und lapidar:

die verdammte Tradition!
so isses Usus. So war es, so muss es bleiben...

Milder gesagt, mißverstandene.
Dieses ewige Festhalten, Überliefern  (samt Krankheiten). Anstatt das panta rhei zu leben  - das Strömen und Fließen. Was erhalten bleiben soll bleibt erhalten, wenn es sich in die "Kette" (JUPITER-Fische, Bindewort - Konjunktion) fügt (passt).
Es kann nur verbunden werden, was  n I c h t  schon miteinander verbunden ist. s. Astrokalender Mai/Juni. Logisch-zoologisch. Blitzartig, gewissermaßen.
Loslassen. Jeder kann dabei in seinem  Haus, Wohnung, Erdloch bleiben. Wegen der "Tradition" kommt nicht gleich das Amt: "damit es zukünftig besser "fließt", leiten wir den Neckar, Elbe, Donau um. Und  IHR HAUS ist da im Weg." A' wa, im Läba net. Also keine Angst.

Die Lösung (unverbindlich)
Ganzheitlich denken, planetarisch/kosmologisch, vorwiegend makrobiotisch sich ernähren. Da kommt Begeisterung auf. (Ich hör schon Mehrheiten aufjaulen: Der Mensch braucht Fleisch, Käse - Ziege, Kuh was sonst noch Käse macht...) Trotzdem ist es wahr, wenn ganzheitlich gedacht wird. Fleisch sowieso nicht.
Die Angst der gemordeten Tiere verleibt sich Mensch ein. Die wiederum spiegelt sich im Gebaren wider.
Die Ursache für seine Gier (ständiger "Fressreiz" und deshalb zur "Fresszelle" werden) kann ebenfalls hier gesucht und gefunden werden.
Aus Angst, nicht genug Existenzmittel zu kriegen, fällt 'man' (sie ist auch noch ansteckend und epidemischer Art) über alles her, ob man es braucht oder nicht. Hauptsache Vorrat und Besitz häufen sich auf. Alles mit Ewigkeitsanspruch und mit Krallen und Zähnen verteidigen. Wer nicht "loslassen" kann, dem wird genommen. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)


    "Antoni Bimmel war 1529 und 1531 Bürgermeister aus der Weberzunft. Sein Tod, der im Jahre 1531 erfolgte und eine Bürgermeisterneuwahl nötig machte, hinderte ihn an der Ausführung einer groß angelegten Spekulation, die uns zugleich ein charakteristisches Bild gibt von der vielseitigen kaufmännischen Tätigkeit dieser Handelsherren. Antoni Bimmel hatte über 500 Zentner Schmalz aufgekauft, um damit ,zu gelegener Zeit einen Aufschlag zu machen'. Das Pfund Schmalz galt damals 14 Pfennig. Antoni hatte sich vorgenommen, es nicht unter 20 Pfennig zu verkaufen. Sein plötzlicher Tod brachte den ganzen Plan zum Scheitern. Das Schmalz verdarb, und Antonis Erben mußten froh sein, einen Teil davon an Schuster und Seiler um 2 Pfennig das Pfund verkaufen zu können; ein anderer Teil mußte in den Lech versenkt werden." (Jakob Strieder: „Zur Genesis des modernen Kapitalismus." S. 150 ff,)
    Kein Wunder, daß dieser ehrenwerte  "Kaufmann" das Amt eines Bürgermeisters bekleidete. Man kann die durch "Fleiß und Sparsamkeit" erfolgte Karriere der frühkapitalistischen Kleinbürger zu Geldherren kurz und treffend in dem schönen Satze zusammenfassen: Der größte Lump sitzt obenauf.
    (Karl-August Wittfogel " Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft") 

 

 capricorne, Juli 2008

 *) Es lässt sich belegen. Beispiel: Der Mensch im zweiten SATURN-Abschnitt (Kronos/Chronos - die Zeit = Werden und Reifen) etwa mit 58 Jahren und etwa dem 6. Uranus-Abschnitt (alle 9 bis 11 (10 im Schnitt) Jahre finden Korrespondenzen zum Geburts-Uranus statt) ist nun in seiner  p e r s ö n l i c h e n  "Epoche" der Fülle und "Erfüllung" - JUPITER/Schütze! = die Summe der gesammelten (Lebens)Erfahrung . Jetzt kann aus dem "Vollen geschöpft" werden, i. S. aus der Fülle des Wissens. Das Lernen hört nicht auf. Im Gegenteil können jetzt die Vorlieben in den Vordergrund treten, sogar seine eigentliche Berufung finden. Schließlich, sein Wissen zu spenden, auf daß es "Suchenden" zur Erkenntnis verhilft oder als Inspiration dient.
Je mehr ein Mensch bis ins hohe Alter waches Interesse am Leben und Geschehen hat und aufrecht erhält, also ein -Wirkender  und Mitwirkender bleibt, umso glücklicher wird sich sein "Lebensabend" gestalten. Das Alter ängstigt ihn nicht, er nimmt es gelassen. Er denkt nicht wieviel Zeit ihm noch bleibt, denn er ist "beschäftigt". (Der Interessierte, Wirkende und Mitwirkende hat immer etwas zu tun.) Doch ist ihm bewusst, daß er im letzten Lebensabschnitt ist und sein Leben zu Ende geht. Das beunruhigt ihn nicht, weil er mit sich und der Natur in Einklang lebt. Er sehnt sich weder nach dem Tod noch wartet er auf ihn, aber er ist geistig und seelisch vorbereitet und bereit.
Das gleiche lässt sich auf eine Gesellschaft übertragen. Bei ihr "stirbt" nicht der "Körper" i. d. R., sondern der "Geist", i. b. der "Geist des Systems". Wenn das begriffen und verstanden ist, kann in Frieden "geschieden" werden. Die vergehende oder vergehenden Gesellschaften erkennen sich als "Ring", Ring einer Kette, der nun den anderen "Ringen" menschlicher Entwicklungsgeschichte "angegliedert" wird; ein neuer ist in der "Schmiede".
Alles Ungemach, das kommen kann und könnte, ist damit nicht aus der Welt, aber das gegenseitige Abschlachten und Ausrotten der eigenen Art hat ein Ende.
Krankheiten, Seuchen, Unbilden der Natur bleiben. Das dürfte doch wirklich ausreichen?

Ich nenne Grandma Moses, die mit 70 Jahren anfing zu malen. Sie ist sogar damit berühmt geworden.
"Jules und Jim" hat ... mit über 70 Jahren geschrieben, 74 meine ich gelesen zu haben.
Andere Beispiele finden sich unter
"Dummes Gewäsch"
Persönlich kenne ich eine stattliche Anzahl von Alten, die bis ins hohe Alter wirkten und mitwirkten und ein glückliches Alter hatten, und so auch gestorben sind. Die Glücklichen kannten allerdings auch kein Alten- und Pflegeheim von innen. Sie hatten weder "Angst" vor dem Alter noch vor dem Tod. Sie waren vorbereitet.
Einige Weise darunter gab es auch. Von mir so befunden.

 *)
"Verfeinerung"
: Es geht um synthetisches Denken. Synthese: Zusammenfügung, Verknüpfung einzelner Teile zu einem Ganzen - i. S. der "Brücke" zueinander - und einem Miteinander Kreatur und Natur.
Weitere "Erläuterung" unter "Neues vom Gehirn" - was hat das Korsett (insbesondere die Befreiung davon) mit Mental-ität, der Weimarer Republik usw. zu tun... - demnächst unter
MOND.  (Mehr Hegel, weniger Esoterik?  Oder Esoterik entfitzt? Abwarten.)